Office - Rotes X statt Grafik

Rotes X statt Grafik

Ich verwende Word und habe Probleme mit eingefügten Organisations-Diagrammen. Anstelle des Diagramms zeigt Word lediglich ein rotes X. Microsoft empfahl, das Service Release 1 zu installieren. Dies hat keine Abhilfe schaffen können.

Word, Excel und Powerpoint benutzen zum Anzeigen importierter Grafiken das Zeichen- und Grafikmodul Officeart, das auf Ressourcen der GDI-Schnittstelle (Graphics Device Interface) zurückgreift. Diese Ressourcen verwenden für alle geöffneten Anwendungen und Dateien den gleichen festen Systemspeicherbereich. Windows nutzt ebenfalls GDI-Ressourcen, um etwa Dialogfelder anzuzeigen.

Wenn Officeart durch zu wenig Speicher diese GDI-Ressourcen nicht nutzen kann, zeigen Word, Excel und Powerpoint statt der Grafik ein rotes X oder Kästchen an. Um das zu verhindern, rät Microsoft, das Service Release 1 (SR-1) für Office zu installieren. Das sichert Officeart zu jeder Zeit den Zugriff auf die Grafikdaten und senkt den Bedarf an GDI-Ressourcen für das Anzeigen von Grafiken.

Da das Service Release bei Ihnen nicht hilft, kommen noch andere Ursachen in Betracht: So kann es sein, dass Officeart die Grafikdaten nicht findet oder die Grafikdatei nicht öffnen kann. Bei eingebundenen Grafiken kann das Problem durch die Schnellspeicherung hervorgerufen sein, oder weil wegen eines vollen Datenträgers die vollständige Speicherung nicht möglich war.

Auch wenn Sie eine Datei mit einem roten X ganz normal speichern, binden Word, Excel und Powerpoint die ursprüngliche Grafik nicht mehr ein. Das rote X ist dann ab sofort permanent in der Datei gespeichert. Wenn das passiert ist, löschen Sie das rote X und importieren die Grafik erneut. Bei eingebundenen Grafiken lohnt es sich, vorher die Verknüpfung zu erneuern. Dazu wählen Sie den Befehl "Bearbeiten - Alles markieren" und drücken anschließend die Taste [F9].

Solange die Grafikdatei nicht beschädigt, verschoben oder gelöscht ist, repräsentiert die rote Markierung lediglich die Grafik. Sonst bleibt alles beim alten; beispielsweise können Sie Ihre Organigramme trotzdem drucken und mit einem Doppelklick zum Bearbeiten öffnen. Wenn Sie dann im OLE-Server den Befehl Aktualisieren wählen, überschreibt dieser die alten Daten. Word unternimmt dann einen neuen Versuch, die Daten zu lesen und grafisch zu interpretieren. Dies führt in den meisten Fällen auch zum gewünschten Erfolg.

Für die Zukunft können Sie dem roten X folgendermaßen vorbeugen: Stellen Sie Ihrer Anwendung mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung, indem Sie nicht benötigte Dateien und Programme schließen. Schaffen Sie auf Ihrer Festplatte so viel Platz wie möglich, indem Sie nicht benötigte Dateien löschen. Deaktivieren Sie außerdem in Word das Schnellspeichern. Dazu rufen Sie den Befehl Extras Optionen auf und deaktivieren auf der Registerkarte Speichern die Option "Schnellspeicherung zulassen".

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