PC-Tipps Internet
Tipps zu ISDN und Modem siehe weiter unten; zum Teil veraltet, aber es gibt noch Leute mit 56K-Modem

* Navbar auf www.blogger.com deaktivieren

Ein frisch eingerichtetes blogger.com-blog wird am oberen Bildschimrand von einer Leiste geziert, mit der Besucher zu weiteren Blogger-Blogs wechseln und Blogs durchsuchen können. Nachteil: gelegentlich gerät man auf Seiten, die nicht jugendfrei sind...

Scheinbar ist eine Deaktivierung der Navbar nur bei Blogs, die auf eigenem Webspace gehostet sind möglich. Dazu muss man dann unter "Vorlage - HTML bearbeiten" die Einstellung "zur Blogger Navbar wechseln" auf "Aus" umstellen.

Blogs die auf Blogspot gehostet werden, können die Navbar nicht so einfach deaktivieren. Notfalls lässt sich die Navbar dort durch eine Modifikation am Template ausblenden. Direkt im HTML der Vorlage müssen dazu diese beiden Zeilen am Ende der CSS-Definition vor "</style>" eingesetzt werden:

#navbar { display: none; }

#navbar-iframe { display: none; }

Ob diese Entfernung der Navbar bei Google auf Anklang stößt, kann ich leider nicht sagen, ein explizites Verbot, die Navbar so auszublenden, konnte ich in den Blogger-Richtlinien nicht finden. Ein Beispiel dazu in diesem Blog.

Eine andere mögliche Lösung: #navbar-iframe { height: 0px; visibility: hidden; display: none; }

* T-Online Benutzer einrichten

Der Benutzername setzt sich zusammen aus der Anschlusskennung, der T-Online-Nummer und dem Mitbenutzerzusatz.

Zwischen der T-Online-Nummer und dem Mitbenutzerzusatz kommt das Rautenzeichen #.

Das Ganze sieht dann wie folgt aus:

Anschlußkennung T-Online-Nummer # Mitbenutzernummer

00011111122222233344 # 0001 @ t-online.de


Cookies

Wenn es Sie interessiert, was in den Cookies so alles mehr oder weniger leserlich gespeichert ist, können Sie sich den Inhalt der kleinen Datenpakete vor dem Transfer auf Ihre Festplatte etwas genauer ansehen. Dazu rufen Sie im Internet Explorer den Befehl Ansicht Internetoptionen auf und aktivieren in der Liste des Registers Erweitert die Option "Vor der Annahme von Cookies fragen".

Die Cookies-Option befindet sich im Abschnitt Sicherheit. Beim Netscape Navigator finden Sie die entsprechende Option Warnmeldung vor dem Akzeptieren von Cookies mit dem Befehl Bearbeiten Einstellungen Erweitert Cookies. Sobald Sie dann eine Web-Seite besuchen, die Cookies setzt, erhalten Sie einen Warnhinweis in Form einer Dialogbox. Dort können Sie Ihre Zustimmung zum Speichern des Cookies geben oder verweigern und über die Schaltfläche Details nähere Informationen, z.B. über Name, Inhalt sowie das Verfallsdatum, erhalten.

Die gespeicherten Cookies finden Sie auf Ihrem Rechner in den Ordnern \WINDOWS\TEMPORARY INTERNET FILES oder \WINDOWS\COOKIES. Beim Netscape Navigator erhalten Sie zusätzlich über die Datei COOKIES.TXT aus dem Benutzerverzeichnis der Netscape-Installation Einblick in das Treiben der kleinen Dateien.

Achtung: Obwohl der Internet Explorer seine Cookies im Ordner TEMPORARY INTERNET FILES ablegt, löscht er sie nicht wie andere temporäre Dateien. Zum Entfernen der Cookies genügen also nicht der Befehlsaufruf Ansicht Internetoptionen und ein Mausklick auf die Schaltfläche Dateien löschen im Register Allgemein. Um die Cookies auch wirklich von der Festplatte zu entfernen, benutzen Sie den Explorer und den Befehl Datei Löschen.

Download von Grafiken in Web-Browsern

Auch im Internet Explorer können Sie das Laden von Bildern abschalten. Über den Befehl View Options General lassen sich nicht nur Bilder, sondern auch Klänge und Videos vom sofortigen Laden ausnehmen. Der entsprechende Schalter, allerdings nur für Bilder, befindet sich in Netscape direkt im Menü Options und heißt Auto Load Images.

Falls Sie nach dem Laden der Seite, die Bilder werden dabei durch einfache Platzhalter ersetzt, doch eine bestimmte Grafik sehen möchten, verwenden Sie ein Kontextmenü: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Platzhalter des Bildes und wählen den Befehl Show Picture (beim Internet Explorer) bzw. Load this image (bei Netscape). Damit wird dann die entsprechende Grafik nachgeladen. In der Netscape-Symbolleiste befindet sich außerdem das Symbol Images, mit dem Sie alle Grafiken der aktuellen Seite nachladen können.

E-Mail-Viren

Sämtliche Online-Dienste betrifft das Problem der E-Mail-Viren. Am bekanntesten ist die Warnung vor dem Good-Times-Virus; sie warnt vor Mails, die den Titel "Good Times" oder "Pen Pals" tragen. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die Sie vor echten Viren schützt, die sich in Dateien eingenistet haben, die an die Mail angehängt sind. Um sich dagegen zu wappnen, sollte man folgende Regeln beachten:

- Installieren Sie einen aktuellen Virenscanner und halten Sie ihn mit Updates auf dem laufenden.

- Wenn Sie EXE- oder COM-Dateien herunterladen, sollten Sie sie auf jeden Fall auf Viren untersuchen, bevor sie das erste Mal gestartet werden. Gleiches gilt für Word- oder Excel-Dokumente, die Makros also ebenfalls ausführbaren Code enthalten können. Bei ihnen können sich Makro-Viren, beispielsweise der NOP-Virus, einnisten.

- Immer öfter erhalten Teilnehmer der Online-Dienste von unbekannten Absendern unaufgefordert Mails mit angehängten EXE-Dateien. Sie enthalten angeblich Hilfsprogramme oder Updates für das jeweilige Zugangsprogramm. Löschen Sie diese Mails sofort! Es handelt sich immer um Software, die entweder Viren enthält oder zum Ausspionieren Ihres Kennwortes dient. Davon sind besonders häufig AOL-Teilnehmer betroffen.

Grafiken speichern beschleunigen

Ich ärgere mich beim Speichern von JPG- oder GIF-Grafiken aus dem Internet, die bereits heruntergeladen sind und auf dem Monitor angezeigt werden, dass der Speichervorgang sehr langsam verläuft. Offensichtlich lädt das System die Daten noch einmal vom Server, obwohl sie ja bereits im Rechner vorliegen. Wie kann ich das ändern?

Wenn Sie teure Online-Zeit sparen wollen, brauchen Sie die Grafiken gar nicht online zu speichern. Denn die Grafiken sind nach dem vollständigen Laden einer Web-Seite bereits als Dateien auf Ihrem Rechner vorhanden. Das Problem besteht lediglich darin, sie aufzuspüren. Dazu sind aufgrund der teilweise kryptischen Dateinamen ein paar Versuche nötig.

Suchen Sie mit dem Explorer auf Ihrem System nach Ordnern, die mit dem Begriff Cache beginnen. In diesen Ordnern befinden sich heruntergeladene Grafiken und andere Dateien, die sich mit jedem Browser oder ganz normal mit der entsprechenden Software öffnen lassen.

Hier die Namen einiger Ordner, die die gängigsten Browser als Cache benutzen: Bei einer Standardinstallation benutzt der Internet Explorer den Ordner \WINDOWS\TEMPORARY INTERNET FILES\CACHEx, wobei x für eine Ziffer steht.

Hyperlink-Verknüpfungen in einem neuen Fenster öffnen

Manchmal ist es im Internet von Vorteil, zwei Seiten gleichzeitig betrachten zu können. Möchten Sie die aktuelle Seite behalten und ein weiteres Fenster öffnen, dann klicken Sie den Hyperlink, der auf diese Seite verweist, einfach mit der rechten Maustaste an und wählen aus dem Kontextmenü das Kommando In neuem Fenster öffnen. Die so angewählte Seite erscheint dann in einem neuen Explorerfenster.

Internet Explorer & Frontpage: Leerzeichen eingeben

Die Eingabe von mehreren aufeinanderfolgenden Leerzeichen wird von HTML nur sehr umständlich über das Sonderzeichen "&nbsp;" unterstützt. Sie können aber im Frontpage Editor dennoch mehrere Leerzeichen ganz einfach hintereinander eingeben. Dafür müssen Sie die beiden Tasten [Strg] und Umschalt gedrückt halten, während Sie mit Hilfe von [Space] die gewünschte Anzahl an Leerzeichen eingeben.

Internet Explorer: Anwendungen schneller starten

Der Internet Explorer besitzt eine Linkleiste, die Sie direkt zu vorgegebenen oder von Ihnen definierten Web-Seiten führt. Sie können aber nicht nur Web-Seiten in die Linkleiste aufnehmen, sondern auch Programme über diesen Weg starten. Für die Erweiterung der Linkleiste wählen Sie im Internet Explorer Favoriten | Favoriten verwalten. In dem folgenden Fenster öffnen Sie den Ordner Links.

Nun klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Fläche und wählen dann Neu | Verknüpfung. In die Befehlszeile des Fensters Verknüpfung erstellen schreiben Sie den Namen des Programms samt kompletter Laufwerks- und Verzeichnisangabe. Oder Sie Durchsuchen Ihre Festplatte nach der gewünschten Anwendung. Abschließend Geben Sie einen Namen für die Verknüpfung ein, klicken auf Fertigstellen und im Fenster Favoriten verwalten auf Schließen. In der Linkleiste sehen Sie jetzt den neuen Eintrag, den Sie per Drag-and-Drop mit der Maus an eine beliebige Stelle der Leiste verschieben können. Mit einem Mausklick auf diese Schaltfläche starten Sie die dazugehörende Anwendung direkt aus dem Internet Explorer.

Internet Explorer: Cache-Einstellung

Der Internet Explorer prüft beim Start die im Cache-Verzeichnis befindlichen Webseiten auf ihre Aktualität. Der Explorer startet um so langsamer, je mehr Dateien sich in diesem Verzeichnis befinden. Standardmäßig werden fünf Prozent des Festplattenplatzes für den Cache belegt. Wenn Sie die Größe verkleinern, startet Ihr Explorer schneller. Ein Prozent reicht völlig aus. Ganz abschalten können Sie den Cache jedoch nicht.

Internet Explorer: HTML-Code einer Web-Seite anzeigen

Der Internet Explorer bietet Ihnen die Möglichkeit, sich auch den HTML-Code der gerade angezeigten Web-Seite zu betrachten und in Form einer Textdatei zu speichern. Klicken Sie dafür einfach im Menü Ansicht auf den Punkt Quelltext zeigen. Es öffnet sich der Editor mit dem HTML-Code der aktuellen Seite. Hier kann man sich ansehen, wie interessant gestaltete Web-Seiten erstellt wurden.

Internet Explorer: Individuelle Kopf und Fußzeilen beim Ausdruck von Web-Seiten

Ausdrucke von Web-Seiten aus dem Internet Explorer besitzen normalerweise eine Kopf und eine Fußzeile. Im linken Bereich der Kopfzeile befindet sich der Name der Web-Seite, in der rechten oberen Ecke finden Sie die Seitennumerierung. Diese gibt an, um welche Seite es sich handelt und aus wie vielen Seiten der Ausdruck dieser Web-Seite insgesamt besteht. In der Fußzeile sehen Sie die Internet-Adresse der Seite und das Datum des Ausdrucks. Wollen Sie die standardmäßigen Vorgaben für Kopf- und Fußzeile ändern, dann öffnen Sie das Datei-Menü des Internet Explorer und wählen Sie darin Seite einrichten. Im folgenden Fenster finden Sie neben Angaben zu der Papiergröße und den Seitenrändern auch den Bereich Kopf und Fußzeile.

In diesen beiden Eingabezeilen legen Sie fest, was im Kopf und Fußbereich der Ausdrucke erscheint. Ein Hilfefenster listet auf, welche spezielle Zeichenkombination z.B. die Ausgabe der aktuellen Zeit im 24-Stunden-Format zur Folge hat, wie Sie die aktuelle Seitenzahl auf den Ausdruck bringen und womit Sie eine zentrierte Formatierung erreichen. Sie gelangen zu diesem Hilfefenster, durch einen rechten Mausklick auf Kopfzeile oder Fußzeile, gefolgt von einem weiteren Klick auf Direkthilfe.

Internet Explorer: Mit großen Schritten zurück- oder vorwärtsspringen

Mit Hilfe der beiden Schaltflächen Zurück und Vorwärts können Sie im Internet Explorer nicht nur jeweils einzelne Schritte zu bereits besuchten Seiten zurückkehren. Klicken Sie auf einen der beiden kleinen schwarzen Pfeile neben den großen blauen Schaltflächen, öffnet sich ein Pulldown-Menü mit den zuletzt besuchten Web-Seiten, zu denen Sie auf diesem Weg direkt springen können.

Internet Explorer: Offline nutzen

Ich benutze den Internet Explorer und ärgere mich darüber, dass er den Cache offenbar bei jedem Programmstart leert. Solange ich den Web-Browser nicht schließe, kann ich nach dem Surfen alle Seiten noch einmal offline lesen. Wenn ich den Internet Explorer schließe und später neu starte, besteht er darauf, eine Online-Verbindung herzustellen, obwohl die Daten noch im Cache liegen müssen. Kann ich das Programm so konfigurieren, dass es den Cache auch bei einem Neustart nutzt?

Ja: Der Internet-Explorer löscht die Dateien nicht, er versucht nur nach dem Neustart zu prüfen, ob die temporären Dateien im Cache noch aktuell sind. Zu diesem Zweck versucht der Browser, eine Verbindung zum Web-Server aufzubauen. Sind die Dateien noch aktuell, dann nimmt das Programm die Daten aus dem Cache. Andernfalls aktualisiert es die Datei im Cache. Wann der Internet-Explorer die Aktualität seiner temporären Dateien im Cache prüft, können Sie selbst festlegen.

Dazu rufen Sie den Befehl Ansicht Optionen auf, wählen das Register Erweitert und klicken auf die Schaltfläche Einstellungen. Im folgenden Dialog legen Sie dann mit drei Optionsfeldern fest, ob der Internet Explorer die Aktualität entweder Bei jedem Zugriff auf die Seite oder Bei jedem Start des Internet Explorer oder aber Nie prüft.

Standardmäßig kontrolliert der Internet Explorer die Aktualität bei jedem Programmstart. Wenn Sie die Option Nie wählen, bedient sich der Browser ohne weitere Kontrollen im Cache. Bei der Auswahl der Cache-Aktualität gibt es zwei Dinge zu beachten: Zum einen werden Veränderungen an diesen Optionen erst wirksam, wenn Sie das Programm neu starten. Danach können Sie die gewünschte Web-Adresse eingeben und bekommen die Seiten offline zu sehen. Zum anderen sollten Sie online besser die Option Bei jedem Start des Internet Explorer wählen. Andernfalls kann es passieren, dass Sie die alten Web-Seiten aus dem Cache sehen, obwohl die Seite aktualisiert wurde.

Internet Explorer: Probleme nach Neuinstallation beheben

Nach der Neuinstallation des Internet Explorer kann es unter Umständen um die Java-Unterstützung geschehen sein. Schuld daran ist der Versions-Check des Installationsprogramms des Internet-Explorers. Wenn der Internet Explorer neu installiert wird, überprüft die Installation die Versionsnummer der Classes-Dateien in der Registry. Sind die Versionseinträge gleich oder höher als jene der zu installierenden Version, so werden die Dateien CLASSES.ZIP und TCLASSES.ZIP nicht installiert. Das gleiche gilt auch für die Neuinstallation des Internet Explorer.

Um das Problem zu beheben und die Java-Funktionalität wiederherzustellen, müssen Sie einen Eintrag in der Registry entfernen. Starten Sie dafür den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedit. Nachdem Sie den Unterschlüssel Arbeitsplatz \ HKey_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Java VM geöffnet haben, sehen Sie in der rechten Fensterhälfte unter anderem den Eintrag ClassesBuild. Löschen Sie diesen Namen und verlassen Sie den Registry-Editor. Nach der erneuten Installation des Internet Explorer müsste das Problem mit der Java-Funktionalität behoben sein.

Internet Explorer: Startseite verändern oder deaktivieren

Nach dem Start des Internet-Explorers lädt dieser eine vorgegebene Web-Seite. Normalerweise handelt es sich dabei um die Homepage von Microsoft. Wollen Sie lieber eine andere Seite beim Start anspringen, wechseln Sie unter Ansicht | Optionen in das Register Navigation. Hier können Sie die Aktuelle Seite, also die Web-Seite, die gerade angezeigt wird, zur Startseite erklären, die Standardseite (Homepage von Microsoft) reaktivieren, oder unter Adresse eine beliebige Internet-Adresse angeben.

Legen Sie keinen Wert darauf, bei jedem Start des Internet Explorer die gleiche Seite anzuspringen, können Sie auch eine leere Seite als Startseite definieren. So sparen Sie sich die Zeit zum Laden der nicht benötigten Web-Seite. Um einen "nackten" Internet Explorer zu starten, tragen Sie unter Ansicht | Optionen | Navigation | Adresse einen Verweis auf die Datei BLANK.HTM ein. Diese Datei befindet sich im Systemverzeichnis von Windows.

Der komplette Eintrag lautet: C:\WINDOWS \ SYSTEM \ BLANK.HTM.

Internet Explorer: Verbesserte Verlauf-Funktion

Der Internet Explorer bietet dem Anwender eine erheblich verbesserte Verlauf-Funktion. Ein Klick auf den Verlauf-Button in der Standard-Schaltflächen-Leiste teilt das Fenster des Internet Explorer in zwei Bereiche. In der linken Hälfte erscheint eine Liste aller besuchten Internetseiten. Diese Liste ist nach dem Besuchsdatum sortiert.

Wollen Sie z.B. zu einer Seite wechseln, die Sie vor zwei Tagen bereits abgerufen haben, klicken Sie einfach auf den entsprechenden Wochentag und schon erscheinen alle an diesem Tag besuchten Web-Seiten. Ein Klick auf den gewünschten Eintrag öffnet dann die entsprechende Seite in der rechten Hälfte des Internet Explorer.

Wird die Verlaufs-Liste mit der Zeit unübersichtlich, ist es an der Zeit, aufzuräumen und nicht mehr benötigte Einträge zu entsorgen. Klicken Sie dafür den entsprechenden Eintrag des Verlaufs mit der rechten Maustaste an. Im Kontextmenü können Sie unter anderem dieses Objekt aus dem Verlauf entfernen, indem Sie den entsprechenden Menüpunkt anklicken.

Schalten Sie den Internet Explorer in den Vollbildmodus, können Sie festlegen, ob der Verlauf permanent auf dem Monitor erscheint, oder ob er sich normalerweise im Hintergrund aufhalten soll. Im letzteren Fall erscheint er erst dann auf der Bildoberfläche, wenn Sie den Mauszeiger an den linken Bildschirmrand bewegen.

Diese Einblendfunktion ähnelt der "Automatisch im Hintergrund"-Funktion der Taskleiste von Windows. Mit einem Klick auf den Pinwand-Nagel in der rechten oberen Ecke des Verlauf-Fensters aktivieren und deaktivieren Sie diese Einblendfunktion.

Internet Explorer: Vollbildmodus unterdrücken

Seit der Installation des Internet Explorer startet das Programm grundsätzlich in einem neuen Vollbildmodus. Bei dieser Darstellung lässt sich das Fenster nicht verschieben. Da ich parallel auch andere Programme nutze, muss ich nach jedem Programmstart erst den Befehl Ansicht Vollbild aufrufen, um den Schalter zu deaktivieren. Wissen Sie, wie ich den Vollbildmodus ausschalten kann?

Der Internet Explorer bietet einen Vollbildmodus, der sogar die Titelleiste des Fensters ausblendet, um Ihnen möglichst viel Spielraum für die Darstellung der Web-Seiten einzuräumen. Dieser Vollbildmodus ist zwar standardmäßig aktiviert, lässt sich aber über die Programmoptionen ausschalten. Rufen Sie dazu den Befehl Ansicht Internet-Optionen auf und wählen das Register Erweitert aus. Deaktivieren Sie dort in der Kategorie Browsing das Kontrollkästchen Browser als Vollbild starten. Danach öffnet sich das Fenster des Internet Explorer wie jedes andere Programm.

Internet Explorer: Web-Seiten zu Favoriten hinzufügen

Um im Internet Explorer die aktuelle Webseite in den erlesenen Bereich der Favoriten aufzunehmen, klickt man normalerweise auf Favoriten | Zu Favoriten hinzufügen. Danach erscheint ein Fenster, in dem Sie festlegen können, in welchem Verzeichnis der Link zu dieser Seite gespeichert werden soll. Wollen Sie jedoch die zur Zeit angezeigte Web-Seite in das Favoriten-Hauptverzeichnis aufnehmen, können Sie sich diese Prozedur sparen. In diesem Fall kommen Sie mit [Strg] [D] schneller zum Ziel. Dies kann aber auf die Dauer dazu führen, dass sich das Favoriten-Verzeichnis nicht mehr komplett darstellen lässt. Spätestens dann empfiehlt es sich, Ordnung in das Chaos zu bringen. Wählen Sie deshalb Favoriten | Favoriten verwalten. In dem folgenden Fenster können Sie alle Einträge Verschieben, Umbenennen oder Löschen.

International deutschsprachig suchen

Wenn Sie im Internet auf der Suche nach Stichwörtern sind, kommen Sie derzeit um internationale Suchmaschinen wie Altavista, Lycos oder Yahoo kaum herum. Der Nachteil ist, dass die zu einem Stichwort gefundenen Einträge und Dokumente in den verschiedensten Sprachen, vorwiegend jedoch in Englisch abgefaßt sind. Möchten Sie die Suchtreffer eines Stichworts möglichst nur auf eine bestimmte Sprache - etwa Deutsch - beschränken, dann verknüpfen Sie Ihr Suchwort einfach per UND-Verknüpfung mit einem oder zwei für die Sprache typischen und häufig vorkommenden Wörtern. Für die Suche nach allen Stellen im Internet, die Ihnen z.B. etwas über die deutschsprachigen Versionen von Access verraten, können Sie access+und+die eingeben. Mit den wenigen Fehltreffern, die es dabei gibt, kann man leben. Natürlich funktioniert dieser Trick mit allen Sprachen.

Java-Befehle auf die Schnelle testen

Es existiert im Netscape Navigator eine Möglichkeit, Java-Befehle auf die Schnelle auszuprobieren. Dazu muss man in die Adresszeile des Navigator statt des gewohnten http: nur die Anweisung javascript: eintragen. Nach dem Bestätigen mit [Enter] erscheint ein Eingabefeld mit dem Namen javascript typein. Dort kann man einzelne Befehle wie z.B. today = new Date() eingeben und deren Wirkung testen. Im genannten Beispiel erhält man im Hauptfenster des Navigator die Anzeige des aktuellen Datums und der Uhrzeit auf Ihrem System.

Nicht gespeicherte Web-Seiten wiederfinden

Wenn Sie bei ausgiebigen Streifzügen im Internet vergessen haben, eine interessante Seite den Favoriten hinzuzufügen, können Sie diese dennoch mit etwas Glück wiederfinden, ohne die meist ziemlich kryptische Adresse dieser Seite zu kennen. Die Funktion Explorer | Ordner "Verlauf" des Internet Explorer bringt Sie direkt in das Verzeichnis Verlauf. Dort sind alle Seiten, die Sie mit dem Internet Explorer in den letzten drei Wochen aufgerufen haben, mitsamt den Internet-Adressen aufgelistet.

Um neben den Namen der Seiten auch die Internet-Adressen sehen zu können, muss die Ansicht Details aktiv sein. Ein Doppelklick auf einen Eintrag bringt Sie direkt zur gewünschten Seite. Wenn Sie die Internet-Adressen über einen längeren oder kürzeren Zeitraum als 20 Tage im Ordner Verlauf speichern wollen, ändern Sie unter Ansicht | Optionen | Navigation den Wert Anzahl der Tage der Aufbewahrung von Seiten im Bereich Verlauf.

Web-Seite in eigenem Fenster öffnen

Wollen Sie schnell einmal einen Link in einer gerade geöffneten Web-Seite überprüfen? Dann empfiehlt es sich, die entsprechende Seite in einem neuen Internet-Explorer-Fenster zu laden.

In diesem Fall ist es aber nicht erforderlich, mit [Strg] [N] oder über das Menü Datei | Neu | Fenster erst ein neues Fenster zu öffnen und dann mit einem Klick auf den entsprechenden Hyperlink zu der gewünschten Adresse zu springen. Halten Sie einfach die Umschalt-Taste gedrückt, während Sie den Link anklicken, und schon erscheint die damit verbundene Web-Seite in einem eigenen Internet-Explorer-Fenster.

Web-Seite mit allen Grafiken speichern

Wenn Sie manchmal interessante Web-Seiten über Datei | Speichern unter auf Ihrer Festplatte verewigen, haben Sie sicher beim späteren Öffnen dieser Seiten schon bemerkt, dass die Bilder verschwunden sind und an deren Stelle nur noch Platzhalter erscheinen. Mit einem Trick können Sie Web-Seiten jedoch inklusive aller darauf enthaltenen Grafiken auf Ihre Festplatte bannen.

Wechseln Sie mit Datei | Seite bearbeiten in den Netscape Composer und wählen Sie dort Datei | Speichern unter. Wenn Sie diese HTML-Datei von der Festplatte mit dem Browser öffnen, sind alle Bilder vorhanden. Aber einen Punkt sollten Sie beachten: Die Bilder werden extra gespeichert und vom Netscape Composer im selben Verzeichnis abgelegt, wie die HTML-Datei. Im Zielordner landet also nicht nur eine Datei, sondern unter Umständen eine ganze Menge kleiner Dateien, die möglicherweise bei der Dateiorganisation den Überblick erschweren.

Web-Server in Frontpage wechseln

Ich arbeite mit Frontpage und dem Personal Web Server, um Homepages zu gestalten. Kann ich in diesem Programm den Namen des Web-Servers während der Installation beeinflussen oder nachträglich verändern?

Frontpage ermittelt den Namen des Web-Servers beim erstmaligen Aufruf des Personal Web Servers automatisch. Dabei geht es wie folgt vor: Wenn Sie eine Installation von Windows mit Netzwerk auf einem Computer ausgeführt und das Microsoft-TCP/IP-Protokoll installiert haben, verwendet es als Name des Web-Servers den aktuellen Computernamen des Rechners im Netzwerk. Diesen können Sie herausfinden, indem Sie beispielsweise mit der rechten Maustaste auf das Symbol Netzwerkumgebung Ihres Desktops klicken und im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften wählen.

Im Dialog Netzwerk wechseln Sie zur Registerkarte Identifikation, die den aktuellen Computernamen speichert. Wenn Sie Windows ohne Netzwerk installiert haben, richtet sich Frontpage einen Standardnamen (<localhost>) ein. Eine Veränderung des Web-Servernamens in Frontpage ist nicht möglich, da der Name fest an die Konventionen von TCP/IP gebunden ist. Auch bei einer Installation von Windows ohne Netzwerk können Sie den Namen des Web-Servers nicht verändern, da Frontpage in diesem Fall eine fest definierte IP-Adresse verwendet (= <localhost>). Nur die Umbenennung des aktuellen Computernamens in einem Netzwerk und die anschließende Neuinstallation des Frontpage Personal Web Servers hat Einfluss auf den Namen.

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PC-Tipps zu ISDN und Modem

1&1-ISDN-Karte mit IRQ 10 läuft nicht

Als erstes sollten Sie darauf achten, dass kein anderes Gerät den Interrupt 10 belegt. Im Zweifelsfall können Sie, solange Sie keine PS/2-Maus besitzen, ohne weiteres den IRQ 2 benützen. Normalerweise bringt dies die Karte zum Laufen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann hilft nur eines: Lassen Sie die Karte überprüfen.

Abbruch der Modem-Verbindung

Bei dem Versuch, mich in eine Mailbox einzuwählen, bricht das Modem die Verbindung nach kurzer Zeit ohne ersichtlichen Grund ab. Ich habe schon verschiedene Terminalprogramme ausprobiert, immer wieder mit dem gleichen Effekt. Was kann ich machen?

Für den plötzlichen Abbruch können mehrere Ursachen verantwortlich sein. Zuerst überprüfen Sie, ob die Trennung der Verbindung möglicherweise durch die Gegenstelle erfolgt ist. Einige Mailboxen brechen die Verbindung ab, wenn Sie einige Minuten keine Eingaben getätigt haben oder wenn Ihre Online-Zeit abgelaufen ist. Führt dieser Weg nicht zum Erfolg, sollten Sie sich der Konfiguration Ihres Modems widmen.

Zwei Funktionen können mit dem unerwarteten Abbruch zusammenhängen: Ist die Option Retrain aktiviert, einigen sich die beiden Modems bei starken Qualitätsschwankungen in der Telefonleitung auf eine neue Übertragungsgeschwindigkeit und ein neues Übertragungsprotokoll. Dadurch wird die ursprüngliche Datenübertragung unterbrochen, was einige Terminalprogramme zum Trennen der Verbindung veranlaßt. Schalten Sie die Retrain-Funktion ab.

Erhöhen Sie die Zeit-Toleranz gegen Carrier-Unterbrechungen auf den maximal zulässigen Wert. Schauen Sie in Ihr Modem-Handbuch, welcher Registereintrag für diese zuständig ist und wie viele Sekunden Sie eingeben können. Bei der Mehrzahl der Modemtypen erhöhen Sie die Unterbrechungszeit über den Befehl AT S9=20 im Terminalprogramm auf beispielsweise 2 Sekunden oder höher.

Abhörsicheres Faxen

Wenn Ihre Faxe nicht in falsche Hände geraten sollen, verwenden Sie die neue Verschlüsselungsoption von Microsoft-Fax. In Exchange legen Sie unter Extras - Extras für Microsoft-Fax - erweiterte Sicherheit ein Passwort an, mit dem die Faxübertragung codiert wird. Das Fax kann nur jemand entschlüsseln, der den Schlüssel, erhalten hat.

Aktive und passive Karte

Worin liegt der Unterschied zwischen aktiven und passiven ISDN-Karten? Bringt es überhaupt etwas, sich eine aktive Karte anzuschaffen?

Aktive ISDN Karten benutzen zur Datenverarbeitung eigene Prozessoren, die die CPU des Systems nahezu nicht belasten. Die passive Karte stellt nur eine Schnittstelle zum ISDN-Netz dar. Wenn Sie einen schnellen Rechner besitzen und nicht beim Downloaden gleichzeitig im Hintergrund ein Bild bearbeiten wollen, lohnt sich eine aktive Karte also kaum.

DFÜ-Netzwerk: Wahlwiederholung konfigurieren

Das DFÜ-Netzwerk von Windows verfügt über eine Funktion zur Wahlwiederholung. Allerdings ist die entsprechende Option ziemlich gut versteckt. Öffnen Sie den DFÜ-Netzwerk-Ordner mit Start | Programme | Zubehör | DFÜ-Netzwerk und klicken Sie auf Verbindungen | Einstellungen. In dem folgenden Fenster markieren Sie die Option Wahlwiederholung mit einem Häkchen. Darunter legen Sie die Anzahl der Wahlwiederholungen fest, sowie das Intervall, das die Zeitspanne zwischen den Wählversuchen bestimmt.

Fax nicht dauernd in Bereitschaft halten

Wenn man den Rechner auf ständigen Faxempfang konfiguriert hat (beim Einrichten von Exchange), muss man mit zwei erheblichen Nachteilen rechnen: ist der Anschluss gleichzeitig ein Telefonanschluss, so werden Anrufer vom Modem mit einem Piepton "empfangen".

Fax-Einschaltbox für passive ISDN-Karten?

Ich setze in einem Rechner die Fritz-ISDN-Karte ein. Um sie als Anrufbeantworter und Fax zu benutzen, muss der PC ständig laufen. Für Modems gibt es ja als energiesparende Lösung Einschaltboxen, die den PC einschalten, der dann Nachricht oder Fax empfängt und sich danach wieder abschaltet. Gibt es so etwas auch für die FritzCard?

Eine zusätzliche Einschaltbox für passive ISDN-Karten ist technisch nicht zu realisieren. Das gänzlich unterschiedliche Konzept von ISDN zu analogen Anschlüssen verbietet das Mithören eines zweiten Geräts auf dem ISDN-Kanal, der einen entsprechenden Schaltimpuls ermöglichen würde. Was nicht heißt, dass es keine Sonderlösungen geben kann: Eine Alternative entwickelt beispielsweise derzeit die Firma Woerlein aus Cadolzburg. Die ISDN-Karte Woerltronic A16 Pro ist mit einer eigenen Stromversorgung und 4 MByte Speicher ausgerüstet. So ist sie in der Lage, bei ausgeschaltetem Rechner Faxe zu empfangen. Da das Produkt zur Zeit aber noch nicht verfügbar ist, stehen weder der Preis noch ein entsprechender Praxisbericht zur Verfügung.

Faxpolling mit dem Computer ermöglichen

Wie kann ich den Computer dazu bringen, Fax-Polling und Fax on demand durchzuführen? Übliche Faxgeräte haben dazu eine Starttaste. Wie ist dies aber mit dem Computer möglich?

Bringen wir zunächst etwas Ordnung in die Begriffe "Fax-Polling", "Fax-Abruf" und "Fax on demand", die immer wieder für Verwirrung sorgen. Dabei beschreiben alle drei Begriffe dieselbe Sache: das Abrufen von Informationen per Fax. Die englischen Begriffe Faxpolling und Fax on demand bedeuten so viel wie Faxwahl und Fax auf Anforderung. Ausnahmsweise trifft hier die deutsche Bezeichnung "Fax-Abruf" die Sache am besten.

Beim Fax-Abruf lassen sich drei Varianten unterscheiden. Der automatische Fax-Abruf dient dazu, eine bestimmte Information, z.B. eine Preisliste, unter einer speziellen Rufnummer per Fax abzuholen. Dabei rufen Sie mit einem Faxgerät die entsprechende Rufnummer an, schalten das Faxgerät auf Empfang (Starttaste) und bekommen dann automatisch das Dokument gefaxt. Einige alte Faxgeräte lassen sich allerdings nicht auf Empfang umschalten. Sie sind für den Fax-Abruf ungeeignet, weil sie nach dem Wählen einer Rufnummer nur senden können. Wenn Sie für den Fax-Abruf Ihren PC einsetzen wollen, brauchen Sie einen analogen oder digitalen Telefonanschluss, eine entsprechende faxfähige Kommunikationseinrichtung wie Modem oder ISDN-Karte und eine Fax-Software, die den Fax-Abruf unterstützt.

Vergewissern Sie sich darüber vor dem Kauf, denn nicht jedes Programm ist dazu in der Lage. Selbst im modernen ISDN beherrschen die wenigsten Fax-Programme das Polling, doch für die Zukunft sind die Weichen gestellt. In der nächsten Version der Software-Schnittstelle CAPI soll der Fax-Abruf als Dienst zur Verfügung stehen. Alternativ zum automatischen erlaubt der manuelle Fax-Abruf den Zugriff auf verschiedene Informationen, die in einer Datenbank zum Abruf bereitstehen. Dabei kann der Anrufer in einem meist sprachgesteuerten Menü per Tonwahl das gewünschten Dokument auswählen.

Das geschieht durch die Eingabe entsprechender Zahlen über die Ziffern-Tastatur. Bestimmte Dokumente können zusätzlich durch ein Passwort (Zahlenkombination) gesichert und dadurch nur bestimmten Personen zugänglich sein. Damit die Anweisungen aus dem Menü auch hörbar sind, ist ein Lautsprecher nötig. Sofern Ihr PC an einer Telefonanlage angeschlossen ist, kann die Anwahl der Datenbank über ein Telefon erfolgen. Nach der Auswahl der Dokumente schalten Sie den PC auf Fax-Empfang und rufen innerhalb der Anlage die PC-Durchwahl an. Andernfalls benötigen Sie eine Kombination aus Modem oder ISDN-Karte mit angeschlossenem Telefon oder eine Software, die den manuellen Fax-Abruf speziell unterstützt. Für die Ton-Ausgabe kann in diesem Fall eine Soundkarte dienen.

Bei der dritten Variante, der Fax-Rücksendung (Faxback), handelt es sich nicht um einen Fax-Abruf im eigentlichen Sinne. Hierbei sind die Auswahl der Dokumente und das Übermitteln per Fax zwei getrennte Vorgänge. Ähnlich wie beim manuellen Fax-Abruf hat der Anrufer Zugriff auf verschiedene Informationen in einer Datenbank. Zunächst rufen Sie mit einem Telefon die entsprechende Rufnummer an und treffen wie beschrieben innerhalb eines Menüsystems Ihre Auswahl. Danach geben Sie noch die Rufnummer Ihres Faxgeräts (PC) an und legen auf. Daraufhin sendet Ihnen die Datenbank ein Fax mit den gewünschten Informationen. Der Vorteil für den Anrufer: Die Übermittlung des Fax-Dokuments ist für ihn kostenlos, und dieser Dienst funktioniert auch mit Fax-Software, die kein Polling beherrscht.

Faxprogramm bekommt kein Freizeichen

Viele Modems warten in ihrer Grundeinstellung vor dem Wählen auf das Freizeichen der Telefonleitung. Die meisten TK-Anlagen besitzen jedoch ein eigenes Freizeichen und liefern das Postfreizeichen erst nach der Wahl einer Amtsholungsziffer, und auch dann oft mit etwas Zeitverzögerung. Dass Ihr T-Online richtig funktioniert, liegt wahrscheinlich am T-Online-Decoder, der diesen Sachverhalt bei der automatischen Konfiguration richtig erkannt und das Modem dementsprechend eingestellt hat.

Fritz!-Karte bremst TK-Anlage aus

Haben Sie eine Fritz!-ISDN-Karte in Ihrem Rechner eingebaut und das mitgelieferte Softwarepaket installiert, so steht Ihnen unter anderem das Programm Fritz!fax zum Senden und Empfangen von Faxen zur Verfügung. Doch dieses sonst sehr nützliche Programm hat auch seine Tücken.

Nachdem Sie ein Fax z.B. aus Ihrer Textverarbeitung via Fritz!fax verschickt haben, wird das Fax-Modul nicht wieder geschlossen: Es verbleibt im Speicher. Mit der Installation des Fritz!-Softwarepakets zusammen mit Fax-Programm wird die automatische Rufannahme aktiviert. Die Fritz!-Karte drängt sich jetzt in den Vordergrund und nimmt alle ankommenden Faxe und Gespräche entgegen. Dies hat zur Folge, dass Sie auf allen ISDN-Rufnummern nicht mehr erreichbar sind, da Fritz!fax jeden Anruf abfängt. Erhalten Sie z.B. einen Anruf, der für Ihr Telefon bestimmt ist, so ertönt im Apparat ein verkürztes Klingelzeichen. Danach herrscht Stille, denn Fritz!fax hat sich dem ankommenden Gespräch gewidmet und piepst dem Anrufer fröhlich ins Ohr. Um Fritz!fax in die Schranken zu weisen, wechseln Sie zu diesem Programm, sofern es bereits geladen wurde, oder starten es mit Start | Programme | Fritz! | FRITZ!fax. Klicken Sie nun im Fax-Menü auf Einstellungen und wechseln Sie in das Register ISDN. Im Bereich Rufannahme aktivieren Sie dann die Option keine Faxe annehmen oder nur für die Mehrfachrufnummer (MSN). Sollen keine Faxe angenommen werden, ignoriert Fritz!fax alle Anrufe, definieren Sie eine Nummer, so reagiert Fritz!fax nur auf Anrufe, die über die unter Mehrfachrufnummer (MSN) angegebenen Telefonnummer eintreffen. In beiden Fällen arbeiten Ihre TK-Anlage und Fritz!fax wieder einwandfrei.

Gebühren(stör)impuls der Telekom

Ich habe mir von der Telekom einen Gebührenimpuls auf meinen Telefonanschluss schalten lassen. Seither kann ich mit dem Modem nichts mehr anfangen. Der Impuls unterbricht regelmäßig die Verbindung. Der Filter der Telekom bringt auch nichts. Gilt dies nur für das analoge Netz?

Ja. Das digitale ISDN kennt solche Störungen in der Leitung nicht. Die Daten für den Gebührenimpuls werden auf einem separaten Steuerkanal übertragen, was zusätzliche Sicherheit verschafft. Wenn Sie Gebühren zählen und viele Daten übertragen wollen, lohnt sich der Umstieg auf ISDN sicher.

Maus blockiert Modem

Bei der Installation wird das Modem nicht erkannt. Ich erhalte die Fehlermeldung: Kein Modem gefunden. Woran liegt das?

Dieses Problem tritt auf, wenn die Treiber für eine installierte Logitech Mouse zu alt sind. Nach einer Aktualisierung der Treiber lässt sich das Modem problemlos installieren.

Vor allem bei internen Modems gibt es noch eine zweite Ursache. Diese werden manchmal nicht vom System erkannt, obwohl alle Einstellungen und Vorbereitungen korrekt sind. Das kann unter anderem an einer zu stark fragmentierten Festplatte liegen. Sollte das der Fall sein, starten Sie einfach das Werkzeug Scandisk zur Fehlerbehebung und defragmentieren Ihre Festplatte.

Dafür klicken Sie im Explorer mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Festplatteneintrag und rufen den Befehl Eigenschaften auf. Dann klicken Sie im Register Extras auf die Schaltfläche Jetzt optimieren. Danach löschen Sie alle Modemeinträge im Gerätemanager und starten Windows neu. Jetzt sollte das Betriebssystem Ihr Modem korrekt erkennen.

Modem an der Nebenstelle immer busy

Ich wähle aus einer Nebenstellenanlage heraus und erhalte trotz freier Amtsleitung und nicht besetzter Gegenstelle ständig die Meldung busy. Woran kann das liegen?

Es kann vorkommen, dass Ihr Modem den internen Wählton der Nebenstellenanlage als Besetztzeichen erkennt. In diesem Fall versucht das Modem gar nicht erst den Verbindungsaufbau, sondern liefert gleich die Fehlermeldung. Für den Betrieb an Nebenstellenanlagen empfiehlt sich daher das Abschalten der automatischen Erkennung. Um die Erkennung des Besetzt-Tones auszuschalten, geben Sie im Terminalprogramm des Modems den AT-Befehl ATX0 ein. Die anschließende Eingabe des Kommandos AT*W speichert die neue Einstellung. Jetzt kann Ihr Modem auch aus der Nebenstellenanlage heraus wählen. Falls die angerufene Nummer besetzt ist, erhalten Sie dann die Meldung no carrier.

Modem weigert sich, aufzulegen

Legt Ihr Modem nach einer Verbindung mit einer Mailbox nicht auf, so können Sie in den meisten Terminalprogrammen mit einer Schaltfläche die immer noch bestehende Verbindung unterbrechen. In vielen Fällen ist dies ein Button, auf dem ein Telefon mit aufgelegtem Hörer abgebildet ist. Den gleichen Effekt erzielen Sie normalerweise auch mit [Alt] [H].

Legt das Modem trotzdem nicht auf, ist es vermutlich falsch konfiguriert. Überprüfen Sie, ob der Init-String des Modems den Eintrag &D2 enthält, und ergänzen Sie ihn gegebenenfalls. Alternativ dazu können Sie auch &D3 verwenden. Er bewirkt beim Auflegen auch noch ein Reset des Modems.

Modem: Kein Freizeichen

Ich habe das Modem korrekt an die Telefondose angeschlossen, an der das Telefon funktioniert. Eine Nebenstellenanlage ist nicht vorgeschaltet, die Einstellungen in der Software habe ich mehrfach geprüft und testweise verändert. Trotzdem meldet die Software beharrlich, dass kein Freizeichen vorhanden sei.

Benutzen Sie anstelle des Originalkabels eine Verlängerung, die Sie im Fachhandel gekauft haben? Dabei ist aber immer zwischen normalen Telefonkabeln, z.B. für Anrufbeantworter, und Anschlusskabeln für ein Modem zu unterscheiden. Die Modemkabel sind anders verdrahtet. Bei Verlängerungskabeln sind oft nicht alle Anschlüsse durchgeführt. Dann kann Ihr Modem kein Freizeichen bekommen. Wenn Sie ein längeres Kabel benötigen, nehmen Sie zum Kauf das Originalkabel mit und verlangen ein Kabel in der gewünschten Länge mit der gleichen Belegung. Oder achten Sie beim Kauf einer Verlängerung darauf, dass alle Adern im Kabel 1:1 durchgeschleift sind.

Modem: Klingelzeichen

Meldet das Modem immer nur RING RING, so ist der Fehler meist im S0-Register zu suchen. Mit diesem Register legen Sie fest, nach wieviel Klingelzeichen das Gerät abheben soll. Wenn in diesem Register jedoch eine 0 eingetragen ist, nimmt das Modem die Verbindung überhaupt nicht auf. Verwenden Sie also zunächst den Befehl ATS0?. Auf diese Weise fragen Sie den aktuellen Status des Registers ab. Um die Einstellung zu ändern, geben Sie ATS0=n ein, wobei n eine Ziffer zwischen 1 und 6 sein sollte; denn n gibt die Zahl der Klingelzeichen an, nach denen das Modem den Anruf entgegennehmen soll.

Modemverbindung schlechter

Die Telekom kann dafür verantwortlich sein, wenn manche Modems häufiger Fehler melden. Der Zeittakt für den Nahbereich ist stark verkürzt. Auf einigen Telefonanschlüssen ist wahrscheinlich ein Gebührenimpuls geschaltet. Dieser Impuls wird nun auch sehr viel öfter ausgesandt. Das Signal stört natürlich das Modem bei der Datenübertragung. Lassen Sie in einem solchen Fall den Gebührenimpuls von der Telekom abstellen.

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