| Grundlagen, Variablen, Programmschleifen |
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| Grundlagen | Die Schritte, die zur Umsetzung eines Programms führen, werden als Algorithmus bezeichnet. | Algorithmus |
| Alle Daten, die ein Computer verarbeitet, werden in binärer Form (eine Folge von Nullen und Einsen) gespeichert, die als Bits bezeichnet werden. | Bits |
| Das fundamentale Konzept der Programmiersprachen sind: | Variablen, Entscheidungen und Programmschleifen |
| Variablen | sind die wichtigsten Programm-Elemente einer Programmiersprache. | |
| Eine Variable ist dazu da, um beliebige Werte in einem Programm zu speichern, so dass sie zu einem späteren Zeitpunkt der Programmausführung wieder benutzt werden können. | |
| Gültige Variablen-Namen sind z.B. | GeldBetrag1, Vor2Name, Ort3 |
| müssen mit einem Buchstaben beginnen. | AnzahlSpieler1 |
| dürfen keine Leerzeichen oder folgende Sonderzeichen beinhalten. | . , : ! $ % & # |
| dürfen nicht länger als 255 Zeichen sein. | |
| dürfen keine Schlüsselwörter (z.B. Befehlsnamen) sein. | GoTo, Explicit, Sub, Dim, Const |
| dürfen in ihrem Gültigkeitsbereich (innerhalb der Prozedur oder eines Moduls) nur einmal vorkommen. | |
| Die Groß- und Kleinschreibung spielt sowohl bei Bezeichnern als auch bei Befehlen keine Rolle. | gEldbeTrAg1, vor2Name, ort3 |
| müssen mit dem Befehl Dim deklariert werden. Erst danach kann man ihnen einen Wert zuweisen. | Dim MehrwertSteuer, Vor8Name, Ort5 |
| Alternativ kann man folgende Befehle verwenden: | Private, Public |
| Konstanten | Neben (veränderlichen) Variablen gibt es Konstanten, deren Wert sich während der ProgrammAusführung nicht ändern können. Befehl: Const. | Const MehrWert1 = 1,075 Const Pfadt = "D:\Graphics\Icons\Elements\" |
| Entscheidungen | sind (Aktions)Befehle, die einen oder mehrere Befehle nur dann ausführen, wenn ein bestimmter Ausdruck, z.B. eine Variable, einen bestimmten Wert besitzt. Im Beispiel rechts prüft der If-Befehl einen Ausdruck: | If GeldBetrag > MaximalBetrag Then MsgBox "Nicht auszahlen" Else GeldbetragAuszahlen End If |
Programm- schleifen | Eine beliebige Gruppe von Befehlen wird eine bestimmte Anzahl oft wiederholt. Man unterscheidet: | For Next- und Do Loop-Schleifen |
| For Next-Schleife: Hier wird die Anzahl der Durchläufe bereits am Anfang festgelegt. | For Zähler = 10 To 0 Step 1 MsgBox "Countdown: " & Zähler Next |
| Do Loop-Schleife: Hier steht die Anzahl der Durchläufe nicht bereits fest, wenn die Schleife gestartet wird. Statt dessen wird die Schleifen-Abbruchbedingung entweder nach dem Do-Befehl oder nach dem Loop-Befehl getestet. | Zähler = 10 Do MsgBox "Countdown: " & Zähler Zähler = Zähler -1 Loop Until Zähler < 0 |
| Die Do Loop-Schleife sollte man immer der For-Next-Schleife vorziehen (eine FN-Schleife kann man immer in eine Do Loop-Schleife umwandeln; umgekehrt geht es nicht!) | |
| Befehle | gibt es in drei Kategorien: | Deklarationen, Aktionen, Kommentare |
| Deklarationen legen den Namen einer Variablen fest. | Dim SteuerSatz3 |
| Aktionen rufen z.B. Prozeduren auf. | Call MeineProzedur1 |
| Kommentare sind Anmerkungen des Programmierers, haben auf die ProgrammAusführung keine Auswirkung, und beginnen mit einem Apostroph. | ' Dies ist ein Kommentar |
Eingaben und Ausgaben | Berechnungen müssen nach außen hin sichtbar gemacht werden. Man unterscheidet: | Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten |
| Eingaben sollen vom Benutzer eingegeben werden. Dies erreicht man über die Steuerelemente eines Formulars, oder über die InputBox-Funktion. | Eingabe = Inputbox("Gib die PLZ ein") |
| Ausgaben zeigen dem Benutzer das Ergebnis nur an. Dies erreicht man über die Steuerelemente eines Formulars, oder über die MsgBox-Funktion. | MsgBox "Die PLZ lautet " & PLZ |
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