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PC-Tipps Windows 95 - Installation, Optimierung und erste Schritte

Installation, Optimierung von Windows 95 und erste Schritte

Die Installation

Vor der Installation sollte man unbedingt die Virus-Warnung im BIOS abschalten!

Win95 setzt wie Win3.x ebenfalls auf DOS als Betriebssystem auf. Mit Win95 wird ein DOS 7.0 geliefert. Die Version 7.0 umfasst modifizierte Befehle für Win95. Andere DOS 6.0 Befehle wurden ersatzlos gestrichen.

Die bisherigen Dateien "SYSTEM.INI" "WIN.INI" "CONFIG.SYS" und "AUTOEXEC.BAT" sind für den Betrieb von Win95 nicht nötig. Win95 verwendet wie WinNT eine Registrierungsdatenbank. Programme, die für Win95 geschrieben wurden, werden mit Hilfe des Menüpunktes Software im Systemordner entfernt oder modifiziert. Ein manuelles Löschen ist nicht nötig und sollte nie durchgeführt werden.

Die Installation von Win95 verwendet die Hardwareerkennung. Diese Hardwareerkennung ist der Pferdefuß. Sie wird jedoch ideal unterstützt, wenn die Installation aus einem installiertem Windows 3.11 geschieht. Hier kann das Installationsprogramme Informationen aus der SYSTEM.INI von Windows 3.11 benutzen. Demnach sollte man wie folgt vorgehen:

a) DOS 6.x installieren

b) Windows 3.11, nach Möglichkeit ohne weitere Anwendungen in der kleinsten Installationsvariante, also auch ohne Zubehör installieren.

c) Unter Windows 3.11 keinesfalls besondere Grafikkartentreiber installieren.

d) Für spezielle Hardware, die Windows 3.11 nicht kennt, ggf. Treiber installieren.

e) Windows 3.11 starten. Nach Möglichkeit ohne exotische Speicherverwalter wie QEMM oder EMM386.

f) Es sollten keine Anwendungen unter Windows 3.11, insbesondere im AUTOSTART-Ordner aktiv sein.

g) SETUP von der WIN95 CD aufrufen

h) CD-Code eingeben. Der CODE wird an bestimmten Stellen mit dem Modulo 7 Verfahren geprüft. Es reicht daher folgende Eingabe 000-1234567.

i) Benutzerdefinierte Installation wählen. Dies ermöglicht die genaue Angabe der zu installierenden Komponenten.

j) Startdiskette erstellen lassen. Diese muss zu einem späteren Zeitpunkt um die Gerätetreiber für das CD-ROM-Laufwerk erweitert werden. Diese Startdiskette fährt nur DOS 7.0 hoch, obwohl Win95 gemeldet wird.

k) Die Erstellung eines Systembackups kann ignoriert werden. Die UNINSTALL-Funktion von Win95 funktioniert nur teilweise. Wesentliche Bestandteile bleiben erhalten. Ein einwandfreier Lauf des vorherigen Betriebssystems ist nicht immer gewährleistet.

l) Nun können die Bestandteile der Installation ausgewählt werden. Hier ist z.B. die Installation eines PC-Netzwerkes für PC zu PC-Kommunikation interessant, die Installation eines Netzwerkmonitors, Systemmonitors oder des BACKUP-Programmes.

m) Zum Schluss werden noch die zu installierenden Hardwarekomponenten angezeigt. Eine Creative-Soundkarte wird z. B. nicht angezeigt, jedoch im 2. Schritt automatisch erkannt. An dieser Stelle kann man jedoch den unbekannten Bildschirm durch den tatsächlichen Bildschirm ersetzen. Somit wird DPMS von Anfang an unterstützt.

n) Im nächsten Schritt erfolgt die Installation der Komponenten. Bei der Installation von Exchange kann man hier bei Vorhandensein einer digitalen Vermittlungsstelle von Pulse auf Tonwahl umstellen.

o) Bei der Einstellung der Zeitzone kann für Deutschland gewählt werden, ob Windows automatisch von Winterzeit auf Sommerzeit und umgekehrt umschalten soll. Hierbei gilt zu beachten, dass Microsoft die Umstellung in der Registrierungsdatenbank fest verdrahtet hat und somit zu einem falschem Zeitpunkt auf Winterzeit zurückgeschaltet wird.

Erweiterte Installation

Nachdem Win95 installiert wurde, kann das System optimiert werden. Zunächst wirft man jedoch besser einen Blick auf den Gerätemanager. Hier werden Probleme, z.B. IRQ-Konflikte angezeigt. Hier sieht man auch, ob die Festplatten im 32 Bit- oder Kompatibilitätsmodus angesprochen werden. Bei Problemen mit der Installation hilft auf der einen Seite der Hardwareassistent von Win95. Nachdem die Basiskomponenten fehlerfrei installiert wurden, sollte man seine individuellen Hardwaretreiber installieren.

Erste Schritte und Optimierung der Installation

Nachdem nun die Grundvoraussetzungen für einen fehlerfreien Betrieb geschaffen wurden, kann das System weiter optimiert werden. Zunächst sollte man die STARTDISKETTE um wichtige DOS-Programme und DOS-Treiber erweitern. An erster Stelle steht wohl die Unterstützung von CD-Laufwerken. An dieser Stelle sei vermerkt, dass man auf einer VFAT-Partition auf keinen Fall alte DOS-Utilities, wie ein DOS 6.x SCANDISK anwenden darf. VFAT ist eine Erweiterung des FAT-Dateiformates, das lange Dateinamen unterstützt.

Nachdem eine Rettungsdiskette zur Verfügung steht, können zunächst die eigentlichen Startdateien von Win95 optimiert werden. An erster Stelle steht die Entfernung alter 16 Bit-Treiber für CD-Laufwerke oder andere Geräte. Als nächstes sollte man die unsinnigen MODE-Befehle und die Zeile COUNTRY.SYS aus der CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT entfernen. Auch HIMEM.SYS und andere Speichertreiber haben hier nichts verloren. Auf eine CONFIG.SYS kann im Prinzip komplett verzichtet werden.

Die AUTOEXEC.BAT ist nur für die Umgebungsvariablen von DOS-Programmen notwendig (z.B. für DOS-Spiele und Soundkartenunterstützung). Der Tastaturtreiber ist nur für DOS-Fenster unter Win95 interessant. Gleiches gilt für DOSKEY. Einen Maustreiber braucht man grundsätzlich für DOS-Fenster-Sitzungen nicht. Neben dem automatischen Laden von Treibern werden auch Programme automatisch gestartet. Das Laden von SETVER kann man nur verhindern, indem man dieses Programm löscht, verschiebt oder umbenennt. Auch das Programm SHARE ist nicht notwendig. Seit Win3.x gibt es hierfür VSHARE als Programm.

Beim ersten Start von Win95 wird eine BOOTLOG.TXT erstellt. Hier werden einige Treiber oder Programme nicht geladen. Das ist nicht weiter schlimm. Win95 versucht z.B. automatisch einen Treiber für ein erweitertes BIOS (EBIOS) zu laden. Die Hardwareerkennung lässt sich nur nicht generell abschalten. Für bestimmte Komponenten kann sie jedoch über den Gerätemanager deaktiviert werden. Dies erfolgt unter GERÄTEMANAGER\ GERÄT\ EIGENSCHAFTEN\ TREIBER.

Die oben genannten Dateien können wie bereits bei Windows 3.11 mit dem Programm SYSEDIT editiert werden. Die Registrierungsdatenbank wird mit dem Programm REGEDIT.EXE editiert. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Jede Änderung kann dazu führen, dass das Win95 nicht mehr startet. Die Eigenschaften beim Startvorgang werden in der Datei MSDOS.SYS definiert. Diese Datei kann mit diversen Sharewareprogrammen modifiziert werden. Informationen zu Win95 findet man in den Textdateien im Verzeichnis C:\WINDOWS oder auf der Win95-CD im Verzeichnis HELPFILE im Ordner ADMIN.

Auf der Win95-CD sind noch weitere Schätze verborgen. So findet man hier das Programm CHANGECP. Dieses Programm ermöglicht die Umstellung der Codepage für DOS-Sitzungen von 850 auf 437. Nach der Umstellung werden alle Zeichen wieder korrekt angezeigt. Jedoch wird hierbei die Datumsanzeige von TT.MM.JJ auf MM-TT-JJ umgestellt.

Außerdem findet man auf dieser CD einen Winword-Dokumenten-Betrachter, ein Logdateien-Anzeigeprogramm und das Programm Emergency Recovery Utility. Dieses Programm sichert alle wesentlichen Systemdateien und ermöglicht das Zurückspielen vom DOSPROMPT. Vor der Änderung der Registrierungsdatenbank unbedingt anwenden. Weiterhin findet man hier ein Programm zur Sicherung der langen Dateinamen bei der Verwendung von alten DOS-Utilities. Dies ist jedoch nur bedingt brauchbar.

Nachdem die Codepage geändert wurde, evtl. ein Bootmenü eingerichtet wurde, sollte das System weiter optimiert werden.

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