PC-Tipps Hardware

3D-Grafikfehler beseitigen

Wahrscheinlich haben Sie Ihre Grafikkarte sehr dicht neben eine andere Karte im Rechner eingebaut. Manche Einsteckkarten emittieren ein sehr starkes elektrisches Feld, das andere Karten stören kann. Sie sollten also versuchen, die Grafikkarte in einen anderen Steckplatz zu platzieren.

Absturz durch Tastenkombination [Strg] [Alt] [Entf]

Dieses Problem könnte folgende Ursache haben: ein Komplettabsturz deutet auf eine Unverträglichkeit der Konfiguration des hohen Bereichs des Arbeitsspeichers (RAM Random Access Memory) hin.

Der Fehler tritt etwa auf, wenn man den Tastaturtreiber KEYBOARD.SYS mit dem Befehl LH (steht für Load High) in den hohen Speicherbereich geladen hat. Wird der Treiber hingegen in den konventionellen Arbeitsspeicher geladen, dann tritt der Fehler nicht auf. Versuchen Sie also erst einmal, sämtliche Gerätetreiber in den konventionellen Speicher zu laden und sie dann, einen nach dem anderen, wieder in den hohen Arbeitsspeicher zu verfrachten.

Achten Sie beim ATX-Kauf auf die passende Blende

So elegant der Peripherieanschlüsse direkt auf dem ATX-Board auch ist - er erzeugt auch neuen Ärger beim Kauf. Bislang konnte jedes Board in jedes Gehäuse eingebaut werden.

Doch jetzt muss das richtige Abschlussblech die rechteckige Aussparung im Gehäuse verschließen. Das Problem ist hausgemacht: Jeder Boardhersteller platziert seine Peripheriestecker an einer anderen Stelle, jedes Gehäuse hat eine andere Konstruktion zur Blechbefestigung.

Geben Sie deshalb beim Gehäusekauf genau an, welches Board Sie einsetzen möchten. Achten Sie beim Board auf verbreitete Markennamen, dann finden Sie immer ein passendes Blech für Ihr Gehäuse. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie Gehäuse und Board vom gleichen Händler kaufen.

Beim Drucken stürzt Computer ab

Dieses Problem kann eine sehr einfache Ursache haben. Da sich der Drucker nicht nur über die Treiber steuern lässt, sondern auch über bestimmte Tasten am Gerät, können solche Konflikte auftreten, etwa durch Druck der Modus-Taste können Sie zwischen Briefqualität und Entwurfsqualität wählen. Wenn Sie allerdings beim Drucker auf Briefqualität und in der Software auf Entwurfsqualität stellen, kann es vorkommen, dass es zu einem schweren Ausnahmefehler mit nachfolgendem Systemabsturz kommt. Gleichen Sie also immer die Einstellungen Ihrer Software mit der des Druckers ab.

BIOS

BIOS: Basic Input/Output System, im EPROM oder Flash-ROM gespeichertes Programm für die Kommunikation der Software mit der Hardware.

Interrupt: Unterbrechungsanforderung an die CPU, die etwa vom seriellen Port oder von der Netzkarte ausgeht. Die Beschränkung auf 16 Interrupts, von denen das System einige fest für sich belegt, ist das Erbe des Ur-PC und Ursache für die oft knifflige Konfiguration von PC.

DMA: Direct Memory Access. Ein Mechanismus, über den Peripheriegeräte direkt in den Hauptspeicher schreiben oder ihn auslesen. Die Anzahl der DMA-Kanäle ist beschränkt. Meist sind DMA 1, 3 und 5, manchmal auch 7 für Erweiterungen wie Soundkarten oder SCSI-Controller verfügbar.

I/O-Adressen: Für die Kommunikation mit Peripherie wird bei Intel und Kompatiblen ein vom Speicher unabhängiger IO-Adressbereich verwendet. Auf diesen Adressen, etwa 220h für Soundblaster-Karten, liegen bei einem Interrupt die eigentlichen Nutzdaten.

BIOS: Adaptor ROM Shadow

Haben Sie Steckkarten mit eigenem BIOS, etwa einen SCSI-Adapter oder einen Cache-Controller, können Sie die Befehle aus dem langsamen ROM-Speicher der Steckkarte in den schnellen RAM des Hauptspeichers kopieren. An dieser Stelle sollten Sie im Handbuch der Steckkarte nachsehen, um die Zieladresse im Hauptspeicher herauszufinden. Die Speicheradresse geben Sie dann im BIOS unter Adaptor ROM Shadow an. Wenn Sie keine derartigen Steckkarten verwenden, setzen Sie die Option auf Disable. Dann steht Ihnen mehr Speicher im Upper-Memory-Bereich zur Verfügung.

BIOS: Adressleitung 20

Die Adressleitung 20 wird von dem langsamen Tastatur-Controller gesteuert und wird für den Zugriff auf den hohen Speicherbereich und für die Umschaltung vom Real- in den Protected-Modus benötigt. Auf Systemen mit modernen Prozessoren lässt sich diese Leitung auch über den Chipsatz emulieren. Dazu schalten Sie die BIOS-Option Fast Gate A20 auf Enabled. Das bringt erheblich mehr Tempo als der langsame Tastatur-Controller.

BIOS: BIOS-Werte sichern

Bevor Sie das BIOS Ihres Rechners ändern, sollten Sie die alten Werte aufschreiben und zu Ihren PC-Unterlagen legen. Haben Sie einen Drucker angeschlossen, gehen Sie die einzelnen Bildschirmseiten des Setups durch und drücken jeweils die [Druck]- oder [PrintScreen]-Taste. Funktioniert das nicht, sollten Sie die folgenden Werte auf einen Zettel schreiben: Die Festplattenwerte: Größe der Platte und Anzahl der Köpfe, Zylinder und Sektoren, sowie die Einstellungen des Advanced Chipset Setup.

BIOS: Boot-Sequenz

Da Sie Ihr Betriebssystem von der Festplatte booten, können Sie die Option FloppyDriveSeekAtBoot ausschalten. Sie sparen damit nicht nur Zeit beim Booten, die Einstellung erweist sich auch als nützlich, wenn Sie einmal eine Diskette im Laufwerk vergessen haben. Der PC verlangt dann nicht nach einer bootfähigen Diskette.

BIOS: CMOS nach Absturz gelöscht

Unter ungünstigen Umständen werden bei Abstürzen des Rechners auch CMOS-RAM-Einträge verändert. Sicherlich waren nicht nur die Laufwerkseinträge betroffen. Prüfen Sie darum alle Einstellungen im Advanced Setup, und zwar besonders gründlich jene für External Cache Memory und Internal Cache Memory. Denn die schalten den First-Level oder Second-Level Cache ein und sollten bei gängigen Konfigurationen auf Enabled stehen.

BIOS: Fehlermeldungen und Piepstöne

Ein Piepston während des Power-On-Self-Tests: Speicherfehler: Überprüfen Sie, ob die SIMM-Module korrekt sitzen. Oft können Sie das defekte Teil identifizieren, indem Sie die einzelnen Module innerhalb der Speicherbänke austauschen.

Ein Ton nach dem Power-On-Self-Test: Es ist kein Fehler aufgetreten, der PC startet normal.

Zwei Töne: Parity-Fehler in den untersten 64 KByte des RAM. Verfahren Sie wie bei "Ein Ton" oder ersetzen Sie das erste SIMM-Modul durch ein anderes.

Drei Töne: wie "Zwei Töne".

Vier Töne: Defekter Timer-Baustein Nummer 1. Gehen Sie vor wie bei "Ein Ton". Tritt der Fehler weiter auf, kommen Sie um den Austausch der Hauptplatine nicht herum.

Fünf Töne: Der Prozessor arbeitet nicht korrekt. Nehmen Sie die CPU vorsichtig aus dem Sockel heraus und setzen Sie sie wieder ein, damit ein guter Kontakt hergestellt wird.

Sechs Töne: Die Adressleitung 20 arbeitet nicht korrekt. Wenn Sie das BIOS-Setup starten können, schafft in den meisten Fällen die Funktion Fast Gate A20 Abhilfe.

Sieben Töne: Nicht weiter eingrenzbarer Fehler.

Acht Töne: Der Speicher der Grafikkarte ist defekt.

Neun Töne: Die Prüfsumme im ROM ist nicht korrekt. Besitzen Sie ein Flash-BIOS, sollten Sie die Daten von Diskette oder USB-Stick nachladen.

BIOS: Flash-BIOS I

Der Vorteil eines Flash-BIOS liegt darin, dass Sie ein solches BIOS per Diskette auf den neuesten Stand bringen können. Ein BIOS-Update erfolgt dann nicht mehr durch den Austausch des BIOS-Chips, sondern durch das Überschreiben der BIOS-Daten per Software. Somit müssen Sie Ihren Rechner nicht mehr zum Händler bringen, oder selbst Hand an Ihren PC legen, um das BIOS zu aktualisieren.

Ein Flash-BIOS hat aber auch seine Tücken. Die meisten Boards besitzen einen Jumper, der festlegt, ob das Flash-BIOS geschützt ist oder überschrieben werden kann. Wer diesen Jumper so setzt, dass ein Update des Flash-BIOS gestattet ist, läuft Gefahr, dass sein BIOS bei einem kapitalen Rechnerabsturz überschrieben wird.

Solche Fälle treten zwar sehr selten auf, legen den Rechner aber hundertprozentig lahm; ohne Tausch oder Neuprogrammierung des BIOS-Chips geht dann überhaupt nichts mehr. Schützen kann man sich vor solchen mittleren Katastrophen nur durch einen Schreibschutz des BIOS. Dies hat jedoch zur Folge, dass vor und nach jedem BIOS-Update der Rechner aufgeschraubt und der entsprechende Jumper umgesteckt werden muss.

Da ein BIOS-Update aber normalerweise nicht jede Woche erforderlich ist, empfiehlt es sich auf jeden Fall, den sicheren Weg zu gehen. Welcher Jumper für den Schreibschutz des Flash-BIOS zuständig ist, entnehmen Sie dem Handbuch Ihres Boards. Sollte dies nicht eindeutig daraus ersichtlich sein, was keine Seltenheit ist, fragen Sie Ihren Händler oder lassen Sie die Änderung an der Jumpereinstellung des Boards lieber gleich von ihm vornehmen.

BIOS: Flash-BIOS II

Boards wie das Intel Plato oder das Asus SP3G sind mit einem nichtflüchtigen Speicher ausgestattet, in dem die BIOS-Daten untergebracht sind. Bietet der Hersteller eine neue Version des BIOS an, so lässt sich diese per Diskette in den Speicherbaustein laden. Achtung: Unterbrechen Sie den Schreibvorgang etwa durch Ausschalten des Rechners, ist das BIOS unbrauchbar, und der PC kann nicht mehr starten.

Zunächst sollten Sie auf dem Board einen Jumper setzen, damit sich der Flash-ROM beschreiben lässt. Beim Asus-Board SP3G ist das etwa der Jumper JP21, beim Plato-Board von Intel der Jumper NRM/WP.

Booten Sie den Rechner ohne Treiber, indem Sie beim PC-Start die Taste [F5] drücken. Starten Sie das Programm zum Beschreiben des Flash-ROMs. Beim Asus-Board SP3G heißt die Datei FLASH.EXE, beim Plato SHOWHDR.EXE.

Über den Menüpunkt Program BIOS wählen Sie die Datei, die die neuen BIOS-Daten enthält. Nun wird der Flash-Speicher neu programmiert. Wenn während des Programmierens ein Fehler auftritt, schalten Sie den PC auf keinen Fall aus. Wählen Sie statt dessen erneut den Menüpunkt Program BIOS an.

BIOS: Floppy 3 Mode

Im BIOS meines Boards kann ich für den Typ des Disketten-Laufwerks die Option Floppy 3 Mode Support aktivieren. Was kann ich damit anfangen?

Nichts! Der Floppy-3-Modus befähigt Ihr Laufwerk, Disketten zu lesen, die nach dem in Japan üblichen Standard formatiert sind. Dort enthalten 3,5-Zoll-Disketten nicht 1,44 MByte, sondern nur 1,2 MByte Daten. Müssen Sie eine solche Diskette lesen, können Sie diese Eigenschaft Laufwerk A:, Laufwerk B: oder beiden Laufwerken zuordnen. Haben Sie nichts mit japanischen Disketten zu tun, lassen Sie die Option abgeschaltet.

BIOS: Nach Update hängt sich Rechner beim Booten auf

Setzen Sie zuerst sämtliche CMOS-Setup-Einstellungen auf Default. Wenn das nicht hilft, überprüfen Sie als nächstes die Plug-and-Play-Einstellungen, denn die PnP-Strategie könnte durch das Update verändert ebenfalls worden sein. Oft kommt es auch vor, dass die RAM-Verwaltung gerade im Upper Memory anders organisiert wurde. Schauen Sie sich in der CONFIG.SYS die Einträge für HIMEM und EMM386 an. Viele Anwender, die DOS-Spiele benutzen, laden die beiden Speichermanager. Besonders kritisch ist der Parameter HIGHSCAN des EMM386 - oft hilft das Entfernen dieses Parameters.

Das BIOS lässt sich aber auch komplett auf die Werks-Einstellungen (Default) zurücksetzen.

Award-BIOS: Einfg-Taste drücken und PC einschalten.

AMI-Bios: F10-Taste und PC einschalten.

BIOS: Parity Check Error

In drei von vier Fällen bedeutet dies nichts Gutes:

- Ein RAM-Baustein ist defekt. Haben Sie ein Reserve-SIMM zur Hand, können Sie den Übeltäter durch Probieren finden. Die Reparatur eines SIMMs ist angesichts der aktuellen RAM-Preise wirtschaftlich kaum vertretbar.

- Erscheint die Fehlermeldung nicht öfter als einmal pro Jahr, hat ein verirrtes Alphateilchen aus dem Weltraum eine DRAM-Zelle getroffen und deren Information (nicht die Zelle selbst) zerstört. Ein seltener Fall, aber statistisch möglich.

- Irgendwelche DMA-Vorgänge gehen schief: Suchen Sie beim Disketten- und SCSI-Controller und der Soundkarte weiter.

- Der Parity Boot Virus hat es sich auf Ihrer Festplatte gemütlich gemacht. Alle gängigen Checker können diesen Virus-Veteranen finden.

BIOS: Passwort

Problem: Nach dem Wechseln der BIOS-Stützbatterie erscheint die Meldung "CMOS display type mismatch run setup utility. Press ;ltF1;gt to resume". Wenn ich dann ins BIOS gehe, soll ich ein Passwort angeben.

Moderne Boards besitzen Jumper oder DIP-Schalter, mit denen sich das Passwort löschen lässt. Je nach Hersteller ist die Position des Schalters anders. Beim Advanced/EV-Board von Intel geht es etwa mit dem DIP-Schalter 3.

Beim AsusBoard P55T2P4 ist dies JP 7.

Ist kein rettender Jumper vorgesehen, dann hilft es oft, die Batterie oder den Akku auf dem Board einige Minuten abzuklemmen.

Je nach BIOS-Hersteller ist oft ein Standard-Passwort gesetzt. Das kann vom Board-Hersteller oder Rechnerproduzent im BIOS verankert sein. Die bisher bekannten Passwörter lauten: ami, a.m.i., award_sw, award?sw, lkwpeter, peterlkw, biostar, j262, ser, sky_fox, 589589, efmukl, aLLy, alfarome, hlt (jeweils Groß- oder Kleinschreibung probieren!)

Hat Ihr Rechner ein AMI-BIOS, können Sie mit der Shareware AMISETUP das Passwort auslesen, allerdings nur dann, wenn Sie es lediglich für den BIOS-Zugang eingestellt haben.

BIOS: PCI-, PnP- und ISA-Karten konfigurieren

Dank des PCI-Busses und der dafür vorgesehenen Karten ist die Hardwarekonfiguration um einiges einfacher geworden: PCI-Karten konfigurieren sich im allgemeinen selbst, das heißt, sie suchen automatisch nach freien Interrupts und I/O-Adressen.

Sind jedoch gleichzeitig ISA-Karten im System, so sollten diese unbedingt in der PCI/ISA-Konfiguration des BIOS eingetragen werden. Beim Award-BIOS ist es möglich, durch ISA-Karten belegte Interrupts und DMA-Kanäle einzutragen. Wichtig ist dies deshalb, weil PCI-Karten sich zwar untereinander über die Aufteilung der Systemressourcen verständigen können, vorhandene ISA-Karten aber oft nicht erkennen.

Zudem besitzen auch PCI-Karten Standardeinstellungen, die sich dann durchaus mit ISA-Karten überschneiden können. Z.B. belegt eine Spea-Show-Time-PCI-Karte standardmäßig IRQ 10. Die Folge in der Praxis: Eine AVM-A1-ISDN-Karte wird auf demselben Interrupt nicht erkannt. Anders ist dies bei neueren PnP-ISA-Karten (PnP = Plug & Play). Sofern das Rechner-BIOS ebenfalls PnP unterstützt, werden die von PnP-Karten belegten Systemressourcen erkannt und sind für PCI-Devices dann tabu. Soweit die Theorie.

In der Praxis sieht die Sache jedoch so aus: Falls es sogar mit PnP-Karten zu Konflikten kommt, müssen diese schlicht per Hand in der ISA-Konfiguration im BIOS eingetragen werden. Eine weitere Möglichkeit, Konflikte zu vermeiden, ist die Einstellung ISA Mem Block Base im BIOS. Hier lässt sich ein Speicherbereich im Upper Memory auswählen, den ISA-Karten eventuell belegen. Manche Boards bieten in puncto Ressourcen und Speicher bezüglich ISA-Karten keine Einstellungsmöglichkeiten.

BIOS: PIO-Mode verursacht Fehler

Ich verwende eine Quantum- und eine Seagate-Festplatte abwechselnd in einem Wechselplatten-Laufwerk. Wenn ich im PIO-Mode 3 oder 4 Scandisk durchführe, meldet mir das Programm immer an unterschiedlichen Stellen Fehler. Sobald ich den PIO-Mode 2 nutze, treten keine Fehler mehr auf.

Schalten Sie im BIOS die Einstellung AutoDetection für den PIO-Mode ein. Damit stimmt sich der Controller in Zukunft automatisch mit der Festplatte ab. Hat Ihr BIOS diese Funktion nicht, erkundigen Sie sich beim Hersteller über die Eignung der Platten und betreiben sie bis dahin nur im Mode 2. Damit geht es zwar etwas langsamer, dafür verlieren Sie aber keine Daten.

BIOS: Schutz vor Bootviren

Bootviren nisten sich im Bootsektor von Festplatten und Disketten ein und werden beim Start des Rechners aktiviert. Haben Sie einen solchen Virus bereits auf der Festplatte, helfen nur noch ein Antivirenprogramm, das den Virus beseitigen kann, der DOS-Befehl FDISK /MBR oder eine Neuformatierung der Platte.

Bootviren werden häufig durch Disketten übertragen. Befindet sich eine Diskette beim Hochfahren Ihres Rechners im Diskettenlaufwerk, so greift Ihr PC auf deren Bootsektor zu, um das darauf erwartete Betriebssystem zu laden. Ist diese Diskette von einem Bootvirus befallen, wird er bei diesem Vorgang aktiviert, und die Seuche landet auf Ihrer Festplatte.

Es gibt jedoch eine einfache Methode, um sich gegen ein solches Mißgeschick zu schützen. Normalerweise prüft ein PC zuerst, ob sich eine Diskette im Diskettenlaufwerk befindet. Ist das der Fall, versucht er, von dieser Diskette zu booten. Nur wenn das Diskettenlaufwerk leer ist, bootet er von der Platte. Alle gängigen BIOS-Versionen bieten Ihnen jedoch die Möglichkeit, die Boot-Reihenfolge Ihres Rechners zu verändern.

An welcher Stelle des BIOS-Menüs Sie den entsprechenden Eintrag finden, hängt von Ihrem BIOS ab. Bei einem Award-BIOS etwa lautet der Eintrag Boot Sequence und ist Bestandteil des BIOS FEATURES SETUP. Wollen Sie verhindern, dass Ihr Rechner nach dem Einschalten auf das Diskettenlaufwerk zugreift, um von ihm zu booten, ändern Sie den Wert dieses Eintrags von A auf C.

BIOS: Speichertest ausschalten

Schalten Sie den Speichertest oberhalb 1 MByte aus. Besonders in Rechnern mit 16 MByte RAM und mehr spart das beim Start wertvolle Sekunden. Nun überprüft das BIOS nur noch den Bereich bis 1024 KByte.

BIOS: Starten mit einem definierten Ausgangszustand

Gerade bei der Neuinstallation eines Boards oder einem Prozessor-Upgrade ist es wichtig, einen definierten Ausgangszustand zu haben, in dem das Board auf jeden Fall läuft. Diese Einstellung funktioniert zwar immer, das aber ist gleichbedeutend mit träge, denn oft wird der langsamste Speicherzugriff verwendet oder gar der Cache abgeschaltet.

Diese Werte stellt man ein, indem man im Setup je nach Hersteller Load BIOS Defaults oder Failsafe Mode wählt. Manche älteren Hauptplatinen schaltet das BIOS auf die sogenannten Standard- oder Default-Werte zurück, wenn man beim Einschalten des PC [Einfg] drückt.

BIOS: Typematic Rate Delay

Wenn es Ihnen zu lange dauert, bis der Rechner bei gedrückter Taste ein Zeichen wiederholt, können Sie den entsprechenden Wert im BIOS erhöhen. Ein Wert von etwa 250 Millisekunden ist sehr schnell, bei 1.000 ist die Wartezeit lang.

BIOS: Zugang zum BIOS

Bei fast allen PCs weist die Zeile Press [Del] to enter Setup beim PC-Start auf die richtige Taste hin. Bei einer deutschen Tastatur sollten Sie also die Taste [Entf] drücken. Einige ältere BIOS-Versionen von Award verlangen die Tastenkombination [Strg] [Alt] [Esc], um ins Setup zu gelangen. AMI-Board: [Entf]-Taste drücken.

Um sich im BIOS-Menü zu bewegen, benutzen Sie die Cursortasten. Damit kommen Sie von einem Befehl zum nächsten. Um die Werte einzelner Funktionen zu ändern, betätigen Sie die [Bild auf]- und [Bild ab]-Taste. Wollen Sie einen Menüpunkt aufrufen, drücken Sie die [Enter]-Taste. Bei englischen BIOS-Versionen aktivieren Sie Optionen mit der Einstellung Enable. Disable steht für inaktiv.

Black Screen

Als erstes: Überprüfen, ob die Grafikkarte richtig eingebaut ist

BIOS-IRQ: AWARD: "Assign IRQ for VGA". AMI-BIOS: "Allocate IRQ for VGA"

IRQ-Überschneidung mit Soundkarte?

Wenn nix mehr geht, Standard-VGA-Treiber konfigurieren

Board: BIOS spinnt

Wer ein sogenanntes Flash-BIOS hat, kann sich ein neues BIOS selbst installieren und muss nicht mehr wie in der Vergangenheit Eprom-Chips auswechseln.

Alle namhaften BIOS-Hersteller bieten ihre Updates mittlerweile über das Internet an. Auf den entsprechenden Seiten finden sich dort auch die Programme zum Laden ("Brennen") des BIOS, falls sie der Hersteller nicht auf einer Diskette mit dem Rechner geliefert hat.

Notieren Sie sich alle wichtigen Einstellungen. Erstellen Sie eine bootfähige Diskette (FORMAT A: /S) und lesen Sie die Dokumentation des Ladeprogramms aufmerksam durch (sie ist möglicherweise in Englisch geschrieben). Sichern Sie die bisherige BIOS-Version auf die Diskette. Sie sollten nicht auf die Platte sichern, denn im schlimmsten Fall könnte diese erst nach dem Restaurieren der alten Version wieder ansprechbar sein. Danach können Sie das neue BIOS mit dem Programm "brennen".

Board: Board optimal kühlen

Hitze ist einer der ärgsten Feinde von Halbleitern: Sie verringert deren Lebensdauer und muss deshalb verlässlich abgeführt werden. Das übernimmt bei PC ein Kühlgebläse. Bei preiswerten Rechnern muss der Lüfter im Netzteil, der primär dieses zu kühlen hat, den Job der Rechnerkühlung auch noch übernehmen.

Solange neben dem Board nur die Grafik- und die Soundkarte im Rechner Dienst schieben, reicht das völlig aus. Ist der Computer jedoch mit Netzwerkkarten, ISDN- oder Modemkarten, SCSI-Adaptern oder gar mehreren Festplatten vollgestopft, kommt es vor, dass die vom Netzteillüfter bewegte Luftmenge nicht mehr ausreicht: Ein Zusatzlüfter muss her.

Wird der Rechner in einem ohnehin warmen Umfeld betrieben, ist eine Extralüftung dringend zu empfehlen.

Zahlreiche Gehäuse haben im vorderen Teil vor den Steckkarten Aussparungen, auf denen sich ein Standardlüfter bequem mit zwei Schrauben und Muttern montieren lässt.

Board: Cache-Typ richtig einstellen

Es gibt zwei Arten von Cache: Write-Through und Write-Back. Während der erstgenannte lediglich Lesezugriffe beschleunigt, speichert der zweite alle Arten von Zugriffen, was mehr Power bringt.

Im PC ist die richtige Cache-Art in der Regel korrekt voreingestellt. Wurde jedoch die CPU gegen ein schnelleres Exemplar ausgewechselt, dann stellt sich unter Umständen die Frage erneut.

Unterstützt das Board den Write-Back-Modus, dann lässt sich ein Quentchen mehr Performance herauskitzeln. Falls nicht, sollte man lieber den konservativen Write-Through-Modus wählen.

Board: Sleep-Anschluss nutzbar?

Über diesen Anschluss wird bei Pentium-Boards die Stand-by- oder Sleep-Funktion ausgelöst. Selbst die gängigen Rechnergehäuse haben keinen entsprechenden Taster. Da moderne Boards häufig keinen Turbo-Switch unterstützen, können Sie aber den Turboschalter des PC-Gehäuses für die Sleep-Funktion benutzen.

Beachten Sie, dass der Sleep-Anschluss für einen Taster eingerichtet ist, nicht für einen Schalter. Wie sich das auswirkt, hängt vom Board ab: Entweder müssen Sie zum Aktivieren den ehemaligen Turbo-Schalter zweimal drücken - rein und wieder raus. Oder der Anschluss ist flankengesteuert - dann reicht einmal.

Im ersten Fall können Sie noch versuchen, mit einer Zange aus dem Schalter einen Taster zu machen - aber nur, wenn Sie geschickt sind. Ist der Schalter erst mal ruiniert, ist ein Ersatz meist nur schwer zu beschaffen.

Board: Soft-Power off

ATX-Boards bieten Eigenschaften, beispielsweise "Soft-Power off" (in Verbindung mit einem passenden Netzteil) und "Suspend to Disk": Das heißt, Speicherinhalt und Rechnerzustand werden beim energiesparenden Power-off-Modus auf die Platte geschrieben. Nach dem Wiedereinschalten des PC kann man dann exakt an der gleichen Stelle weiterarbeiten, ohne dass der PC erneut gebootet werden muss.

Board: Taktraten richtig nutzen

Moderne Prozessoren haben zwei Geschwindigkeiten: eine externe Taktrate, über die mit anderen Komponenten wie dem Hauptspeicher kommuniziert wird, und eine interne Frequenz; die innere ist immer größer als die externe.

Die externe Frequenz stellt man auf dem Board ein, denn das muss dieses Taktsignal generieren und für die CPU bereitstellen. Man muss dafür einen speziellen Jumper setzen, dessen genaue Lage das Handbuch beschreibt. Einige Boards lassen die Einstellung der Taktfrequenz auch über das BIOS-Setup zu.

Mit der internen Taktfrequenz werden z.B. die Register, die Recheneinheit, die Pipelines und der Befehlsdecoder im Inneren der CPU angetrieben. Die interne Taktrate wird seit den Tagen des 486-Overdrive-Prozessors durch Multiplikation der extern angelegten Taktfrequenz mit einem konstanten Faktor generiert.

Achtung: Einige CPUs geben manchmal auch ein sogenanntes P-Rating an, eine Angabe, wie schnell ein vergleichbarer Intel-Pentium getaktet wäre. Diese Angabe ist lediglich eine Orientierung für den Käufer, da sie eine Vergleichszahl darstellt. Für die Einstellungen am Board ist sie ohne jede Bedeutung.

Den CPU-Takt stellt man in unserem Beispiel auf dem Asus-Board über die Jumper JP 8 bis JP 10 ein.

Board: Versorgungsspannung korrekt einstellen

Genauso wichtig wie die Taktrate ist die Wahl der korrekten Versorgungsspannung. Ist sie zu klein gewählt, funktioniert die CPU nicht oder nur fehlerhaft (Fehlfunktionen können auch erst nach einiger Zeit auftreten); ist sie zu hoch eingestellt, zerstört sich der Prozessor möglicherweise durch Überhitzung selbst.

Gängige Spannungen sind 5 Volt (486er und ältere Pentiums), 3,45 Volt und 3,3 Volt. Wenn Sie die CPU wechseln, prüfen Sie deshalb, ob das Board die benötigte Spannung bereitstellen kann. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie einen Zwischensockel mit Spannungsregler einsetzen. Beispielsweise benutzt das Asus-Board die Jumper JP 17 und JP 20 zur Spannungsauswahl.

Booten von CD

Auch wenn die Papierform stimmt, so zeigt sich erst durch Ausprobieren, ob ein Rechner tatsächlich in der Lage ist, das Betriebssystem von CD zu laden. Kaum Kopfzerbrechen bereiten PC mit neuen BIOS-Versionen und IDE-CD-ROM-Laufwerken. Die Kombination aus SCSI-Controller und SCSI-CD-ROM-Laufwerk ist dagegen nicht ohne vorherigen Test zu empfehlen. Daher sollte man sich nicht auf die CD-Boot-Funktion verlassen, sondern immer eine Bootdiskette oder startfähige Partition zum Hochfahren des Systems zur Hand haben. Auch wenn der PC ohne Probleme von CD bootet, so bleiben die Einsatzmöglichkeiten eher eingeschränkt. Moderne 32-Bit-Betriebssysteme lassen sich nicht von der CD-ROM laden, da sie Daten darauf schreiben wollen.

Booten von CD im BIOS einstellen

Rufen Sie beim Rechnerstart das BIOS-Setup auf. Im verbreiteten Award-BIOS findet sich die Option in der Seite BIOS Features Setup. Im AMI-Setup gelangt man zu ihr, wenn man den Eintrag Startoptionen in der Seite Standard im BIOS-Setup anwählt.

Unterstützt das BIOS das Booten von CD, so können Sie den PC im BIOS-Setup anweisen, auf der CD nach dem Betriebssystem zu suchen. Dabei können Sie auch die Reihenfolge angeben, auf welchem Datenträger der Rechner zuerst nach den Systemdateien fahndet: Diskette, Festplatte oder CD-ROM-Laufwerk.

Hat man die Option zum Booten von CD aktiviert, ist sie nur von Bedeutung, wenn man ein Enhanced-IDE-CD-ROM-Laufwerk im PC hat und sich beim Systemstart tatsächlich eine CD mit einem startfähigen Betriebssystem darin befindet. Ansonsten - wenn man kein IDE-CD-ROM-Laufwerk benutzt, oder z.B. eine Audio-CD beim Rechnerstart im Laufwerk ist - versucht der PC, von Festplatte oder Diskette zu booten.

Booten von CD mit SCSI-Controller

Sollten Sie im BIOS-Setup Ihres PC keine Option zum Booten von CD finden, so müssen Sie nicht unbedingt verzweifeln: Sind in Ihrem Rechner ein neuerer SCSI-Controller und ein SCSI-CD-ROM-Laufwerk installiert, ist es unter Umständen trotzdem möglich, da in diesem Fall der SCSI-Controller den Bootvorgang steuert.

Neuere SCSI-Controller sind in der Lage, bootfähige CDs in CD-ROM-Laufwerken mit SCSI-Schnittstelle zu erkennen und das Betriebssystem davon zu laden; ein Beispiel für einen solchen Controller ist der verbreitete Adaptec AHA-2940 mit neueren BIOS-Versionen. Im Setup-Programm des Controllers können Sie festlegen, ob er nach bootfähigen CDs suchen soll. Bei den Adaptecs ist diese Funktion per Voreinstellung aktiviert.

Sie können sie auch über das Konfigurationsprogramm des Adaptec-Controllers ein- oder ausschalten. Rufen Sie dazu beim Hochfahren des PC mit [Strg] [A] das Programm SCSI-Select auf und wählen den Eintrag Configure/View Host Adapter Settings an. Hier selektieren Sie die Advanced Configuration Options und können schließlich über den Punkt BIOS Support for Bootable CD-ROM festlegen, ob der Controller nach bootfähigen CD-ROMs sucht.

Ist diese Option aktiviert, spielt es keine Rolle, was im BIOS-Setup des Rechners angegeben wurde: Findet das SCSI-Controller beim Systemstart eine bootfähige CD im Laufwerk, versucht er dass Betriebssystem davon zu laden. Ist hingegen keine oder eine Daten-CD im Schacht, so lädt er das Betriebssystem von der Festplatte oder Disketten.

Bootvorgang stoppen

Pause-Taste! Mit Esc geht’s weiter...

CD-Brenner

CD-Writer arbeiten auch als CD-ROM-Laufwerk. Ob das mit den Standardtreibern des Betriebssystems funktioniert, hängt vom Gerät ab. Eventuell lässt sich diese Funktionalität erst durch gerätespezifische Treiber erreichen, die die Brennersoftware mitbringen muss. Bei manchen SCSI-Geräten gibt es einen Jumper (Device Type oder ähnliches), der den jeweiligen Gerätetyp für Anfragen des Betriebssystems spezifiziert und damit die ROM-Funktion je nach Bedarf ein- oder ausschaltet.

CD-Brenner

Mit dem Brennprogramm Easy-CD Pro habe ich eine Mixed-Mode-CD gebrannt mit Software und Audio-Daten. Im CD-Laufwerk lässt sich die Musik wiedergeben, und ich komme an die Software. Lege ich die CD aber in meinen Hi-Fi-CD-Player ein, hört man nichts.

Es gibt zwei Arten, wie man Musik und Software zusammen auf einer CD speichert: Bei der normalen Mixed-Mode-Technik speichert das Brennprogramm in der ersten Session der CD die Software, in der zweiten Session die Audio-Daten. Ein Audio-Player kann aber im Gegensatz zu CD-Laufwerken immer nur die erste Session lesen.

Easy-CD Pro unterstützt nicht das bessere Format CD-Extra (auch CD-Plus oder Enhanced-Musik-CD). Dabei kommen die Audio-Daten in die erste Session, die Software in die zweite. Somit ist die CD in jedem Audio-Player abspielbar. CD-Extra unterstützen beispielsweise WinOnCD 3.0, der CD-Creator oder Easy-CD-Creator.

CD-Brenner: ATAPI-Brenner korrekt einbauen

Am primären EIDE hängen eine oder zwei Festplatten als Master bzw. Slave und am sekundären Strang Ihr bisheriges CD-ROM als Master und der Brenner als Slave. So ist es wahrscheinlich, dass sich die Geräte aufgrund der unterschiedlichen PIO-Modi nicht ausbremsen. Beachten Sie beim Einbau, dass der Writer nicht zu eng an anderen Geräten sitzt, da er funktionsbedingt beim Betrieb Wärme produziert.

CD-Brenner: Bekommt keinen Laufwerksbuchstaben zugeordnet

Das Problem hängt mit einem Konflikt der Interrupt- oder I/O-Adresseinstellung für die SCSI-Karte zusammen. Um das zu beheben, gehen Sie so vor: Öffnen Sie den Gerätemanager und schreiben sich die Einstellungen der SCSI-Karte auf. Dann starten Sie den PC im DOS-Modus und rufen auf der Installationsdiskette für den CD-Writer das Programm CFGISA.EXE auf. Prüfen Sie die Einstellungen für die SCSI-Karte und verändern sie entsprechend den Werten unter Win95. Anschließend starten Sie wieder Windows und prüfen, ob im Ordner \WINDOWS \SYSTEM \IOSUBSYS die Datei CDR4HLP.VXD vorhanden ist. Ist das nicht der Fall, kopieren Sie die Datei von der Installationsdiskette in den Ordner, und starten Sie den PC neu.

CD-Brenner: CD automatisch starten

Manche CDs, die ich in das Laufwerk lege, starten automatisch. Wie kann ich selbst CDs brennen, die beim Einlegen eine bestimmte Aktion ausführen?

Für einen automatischen CD-Start legen Sie sich zunächst eine Datei mit dem Namen AUTORUN.INF an. In die tragen Sie dann die folgenden Zeilen ein:

[AUTORUN]

OPEN=DATEI.EXE

Für DATEI.EXE geben Sie ein Verzeichnis mit Dateinamen an, das Win95 beim Einlegen der CD ausführen soll. Die Datei AUTORUN.INF speichern Sie auf der CD im Root-Verzeichnis. Soll die Datei AUTORUN.INF zusätzlich ein eigenes Symbol bekommen, fügen Sie die Zeile ICON=ICON.ICO ein. Dann speichern Sie zusätzlich die Datei ICON.ICO im Root-Verzeichnis der CD, die das gewünschte Bild enthält.

CD-Brenner: DAO

In Vergleichstests von CD-Brennern lese ich immer wieder von DAO (Disk At Once). Was hat diese Funktion zu bedeuten?

Brennen Sie Audio-CDs, speichert Ihre Brennsoftware zwischen den einzelnen Musikstücken (Tracks) jeweils eine Pause von zwei Sekunden Dauer. Es gibt jedoch auch bestimmte CDs (etwa bei Konzerten), die zwischen den Tracks keine Pausen einlegen. Die Lieder gehen also direkt ineinander über.

Wollen Sie eine solche CD kopieren, ist es wichtig, dass Ihr Brenner DAO (Disk At Once) unterstützt. Denn nur dann lässt sich die Zwangspause von zwei Sekunden umgehen. Informieren Sie sich also vor dem Kauf, ob der ausgewählte Brenner DAO auch unterstützt.

CD-Brenner: Master und Slave richtig anschließen

Pro IDE-Port lassen sich nur zwei Geräte, also Festplatten, CD-Laufwerke oder eben Brenner, anschließen. Von diesen beiden Geräten arbeitet eines im Master- und das andere im Slave-Modus. Mittlerweile gibt es verschiedene Datenübertragungsmodi am IDE-Bus, von denen der schnellste jedoch immer nur vom Master-Gerät genutzt werden kann. Das Slave-Gerät arbeitet aber gebremst.

So verbietet es sich, eine Festplatte und einen Brenner parallel an einen Port anzuschließen. Es bleibt in einem IDE-System also nur noch der zweite Port übrig, den Sie allein für den Brenner verwenden sollten. Die Festplatte, von der die Daten gebrannt werden, sollte zum Vermeiden von Buffer-Underruns stets die schnellste im System sein. Dies gilt sowohl beim Schreiben eines ISO-Images als auch beim Schreiben On-the-Fly. Vor allem bei der letzten Variante ist dies besonders wichtig. Natürlich kann es sein, dass Sie auch mit abweichenden Konfigurationen fehlerfrei CDs brennen können, die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler eintreten, ist aber wesentlich höher.

CD-Brenner: Nero

Ich setze die Brennsoftware Nero unter WinNT ein. Das Programm meldet bei jedem Start, dass die Auto Insert Notification eingeschaltet sei. Ich weiß jedoch nicht, wie ich diese unter NT abschalten kann.

Suchen Sie in der Registry den String KEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Services \ Cdrom. Legen Sie dort einen neuen Eintrag mit dem Namen Autorun als Typ Dword an. Der Eintrag bekommt dann den Wert 0. Starten Sie WinNT erneut, das Betriebssystem wird eine neu eingelegte CD nicht mehr automatisch starten.

CD-Brenner: Packet Writing

Mit Adaptecs DirectCD habe ich eine CD erstellt und sie finalisiert. Trotzdem kann ich die CD im normalen CD-Laufwerk nicht lesen.

Nicht alle Laufwerke können CDs lesen, die mit Packet-Writing gebrannt wurden, vor allem ältere Laufwerke haben Probleme. Mit einem Trick können Sie es aber dennoch versuchen: In der Systemsteuerung klicken Sie doppelt auf das System-Symbol und wählen anschließend das Register Leistungsmerkmale. Dort klicken Sie auf Dateisystem | CD-ROM. Im Feld Zugriff optimiert für wählen Sie den Eintrag Keine Leseoptimierung aus. Nunmehr sollte Ihr Laufwerk die CD lesen können.

CD-Brenner: Philips arbeitet nicht korrekt

Wahrscheinlich fehlt eine Treiberdatei. Die gesuchte Treiberdatei sollte vom Hersteller mitgeliefert sein und heißt CDD2000.VXD. Kopieren Sie diese in das Unterverzeichnis \WINDOWS\SYSTEM\IOSUBSYS und starten Sie danach das System erneut. Jetzt sollte das Ganze einwandfrei laufen.

CD-Brenner: Philips CDD3610

Ich habe mir das CD-RW-Laufwerk CDD3610 von Philips gekauft. Das Gerät soll das UDF (Universal Disk Format) unterstützen. Sobald ich aber Dateien auf das CD-Symbol ziehe, kommt die Meldung Der Zugriff wurde verweigert.... Unterstützt das Laufwerk kein UDF?

In Ihrem CD-RW-Laufwerk müsste die Software DirectCD von Adaptec liegen. Diesen Treiber müssen Sie zuerst installieren, bevor Sie das CD-Laufwerk wie ein normales Disketten-Laufwerk ansprechen können. Außerdem müssen Sie die eingelegte CD-R oder CD-RW erst formatieren. Das übernimmt ebenfalls der DirectCD-Treiber. Nehmen Sie sich fürs Formatieren Zeit - das kann etwas dauern.

CD-Brenner: Rohlinge

Brennen Sie Audio-CDs, sollten Sie keine blauen Rohlinge kaufen und alternativ grüne oder goldene Rohlinge verwenden. Viele Audio-Player können die blauen Scheiben überhaupt nicht lesen. Bei Dumping-Angeboten von grünen und goldenen NoName-Rohlingen sollten Sie vor dem Kauf größerer Stückzahlen erst einmal ein bis zwei Exemplare zu Hause testen. Funktioniert das Brennen einwandfrei, dann können Sie bei einem günstigen Angebot richtig zugreifen.

CD-Brenner: SCSI

Ich will mir einen CD-Brenner kaufen, um eigene Audio-CDs herzustellen. Jetzt habe ich gehört, dass sich für das Einlesen der Audio-Daten ausschließlich SCSI-CD-ROM-Laufwerke einsetzen lassen. Ist das richtig?

Tendenziell kommen die SCSI-CD-Laufwerke besser mit dem Einlesen von Audio-CDs zurecht als die ATAPI-Laufwerke. Die SCSI-Laufwerke unterscheiden sich jedoch in der Geschwindigkeit, mit der sie Audio-Daten auslesen können. Die meisten tun das nur mit einfacher Geschwindigkeit, also mit gerade 150 KB pro Sekunde. Wenn Sie einen 2fach- oder gar einen 4fach-Brenner besitzen, ist der Geschwindigkeitsvorteil dahin. Bewährt hat sich das 12fach-SCSI-Laufwerk von Plextor, das Audio-Daten mit maximal achtfacher Geschwindigkeit auslesen kann.

Es gibt aber auch ATAPI-Laufwerke, von denen man mit entsprechender Software Audio-Daten auslesen kann. Mit der Brennsoftware CD-Wizard von VOB ließ sich beispielsweise das Toshiba XM-6102B als Leselaufwerk einsetzen. Im Test kam es sogar auf sechsfache Geschwindigkeit.

Wollen Sie sich kein zusätzliches CD-Laufwerk zulegen, benutzen Sie Ihren Brenner einfach als Leselaufwerk. Allerdings können Sie CDs dann nicht mehr direkt kopieren und müssen den Umweg über die Festplatte und Wave-Files gehen.

CD-ROM: Cache richtig einstellen

Die meisten User verwenden Microsofts Smartdrive zum Zwischenspeichern (Cachen) der Festplatte. Smartdrive kann auch das CD-ROM-Laufwerk beschleunigen, was insbesondere Spielen zugute kommt und sich aber auch beispielsweise bei Multimedia-Lexika positiv bemerkbar macht. Dieses Cache-Programm hat eine üble Eigenart: Es cacht den Datenstrom vom CD-ROM-Drive nur dann, wenn MSCDEX vor SMARTDRV geladen wird. Andernfalls ist der CD-ROM-Laufwerksbuchstabe zum Ladezeitpunkt von Smartdrive noch nicht vorhanden und wird konsequenterweise ignoriert.

Vorsicht! Auch der Tastaturtreiber KEYB.COM sollte unbedingt vor SMARTDRV geladen werden, da sonst bei einem Soft-Reset (Strg-Alt-Del) die gecachten Daten nicht mehr auf die Platte geschrieben werden. Datenverlust droht.

CD-ROM: Lange Wartezeiten im Zusammenhang mit Master/Slave-Einstellungen

Offenbar hat das BIOS eine sehr lange Zeitkonstante für den Slave eingestellt. Die einzige Möglichkeit wäre, im CMOS-Setup nachzusehen, ob die Zeit für das Timeout verändert werden kann. Dieses ist jedoch nur bei wenigen BIOS-Typen möglich.

CD-ROM: Multiread

Ich bin vor kurzem über die Eigenschaft "multiread" gestolpert. Was hat es damit auf sich?

Durch die schnelle Entwicklung in Sachen CD haben sich einige Standards entwickelt. So gibt es die normale silberne CD aus dem Preßwerk, dann goldene (manchmal auch grünliche oder bläuliche) Rohlinge (CD-R), die man einmal beschreiben kann, und die mehrmals beschreibbare CD-RW.

Kann ein CD-Laufwerk neben den normalen CDs und den CD-Rs auch die CD-RWs lesen, spricht man von "multiread". Bislang lassen sich die wiederbeschreibbaren Scheiben nur in den CD-RW-Brennern lesen. Auch Hi-Fi-CD-Player sollen künftig Multiread-fähig sein und CD-RWs lesen können.

CD-ROM: Optimale Geschwindigkeit auf dem E-IDE

Benutzen Sie ein ATAPI-CD-ROM-Laufwerk und eine E-IDE-Festplatte in Ihrem Rechner, dann sollten Sie unbedingt jedes Gerät auf einem eigenen IDE-Port betreiben. Der Grund: Durch eine Beschränkung in der E-IDE-Architektur bestimmt auf einem Port immer das langsamere der beiden Geräte die maximale Geschwindigkeit.

Es gibt mehrere PIO- oder DMA-Modi. Grundsätzlich kann auf einem Port immer nur ein Modus gefahren werden, so wird selbst ein schnelles CD-ROM zum Bremsklotz. Hängt man deshalb das (immer langsamere) CD-ROM an den sekundären Port, kann es die Festplatte nicht ausbremsen.

CD-ROM: Platte und CD-ROM richtig konfigurieren

Falls es sich doch nicht vermeiden lässt, Platte und CD-ROM auf einem Port zu betreiben, muss die Festplatte umgejumpert werden. Sowohl an der Rückseite des CD-ROM-Laufwerks als auch der Festplatte befindet sich ein Jumper-Feld. Durch das Stecken eines Kodiersteckers wird ein Gerät zum Master und das andere zum Slave erklärt. Master sollte die Platte sein, Slave das CD-ROM. Wenn die Platte zuvor solo betrieben wurde, ist sie mit Sicherheit als Einzelgerät konfiguriert, was zu ändern ist.

CD-ROM: Probleme beim Anlegen der TOC mit dem Corel-CD-Creator

Wirft Ihr Brenner die CD-ROM aus, wenn er die TOC (Table Of Contents = Inhaltsverzeichnis der CD) anlegen will, müssen Sie einen Eintrag in der Registry ändern. Öffnen Sie dazu den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedit und wechseln Sie in den Unterschlüssel HKey_CURRENT_USER \ Software \ Corel Corp \ Advanced.

Nun markieren Sie die Zeile IgnoreDiskMismatch mit der rechten Maustaste und wählen Ändern. Tragen Sie unter Wert 1 ein, bestätigen Sie die Änderung mit einem Klick auf die Schaltfläche OK und verlassen Sie den Registry-Editor. Nun dürfte der beschriebene Effekt nicht mehr auftreten.

CD-ROM: Stoßdämpfer für das Laufwerk

Manchmal haben moderne CD-ROM-Laufwerke ein Problem: Nicht alle Hersteller von CDs halten sich exakt an die Spezifikation. Egal, ob es das Zentrierungsloch ist, das nicht hunderprozentig in der Mitte sitzt oder die CD nicht gleichmäßig dick ist, das Ergebnis ist immer gleich: Das Laufwerk vibriert und schüttelt sich. Alles, was das Laufwerk nicht durch interne Stoßdämpfer kompensiert, wird ans Gehäuse übertragen. Sind dann Blechteile mit großer Fläche in der Nähe, kann man das sogar hören. Dagegen hilft nur, das Laufwerk so gut wie möglich im Schacht festschrauben und große Blechteile mit aufklebbarem Schaumstoff (Kfz-Handel) geräuschdämmen.

COM-Port 4 wird nicht erkannt

Mein Ami-BIOS erkennt den COM-Port 4 nicht, obwohl das Modem daran angeschlossen ist und es über diesen Port angesprochen wird. Wie bringe ich das BIOS dazu, den Port 4 zu erkennen?

Dass das BIOS Ihres Rechners den COM-Port 4 erkennt, sehen Sie daran, dass Ihre Nachricht angekommen ist. Dies verhält sich wie folgt: Com 1 und Com 3, Com 2 und Com 4 belegen jeweils eine Adresse (Interrupt). Beim Starten des Rechners werden nur die Adressen der Com-Ports 1 und 2 angezeigt, was nicht bedeutet, dass Sie auf die beiden anderen Ports keinen Zugriff haben. Arbeiten Sie mit Wincim, können Sie im Menü Spezial - Grundeinstellungen im Feld Anschluss den COM-Port 4 auswählen.

CPU auswechseln

Das Auswechseln einer CPU ist gar nicht so schwer, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Am gefährlichsten sind Stromschläge. Deshalb heißt es als erstes: Rechner ausschalten und Stecker ziehen! Statische Elektrizität gefährdet elektronische Bauteile. Tragen Sie deswegen nach Möglichkeit keine Kleidung aus Kunstfasern, wenn Sie die CPU austauschen. Elektrostatische Aufladung lässt sich übrigens abbauen, wenn man ein metallisches Gehäuse berührt, das geerdet ist.

Heutzutage sitzt der Prozessor in einem sogenannten Nullkraftsockel. Der Name sagt es: Wenn Sie den seitlich angebrachten Hebel nach oben bewegen, können Sie die CPU ohne Kraftaufwand herausheben. Markieren Sie jedoch zuvor die Einbauposition. Setzen Sie jetzt die neue CPU mit Hilfe der Markierung in exakt die gleiche Position ein, wie sie der alte Prozessor hatte. Drücken Sie den Hebel am ZIF-Sockel wieder herunter.

Falls Sie keinen Nullkraftsockel (ZIF = Zero Insertion Force) haben, müssen Sie die alte CPU vorsichtig mit einem CPU-Heber heraushebeln, nur dann ist sichergestellt, dass Prozessor und Sockel nicht beschädigt werden. CPU-Heber erhält man für etwa fünf Mark im Computerfachgeschäft. Wenn die neue CPU einen aktiven Lüfter (also einen kleinen Ventilator) besitzt, müssen Sie diesen mit Spannung versorgen. Einige Lüfter werden zu diesem Zweck mit einem speziellen Anschluss auf dem Board (meist direkt neben dem Sockel) verbunden, andere werden einfach per Zwischenstecker in die Versorgungsleitung für eine Festplatte oder das Diskettenlaufwerk eingeschleift.

Datenrettung: Verlorengegangene oder zerstörte Dateien retten

Stürzt der Rechner ab, während Sie gerade ein Dokument bearbeiten, so kann es passieren, dass die betroffene Datei auf eine Größe von 0 Bytes schrumpft oder aufgrund anderer Fehler nicht mehr geladen werden kann. Zwar verfügen manche Programme über eine Autosave-Funktion, aber auch die bietet nicht immer einen hundertprozentigen Schutz vor Datenverlust, außerdem wird dieses meist nützlich Hilfsmittel von vielen Anwendern gar nicht eingesetzt.

Mit etwas Glück können Sie aber eine durch einen kapitalen Absturz zerstörte Datei wieder ins Leben zurückrufen. Durchforsten Sie dazu Ihr Temporärverzeichnis, z.B. C:\TEMP, nach einer Datei, die ungefähr die gleiche Größe hat wie die zerstörte Datei.

Versehen Sie diese Datei dann mit der entsprechenden Endung, also beispielsweise DOC, falls es sich um ein Word-Dokument handelt, oder CDR, wenn Sie auf der Suche nach einer verlorengegangenen Corel-Draw-Datei sind. Nach dem Umbenennen der Temporärdatei versuchen Sie diese dann mit der entsprechenden Anwendung zu laden. Schlägt der Versuch fehl, so probieren Sie es mit einer anderen Datei, deren Größe oder Erstellungsdatum in etwa mit der gesuchten Datei übereinstimmt.

Dieses Verfahren stellt natürlich absolut kein zuverlässiges Mittel zur Datenrettung dar, einen Versuch ist es jedoch allemal wert. Die sicherste Methode zur Datensicherung ist aber immer noch: In Arbeit befindliche Dokumente mindestens alle fünf bis zehn Minuten sichern und regelmäßig Backups anfertigen.

Drucker: Ausdrucke bebilderter Seiten beschleunigen

Wer Seiten mit großen Bildern drucken will, steigert die Druckgeschwindigkeit mit einem Kniff: Rechnen Sie die Bilder, bevor Sie sie in Texte einbetten, auf die Auflösung Ihres Druckers um. Das ist mit jedem gängigen Bildbearbeitungsprogramm zu bewerkstelligen. Vor allem Postscript-Druckern macht man damit Beine. Der Grund für den sogenannten Boost: Die Umrechnung auf kleinere Auflösungen verkleinert die Dateigröße und verkürzt so die Zeit, die nötig ist, um das Bild zum Drucker zu übertragen.

Drucker: Farbige Flächen trennen

Fügen Sie zwischen verschiedenfarbigen Flächen eine dünne, weiße Trennlinie (standardmäßig in 100prozentigem Weiß) ein. Die Linie trennt die beiden Farben beim Druck und verhindert so das Zerlaufen der Farben. Damit produzieren Sie weniger Ausschuss.

Drucker: Grafikausdruck zu langsam

Wahrscheinlich wurde die Ausdruckqualität auf die höchste Stufe gestellt. Man muss bedenken, dass ein DIN-A4-Bild mit Millionen von Farbstufen eine große zu verarbeitende Datenmenge darstellt. Leider kann man hier nichts machen, was das Tempo maßgeblich erhöht, ohne die Qualität zu mindern.

Drucker: HP Deskjet 540

Beim Einsatz des Deskjet 540 können Fehlermeldungen auftreten, obwohl die Druckaufträge einwandfrei ausgeführt sind. Wenn Sie nach dem Druck Meldungen wie Printer not responding erhalten, liegt das daran, dass der Treiber versucht, bidirektional mit dem Printer zu kommunizieren und keine Antwort erhält. Achten Sie darauf, dass Sie ein bidirektionales Kabel verwenden. Wollen Sie lediglich die Fehlermeldung loswerden, ändern Sie die Datei DESKJETC.INI folgendermaßen:

iodswitch=1

sosswitch=0

Drucker: HP erkennt die Original-Druckpatrone nicht

Das Problem tritt in den meisten Fällen dann auf, wenn das Druckerkabel, das Sie verwenden, nicht auf dem neuesten Stand ist. Bei älteren Modellen kann es sein, dass die Information, welche Druckpatrone eingelegt ist, nicht übermittelt werden kann. Und so wird bei jedem Druck gefragt, welche Patrone Sie verwenden. Abhilfe schafft da nur, wenn Sie sich ein neues Druckerkabel kaufen.

Drucker: HP Officejet-350-Manager verkleinern

Das Fenster des Officejet-Managers stört enorm. Allein das HP-Logo nimmt dabei mehr als die Hälfte des Platzes ein und verbaut unnötig die Sicht auf den Desktop. Abhilfe schafft eine Änderung in der Datei HPOJET.INI unter der Rubrik [Window Placement] mit dem Namen Windows Maximized=. Eine Null entspricht dem Dialog ohne Logo, eine Eins dem maximierten Dialog.

Drucker: Papier auf der richtigen Seite bedrucken

Jedes Druckerpapier hat zwei unterschiedliche Seiten. Achten Sie beim Einlegen in den Drucker immer darauf, dass Sie die Vorderseite bedrucken. Diese ist etwas glatter als die Rückseite und verschmutzt die Bildtrommel des Laserdruckers und die Patrone des Tintenstrahlers nicht so stark. Da Sie normalerweise nicht mit bloßem Auge feststellen können, welche die Oberseite ist, achten Sie auf die Papierverpackung. Dort finden Sie einen Hinweis, welches die zu bedruckende Seite ist.

Drucker: Parallelport-Einstellungen

Der Druckerschnittstelle, speziell deren Einstellungen im BIOS, sollten Sie einige Aufmerksamkeit widmen. Dies gilt besonders dann, wenn Sie Peripheriegeräte einsetzen, die die erweiterten Möglichkeiten dieser Schnittstelle ausnutzen. Meist kennt das BIOS drei verschiedene Betriebsarten. "Standard" heißt, es wird ein Drucker angeschlossen, der Daten empfängt und zurückmeldet, dass er betriebsbereit ist oder dass das Papier ausgegangen ist.

Neue Druckertreiber nutzen den erweiterten Modus (EPP Enhanced Parallel Port), über den Peripherie und PC miteinander kommunizieren. Wird ein neuer Drucker angeschlossen, fragt Win95 deshalb den Drucker ab und prüft, ob ein geeigneter Treiber vorhanden ist.

Bei Bedarf wird die Installation eines neuen Druckertreibers vorgeschlagen. Den EEP-Modus brauchen auch die neuen Druckertreiber, die über Dialogboxen melden, ob der Druckerdeckel geöffnet ist, die richtigen Farbtinten installiert sind und in welchen Einschüben wieder Papier fehlt.

Noch viel mehr wird von den Protokollen dieser Schnittstelle abverlangt, wenn Scanner oder Massenspeicher angeschlossen sind. Meist funktioniert dies problemlos, wenn die dritte Auswahlmöglichkeit EPP und ECP (Enhanced Centronics Port) eingeschaltet sind. In einigen Fällen prüft auch die Treibersoftware, welche Protokolle noch über die parallele Schnittstelle laufen können. Die richtige Einstellung bringt in solchen Fällen einen besseren Datendurchsatz.

FAT32-Konvertierung

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Fehlermeldung "Parity Error"

Beim Einschalten des PC zählt der Speicher ganz normal hoch, doch dann erscheint die Fehlermeldung Parity Error. Was hat das zu bedeuteten?

Zunächst sollten Sie den Rechner noch einmal aus- und wieder einschalten. Meldet der Rechner diesen Fehler jedoch permanent, dann dürften defekte SIM-Module des Arbeitsspeichers dafür verantwortlich sein. Dieser Defekt kann unter anderem durch Alterung der SIMMs hervorgerufen werden. Öffnen Sie den Rechner und überprüfen Sie zunächst einmal den Sitz der SIMMs. Sollte dies nicht weiterhelfen, muss man die Bausteine herausnehmen und versuchen, die Kontakte mit einem weichen Tuch vorsichtig zu reinigen.

Bauen Sie die SIMMs wieder ein und starten Sie einen neuen Testlauf. Hilft die Reinigung nichts, müssen Sie versuchen herauszufinden, welches Ihrer Speichermodule defekt ist. Für diejenigen, bei denen nur eine Speicherbank besetzt ist, bleibt nichts anderes übrig, als zum Fachhändler zu gehen, um dort das Modul überprüfen zu lassen. Wer aber beide Speicherbänke besetzt hat, kann selbst herausfinden, welches Modul defekt ist.

Bauen Sie die SIMMs der zweiten Speicherbank aus und testen Sie, ob der Fehler immer noch auftritt. Wenn nein, tauschen Sie nun immer ein Modul der ersten Speicherbank gegen eine Leiste der ausgebauten Module aus. Den Vorgang wiederholen Sie so lange, bis der Fehler wieder auftritt. Jetzt haben Sie das defekte Modul identifiziert.

Fehlermeldung nach Speicheraufrüstung

Nachdem ich mir mehr Arbeitsspeicher eingebaut habe, erscheint beim Starten folgende Fehlermeldung: CMOS memory size mismatch.

Nach dem Ein- oder Ausbau von Speicher-Bausteinen stimmt die neue Größe des Arbeitsspeichers nicht mehr mit den Einstellungen im BIOS (Basic Input Output System) überein. Darauf weist Sie der Rechner beim Starten hin und bittet Sie, die Einstellung zu korrigieren. Dazu können Sie mit der Taste [F1] ins BIOS wechseln. Die neue Größe des Arbeitsspeichers trägt das System dann automatisch ein. Nun kommt es darauf an, wie Sie das BIOS wieder verlassen. Das können Sie auf zwei Arten tun: Entweder mit oder ohne Speichern der Einstellungen. Die Auswahlpunkte dazu sind englisch betitelt und lauten ungefähr so: Write to CMOS and exit (mit Speichern) und Do not write to CMOS and exit (ohne Speichern).

Da Sie Ihr Rechner immer wieder ins BIOS schickt, verlassen Sie es vermutlich jedesmal ohne Sichern der Daten. So ganz normal startet Ihr Rechner deshalb also nicht, denn Sie haben weiterhin keinen Zugriff auf den neu eingebauten Speicher. Erst wenn Sie das BIOS beim nächsten Verlassen zum Speichern der Daten auffordern, steht Ihnen der volle Arbeitsspeicher zur Verfügung, und die Fehlermeldung ist verschwunden.

Festplatte: ATA

Folgende Schritte sind zu erledigen, wenn Sie diesen Festplattentyp einbauen: Bei ATA-Festplatten wird zuerst die Master/Slave-Konfiguration per Jumper festgelegt. Beim Slave-Gerät setzen Sie den gleichnamigen Jumper an die richtige Position. Bei Master-Geräten ist das bauartabhängig: Gibt es kein Slave-Gerät am IDE-Strang, ist Master oder One drive only zu setzen. Ist ein Slave-Gerät vorhanden, sind entweder die zwei Jumper Master und Slave Present oder der Jumper Drive is Master, Slave is present zu setzen.

Achten Sie beim Einbau auf die richtigen Schrauben (feines oder grobes Gewinde). Dann noch das Flachbandkabel und ein Stromversorgungskabel angeschlossen, und schon kann es losgehen: Im BIOS-Setup muss die neue Festplatte noch angemeldet werden, bei neueren Typen reicht Auto, ansonsten muss einmal die IDE HDD Auto Detection ausgeführt werden. Nur ein Uralt-BIOS verlangt nach der logischen Drive-Geometrie. Mit etwas Glück ist diese auf der Festplatte aufgedruckt, ansonsten helfen das Datenblatt oder der Händler. Wenn bis jetzt alles reibungslos funktioniert hat, müssen Sie nun von einer Betriebssystem-Diskette booten. Dann partitionieren Sie mit FDISK die neue Platte. Anschließend müssen Sie nochmals booten und können nun mit format c: /s die wesentlichen Teile des Betriebssystems auf die Platte überspielen. DOS- und Windows-3.x-Systeme lassen sich leicht mit xcopy /s/e von der alten auf die neue Platte überspielen.

Festplatte: Einbau

Wie lange Ihre Festplatte lebt, hängt nicht so sehr von den Betriebsstunden ab, die sie auf dem Buckel hat, sondern davon, in welcher Lage der Massenspeicher im PC-Gehäuse eingebaut ist.

Es überrascht immer wieder, wie ungeschickt manche Hersteller die Festplatten in das PC-Gehäuse montieren: Entweder werden diese sensiblen Massenspeicher verspannt in die Schächte geschraubt, oder zwei Festplatten werden so eng aufeinander montiert, dass sich die Betriebswärme staut. Rüstet man einen PC selbst auf, dann kommt eine weitere gefährliche Fehlerquelle hinzu: Man kann die Festplatte in der falschen Lage einbauen.

Damit die neue Festplatte viele Jahre lang durchhält, darf sie weder hochkant noch auf dem Rücken liegend montiert werden. Falls es der Einbauschacht im PC-Gehäuse zulässt, bauen Sie die Festplatte in der "Ideallage" ein. Verschrauben Sie die Platte stets mit allen vier Schrauben im Gehäuse. So werden Vibrationen gedämpft und Schäden bei Stößen vermieden. Achten Sie auf die Schraubenlänge: Ist sie zu lang, wird die Platte bereits beim Einbau zerstört.

Festplatte: Größe

Wie groß sollte die neue Festplatte sein? Bei üblichen Desktop-PC gilt als Faustregel: Neue Plattengröße = alte Plattengröße + 1 bis 1,5 GB. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, wenn die alte Festplatte fast voll ist und Sie die Daten und Programme komplett auf die neue Platte überspielen wollen.

Bei Servern und PC im Workstation-Einsatz ist es dagegen sehr sinnvoll, die bisherige Plattengröße zu verdoppeln. Die neue Festplatte sollte so groß sein, dass sie voraussichtlich für die geplanten Aufgaben reicht. Weiter in die Zukunft zu investieren lohnt wegen der ständig fallenden Preise pro MB Festplattenspeicher nicht.

Bei der Geschwindigkeit sollte man keine Kompromisse eingehen: Je schneller die Festplatte ist, desto besser. Das Tempo eines Rechners bei der täglichen Arbeit wird im erheblichen Umfang von der Durchsatzrate (in MB pro Sekunde, MByte/s) der jeweiligen Platte bestimmt.

Festplatte: IDE oder SCSI?

Bei Audio- und Videoanwendungen kommt es vor allem auf dauerhaft hohe Übertragungsraten bei linearen Lese-Schreib-Zugriffen an. Dabei sind Festplatten mit SCSI-Interface solchen mit EIDE fast immer überlegen. So empfehlen beispielsweise die Hersteller von CD-ROM-Writern, grundsätzlich nur SCSI-Platten zu benutzen. Wollen Sie sichergehen, dass Ihre Festplatte keine Kalibrierungspausen einlegt, sollten Sie beim Kauf auf den Zusatz AV in der Typenbezeichnung achten. Dieser steht für Audio/Video, also für speziell abgestimmte Festplatten, die eine eigene Kalibrierungsspur besitzen. Die Daten Ihrer vorhandenen Platten bekommen Sie direkt vom Hersteller oder aus dem Internet.

Als Faustregel kann gelten: Für Stereo-Audio-Aufnahmen reichen auch gute IDE-Platten. Sobald Sie mehr mit digitaler Medienbearbeitung machen, etwa Harddisk-Recording mit vier Spuren oder auch Video-Grabbing, empfehlen sich mindestens SCSI-II-Platten mit hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten von über 5 000 U/min. Für Videoschnitt sind Ultra-Wide-SCSI-Platten das beste. Achten Sie unbedingt auch auf den richtigen SCSI-Controller, der maßgeblich zur Performance beiträgt.

Festplatte: IDE-Extender

Seit kurzem gibt es sogenannte IDE-Extender, einer der bekanntesten ist der Ultra ATA/EIDE-Accelerator von Promise Technology. Die Verpackung verspricht 100 Prozent mehr Tempo mit den neuen Ultra-DMA-33-Laufwerken und bis zu 30 Prozent mehr Leistung mit den EIDE/Fast-ATA-Laufwerken. An die beiden Steckerleisten auf der Erweiterungskarte können jeweils zwei IDE-Laufwerke mit beliebiger Speicherkapazität angeschlossen werden. Im Test-Center wurde der EIDE-Accelerator unter Win95 auf Herz und Nieren geprüft. Der auf der Verpackung versprochene Tempozuwachs blieb bei typischen Windows-Anwendungen aus. Ein geringer Leistungszuwachs war zwar meßbar, in der Praxis beim Arbeiten jedoch nicht spürbar.

Trotzdem ist der neue Ultra ATA/EIDE-Accelerator von Promise für manche Power-User sehr nützlich: Diese Erweiterungskarte durchbricht die 8,4-GB-Grenze pro Partition bei IDE-Laufwerken. Wer also sehr viel Festplattenkapazität benötigt und preiswerte IDE-Platten mit sehr großen Partitionen einsetzen möchte, kommt um diesen Accelerator kaum herum. Auch für Anwender, die ein teures Board mit einem 200-Megahertz-Pentium-Prozessor vor etwa einem Jahr gekauft haben, ist der IDE-Extender interessant. Denn das BIOS auf diesen nicht mehr ganz taufrischen Hauptplatinen kann nur Festplattenpartitionen bis 8,4 GB verwalten.

Festplatte: Lässt sich nicht partitionieren

Ich habe mir vor kurzem einen Rechner gekauft. Der Händler hatte die Festplatte in die Laufwerke C und D unterteilt. Ich wollte diese Einteilung ändern und nur ein Laufwerk daraus machen. Also habe ich mit FDISK alles gelöscht und ein neues Laufwerk eingerichtet. Beim Formatieren bekomme ich nun die Fehlermeldung, dass kein Zugriff auf das Laufwerk möglich ist und ein Schreibschutz besteht.

Ihnen ist eine Einstellung im BIOS zum Verhängnis geworden. Bei neueren PCs kann man dort einen Schreibschutz für den Bootsektor erwirken. Dieser Schreibschutz soll verhindern, dass sich Viren in den Bootsektor schreiben. Vermutlich hat Ihr Händler diesen durchaus sinnvollen Schutz am Ende des Setups eingeschaltet.

Wenn Sie nun Ihre Festplatte neu partitionieren und formatieren, ist der Zugriff auf den Bootsektor nötig. Dafür deaktivieren Sie vorübergehend die Einstellung im BIOS. Starten Sie den Rechner neu, dann wechseln Sie bei Erscheinen des Hinweistextes mit der Taste [Entf] oder [F1] in das BIOS. Dort finden Sie im Bereich BIOS FEATURES SETUP die Einstellung Virus Warning mit dem aktuellen Wert Enabled (eingeschaltet). Setzen Sie mit Hilfe der [Bild auf]-Taste den Wert auf Disabled (ausgeschaltet). Jetzt können Sie die Festplatte wie gewohnt formatieren und dann Ihr Betriebssystem einrichten. Anschließend setzen Sie den Wert Virus Warning im BIOS wieder auf Enabled, damit der Virenschutz für die Zukunft aktiviert ist.

Festplatte: Schnelligkeit und hohe Kapazität

Mit dem Löschen von alten Dateien kann man sich zwar kurzfristig Luft verschaffen, auf Dauer hilft aber nur eines: Eine neue Festplatte muss her. In diesen Fällen lohnt sich für Sie der Kauf einer neuen Festplatte: - wenn sehr große Programmpakete zusätzlich angeschafft werden, - wenn Sie viele Bilddateien speichern, - wenn Sie flotter arbeiten möchten.

Welche Platte Sie benötigen, hängt von Ihrem gegenwärtigen Rechner ab: Steckt ein SCSI-Controller im PC, ist eine SCSI-Festplatte die erste Wahl. Wer eine Festplatte mit (E)IDE-Schnittstelle hat, kauft eine ATA-Platte. Sie sind preiswerter als solche mit SCSI-Schnittstelle.

Festplatte: Standards

IDE (Integrated Device Equipment): Mittlerweile überholter Schnittstellenstandard für AT-Bus-Festplatten

EIDE (Enhanced IDE): Erweiterung des IDE-Standards um schnellere Übertragungsprotokolle und Verwaltung größerer FestplattenATA-Festplatte (AT Attachment): Korrekte Bezeichnung gängiger EIDE-Festplatten

ATAPI (AT Attachment Packet Interface): Protokoll zwischen EIDE-Schnittstelle und den daran angeschlossenen Peripheriegeräten

SCSI (Small Computer System Interface): Standard für Geräteschnittstellen und Bus-Systeme mit hohen Übertragungsraten. SCSI-Bus-Systeme gibt es in verschiedenen Bus-Breiten.

Disketten: Rote Lampe des Laufwerks brennt immer

Abhilfe: Stecker des Diskettenkabels um 180 Grad verdreht anschließen. (Vorsicht: Solange das Lämpchen brennt, löscht das Laufwerk jede eingelegte Diskette!)

Disketten: Ständiger Schreibschutz

Leitung 24 des Diskettenkabels durchtrennen (Leitung 1 ist farbig markiert)

Leitung 28 und 29 durchtrennen, und RECHNER-seitig miteinander verbinden

Grafikkarte: Automatisch zur richtigen Monitorfrequenz

Verfügen sowohl die Grafikkarte als auch der Monitor über einen Display Data Channel (DDC), dann kann der Grafiktreiber automatisch brauchbare Frequenzen einstellen. Dazu muss unter Eigenschaften von Anzeige die Option DDC verwenden eingeschaltet sein. Diese Option ist nur vorhanden, wenn Sie einen Grafiktreiber verwenden, der DDC unterstützt. Im Zweifelsfall sollten Sie sich den neuesten Treiber aus dem Internet besorgen.

Doch häufig sind die voreingestellten Frequenzen konservativ gewählt. Eine Konfiguration von Hand führt meistens zum Erfolg.

Grafikkarte: Ein- oder ausschalten

BIOS: Peripheral-Setup

PC: Fax als Scanner

Ich möchte mein Faxgerät als Scanner einsetzen, indem ich die Dokumentvorlagen als Fax an das Modem sende. Ist Ihnen eine Hardware bekannt, mit der ich ein konventionelles Faxgerät direkt an ein Modem anschließen kann?

Um ein Faxgerät auf die von Ihnen beschriebene Art und Weise als Scanner einzusetzen, benötigen Sie eine Telefon-Nebenstellenanlage. Diese Anlage muss ausreichende Anschlussmöglichkeiten für Telefon, Faxgerät und Modem besitzen und Wählverbindungen zwischen diesen Geräten herstellen können (In-house-Kommunikation). Dann lassen sich damit kostenlos Dokumente vom Faxgerät über das Modem an Ihren PC senden.

PC: Faxgerät ersetzt den Scanner

Fast jeder hegt zumindest gelegentlich den Wunsch, ein vorhandenes Schriftstück als Datei auf der Festplatte seines Rechners abzulegen. Normalerweise werden solche Dokumente mit einem Scanner eingelesen und dann auf der Festplatte gespeichert. Aber nicht jeder Anwender besitzt einen Scanner. Wer jedoch über ein Telefaxgerät und ein Faxmodem verfügt, kann auch damit Papierdokumente in seinen PC "importieren".

Schicken Sie einfach das Schriftstück mit dem Telefax an das Faxmodem. Die Faxsoftware legt das ankommende Dokument als Datei auf der Platte ab. Diese Datei können Sie wie ein gescanntes Dokument nachbearbeiten.

Natürlich kann die Qualität solcher Dokumente nicht mit denen mithalten, die mit Hilfe eines Flachbettscanners eingelesen wurden. Für den gelegentlichen Einsatz reicht dieses Verfahren aber oft aus.

Grafikkarte: Monitor bremst Grafikkarte aus

Nach einem rechten Mausklick auf den Desktop gefolgt von Eigenschaften im folgenden Kontextmenü können Sie im Register Einstellungen unter anderem die Auflösung Ihrer Grafikkarte ändern. Haben Sie an dieser Stelle nicht die Möglichkeit, eine höhere Auflösung als 640 x 480 Pixel einzustellen, ist die Monitorkonfiguration dafür verantwortlich.

Solange in der Konfiguration ein unbekannter Monitor erscheint, können Sie für Ihre Grafikkarte keine höhere Auflösung einstellen. Um die Einstellungen bezüglich des angeschlossenen Monitors zu korrigieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Konfiguration ändern. In dem darauf erscheinenden Dialogfenster klicken Sie im Bereich Monitor auf die Schaltfläche Ändern.

Nachdem Windows die benötigten Treiberinformationen geladen hat, können Sie einen der unterstützten Monitore auswählen. Reicht Ihnen die im Fenster Monitor auswählen angebotene Monitor-Palette nicht aus, können Sie mit einem Klick auch Alle Modelle anzeigen lassen. Erscheint Ihr Bildschirm jedoch nicht in der Liste der unterstützten Modelle, wählen Sie ein baugleiches Modell oder einen der Super-VGA-Modi.

MAC-Adresse manuell ändern

Eine MAC-Adresse besteht aus 48 Bits und ist in der Hardware fest eingebrannt. Die Hersteller kaufen sich bestimmte Bereiche dieser Adressen auf, wodurch jeder Adaptor in irgend einem LAN auf der ganzen Welt eindeutig zu identifizieren ist.

Der Befehl zur Änderung einer MAC-Adresse lautet z.B. "ifconfig eth0 hw ether 00:11:22:33:44:55" und lässt sich nur ausführen, wenn das Interface down ist. Die Reihenfolge ist also:

ifconfig eth0 down

ifconfig eth0 hw ether 00:11:22:33:44:55

ifconfig eth0 up

Wenn z.B. die Netzwerkkarte kaputt ist (die eine einmalige MAC-Adresse eingebrannt hat - und nicht der Rechner!), erkennt ein Router die Ersatzkarte nicht (im Router ist ja die erste MAC-Adresse angemeldet). In diesem Fall kann man die MAC-Adresse der Ersatzkarte selbstverständlich manuell ändern (ob das Sinn macht, sei dahingestellt).

Bei XP soll das auch so gehen: Systemsteuerung > Netzwerkverbindungen; Rechtsklick auf die Lan-Verbindung > Eigenschaften; Auf Konfigurieren klicken; Erweitert > Netzwerkadresse; Und dann rechts einen Wert eingeben.

Oder über die Registry: folgenden Key suchen:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\

{4D36E972-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}\0000]

wenn dort unter DriverDesc der Namer der Netzwerkkarte nicht auftaucht, in den nächsten Schlüssel (0001) bis die gewünschte Netzwerkkarte auftaucht, dann eine neue Zeichenfolge" mit "NetworkAddress" hinzufügen und als Wert die MAC Adresse (ohne Bindestriche) eingeben, dann die LAN Verbindung deaktivieren und wieder starten.

Master/Slave richtig konfigurieren

Wenn Sie Ihren PC aufrüsten, sollten Sie die zwei IDE-Ports auf der Hauptplatine und die daran angeschlossenen Massenspeicher unter die Lupe nehmen. Denn hier können Sie viel Tempo gewinnen.

Meist wird nur einer der beiden IDE-Ports auf der Hauptplatine verwendet. Über ein Flachkabel sind die Boot-Platte und das CD-ROM-Laufwerk angeschlossen. Dabei ist die Festplatte durch einen Jumper als "Master" konfiguriert und das CD-ROM-Laufwerk als "Slave". Adressiert z.B. der PC beide Massenspeicher beim Kopieren von Daten gleichzeitig, dann bremst das langsame CD-ROM-Laufwerk die Festplatte aus.

Beschleunigen Sie den Datendurchsatz, indem Sie die Festplatte am ersten IDE-Port und das CD-ROM-Laufwerk am zweiten IDE-Port anschließen. Bei dieser Anordnung muss auch das CD-Laufwerk als Master konfiguriert sein, da es das erste Gerät am Flachkabel ist.

Sie haben Ihren PC aufgerüstet, und jetzt befinden sich zwei Festplatten, ein CD-ROM-Laufwerk und ein CD-Brenner im Gehäuse. Alle vier Massenspeicher haben ein IDE-Interface und sollen mit dem Board verbunden werden.

Um einen möglichst hohen Datendurchsatz beim Zugriff auf die Festplatten zu erzielen, sollten Sie so vorgehen: Schließen Sie beide Festplatten über ein gemeinsames Flachkabel am ersten IDE-Port der Mutterplatine an. Konfigurieren Sie anschließend die Boot-Platte als Master und die zweite Festplatte als Slave.

Schließen Sie jetzt das CD-ROM-Laufwerk und den CD-Brenner mit einem weiteren Flachkabel am zweiten IDE-Port des Boards an. Konfigurieren Sie das CD-ROM-Laufwerk als Master und den CD-Brenner als Slave. Mit dieser Anordnung läuft nicht nur der PC beim Zugriff auf die Massenspeicher schneller, sondern Sie verhindern auch Hardwarekonflikte.

Maus: Schwierigkeiten mit dem Doppelklick beseitigen

Wer selten mit dem Rechner arbeitet, hat vor allem Probleme mit der Bedienung der Maus: Der Doppelklick erfolgt meistens nicht schnell genug, um den nötigen Effekt auszulösen und der Mauszeiger bewegt sich unkontrolliert über den Bildschirm. Diese Schwierigkeiten lassen sich unter Win95 sehr einfach beheben, indem man nach Start | Systemsteuerung das Menü Maus entweder mit einem Doppelklick öffnet, oder, um den Doppelklick zu vermeiden, das Symbol mit der rechten Maustaste anklickt und danach Öffnen wählt.

Im Menü für die Mauseinstellungen können Sie im Register Tasten mit einem Schieberegler die Geschwindigkeit des Doppelklicks einstellen. Wenn Sie den Hebel ganz links auf Langsam schieben, müsste sich nach einem Doppelklick auf das Testfeld ein Springteufel zeigen. Allerdings macht es keinen Sinn, das Doppelklickintervall länger als nötig einzustellen, denn sonst interpretiert Windows zwei aufeinanderfolgende Mausklicks zu oft als Doppelklick.

Monitor: Mechanische Umschalter

Wollen Sie zwei Rechner an einem Monitor betreiben, ohne immer das Monitorkabel umstecken zu müssen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr Monitor besitzt zwei Anschlüsse oder Sie benutzen eine Umschaltbox.

Verfügt Ihr Monitor über zwei Anschlüsse, dann handelt es sich um eine D-Sub-Buchse für das eine und um drei bis fünf BNC-Buchsen für das andere Kabel. Achten Sie also beim Kauf der Monitorkabel darauf, dass sie zwei verschiedene Exemplare benötigen. Um auf Nummer sicher zu gehen, vergewissern Sie sich beim Kauf, dass Sie das Kabel im Notfall problemlos umtauschen können.

Lässt Ihr Bildschirm jedoch nur den Anschluss eines Rechners zu, wird die Lage etwas problematisch. Zwar gibt es Umschaltboxen, mit denen man zwei bis vier Rechner an einen Monitor anschließen kann, die Qualität dieser Schalter lässt aber meistens sehr zu wünschen übrig. Vor allem die billigeren Ausführungen (20 bis 50 Mark) beeinträchtigen die Bilddarstellung erheblich.

Schuld an dem meist sehr großen Qualitätsverlust sind die mechanischen Schalter in den Umschaltboxen. Sie eignen sich lediglich für Signale mit relativ niedrigen Frequenzen, wie sie bei seriellen und parallelen Schnittstellen oder Tastaturen auftreten. Mit hochfrequenten Signalen, wie sie von Grafikkarten an Bildschirme geschickt werden, sind sie aber in den meisten Fällen überfordert.

Monitor: Monitorflimmern durch schlecht abgeschirmte Lautsprecher

Achten Sie beim Kauf von Lautsprechern für Ihren Computer unbedingt darauf, dass diese abgeschirmt sind. Denn meistens stehen die beiden Lautsprecherboxen direkt links und rechts neben dem Bildschirm. Nicht oder nur schlecht abgeschirmte Exemplare stören dann das Bild des Monitors erheblich.

Störenfriede können aber auch andere elektrische Geräte sein, die sich in der nächsten Umgebung des Monitors befinden. Trafos von Tischhalogenlampen z.B., sollten dem Bildschirm deshalb ebenfalls nicht zu nahe kommen. Das gleiche gilt auch für Lautsprecher von Stereoanlagen, da diese meist nicht abgeschirmt sind.

Monitor: Schatten

Vielleicht stören andere Geräte, etwa Lautsprecher, die dicht neben dem Monitor stehen. Rücken Sie sie einmal ein Stück weiter weg, denn die Magnete in den Boxen können das Monitorbild beeinflussen.

Aber auch der Kabelwust, der sich hinter dem Monitor auf dem Schreibtisch befindet, kann sich als eine solche Störquelle entpuppen. Diese Fehlerquelle wäre aber eher eine zufällige. Ein wenig Ordnung behebt dieses Problem. Dabei sollte man darauf achten, dass man keine Wicklungen verursacht, sondern das Kabel gewunden sortiert, so entstehen am wenigsten magnetische Felder.

Eine letzte Ursache, kann ein dazwischengeschaltetes technisches Gerät wie etwa eine Switchbox sein. Solche Switchboxen werden verwendet, wenn man mit nur einem Monitor zwei verschiedene PC durch Umschalten bedienen will. Vor allem teure Monitore reagieren auf einfach gearbeitete Switchboxen äußerst empfindlich.

Monitor: Vertikale Ablenkfrequenz

Systemsteuerung | Anzeige | Einstellungen | Weitere Optionen | Grafikkarte | Bildwiederholfrequenz (sollte minimum 75Hz sein)

Netzwerk: Konflikte

Häufig liegt ein Konflikt mit anderen Komponenten des PC vor. Während der Netzadapter bei der Wahl des IRQ nicht sonderlich wählerisch ist, IRQ 1 bis 15 sind konfigurierbar, verlangt er bei der I/O-Adresse eine Nummer im Bereich von 300 bis 340. In manchen Fällen liegt sie auch im 200er-Bereich.

Ändern Sie über Jumper, DIP-Schalter oder per Softwarekonfiguration die Adressen des Netzadapters oder der anderen Hardwarekomponenten. Danach sollte alles funktionieren, und der Fehler dürfte nicht mehr auftreten.

Viele Netzwerkkarten werden mit einem Programm ausgeliefert, mit dessen Hilfe man die Karte konfigurieren kann. Dabei werden normalerweise die I/O-Adresse und der von der Karte benutzte Interrupt eingestellt.

Wenn eine solche Karte neu in den Computer eingebaut und per Software konfiguriert wird, kann es passieren, dass Windows einen anderen IRQ vergibt, als auf der Karte eingestellt ist.

Um dieses Problem zu beheben, doppelklicken Sie unter Einstellungen | Systemsteuerung auf Netzwerk und aktivieren die Registerkarte Konfiguration. Danach markieren Sie in der Liste die Netzwerkkarte.

Nach einem Klick auf den Punkt Eigenschaften wechseln Sie in das Register Ressourcen. Hier tragen Sie die Werte ein, mit denen Sie Ihre Netzwerkkarte konfiguriert haben. Nachdem Sie zweimal auf OK geklickt und Windows neu gestartet haben, müsste der Fehler behoben sein.

Netzwerk: Löschen nicht mehr existierender Freigaben

Haben Sie einen Ordner einer CD-ROM freigegeben, die sich nicht mehr in Ihrem Besitz befindet? Dann können Sie diese Freigabe mit Hilfe des Registry-Editors löschen. Starten Sie ihn mit Start | Ausführen | regedit und betätigen Sie dann die Tastenkombination [Strg] [F], um zur Suchfunktion zu gelangen. In der Zeile Suchen nach: geben Sie LanMan ein und klicken auf die Schaltfläche Weitersuchen.

Sobald der Registry-Editor fündig geworden ist, drücken Sie die [+]-Taste, und Sie erhalten eine Auflistung aller freigegebenen Ordner, Drucker und Post-Offices. Markieren Sie den nicht mehr existierenden Ordner und wählen Sie Bearbeiten | Löschen oder betätigen Sie die [Entf]-Taste, um ihn zu entsorgen.

Netzwerk: Protokoll NetBEUI bereitet Probleme

Der Versuch, zwei Rechner, die an ein Netzwerk angeschlossen sind, per PC-Direktverbindung zu koppeln, kann fehlschlagen, wenn einer oder beide PC mit dem DFÜ-Adapter und nur mit dem NetBEUI-Protokoll arbeiten. Dies ist dann der Fall, wenn sich die beiden Rechner im gleichen Netzwerk befinden.

Während der Host-Rechner der PC-Direktverbindung wartet und wartet, auf dass sich der Gast-Computer doch endlich meldet, erscheint bei diesem der Hinweis, dass die Verbindung nicht hergestellt werden kann. Die Ursache für dieses Problem liegt darin, dass Sie den Client für Microsoft-Netzwerke und das Protokoll Net-BEUI benutzen, um sich am Netzwerk anzumelden. Da Sie somit bereits mit einer Karte am Netzwerk angemeldet sind, funktioniert die PC Direktverbindung nicht. Net-BEUI benötigt einen eindeutigen Namen, um einen Rechner identifizieren zu können. Sie dürfen sich dann nicht mit dem gleichen Rechnernamen mit zwei unterschiedlichen Netzwerk-Adaptern im selben Netzwerk verbinden.

Durch die nachträgliche Installation des IPX/SPX-kompatiblen Protokolls können Sie dieses Problem aber leicht beheben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkumgebung und wählen in dem daraufhin erscheinenden Kontextmenü den Punkt Eigenschaften. Im Netzwerk-Fenster klicken Sie im Register Konfiguration auf die Schaltfläche Hinzufügen, markieren den Eintrag Protokoll und klicken abermals auf Hinzufügen. In dem folgenden Fenster wählen Sie in der Hersteller-Liste Microsoft und unter Netzwerkprotokolle den Eintrag IPX/SPX- kompatibles Protokoll. Zwei Klicks auf OK schließen die Fenster Netzwerkprotokoll auswählen und Netzwerk wieder. Abschließend werden Sie aufgefordert, Win95 neu zu starten. Nach dem nächsten Booten müsste Ihre PC-Direktverbindung korrekt funktionieren.

Netzwerk: Vergabe der Laufwerksbuchstaben

Wenn Sie in einem Netzwerk versuchen, einem bestimmten Netzlaufwerk einen logischen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen, erscheint unter Umständen eine Fehlermeldung, dass kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet werden kann. Und das, obwohl eigentlich noch genügend Buchstaben zur Verfügung stehen müssten, da nur eine Platte und ein CD-ROM-Laufwerk im Rechner eingebaut sind.

Editieren Sie in diesem Fall die Datei CONFIG.SYS z.B. mit dem Systemkonfigurations-Editor, den Sie mit Start | Ausführen | sysedit OK starten. Entscheidend ist, wie bereits erwähnt, die Zeile LASTDRIVE=Z. Ersetzen Sie das Z durch einen Buchstaben, der ungefähr zwei bis drei Zeichen hinter dem letzten benutzten Laufwerksbuchstaben liegt. Ist z.B. Ihr CD-ROM-Laufwerk das "letzte" Laufwerk und trägt den Buchstaben E:, bietet sich für den LASTDRIVE-Wert der Buchstabe G oder H an. Nachdem Sie die Änderung vorgenommen haben, speichern Sie die Datei CONFIG.SYS und starten Ihren Rechner neu. Mit einem erneuten Anmelden unter Win95 ist es nicht getan, da nur bei einem kompletten Neustart des PC die Startdateien AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS vom Betriebssystem ausgelesen werden.

Netzwerk: Zwei Netzwerkkarten in einem Rechner stören

Sind in Ihrem Rechner zwei Netzwerkkarten installiert, die das TCP/IP-Protokoll verwenden, dann hapert es wahrscheinlich mit der Verbindung zum Internet und zum Microsoft Network. Denn mit zwei installierten TCP/IP-Netzwerkkarten werden beim Herstellen der PPP-Verbindung dem DFÜ-Netzwerk keine IP-(Internet Protocol-) und keine DNS-(Domain Name Server-)Adressen zugewiesen, die für den Zugang zum Internet unbedingt erforderlich sind.

Um das Problem zu umgehen, entfernen Sie das TCP/IP-Protokoll von einer der beiden Netzwerkkarten. Dies geschieht in der Systemsteuerung unter Netzwerk | Konfiguration. Nach dieser Änderung müssten Sie eine Verbindung sowohl mit dem Internet als auch dem Microsoft Network aufbauen können.

Power On By Keyboard

Geht nur mit Chaintech-Board 6BTM oder 6LTM (Jumper P1 auf 2-3 stecken): im BIOS unter "IntegratedPeripherals" oder "PowerManagementSetup" "Enabled" und Tastenkombination eingeben

Zuletzt: BIOS-Einstellungen zwei mal speichern!!!

Power-Management

Drei Wege: BIOS: Peripheral-Setup; BIOS: Power-Management-Setup, oder Systemsteuerung | Energieverwaltung

Prozessor: Aufrüstung

Wenn Ihr PC nach dem Einbau des neuen Prozessors nicht wie erwartet funktioniert, prüfen Sie zunächst die folgenden Punkte, bevor Sie sich an den technischen Kundendienst des Prozessor- oder Rechnerherstellers wenden.

Wenn der Rechner nach dem Einbau des neuen Prozessors nicht schneller als vorher arbeitet, prüfen Sie die Stellung aller Jumper auf Ihrer Hauptplatine. Bei manchen Hauptplatinen müssen Sie den Overdrive-Sockel erst aktivieren.

Wenn der Rechner immer häufiger abstürzt, hängen bleibt oder nach einem Neustart wirre Zeichen auf den Monitor bringt, kann das daran liegen, dass der neue Prozessor zu heiß wird. Finger weg von einer heißen CPU, da die Temperatur auf über 90 C ansteigen kann. Prüfen Sie, ob die verwendete Taktfrequenz für den Prozessor geeignet ist.

Prüfen Sie, ob die Kühlmaßnahmen für den Prozessor ausreichend sind. Für CPUs ab einem internen Takt von 100 MHz sollten Sie auf jeden Fall einen aktiven CPU-Kühler mit Lüfter verwenden.

Wenn der Rechner nach Einbau nicht mehr funktioniert, prüfen Sie alle Kabelverbindungen uns schauen Sie nach, ob alle Steckkarten wieder korrekt in den Steckplätzen sitzen. Sitzt der Prozessor richtig im Sockel? In den Spalt zwischen CPU und Sockel sollte allenfalls der CPU-Hebel passen.

Prozessor: Hitzetod wegen abgefallenen Lüfters verhindern

Der auf dem Prozessor angebrachte Lüfter übernimmt eine für den Rechner lebenswichtige Funktion. Er verhindert, dass die CPU überhitzt wird und sich schlimmstenfalls in Rauch auflöst. Vor allem in Rechnern mit einem Tower-Gehäuse besteht jedoch die Gefahr, dass sich ein schlecht befestigter Lüfter löst und der Prozessor nicht mehr ausreichend gekühlt wird.

Überprüfen Sie deshalb nach dem Transport des Rechners sicherheitshalber, ob der Lüfter noch korrekt auf dem Prozessor sitzt. Selbstklebende Wärmeleitpaste (gibt es in Elektronik- und auch einigen Computerläden) vermindert zudem die Gefahr, dass sich der Lüfter vom Prozessor trennt.

Aber auch dann, wenn der Lüfter perfekt auf der CPU angebracht ist, besteht noch ein kleines Restrisiko: Fällt der Lüfter aus, läuft der Prozessor ebenfalls Gefahr, sich zu überhitzen. Zwar verursachen selbst moderne Lüfter meist noch schwache Laufgeräusche, an denen man ihren einwandfreien Zustand erkennen kann, darauf verlassen sollte man sich aber lieber nicht. Spezielle Module, die zwischen Netzteil und Lüfterkabel gesteckt werden, schlagen Alarm, wenn der Lüfter seinen Geist aufgegeben hat.

Prozessor: Pentium-Test unter WinNT

Besitzen Sie einen älteren Pentium-Rechner und sind sich nicht sicher, ob es sich dabei um ein Exemplar mit dem ominösen Fließkommafehler handelt? Dann können Sie unter dem Betriebssystem WinNT schnell für Klarheit sorgen. Sie benötigen dafür nicht einmal ein spezielles Hilfsprogramm, das den betroffenen Teil des Prozessors mit Hilfe einer Testrechnung überprüft.

Öffnen Sie über Start | Programme | Eingabeaufforderung ein DOS-Fenster. In diesem Fenster geben Sie anschließend das Kommando PENTNT ein. Darauf erhalten Sie eine Rückmeldung, die darüber Aufschluss gibt, ob es sich bei dem Pentiumprozessor in Ihrem Rechner um ein fehlerhaftes Exemplar handelt oder nicht.

Prozessor: Taktfrequenz und andere Parameter richtig einstellen

Nach dem Einbau der CPU müssen Sie noch die Arbeitsbedingungen korrekt einstellen. Dem Board muss gesagt werden, mit welcher Spannung und welcher Frequenz die neue CPU zu versorgen ist. Gelegentlich muss auch der CPU-Typ angegeben werden.

Gerade in diesem diffizilen Bereich der Rechnerkonfiguration gibt es nicht einmal den Ansatz einer Standardisierung. Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen, so dass es unmöglich ist, genauere Angaben zu machen, welcher Jumper wo zu stecken ist.

Sehen Sie in das Handbuch Ihres Boards. Dort sind alle möglichen Taktfrequenzen aufgezählt, die das Board der CPU anbietet. Kontrollieren Sie alle Einstellungen doppelt und dreifach, bevor Sie den PC wieder in Betrieb nehmen. Ist beispielsweise die Versorgungsspannung falsch eingestellt, dann haucht der nagelneue Prozessor in Sekundenschnelle sein Leben aus. Und bei zu hoher Taktfrequenz überhitzt die CPU und das gesamte Computersystem arbeitet unzuverlässig.

Rechner bootet nicht von neuer Festplatte

Prinzipiell können Sie natürlich an einen E-IDE-Controller zwei Laufwerke (gleichgültig, ob Festplatten oder CD-ROM-Laufwerk) anschließen. Bei modernen E-IDE-Controllern haben Sie darüber hinaus zwei IDE-Ports, was bedeutet, dass Sie an jedem dieser Ports je zwei Laufwerke anschließen können. Überprüfen Sie in diesem Fall zunächst einmal, ob die zweite, neu angeschlossene Festplatte noch über Jumper auf Slave gestellt werden muss.

Bei IDE-Controllern muss immer ein Laufwerk als Master (das Bootlaufwerk) und eines als Slave konfiguriert sein. Sind die beiden Platten korrekt gejumpert, vertragen sich die Platten wahrscheinlich nicht. Das kann insbesondere beim Zusammenspiel mit älteren IDE-Platten vorkommen.

Wenn Ihr E-IDE-Controller jedoch bereits zu der Generation gehört, die zwei Ports anbietet, haben Sie die Möglichkeit, beide Platten unabhängig voneinander jeweils an einem der Ports als Master zu betreiben. Der Bootvorgang findet in diesem Fall vom Master des Primary Ports statt.

Rechner bootet nicht von SCSI-Platte

Zum ersten wird generell von der Platte gebootet, die die niedrigste ID-Nummer in der SCSI-Kette hat. Sie können die Reihenfolge der SCSI-Geräte ändern, indem Sie mit Hilfe der Jumper die Hardware so konfigurieren, dass die gewünschte Boot-Platte die niedrigste ID hat.

Zweitens kann der Rechner nicht von den SCSI-Platten booten, weil immer zuerst von der Master-Festplatte des Primary-Kanals Ihres IDE-Controllers gebootet wird.

Rechner fährt langsam hoch

Beim Starten des Rechners braucht das BIOS immer recht lange. Kann es sein, dass dies an meinem CD-Laufwerk liegt, das am zweiten IDE-Port als Master angeschlossen ist?

Starten Sie Ihren Rechner neu und gehen Sie mit der [Entf]- oder der [Esc]-Taste ins BIOS. Dort wählen Sie den Eintrag Standard-Setup. Bei den Zeilen Secondary-IDE-Port (Master und Slave) sollte nicht Auto, sondern None stehen. Win95 erkennt Ihr CD-Laufwerk trotzdem, und das BIOS muss nicht nach einer eventuellen Festplatte an diesem Port suchen.

Rechner läuft nach Booten sehr langsam

Vielleicht liegts an einer schlecht sitzenden Batterie auf dem Board

Rechner startet bei Installation von zwei Grafikkarten nicht

Zwei VGA-Karten sind in einem System nicht möglich, da sich die Bereiche des Speichers, in der die Grafikkarten arbeiten, überschneiden. Jedoch können Sie eine echte Monochrom-Grafikkarte im PC neben der VGA-Karte betreiben.

Rechner stürzt ab; bleibt in allen Programmen hängen

Steckverbindungen überprüfen (Kabel, Prozessor...). BIOS-Setup checken.

Oder DMA-Controller der Laufwerke (Festplatte oder CD-Rom) ausschalten: über Systemsteuerung | System | Geräte-Manager | Eigenschaften | Einstellungen

Rechner will von neuer Festplatte nichts wissen

Verkabelung reinigen und prüfen; eventuell Kabel auswechseln

Alle Steckkarten ausbauen, reinigen

Bei ATI-Grafikkarten auf einem Award-Board eine andere Grafikkarte besorgen und einbauen (Fehler in der Bios-Plug & Play-Konfiguration). Nach einem Testlauf kann die "alte" Grafikkarte wieder eingesetzt werden

Scanner: Einschalt-Reihenfolge immer einhalten

Damit Ihr PC bereits beim Booten den Scanner erkennt und diesen richtig initialisiert, muss ein SCSI-Scanner vor dem PC eingeschaltet werden. Nachträgliches Einschalten führt normalerweise nur zu Fehlermeldungen.

Scanner: Geld sparen beim Kauf von Leuchtstoffröhren

Leuchtstoffröhren, die meistens in älteren Scannern verwendet werden, haben etwa eine Lebensdauer von 4500 Stunden; dann müssen sie ausgewechselt werden. Moderne Scanner arbeiten dagegen mit sogenannten Kaltlichtröhren, die eine längere Haltbarkeit haben (etwa 18 000 Betriebsstunden, so dass es kaum nötig ist, sie auszuwechseln).

Scanner: gibt kein Bild aus

Wenn der Scanner nach dem Digitalisieren einer Vorlage kein Bild ausgibt, liegt ein IRQ-Konflikt vor. Wahrscheinlich ist die Soundkarte auf IRQ 5 konfiguriert, und den Scanner haben Sie an die bislang freie Schnittstelle LPT 2 gesteckt, die ebenfalls den IRQ 5 nutzt. Dieser Hardware-Konflikt tritt häufig auf, wenn ein PC mit zwei parallelen Schnittstellen eingesetzt wird oder der Parallelport des Rechners bisher nicht genutzt wurde. Win95 legt die Soundkarte gerne auf den IRQ 5. Installieren Sie später einen Parallelport-Scanner, kommt es zu dem oben beschriebenen Hardware-Konflikt.

Abhilfe schaffen Sie, indem Sie einen freien IRQ für die Soundkarte suchen und diese darauf legen. Um einen freien IRQ zu finden, wechseln Sie mit Start | Einstellungen | Systemsteuerung | System in den Gerätemanager und lassen sich über Eigenschaften die IRQ-Belegung Ihres Systems anzeigen. Meist ist IRQ 10 oder 11 frei, so dass Sie die Soundkarte darauf konfigurieren können. Geht das nicht, können Sie entweder den Scanner an der Schnittstelle LPT 1 anschließen, die den IRQ 7 belegt, oder Sie weisen im BIOS der Schnittstelle LPT 2 einen freien Interrupt zu.

Wenn das alles nicht klappt, hilft folgender Trick weiter: Erzeugen Sie ein neues Hardwareprofil. Win95 erlaubt, verschiedene Hardwareprofile zu generieren, bei denen Sie Konfigurationen für verschiedenste Aufgaben festlegen können. Das Betriebssystem lädt beim Start dann nur die Treiber für die ausgewählten Hardware-Komponenten des aktivierten Profils. Hardwareprofile erzeugen Sie über Start | Einstellungen | Systemsteuerung | System | Hardwareprofil. Für jedes Hardwareprofil, das Sie sich einfach aus dem Gerätemanager zusammenklicken, können Sie eine Bezeichnung vergeben.

Scanner: vertikale Linien im Scan beseitigen

Unschöne vertikale Linien durchziehen jeden Scan und machen das Weiterbearbeiten der Bilder sinnlos. Tritt das Problem gleich am Anfang auf, dann wurde der Scanner nicht richtig kalibriert. Warten Sie nach dem Einschalten des Geräts mindestens eine Minute, bevor Sie die Kalibrierung starten; dadurch erhält die Scanner-Lampe die richtige Betriebswärme. Dann justieren Sie mit Hilfe der mitgelieferten Kalibriervorlage den Scanner neu.

Besitzen Sie das Gerät schon länger und treten erst seit kurzem die vertikalen Störlinien auf, dann ist wahrscheinlich die Scanner-Lampe verschmutzt. Beachten Sie beim Reinigen, dass Sie die Scanner-Elektronik nicht verschmutzen oder durch statische Aufladung zerstören - der berühmte Griff an die Heizung setzt Ihr elektrostatisches Potential auf Null.

SCSI: Adaptec erkennt mehr Festplatten, als tatsächlich angeschlossen sind

Erkennt Ihr Adaptec-SCSI-Controller nicht existierende Festplatten, so überprüfen Sie zuerst die ID-Nummern aller angeschlossenen Geräte. Beachten Sie, dass auch der SCSI-Controller als Gerät gilt. Er sollte immer die höchste ID-Nummer haben, normalerweise ist das die Ziffer 7. Alle anderen Geräte, z.B. Festplatten, CD-ROM-Laufwerke, Streamer oder Scanner, müssen eine eigene ID haben, die von keinem anderen Gerät verwendet wird.

Ist eine Festplatte auf dieselbe ID wie der SCSI-Controller konfiguriert, findet der Controller unter Umständen nicht existierende "Phantomgeräte". In diesem Fall ändern Sie die ID-Nummer der Festplatte auf eine andere freie Adresse. Wollen Sie von dieser Platte booten, so geben Sie ihr die ID-Nummer 0 oder zumindest die niedrigste sämtlicher verwendeten ID-Adressen.

SCSI: Adaptec-BIOS abschalten

Wenn das BIOS über die Jumpereinstellungen abgeschaltet worden ist, ist es nicht mehr möglich, über [Strg] [A] in die Optionen des Adaptec-Controllers zu gelangen. Besser ist es daher, das BIOS nicht über die Jumper, sondern über eine Software-Einstellung zu deaktivieren, weil Sie dann bei Bedarf über [Strg] [A] immer noch auf SCSI Select zurückgreifen können.

Rufen Sie zu diesem Zweck die Advanced Configuration Options auf, die Sie im Configure / View Host Adapter Settings Menu finden. Setzen Sie dort Host Adapter BIOS (Configuration Utility Reserves BIOS Space) auf Disable. Damit haben Sie das BIOS abgeschaltet, behalten aber die Möglichkeit, über [Strg] [A] auf SCSI Select weiter zuzugreifen.

SCSI: Betreiben von zwei Adaptec-Controllern

Sie können ohne weiteres einen zweiten SCSI-Controller in Ihr System einbauen. Normalerweise bootet der Controller, der im Steckplatz mit der kleineren Nummer sitzt. Das heißt, dass die Slots von oben (von der Speicherbank aus) nach unten durchnumeriert sind. Der Slot mit der kleineren Nummer hat Vorrang beim Booten.

SCSI: CD-Brenner richtig anschließen

SCSI-Writer sind genau wie jedes andere SCSI-Gerät zu behandeln: Wichtig sind die exklusive Vergabe der ID und die korrekte Terminierung des SCSI-Busses. Wenn Sie einen internen CD-Writer an einen schon vorhandenen Bus hängen wollen, darf das Gerät nicht terminiert sein. Haben Sie dagegen einen externen Writer gekauft, ist er als letztes Gerät am Bus unbedingt mit Terminatoren zu versehen. Sind intern SCSI-Geräte vorhanden, muss die Terminierung des Controllers dann abgeschaltet sein! Für die SCSI-Brenner gilt gleiches wie für die vorhin erwähnten ATAPI-Geräte: Sie sollten ebenfalls nicht zu dicht an anderen Geräten im PC eingebaut werden, da sonst wieder thermische Probleme zu befürchten sind.

SCSI: Externe SCSI-Geräte vor dem Rechner einschalten

Betreiben Sie an Ihrem Computer externe SCSI-Geräte, sollten Sie diese vor oder zumindest gleichzeitig mit dem Rechner einschalten. Andernfalls erkennt der SCSI-Controller beim Booten diese Hardwarekomponenten nicht und ist deshalb auch nicht in der Lage, darauf zuzugreifen.

Etwas anders sieht es dagegen aus, wenn Sie mit Win95 arbeiten. Bei diesem Betriebssystem haben Sie die Möglichkeit, externe SCSI-Geräte an den laufenden Rechner anzuschließen. Nach der Verbindung einer solchen Hardwarekomponente mit dem Computer klicken Sie in der Systemsteuerung auf System und wechseln dann zum Gerätemanager. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren, und nach einer kurzen Wartezeit erscheint die soeben angeschlossene Komponente ebenfalls in der Liste.

SCSI: Festplatte funktioniert nur intern

Vielleicht hängt die Platte intern nicht als letztes Gerät in der SCSI-Reihe und muss deshalb nicht terminiert sein. Wenn Sie die Festplatte dann extern anschließen, hängt sie anscheinend als letztes Gerät in der SCSI-Reihe und muss in diesem Fall entweder durch Jumper oder durch einen externen Terminator terminiert werden.

Es kann sein, dass das System zu langsam für die Platte ist. Schalten Sie probehalber die Übertragungsgeschwindigkeit herunter. Dies erreichen Sie dadurch, dass Sie im BIOS des Controllers, das Sie normalerweise durch die Tastenkombination [Strg] [A] erreichen, die Geschwindigkeit herabsetzen.

SCSI: ID und Terminierung

Sehr heikel und fehlerträchtig sind bei SCSI die SCSI-ID und die Terminierung. Jedes einzelne Gerät an einem SCSI-Bus, der sowohl intern als auch extern angeschlossene Geräte umfassen kann, benötigt eine eindeutige SCSI-ID. Beim Ultra-SCSI sind dies Nummern von 0 bis 6, bei Wide-SCSI 0 bis 14.

Die ID 7 bzw. 15 reserviert der Controller meist für sich. Auch wenn sich dies per BIOS ändern lässt, sollte man hier nichts drehen. Die physikalische Reihenfolge der Geräte am Bus ist dabei von ihrer logischen Reihenfolge theoretisch unabhängig. Es ist aber besser, wenn die Reihenfolge der Geräte mit deren SCSI-ID übereinstimmt.

Vergibt man eine SCSI-ID doppelt, so ist ein Zugriff entweder auf beide Geräte unmöglich oder eines erscheint in der Liste der Devices, funktioniert aber nur sporadisch. Dokumentieren Sie deshalb Ihre SCSI-Konfiguration!

SCSI-Adapter zeigen in der Boot-Phase (bei eingeschaltetem BIOS) die angeschlossenen Geräte mit den IDs an. Sollte ein Gerät nicht auftauchen, dann ist etwas faul, meist liegt es an der Terminierung.

Der SCSI-Bus muss an beiden Enden korrekt terminiert, das heißt mit Abschlusswiderständen versehen sein. Solche Terminatoren sind direkt auf den Geräten wie Festplatten oder Streamern vorhanden oder lassen sich in Form von externen Steckern auf die SCSI-Buchsen aufstecken.

Die Terminierung lässt sich meist per Jumper aktivieren oder deaktivieren. Bei älteren Geräten müssen Widerstands-Arrays zwecks Terminierung gesteckt oder abgezogen werden. Heben Sie diese gut auf, oder kleben Sie sie mit Tesafilm auf die Festplatte.

Auch in SCSI-Controllern gibt es Terminatoren. Ist entweder nur der interne Teil des SCSI-Busses oder sind nur externe Geräte angeschlossen, so ist der Controller jeweils ein Endpunkt der SCSI-Kette. Es muss also manuell per BIOS die Terminierung aktiviert werden.

Die 2940-Familie kennt auch die automatische Terminierung. Anhand der Impulse auf dem SCSI-Bus erkennt der Controller selbst, ob er seine Terminierung aktivieren muss oder nicht. Terminierungsfehler meldet übrigens auch der Controller. Unbedingt zu vermeiden ist, dass mehr als zwei Geräte terminiert sind, da es sonst zu einer fehlerhaften Datenübertragung kommen kann. Das bedeutet konkret, dass Ihre Daten schlimmstenfalls verstümmelt gelesen oder geschrieben werden.

SCSI: Laufwerke konfigurieren

Um ein SCSI-Gerät am Bus betreiben zu können, muss ihm eine SCSI-ID im Bereich von 0 bis 6 (bei Ultra-Wide von 0 bis 14) zugewiesen werden. Die ID 7 bzw. 15 werden im Regelfall von den SCSI-Controllern selbst verwendet.

Diese Einstellung erfolgt nach wie vor über drei bzw. vier Jumper, auf denen man in binärer Codierung die Adresse einstellt. Mit weiteren Jumpern setzt man die Terminierungsoptionen. Anschließend kann das Gerät eingebaut werden. Viele Geräte bieten auch einen Jumper für die Parity-Prüfung. Diese sollte stets aktiviert sein.

Bei Festplatten findet man auch oft noch einen Jumper für den Spin-Off, der bestimmt, ob das Laufwerk von selbst anläuft oder sein Startkommando vom SCSI-Controller erhält. Abgesehen von spezifischen Systemkonfigurationen, sollte Auto-Spin immer auf ON stehen, so dass die Platte selbständig anläuft. SCSI-Festplatten, von denen gebootet wird, sollten stets die ID 0 erhalten.

SCSI: Treiber konfigurieren

Unter Win95 und WinNT übernimmt das Betriebssystem die Konfiguration der meisten SCSI-Controller. Sie werden automatisch erkannt und über sogenannte DRV- oder VXD-Dateien ins Betriebssystem eingebunden. Für Festplatten-Controller sollte man ab und zu im Internet nachsehen, ob es Treiber-Updates gibt. Weitergehende Konfigurationen nimmt man entweder im BIOS vor oder über die zum SCSI-Controller mitgelieferte Software.

Für die Adaptec-Controller kann man z.B. die Utilities des EZ-SCSI-4.0-Pakets dafür verwenden. Das wichtigste heißt SCSI-Explorer und wird über Start | Programme | Adaptec EZ-SCSI 4.0 | SCSI Explorer aufgerufen.

Mit diesem Tool kann man beispielsweise die Daten der angeschlossenen Geräte abfragen und bestimmte Einstellungen, etwa den Read/Write-Cache der Festplatten, aktivieren. Sogar eventuellen Medien-Defekten kommt man so auf die Schliche. Des weiteren sind ein SCSI-Benchmark und ein einfaches Backup-Programm im Paket EZ-SCSI 4.0 enthalten.

Sound: Alte Schallplatten auf CD-ROM überspielen?

Ich möchte meine Schallplattensammlung komplett auf CD überspielen. Dazu sind alle nötigen Komponenten (CD-Spieler, CD-Brenner und Brennsoftware) bis auf die Soundkarte vorhanden. Benötige ich noch weitere Software oder Hardware? Können Sie mir noch weitere allgemeine Tipps geben?

Zum Überspielen (sampeln) reicht eine einfache 16-BitSoundkarte prinzipiell aus. Sie muss nur die heute übliche Samplingrate von 44,1 kHz unterstützen und einen Audiorecorder im Lieferumfang haben. Im allgemeinen besteht jedoch ein direkter Zusammenhang zwischen dem Preis der Soundkarte und ihrer Soundqualität. Wenn es über den PC-Bus Störgeräusche hagelt, braucht die Audiokarte deutlich aufwendigere und teurere Filter, damit nicht später jede Mausbewegung oder die Laufgeräusche des CD-ROMs im Wave-File als elektronisches Britzeln auftauchen.

Soundkarte ein- / ausschalten

BIOS: Peripheral-Setup

Sound: Stereoanlage am PC brummt

Ein Superspiel mit irrem Sound, wer kann da der Versuchung widerstehen, schnell den Rechner an die Stereoanlage anzuschließen, um mal "richtige" Bässe zu erleben? Dieses Vergnügen vergällt einem meist ein sofort einsetzendes kräftiges Brummen, das selbst dann noch wirkt, wenn der Computer ausgeschaltet ist.

Schuld daran ist eine sogenannte Masseschleife. In unserer technisierten Welt gibt es vor magnetischen Wechselfeldern mit einer Frequenz von 50 Hz kein Entrinnen: Alle Elektrogeräte und Stromkabel produzieren sie.

Sind zwei Geräte über mehr als eine Leitung geerdet, kann sich in der so entstandenen Schleife ein 50-Hz-Brummen aufbauen, das von der Stereoanlage wie ein normales Tonsignal verstärkt wird und sofort störend auffällt. Zu zwei Erdungen kommt es so: Das Tonkabel zwischen Rechner und Anlage ist eine Erdung, die andere kommt quasi durch die Hintertür, über den Schutzkontakt im Rechner und das Antennenkabel in der Anlage.

Auf gar keinen Fall dürfen Sie hier einfach den Schutzleiter öffnen, das ist lebensgefährlich! Abhilfe: Entweder Sie ziehen einfach das Antennenkabel ab, wenn Sie spielen (eventuell angeschlossenen Videorecorder/Fernseher nicht vergessen!), oder Sie kaufen sich im Fachhandel einen sogenannten Übertrager, der die beiden Audiokreise trennt. Ein (teurer) Mantelstromfilter im Antennenkabel sorgt auch für Abhilfe. Eine praktischere und billigere Variante: Verbinden Sie einfach die Gehäuse von Hifi-Verstärker und Rechner mit einem normalen Lautsprecherkabel, welches Sie jeweils an den Gehäuseschrauben befestigen - und Sie können das Antennenkabel stecken lassen.

Sound: Warum höre ich beim Abspielen von Audio-CDs nichts?

Die Lösung dieses Problem ist zunächst einmal auf der Software-Seite zu suchen. Probieren Sie zuerst mit Hilfe des Mischpults der Soundkarte, die Regler für das interne CD-ROM auf einen höheren Wert zu stellen. Meist enthält die mitgelieferte Software Programme, die MIXER.EXE oder ähnlich heißen.

Gegebenenfalls deaktivieren Sie das Kästchen mit der Option Mute. Wenn dies geschehen ist und keine Abhilfe geschaffen wurde, muss der Fehler auf der Hardware-Seite zu finden sein.

Als erstes sollte man mit Hilfe eines Kopfhörers die Sound-Ausgabe überprüfen. Stecken Sie hierzu den Kopfhörer in den entsprechenden Eingang auf Ihrem CD-ROM-Drive.

Hören Sie jetzt den Ton, ist wahrscheinlich das Kabel zwischen CD-ROM-Laufwerk und Soundkarte der Übeltäter. Dabei gibt es wiederum mehrere Fehlerquellen:

Es handelt sich um ein falsches Audiokabel, das Kabel ist falsch angeschlossen, das Kabel sitzt nicht richtig auf dem Anschluss, das Kabel ist verpolt. Abschließend überprüfen Sie die Audioverbindung vom CD-ROM-Laufwerk zur Soundkarte und hierbei insbesondere die Anschlüsse auf korrekten Sitz.

Speicher: RAM-Test ergibt weniger RAM als vorher

Prüfen Sie ab Punkt Fehler beim RAM-Test des Entscheidungsdiagramms. Hat bereits das einfache Wiedereinstecken der SIMMs Erfolg, untersuchen Sie Sockel und SIMMs auf Korrosionserscheinungen an den Kontakten. Finden Sie solche Stellen, prüfen Sie, ob Sockel und SIMM aus gleichem Metall (golden oder silbern) sind.

Statische Ladung kann für PC tödlich sein

Statische Aufladung macht sich deutlich bemerkbar, wenn es blitzt und knistert, sobald Sie Türklinken oder andere metallische Gegenstände berühren. Machen Sie sich in "geladenem" Zustand an den Innereien Ihres Rechners zu schaffen, so kann dies das Ende mancher empfindlicher Bauteile bedeuten.

"Entladen" Sie sich also immer, bevor Sie Karten in Ihren PC einbauen, an den Jumpereinstellungen drehen oder andere Arbeiten in Ihrem Rechner vornehmen.

Den sichersten Schutz bieten Antistatik-Armbänder, die Sie über das Handgelenk streifen und mit einer angeschlossenen Klemme erden. Besitzen Sie kein solches Armband, hilft es auch vor Arbeiten an dem Innenleben Ihres Rechner, durch Berühren eines geerdeten Gegenstands, z.B. Heizung oder Wasserleitung, die gefährliche Ladung abzulassen.

Vor allem in Räumen mit Teppichböden und trockener Luft ist die Gefahr, statisch geladen zu sein, sehr groß. Hantieren Sie besonders in solchen Gefilden nie an den Eingeweiden eines Rechners, ohne sich zuvor geerdet zu haben.

Systemdateien samt Registry aufräumen

Gerade bei Rechnern mit geringer Speicherkapazität sollte man darauf achten, mit dem verfügbaren RAM so sparsam wie möglich umzugehen. Entfernen Sie nicht unbedingt benötigte Programme aus der Autostart-Programmgruppe, verzichten Sie auf Desktop-Hintergründe und schalten Sie die ganzen Gimmicks des Plus-Pakets einfach ab.

Achten Sie auch darauf, dass beispielsweise in der AUTOEXEC.BAT oder CONFIG.SYS keine Treiber für Geräte wie CD-ROMs geladen werden, die Windows ohnehin unterstützt. Weitere ungebetene Gäste, die sich im Speicher einnisten, finden Sie in der Registry, doch Vorsicht, vor Änderungen unbedingt ein Backup machen! Am besten unter dem Schlüssel HKey_ LOCALMACHINE\ Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run oder mit RunServices und eventuell in der gleichen Baumstruktur unter HKey_ CURRENT_USER.

Entfernen Sie ebenso nicht mehr benötigte Netzwerktreiber und Bindungen, z.B. IPX und NetBEUI beim DFÜ-Netzwerk, wenn Sie lediglich TCP/IP für das Internet benötigen.

Tragen Sie in die Befehlszeile von EMM386 in der CONFIG.SYS ein: I=E000-FFF, das bringt etwa 22 KByte zusätzlich, und fügen Sie noch den Parameter NOEMS ein, wenn Sie keine DOS-Anwendungen oder Spiele laden, die Expanded Memory anfordern.

Tastatur: Warnsignal für Blindschreiber

Wer mit zehn Fingern von Vorlagen abschreibt, kann beim Eintippen von Großbuchstaben leicht versehentlich die [Feststell]-, statt der Umschalt-Taste drücken. Sieht man beim Tippen auf den abzuschreibenden Text und nicht auf den Monitor, bemerkt man den Fehler vielleicht erst nach ein paar Zeilen und muss unter Umständen einen ganzen Absatz komplett neu schreiben.

In den Eingabehilfen (Sie erreichen sie über Start | Systemsteuerung | Eingabehilfen) befindet sich im Register Tastatur der Menüpunkt Statusanzeige aktivieren. Ist diese Funktion aktiv, macht sich die Betätigung der [Feststell]-, [Num] und [Rollen]-Taste jeweils mit einem akustischen Signal bemerkbar.

Tastatur: Wiederholrate exakt einstellen

Falsche Einstellungen der Tastaturgeschwindigkeiten erschweren die Arbeit. Bleibt man bei der Bedienung der Tastatur eine Spur zu lang auf einer bestimmten Taste, wiederholt Win95 nach einer bestimmten Wartezeit das Zeichen so lange, bis man die Taste loslässt. Der Zeitraum, der vergeht, bis Windows mit der Wiederholung des Zeichens beginnt, wird Verzögerung genannt. Je länger die Verzögerung eingestellt wird, desto größer ist der Zeitraum, den Windows abwartet, ob wirklich eine Wiederholung gewünscht wird. Die Geschwindigkeit, mit dem das Zeichen wiederholt wird, heißt Wiederholrate.

Je höher die Wiederholrate eingestellt ist, desto schneller rattern die Zeichen nach Ablauf der Verzögerung auf den Bildschirm. Diese Einstellungen werden im Register Geschwindigkeit des Menüs Tastatur in der Systemsteuerung eingestellt. Allerdings sollten Sie bei diesen Veränderungen eine wichtige Tatsache bedenken: Die größten Auswirkungen haben diese Einstellungen auf die Bewegung im Dokument. Normalerweise wird die Zeichenwiederholung in Textverarbeitungsprogrammen nicht für das Schreiben verwendet, sondern vor allem, um mit den Cursortasten nach oben oder zur Seite zu wandern.

Das Buchstaben-Testfeld ist deshalb ein wenig irreführend. Kaum jemand schreibt einen doppelten Buchstaben, indem er länger auf der Taste bleibt, man betätigt die Taste normalerweise zweimal. Deshalb ist es in der Dialogbox Eigenschaften von Tastatur sinnvoll, das Testfeld zunächst zu füllen, indem man z.B. auf der Taste [x] bleibt und dann mit der linken und der rechten Cursortaste testet, wie schnell und exakt man ein bestimmtes Zeichen dieser Zeile ansteuern kann.

Bei einer zu langen Verzögerung und einer zu niederen Wiederholrate leidet wieder die Arbeitsgeschwindigkeit, weil der Hauptnutzen der Tastaturwiederholung, die schnelle Bewegung im Dokument mit den Cursortasten, sehr stark eingeschränkt wird.

Viren: Veränderte Bootreihenfolge im BIOS-Setup schützt vor Viren

Einige der verbreitetsten Viren nisten sich nur im Bootsektor eines Datenträgers ein. Befindet sich eine so infizierte Diskette während des Hochfahrens Ihres Rechners im Laufwerk, wird dadurch mit höchster Wahrscheinlichkeit auch Ihre Festplatte verseucht.

Doch ein solches Missgeschick lässt sich durch eine Änderung im BIOS-Setup Ihres Rechners leicht vermeiden. Moderne BIOS-Versionen bieten die Möglichkeit, die Bootreihenfolge zu verändern. Standardgemäß versucht der Rechner zuerst, vom Diskettenlaufwerk aus zu booten. Nur wenn sich darin keine Diskette befindet, fährt er mit Hilfe der Festplatte hoch.

Ändern Sie diese Einstellung so ab, dass Ihr Rechner gleich von der Festplatte bootet und das Diskettenlaufwerk erst gar nicht in Betracht zieht. Somit verhindern Sie, dass eine im Laufwerk vergessene Diskette Bootviren auf Ihren Rechner übertragen kann.

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