PC-Tipps allgemein (nur Windows 3x bis Win98/NT - Teil 1)

Audio-CD-ROM Laufwerk richtig zuordnen

Die meisten Leute haben mehr als ein CD-Rom Laufwerk im Rechner eingebaut (CD-ROM, Brenner usw.). Windows kann aber nur ein Laufwerk für das Abspielen von Audio-CD verwalten. Es erkennt also nicht automatisch, in welchem Laufwerk die Audio-CD eingelegt ist und überprüft nur ein Laufwerk.

Welches Laufwerk von Windows überprüft werden soll, stellt man so ein: "Systemsteuerung" - "Multimedia" - "CD-Musik".

Unter "Standard CD-ROM Laufwerk für Musikwiedergabe" wählt man das Laufwerk aus, welches man zum Abspielen von Audio-CD verwenden will.

Ausgeschaltete Netzwerkdrucker

Wenn man im Netz freigegebene Netzwerkdrucker hat, werden diese nach dem Ausschalten noch eine Stunde im Netz als verfügbar angezeigt. Das liegt an einer Standard-Einstellung in der Registry. Dies kann man wie folgt anpassen:

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Print findet man den Eintrag "NetPrinterDecayPeriode" als Typ: REG_DWORD, der den Wert "3600000" (1 Stunde) trägt. Diesen Wert kann man durch einen anderen ersetzen; die Angabe erfolgt in Millisekunden.

Auslagerung der Kernel-Mode-Programmteile verhindern

Sind unter NT viele Programme gleichzeitig aktiv, kann es vorkommen, dass NT anfängt Teile des Kernels auszulagern. Das kann sich sehr negativ auf die Performance auswirken.

Es gibt aber eine Möglichkeit das Auslagern von Kernel-Mode-Progammteilen zu verhindern.

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\ Memory Mangement

Ändern Sie den Wert "DisablePagingExecutive" (REG_DWORD).

0 Temporäres Auslagern ist erlaubt

1 Systemcode im RAM behalten (kein Auslagern)

Ab NT 4.0 mit Service Pack 3, hat dieser Eintrag scheinbar keine Auswirkung mehr. NT fängt trotzdem an den Kernel Mode auszulagern !

Autostart von Programmen und Laufwerk-Icons für Festplatten undCD-Rom´s

Um eine CD zu erstellen, wo beim Einlegen automatisch ein Programm gestartet wird, gehen Sie so vor.

Die CD muss im Hauptverzeichnis die Datei AUTORUN.INF enthalten. Diese Datei muss mindestens aus drei folgenden Zeilen bestehen:

[AutoRun]

OPEN= <pfad>\<dateiname> <optionale Parameter>

ICON= <pfad>\<dateiname>

shell\install= &Setup wird im Kontext-Menü angezeigt, mit Accelerator-Key

shell\install\command= setup.exe welches Programm Ausführen bei obigem Befehl im Kontext-Menü

Das hinter "OPEN=" angegebene Programm startet beim Einlegen der CD automatisch. Hinter "ICON=" sind auch andere Dateiformate erlaubt, nämlich BMP, DLL oder EXE. In diesen Fall muss die Position des Icon mitangegeben werden (z.B. icon=moricons.dll,7). Vergessen Sie nicht, dass das erste Icon immer der Zahl "0" zugeordnet ist.

Bildschirmausdruck im DOS-Fenster

Es soll aus einem DOS-Programm per Druck-Taste gedruckt werden - in der Fenstersitzung wird jedoch der Bildschirm in die Zwischenablage kopiert, anstatt dass das DOS-Fenster jetzt an den Drucker gesendet wird.

Lösung: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das MS-DOS-Programm (z.B. MS-DOS Eingabeaufforderung) und dann auf -> "Eigenschaften" -> "Sonstiges" und deaktivieren unter "Zugriffstasten von Windows" die Druck-Taste.

Cache-Einstellungen (bis Win98)

Wer oft mit großen Grafiken arbeitet und weniger mit vielen Dateien, sollte den File-Cache begrenzen. Windows hat die Eigenschaft, dafür sehr große Werte zu nehmen.

In der SYSTEM.INI:

[vcache]

MinFileCache=x (in KB)

MaxFileCache=xxxx (in KB)

Wenn ein DOS-Programm im Hintergrund läuft, wird Windows der eingestellte Cache Speicher entzogen. Das kann dazu führen, dass die Meldung "Not enough Memory" erscheint, wenn der virtuelle Speicher begrenzt wurde. Stellen Sie deswegen keinen zu kleinen Wert ein. Für den normalen Anwender genügen 2-4MByte.

CD-Schlüssel

Microsoft hat bei zuerst bei Win95-Software Codenummer eingeführt und sie dann bei WinNT übernommen. Man kann die Software also erst dann installieren, wenn die richtige Nummer eingegeben wurde. Das Prüfverfahren: Normale Version 10 Stellen: xxx-NNNNNNN. Die ersten drei Stellen werden nicht geprüft. Die sieben letzten Ziffern (N) müssen eine Quersumme ergeben, die durch 7 restlos (x modulo 7 = 0) teilbar ist, z.B. 1234567 , weil 1+2+3+4+5+6+7= 28 und 28:7=4 , Rest= 0

1111111 , weil 1+1+1+1+1+1+1= 7 und 7:7=1 , Rest= 0.

OEM Version: xxxyy-OEM-NNNNNNN-zzzzz. Die ersten 5 Ziffern sind folgendermaßen aufgebaut: xxx steht für den laufenden Tag im Jahr (001-366) und yy für das Produktionsjahr (Derzeit von 95-02).

OEM bleibt immer, die nächsten 7 Ziffern setzten eine durch 7 teilbare Quersumme voraus, wobei allerdings die ersten beiden Ziffern immer 00 bleiben müssen. Die letzten 5 sind einfach eine laufende Nummer, die NICHT mit einer 0 beginnen darf.

Neuer CD-Schlüssel: xxxx-NNNNNNN. Die sieben Ziffern "N" sind wie früher Modulo 7, die ersten 4 Ziffern "x" sind aber nicht mehr bedeutungslos. Bekannt sind zwei Möglichkeiten: 0401 bezeichnet eine Vollversion, 0402 bezeichnet eine Update-Version.

Bei Frontpage kann man damit z.B.: steuern ob eine Voll/Update-Installation vorgenommen werden soll.

Sollten Sie die Product-ID für lhre lizensierte Software verloren haben, können Sie wie hier beschrieben verfahren.

CD-ROM Optimierung angeben

Hiermit legen Sie die Geschwindigkeit des CD-Rom Laufwerkes fest. Für ältere CD-Rom Laufwerke konnte man diesen Wert auf den höchsten Wert einstellen.

"Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale" -> "Dateisystem" -> "CD-ROM"

COM-Port Einstellungen

Hiermit aktivieren Sie den FIFO-Baustein und stellen die Buffer Größe ein.

[386Enh]

COMxFIFO=1 FIFO einstellen

COMxBuffer=1024 Buffer einstellen

CD-ROM-Laufwerkserkennung funktioniert nicht

Wenn nach dem Löschen von Gerätetreibern in der Systemsteuerung die CD-ROM-Laufwerkserkennung nicht mehr funktioniert, löschen Sie den Eintrag NoIDE komplett aus der Registry unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ VxD\ IOS

"StaticVxD"="*IOS"

"Start"=hex:00

"NoIDE"="1" <-- Diesen Eintrag löschen.

CLSID

Eine CLSID = ClassIDentifier ist zunächst einmal nichts weiter als ein Name für ein Objekt. Es ist eine spezielle Form eines GUID = Globally Unique Identifier, also ein weltweit eindeutiger Bezeichner. Eine CLSID ist ein 16-byte Wert, welcher 32 Hexadezimal Zahlen enthält. Sie sind in Gruppen angeordnet: 8-4-4-4-12.

CLSID's werden benützt, um bei OLE Objekte eindeutig identifizieren zu können. Das Aktenkoffer-Programm muss z.B. auf ein eindeutiges Objekt verweisen, um einen neuen Aktenkoffer erzeugen zu können. Weitere Beispiele für Objekte die eine CLSID besitzen sind: Arbeitsplatz, Desktop, Systemsteuerung, DFÜ-Netzwerk, Drucker oder Posteingang.

Diese Objekte werden von Win95 über ihre CLSID angesprochen. Diese Objekte haben Eigenschaften, z.B. ihren Namen, das Icon, ob es sich um einen Shortcut handelt und etliche andere (siehe HKey Classes Root) und Methoden. Eine Methode ist ein Vorgang, der ausgeführt wird, wenn mit diesem Objekt gearbeitet wird, z.B. ein Doppelklick, wenn ein anderes Objekt darauf per Maus "gedropt" wird usw. Damit ein Objekt, welches durch seine CLSID repräsentiert wird, eine Methode besitzt, muss natürlich ein Programm vorhanden sein, welches diese Methode ausführt.

Einige Werte für CLSID's

SystemSteuerung: {21EC2020-3AEA-1069-A2DD-08002B30309D}

Desktop: {00021400-0000-0000-C000-000000000046}

DFÜ-Netzwerk: {992CFFA0-F557-101A-88EC-00DD010CCC48}

Posteingang: {00020D75-0000-0000-C000-000000000046}

Internet Explorer: {FBF23B42-E3F0-101B-8488-00AA003E56F8}

Arbeitsplatz: {20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}

Netzwerk Nachbarschaft: {208D2C60-3AEA-1069-A2D7-08002B30309D}

Drucker: {2227A280-3AEA-1069-A2DE-08002B30309D}

Papierkorb: {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}

Shortcut: {00021401-0000-0000-C000-000000000046}

Microsoft Network: {00028B00-0000-0000-C000-000000000046}

COM-Port Freigabe

Problem:

DOS-Anwendung wird gestartet,

DOS-Anwendung belegt COM-Port,

Windows-Anwendung wird gestartet

Windows-Anwendung will COM-Port belegen

Lösung: Eintrag in SYSTEM.INI:

[386enh]

COMxAutoAssign = -1

Der Eintrag definiert die Zeit für die Erkennung einer Verbindung für den seriellen Anschluss COMx. Diese Einstellung benutzt Windows beim Zugriff mehrerer Anwendungen auf das gleiche Gerät.

Bei der Einstellung <-1> wird der Benutzer gefragt, welche Anwendung den Zugriff erhalten soll.

Bei der Einstellung <0> können alle Anwendungen konkurrierend zugreifen. Bei der Einstellung 1...1000 wird festgelegt wie lange (in Sekunden) eine Anwendung das Gerät benutzen darf, bis eine andere Anwendung das Gerät benutzen kann.

Computer im MS-DOS-Modus starten

Wenn man Windows beendet und die Option "Computer im MS-DOS-Modus starten" wählt, bestimmt die Datei "MS-DOS-Modus.pif" im Windows Verzeichnis, was weiter geschieht. Diese Datei wird angelegt, sobald man zum erstenmal diesen Vorgang durchführt. Da es sich um eine normale PIF-Datei handelt, sind alle Einträge möglich, die man auch für andere DOS-Programme vornehmen kann, insbesondere die Einstellungen für den MS-DOS-Modus sind wichtig.

Wählt man: "Neue MS-DOS-Konfiguration angeben", wird der Computer neu gestartet. Wählt man jedoch "Aktuelle MS-DOS-Konfiguration verwenden", wird Windows beendet, der Computer aber nicht neu gestartet. Statt dessen wird nun die Datei "DOSSTART.BAT" im Windows Verzeichnis abgearbeitet. In "DOSSTART.BAT" kann man alle Treiber laden, die für den Betrieb im DOS-Modus nötig sind.

Es gibt aber die Beschränkung, dass keine Treiber mit der Endung *.SYS in einer Batch-Datei geladen werden können (z.B. ein Treiber für CD-ROM)

Um die Treiber für ein (hier Sony) CD-ROM zu laden, benötigt man z.B. folgende Zeilen in DOSSTART.BAT:

LH [path]ctload.com [path]\SLCD.SYS /D:SONY_000

LH C:\WINDOWS\COMMAND\MSCDEX.EXE /D:SONY_000 /L:F /M:5

CRC-Fehler in DOS Boxen verhindern

Wenn Sie in DOS-Boxen CRC-Fehler bekommen, sollten Sie in der SYSTEM.INI unter: [386Enh] COMxBUFFER=2048 eintragen. Damit sollte der Fehler behoben sein.

Darstellung eines Verzeichnisfensters von der Eingabeaufforderung aus

Um von der Eingabeaufforderung aus, ein Verzeichnisordner anzuzeigen zu lassen, geben sie "START ." oder "START .." ein. Daraufhin erscheint auf den Desktop ein geöffneter Ordner dieses Verzeichnisses.

Datei: Öffnen mit... einer beliebigen Anwendung

Entweder über das Kontextmenü mit "Senden an" oder im Explorer die gewünschte Datei anwählen, bei gedrückter Umschalttaste mit der rechten Maustaste das Datei-Symbol anklicken.

Unter "Öffnen mit..." erscheint dann das Menü mit den möglichen Anwendungsprogrammen.

Dateien unter DOS schneller löschen und kopieren

Löschen: Wenn Sie unter DOS alle Dateien eines Verzeichnises löschen wollen und "del *.*" eingeben, erscheint zuerst immer eine Sicherheitsabfrage, die Sie bestätigen müssen.

Diese Abfrage können Sie unterdrücken, wenn Sie statt "del *.*" "del **" eingeben (funktioniert nicht unter alten DOS-Versionen).

Kopieren: Wenn Sie unter DOS alle Dateien eines Verzeichnises kopieren wollen, brauchen Sie die Dateimaske "*.*" nicht einzugeben. Ein "." (Punkt) erfüllt diesen Zweck genauso. Die Eingabe von z.B.: COPY. A: kopiert alle Dateien des aktuellen Verzeichnises auf Laufwerk A:\

Dateisuche als Icon

Erstellen Sie eine leere Datei mit dem Namen "DUMMY.FND". Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf den Desktop und erstellen eine Verknüpfung mit dieser Datei. Die Verknüpfung benennen Sie "FileFinder" bzw. "Suchen" und weisen Sie ihr ein Symbol zu.

*.FND-Dateien sind standardmäßig mit der Explorer-Funktion "Suchen" verknüpft. Daher führt der Aufruf einer leeren *.FND-Datei ohne Fehlermeldung zum gewünschten "Suchen nach"-Dialog.

Dateitypen mit verschiedenen Anwendungen verknüpfen

Bestimmte Dateitypen sind unter Windows (z.B. *.DOC) mit bestimmten Anwendungen (hier WORD) verknüpft. Oft möchte man aber eine Dateiendung mit verschiedenen Programmen verknüpfen.

Starten Sie Explorer und wählen dann -> "Extras" -> "Option" -> "Dateitypen". Finden Sie den gewünschten Dateityp und wählen dann -> "Bearbeiten" -> "Neu". Für den Vorgang können Sie eine beliebige Bezeichnung eingeben. Unter "Anwendungen für diesen Vorgang" gibt man Namen und den kompletten Pfad zu dem Programm an, der verknüpft werden soll.

Wählt man nun mit der rechten Maustaste eine Datei dieses Typs an, besteht eine weitere Möglichkeit, sie zu bearbeiten.

Datenschutz mit POLEDIT.EXE

Auch unter Windows hat man Möglichkeiten, Rechte der einzelnen Benutzer einzuschränken. Hierfür findet man auf der Win95-CD das Programm POLEDIT (\ADMIN\APPTOOLS\POLEDIT). Installieren Sie das Programm, starten es anschließend und wählen -> "Datei" -> "Registrierung öffnen" -> "Lokaler Benutzer"

Unter "Shell" und "System" können nun weitreichende Zugriffsbeschränkungen vergeben werden.

Mit Poledit lässt sich auch das zukünftige Bearbeiten der Registry mit Regedit und Poledit sperren. Sollte dies aus Versehen geschehen, oder möchten Sie diese Einschränkung aufheben, müssen Sie entweder die Registry durch eine Sicherungskopie ersetzen (hierfür ist das Utility ERU auf der Win95-CD von Nutzen), oder Sie starten Win95 einmal im "abgesichertem Modus". Im "abgesichertem Modus" wird die Registierung nicht verarbeitet und dadurch ist auch die mit Poledit vorgenommene Einstellung unwirksam: Sie können sie nun zurücknehmen. Starten Sie Windows anschließend im "Standard-Modus" neu.

Sollte Ihr Windows das Boot-Menü nicht anzeigen und sich nicht im "abgesichertem Modus" starten lassen, öffnen Sie die CONFIG.SYS und entfernen dort den Eintrag " SWITCHES=/N"

Sollten Sie mit Poledit Einschränkungen für andere Computer im Netzwerk vornehmen, müssen sich Ihre gespeicherten Einstellungen (POL-Dateien) im Verzeichnis POLICIES befinden. Sie werden sonst nicht gefunden!

Denkpause beim Booten

Eine Pause beim Booten kann an der Grafikkarte liegen: Sie versucht, sich mit dem Monitor per DDC zu verständigen. Wenn der Monitor nicht DDC-fähig ist, geht's erst nach einer Timeout-Zeit weiter. Ärgerlicherweise lässt sich das nicht per INI-Eintrag abschalten. Man kann es aber in der Registry versuchen:

Unter HKey Local Machine/ SYSTEM/ CurrentControlSet/ Services/ Class/ Display/ < nnn >/ Default.

Das "nnn" ist eine 4-Stellige Zahl (0000,0001,0002...), je nach der Anzahl der verwendeten Graphik-Karten und -Treiber. Finden Sie dort den Eintrag "DDC" und falls er auf "1" steht, stellen Sie ihn auf "0". Nun sollte es keine Pause mehr geben.

Desktop Farben ändern

Mit dem Registierungeditor lassen sich auch die Farben des Desktop ändern, die normalerweise im Dialogfeld "Eigenschaften von Anzeige" nicht änderbar sind.

HKey Current User\ Control Panel\ Colors :

Registry-Eintrag Bedeutung

Scrollbar Bildlaufleiste

WindowsFrame Fensterrahmen

AppWorkspace Hintergrundfarbe von MDI-Formen (z.B. Progman)

ButtonShadow 3D-Objekte, innerer Randschatten, rechts und unten, heller Schatten beim deaktivierten Menütext

ButtonHilight 3D-Objekte, innerer Randschatten links und oben markierte Objekte

ButtonDkShadow 3D-Objekte, äußerer Randschatten rechts und unten, dunkler Schatten beim deaktivierten Menütext

ButtonLight 3D-Objekte, äußerer Randschatten links und oben

DFÜ-Passwort wird nicht gespeichert

1. Die Passwortdatei (*.PWL) ist beschädigt

2. Das Passwort Caching wurde deaktiviert

3. Einige Dateien, die zum DFÜ-Netzwerk gehören fehlen

4. Die RNA.PWL ist beschädigt

Überprüfen Sie als erstes ob nicht der Passwort Cache in der Registry ausgeschaltet wurde. Unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ Network\ finden Sie die Zeichenfolge "DisablePwdCaching". Sollte hier eine "1" stehen, ist der Cache ausgeschaltet. Stellen Sie diesen Wert auf "0"

Steht dort aber schon eine "0", dann führen Sie folgende Schritte durch:

1. Client für Microsoft Netzwerke installieren

2. DFÜ-Netzwerk aus "Systemsteuereung" -> "Software" -> "Windows-Setup" entfernen

3. Dateien mit der Endung PWL löschen

4. Warmstart durchführen

5. DFÜ-Nertwerk wieder installieren

6. DFÜ-Netzwerkverbindung erstellen, Namen und Passwort eingeben, Feld markieren

Die Meldung: "Nicht bereit beim Lesen von Laufwerk A" ausschalten

Wenn Sie unter DOS auf ein Laufwerk zugreifen, in dem sich keine Diskette befindet, erscheint die Meldung:

Nicht bereit beim Lesen von Laufwerk A:

(A)bbrechen, (W)iederholen,(U)ebergehen?

Nun müssen Sie (manchmal mehrmals) die "U" -Taste drücken und dann, wenn die Meldung "Aktuelles Laufwerk nicht mehr gültig" erscheint, einen anderen Laufwerksbuchstaben eingeben. Mit einer Einstellung in der CONFIG.SYS können Sie die lästigen Abfragen umgehen:

shell=C:\<Pfad>\COMMAND.COM C:\<COMMAND.COM-Pfad>\ /E:256 /P /F

Ab jetzt können Sie immer sofort wieder weiterarbeiten.

Die Registrierdatenbank unter DOS bearbeiten

Mit REGEDIT.EXE können Sie auch unter DOS Registrierdaten sichern und wiederherstellen. Das DOS-Programm wird aber nur ausgeführt, wenn es außerhalb von Windows aufgerufen wird. Wollen Sie es in einer DOS-Box ausführen, müssen Sie vorher die "Windows-Erkennung für DOS-Programme" abschalten.

Mit dem Befehl

regedit /L:c:\%windir%\system.dat /e <laufwerk>\<Verzeichnis>\<name>.reg

können Sie unter DOS die Registry komplett sichern. (/e= export).

Die exportierte Registry können Sie unter DOS zurückschreiben, indem Sie

regedit /L:c:\%windir%\system.dat /c <laufwerk>\<Win95-Verzeichnis\<name>.reg

eingeben (/c= create).

Die angegebene REG-Datei muss unbedingt die kompletten Registrierdaten enthalten und nicht nur einen Teil.

REGEDIT unterliegt den DOS-üblichen Speicherlimits. Bei sehr großen REG-Dateien (über 1 MB) kann sich der Rechner beim Erstellen der Registry (regedit/c) völlig aufhängen. Starten Sie in diesem Falle Windows im abgesichertem Modus und lesen die REG-Datei mit dem Windows-Programm ein

(->"Datei" -> "Registrierungsdatei importieren").

Wollen Sie sehen, welche Änderungen ein Programm an der Registrierdatenbank vornimmt, exportieren Sie Ihre Registry zuerst vor und dann nach der Installation.Vergleichen Sie anschließend beide REG-Dateien unter DOS mit dem Befehl: fc 1st.reg 2st.reg (fc= file compare)

Die Änderungen werden dann in ASCII auf dem Bildschirm ausgegeben.

Es gibt auch andere Möglichkeiten, die Registry zu sichern. Siehe "Sicherheitskopie der Windows-Einstellungen"

Sie können denn in etwa so vorgehen:

1. Booten Sie den Rechner im Win95-DOS-Modus (wenn die Meldung "Win95 wird gestartet" erscheint, die F8-Taste drücken und "Nur Eingabeaufforderung" wählen)

2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung folgendes ein:

REGEDIT /L:C:\%windir%\System.dat /E C:\<path>\Sytem.txt

4. Öffnen Sie die Datei SYSTEM.TXT mit einem Editor, finden Sie die Einträge, die Sie verändern möchten, nehmen Sie die Änderungen vor und speichern Sie die SYSTEM.TXT.

5. Schreiben Sie die geänderte SYSTEM.DAT zurück:

REGEDIT /L:C:\%windir%\System.dat /C C:\<path>\Sytem.txt

8. Starten Sie den Rechner neu.

Beachten Sie, dass unter DOS einzelne Registry-Dateien editiert werden. Erstreckt sich die Änderung nicht nur auf die SYSTEM.DAT, sondern auch auf die USER.DAT und/oder die benutzerspezifischen USER.DAT, vergessen Sie nicht auch diese Dateien wie oben beschrieben zu exportieren und importieren.

Disk Cache Optimieren

In Windows kann die Arbeitsgeschwindigkeit des Dateisystems und der Datenträger über die Standartnutzung des Rechners gesteuert werden. Diese Einstellungen werden nur vom Benutzer getroffen und sind nicht durch andere Konfigurationsänderungen betroffen.

So optimieren Sie die Arbeitsgeschwindigkeit des Dateisystems.

1. -> "Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale" -> "Dateisystem"

2. Aktivieren Sie die Registerkarte "Festplatte" und wählen Sie das Geschwindigkeitsprofil aus der Liste "Standartnutzung dieses Computers" aus.

[...]

PC

Docking-System

Netzwerkserver

[...]

Das Einstellen dieser Nutzungsprofile verändert folgende Registry-Einträge:

PathCache: gibt die Größe des Caches an, in dem die zuletzt angeforderten Pfadnamen gespeichert werden. Dieser Cache erhöht die Geschwindigkeit ,da das Dateisystem nicht jedesmal beim Zugriff auf einen bereits benutzten Pfad die FAT durchsuchen muss. Die Anzahl der gespeicherten Pfade ist 32 bei "PC", 16 bei "Docking-System" und 64 bei "Netzwerkserver".

NameCache: gibt die Größe des Caches an, in dem die zuletzt angeforderten Dateinamen gespeichert werden. Die Kombination von Pfad- und NameCache bedeutet, dass VFAT niemals auf den Datenträger zugreifen muss, wenn der Speicherort einer im Cache vorhandenen Datei ermittelt wird. Die Anzahl der gespeicherten Dateinamen ist 677 (8kB) bei "PC", 337 (4kB) bei "Docking-System" und 2729 (16kB) bei "Netzwerkserver".

BufferIdleTimeOut, BufferAgeTimeOut und VolumeIdleTimeOut bestimmen die zeitlichen Abstände zwischen Platzieren im Puffer und Schreiben auf Datenträger.

Die Werte, die jedem Nutzungsprofil zugeordnet werden, sind im folgenden Registrierschlüssel gespeichert:

HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ FS Templates

Das aktuelle Nutzungsprofil ist im folgenden Registrierschlüssel gespeichert:

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Filesystem

DOS 6.2 Hilfe und andere DOS 6.2 Programme nachträglich installieren

Bis zur Version 6.22 gab es die Möglichkeit, durch die Eingabe von HELP am DOS-Prompt einen Überblick über alle DOS-Befehle zu erhalten. Diese Hilfe kann man nachträglich installieren.

Im Verzeichnis Other\Oldmsdos findet man einige DOS 6.2 -Dateien, die der neuen DOS-7.0 Version fehlen. Wenn man nur die Hilfe installieren will, kopiert man die Dateien: HELP.COM, HELP.HLP und QBASIC.EXE in das Verzeichnis C:\WINDOWS\COMMAND

Nun steht die DOS 6.2 Hilfe wieder zur Verfügung.

Möchte man alle alten DOS Programme installieren, z.B. Memmaker oder Tree, führt man am besten die Datei INSTSUPP.BAT aus. Diese Batch-Datei nimmt gleichzeitig die benötigten SetVer-Änderungen vor.

DOS-Dateien starten, die Windows-Treiber benötigen

Wenn Sie ein DOS-Programm laden wollen, welches auf Windows-Treiber zurückgreift, können Sie es nicht über die AUTOEXEC.BAT aufrufen.

Legen im Windows Verzeichnis eine Datei namens "WINSTART.BAT" an und tragen dort die Dateien ein, die nach dem Laden der Windows Treiber gestartet werden sollen.

DOS-Fenster ausdrucken

Den Bildschirminhalt in einem DOS-Fenster kann man auch durch Betätigen der Tasten "Umschaltung-Druck" direkt ausdrucken oder einfach mit der Taste "Druck", wenn unter "Eigenschaften" -> "Sonstiges" -> "Zugriffstasten von Windows", die Taste "Druck" deaktiviert ist.

DOS-Programm soll Windows-Druckerspooler benutzen

Der Ausdruck von DOS-Programmen soll über den Windows Druckerspooler laufen.

"Systemsteuerung" -> "Drucker" -> "Eigenschaften" -> "Details" -> "Anschlusseinstellung" -> "DOS-Druckauftrag Zwischenspeichern" ankreuzen.

DOS-Programme unter Windows

Braucht ein DOS-Programm spezielle Einstellungen bzw. Parameter ist es am besten, eine Stapelverarbeitungsdatei zu verwenden. Öffnen Sie einen Texteditor und geben Sie die Einstellungen ein als würde es sich um "autoexec.bat" handeln (denken Sie aber daran, die Befehle, die in ihren Konfigurationsdateien schon stehen, nicht einzugeben). Speichern Sie die Datei im Verzeichnis des DOS-Programms unter <Programmname>.BAT. Starten Sie nun den Explorer klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Programm und dann auf -> "Eigenschaften" -> "Programm". Geben Sie nun unter "Stapelverarbeitungsdatei" den vollständigen Pfad ihrer neuerstellten *.BAT -Datei ein. Klicken Sie auf -> "OK".

Eigener Adressraum für den Explorer

Der Explorer läuft im selber Adressraum wie die Taskbar und das Desktop von Windows. Stürzt der Explorer bzw. das Desktop ab, wird auch die andere Anwendung davon betroffen. Über den Registry-Editor hat man die Möglichkeit dem Explorer einen eigenen Adressraum zuzuweisen.

Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer legen Sie hier nun einen neuen Wert (REG_DWORD) mit den Namen: "DesktopProcess" und weisen Sie diesem Eintrag den Wert "1" zu.

Sollte der Explorer nun mal wieder abstürzen, haben Sie weiterhin zugriff auf das Desktop und der Taskbar. Bedenken Sie aber, das durch diese Umstellung nun etwas zusätzlichen Speicher und mehr Prozessorzeit benötigt wird. Sollte nur bei genügent Prozessorleistung und Arbeitsspeicher aktiviert werden.

Einrichten einer Nebenstellenanlage

"Systemsteuerung" -> "Modem" -> "Wahlparameter": bei "Kennzahl zur deaktivierung der Wartefunktion" "0W" eintragen. Bei Eigenschaften -> Einstellungen "Vor dem Wählen auf Freizeichen warten" -> ausschalten

Einstellungen des System-Monitors und was sie bedeuten

Freier Speicher: weniger wichtige Angabe. Das ist RAM-Speicher, der nicht benutzt wird. Auf freien Speicher kann besonders schnell zugegriffen werden, wenn Programme neuen Speicher anfordern. Eine schlecht programmierte Anwendung, die häufig den von ihr benötigten Speicher in winzigen Stückchen anfordert, würde also von freiem Speicher besonders profitieren.

Reservierter Speicher: eine der wichtigsten Angaben. Soviel Speicher benötigt man insgesamt (RAM und Swap). Wenn Reservierter Speicher = RAM + (permanente) Auslagerungsdatei sollte man schnell alle Daten sichern und einige Programme schließen. Sollte dies öfter geschehen, muss die Swap-Datei vergrößert werden (wenn permanent).

Größe der Auslagerungsdatei: Ist nur interessant wenn Win95 die Auslagerungsdatei verwaltet. Dann gilt:

Reservierter Speicher = (RAM - freier Speicher)+Auslagerungsdatei. Allerdings ist diese Faustregel nicht ganz genau, da die Größe der Auslagerungsdatei nach dem Schließen von Programmen nicht immer sofort geändert wird. "Größe der Auslagerungsdatei" - "Belegt von Auslagerungsdatei" ist das, was an RAM verschwendet wird, wenn man swappen nicht zulässt.

Belegt von Auslagerungsdatei: Speicher der tatsächlich benutzt und bei Bedarf wieder in den Hauptspeicher des Rechners zurückgeschrieben werden kann. Man kann übrigens feststellen, dass auch nachdem der Hauptspeicher wieder freigegeben wurde, sich hier immer noch Informationen befinden. Das liegt daran, dass die entsprechenden Pages nur noch entfernt und nicht mehr ausgelagert zu werden brauchen. Das bedeutet, dass selbst wenn die Auslagerungsdatei zum großen Teil belegt ist, noch nicht ständig darauf zugegriffen wird. Ist dieser Wert ständig sehr hoch, sollte man trotzdem über ein RAM-Upgrade nachdenken. Noch wichtiger ist allerdings die Anzahl der Seitenfehler.

Seitenfehler (Eine Seite sind 4 KB): Eine Anwendung versucht auf Speicher zuzugreifen, den sie im RAM vermutet. Dieser Speicher befindet sich aber auf HD. Der Speicherinhalt muss nun zunächst von der Festplatte in RAM geladen werden. (Dies geschieht für die Anwendung vollkommen transparent). Im RAM muss aber zunächst evtl. Platz geschaffen werden.

Entfernte Seiten: Speicherinhalt, der sich schon in der Swap Datei befindet, also nur entfernt zu werden braucht um Platz zu schaffen.

Seitenauslagerungen: Speicherinhalt, der sich noch nicht in der Swap Datei befindet, also vor dem Entfernen aus dem RAM noch gesichert werden muss.

Seiteneinlagerungen: Speicherinhalte, die von Anwendungen angefordert wurden und nun aus der Swap-Datei in den RAM geschrieben werden sollen.

Größe des Datenträger-Cachespeichers: Erklärt sich von selbst. Übrigens: Der Disk-Cache wird natürlich nicht ausgelagert (genausowenig wie die Auslagerungsdatei gecacht wird).

Gesperrter Speicher: Nicht auslagerungsfähiger Speicher, zum größten Teil der Disk-Cache.

Sonstiger Speicher: =Reservierter Speicher - Auslagerungsfähiger Speicher

Es handelt sich beim sonstigen Speicher um 32-Bit Code, d.h. um alle 32-bittigen Programme und DLL's und um sonstige "Memory-mapped files". Die im "Sonstigen Speicher" befindlichen Pages werden nicht geswappt, sondern nur discarded, d.h. aus dem Speicher entfernt, da sie schon genauso auf der Festplatte vorliegen.

Einzelschritte beim Start

1. Der PC wird eingeschaltet und die Bootsequenz gestartet. Falls es sich um ein Plug&Play BIOS handelt. werden die vorhandenen Plug & Play Erweiterungskarten ermittelt. Über den Master-Bootsektor der Festplatte wird die bootfähige Partition lokalisiert und von ihr die Datei IO.SYS geladen, welche wiederum das Laden von WIN95 initiiert. IO.SYS lädt unter anderem die Minimalversion des FAT-Dateisystems, um auf die Festplatte und die Diskettenlaufwerke zugreifen zu können.

2. MSDOS.SYS wird ausgewertet, ggf. wird ein Startmenü angezeigt

3. REALMODE Treiber werden ggf. geladen

4. Auswertung der Registrierung, wurde ein Hardwareprofil geladen, dann wird dieses geladen. Das hat den Vorteil, dass ein PC mit verschiedenen Konfiguration hochgefahren werden kann.

5. BOOTLOG.TXT wird angelegt.

6. Falls vorhanden, wird nun CONFIG.SYS ausgewertet

7. HIMEM.SYS,IFSHLP.SYS,SETVER werden über IO.SYS geladen, falls das nicht bereits in der CONFIG.SYS passiert ist

8. Falls vorhanden, wird nun die AUTOEXEC.BAT ausgewertet

9. WIN.COM wird im Realmodus gestartet. Diese Komponente führt einen Initialisierungscheck durch und steuert das Laden weiterer Komponenten.

10. Die WINDOWS-Komponente VMM32.VXD wird geladen. Diese Datei steht eigentlich für das HERZ von Win95. Sie lädt unter anderem alle Gerätetreiber.

11. SYSTEM.INI wird ausgewertet. Treiber die hier mit einem DEVICE stehen, werden geladen, falls sie nicht mit denen, die VMM32.VXD lädt kollidieren

12. Prozessor wird in den PROTECTED-MODE geschaltet

13. KRNL386.EXE wird geladen

14. GDI.EXE,GDI32.EXE,USER.EXE,USER32.EXE werden geladen

15. Weitere Ressourcen, z.B. Zeichensätze werden geladen

16. WIN.INI wird ausgewertet

17. Die Benutzeroberfläche und das Desktop werden geladen

18. LOGIN erscheint

19. Besteht ein Netzwerk, wird nun die Verbindung zum Netzwerk geschaffen

20. Aktivierung Standard/Benutzereinstellungen des Desktop

21. AUTOSTART-Ordner wird ausgewertet

22. WIN95 ist nun bereit

Error 5: Access denied (Zugriff verweigert)

Wenn Sie versuchen mit einem Win3.x-Client auf einen Windows-Server zuzugreifen und trotz korrekter Eingabe von Domäne, Name und Passwort die Fehlermeldung: "Error 5: Access denied (Zugriff verweigert)" erhalten, liegt es daran, dass der Windows-Server mit "Zugriffsteuerung auf Benutzerebene" arbeitet und eine andere Domäne nutzt als der Win3.x-Client.

Um das Problem zu lösen, stellen Sie beim Windows-Server "Zugriffsteuerung auf Freigabeebene" ein, oder wählen Sie am Win3.x Rechner dieselbe Domäne wie beim Windows-Server. Das Problem tritt bei Verbindungen mit NT-Rechnern über DFÜ ebenfalls auf.

Farben in Hilfe-Datei ändern

Die Farben der Hilfe-Dateien kann man in der "WIN.INI" im Abschnitt [Windows help] einstellen:

JumpColor Definiert die Farbe des Textes, dessen Auswahl zu einer Anzeige eines neuen Fensters führt

PopupColor Definiert die Farbe des Textes, dessen Auswahl zu einer Anzeige eines PopUp-Fensters führt

IfJumpColor Definiert die Farbe des Textes, dessen Auswahl zu einer Anzeige eines neuen Fensters führt, dessen Inhalt aus einer neuen Help-Datei stammt

IfPopupColor Definiert die Farbe des Textes, dessen Auswahl zu einer Anzeige eines neuen PopUp-Fensters führt, dessen Inhalt aus einer anderen Help-Datei stammt

Dieser Wert können Sie nun die gewünschte Farbe im Format "RR GG BB" zuweisen.

Ersetzen Sie "RR", "GG" und "BB" durch den jeweiligen Farbanteil Rot, Grün und Blau.

Farbe RR GG BB

Rot FF 00 00

Grün 00 00 FF

Gelb FF FF 00

Cyan 00 FF FF

Magenta FF 00 FF

Braun A5 2A 2A

Weiß FF FF FF

Schwarz 00 00 00

Favoriten-Ordner entfernen

Unter dem Startmenü findet man ein neuen Ordner "Favoriten". Hier werden die Adressen aus dem IE angezeigt und können direkt aufgerufen werden. Wenn Sie diesen Ordner nicht benötigen, können Sie ihn durch einen Eintrag in der Registrierdatenbank entfernen.

unter: HKey Current User \ Software\ Microsoft\ Windows\ Policies\ Explorer

ist ein neuer Binärwert-Eintrag Namens "NoFavoritesMenu" mit dem Wert "01 00 00 00" einzufügen.

FDISK: Undokumentierte Parameter

fdisk L /pri:ps /ext:es /log:ls

L physische Laufwerksnummer (1 entspricht dann der 1 Festplatte)

/pri:ps legt primäre Partition von ps MByte Größe an.

/ext:es legt erweiterte Partition von es MByte Größe an

/log:ls legt logisches Laufwerk in der erweiterten Partition von ls MByte Größe an.Achtung: pro Aufruf ist nur eine /log möglich. Für mehrere logische Laufwerke muss fdisk x /log:ls daher mehrfach aufgerufen werden.

Möglicher Parameter ab OSR2 (Win95b-Version): fdisk /fprmt

Fehlermeldung bei Paralell Port-ZIP-Laufwerk

Wenn ZIP-Laufwerke am Paralell-Port installiert sind, gibt es immer eine Fehlermeldung, wenn das Laufwerk nicht angeschlossen ist. Dies kann mit einer Änderung in der Registry abgestellen.

HKey Local Machine\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services\ ppa3nt

dort den Wert "ErrorControl" von Standard "1" auf "0" ändern.

Fehlermeldung: VFat Initialisierung fehlgeschlagen

Diese Fehlermeldung erhalten Sie wenn die Datei "MSDOS.SYS" kleiner als 1k (1024 Byte) ist. Füllen Sie deshalb die Datei solange mit Zeichen, bis diese Größe erreicht wird (davor ein ; setzen, damit Windows beim hochfahren nicht versucht, diese Zeichen auszuwerten)

Fehlermeldung: Zu wenig WindowMemSize

Die Einstellung gibt an, wieviel konventioneller Speicher Windows zur Verfügung steht. Der Wert -1 erlaubt Windows, soviel Speicherplatz wie nötig zu belegen. Sollte die Fehlermeldung "zu wenig WindowMemSize" erscheinen, müssen Sie entweder mehr konventionellen Speicher freigeben (sollte unter Win95 eigentlich ca. 625-630 KB betragen), oder den Wert WindowMemSize auf einen Wert einstellen, der dem freien, konventionellen Speicher auf Ihrem System entspricht, besser noch etwas drunter.

SYSTEM.INI:

[386Enh]

WindowMemSize= -1 (Standardeinstellung)

FORMAT.EXE, die Parameter

Wenn Sie Informationen vernichten wollen, bietet der FORMAT-Befehl eine der schnellsten und effektivsten Möglichkeiten dafür. Bedenken Sie aber, das mit den entsprechenden Utilities sich die Daten wieder rekonstruieren lassen.

Dokumentierte Parameter:

/V[:Bzchng] Zuzuweisende Datenträgerbezeichnung.

/Q Führt die Formatierung mit QuickFormat durch.

/F:Größe Speicherkapazität der zu formatierenden Diskette (mögliche Werte sind 160, 180, 320, 360, 720, 1.2, 1.44 und 2.88).

/B Reserviert Platz für Systemdateien auf dem formatierten Datenträger.

/S Kopiert Systemdateien auf den formatierten Datenträger.

/T:Spuren Formatiert jede Seite mit der angegebenen Anzahl von Spuren.

/N:Sektoren Formatiert jede Spur mit der angegebenen Anzahl von Sektoren.

/1 Formatiert nur die erste Seite einer Diskette.

/4 Formatiert eine 360-KB-Diskette (13,34 cm, entspricht 5,25 Zoll) in einem Laufwerk mit hoher Speicherkapazität.

/8 Formatiert jede Spur mit acht Sektoren.

/C Prüft als fehlerhaft gekennzeichnete Zuordnungseinheiten.

undokumentierte Parameter:

/autotest Formatiert ohne sämtliche Abfragen mit der Standardkapazität des Laufwerks.

/backup Formatiert mit der Standardkapazität des Laufwerks, fragt dabei nur nach der Datenträgerbezeichnung

/select /u Zerstört den Bootsektor und die Dateizuordnungstabelle (FAT) einer Diskette

/Z:n Ab Win95 OEM2 (Win95B-Version). Formatiert ein Laufwerk mit einer Clustergröße von n mal 512 Bytes (n ist Anzahl der Sektoren pro Cluster). Damit können Sie die Größe der Zuordnungseinheiten frei bestimmen, und je größer die Cluster um so besser ist meist die Performance

Formatvorlagen unter Office sind unsichtbar

Die Icons für neue Dokumente (Formatvorlagen) unter Office (Version: 95 und 8.0) sind für die Benutzer unsichtbar, wenn diese in einem Netzwerkpfad liegen. Nur der Administrator kann die Icons sehen. Ursache: Beim Eingeben eines Dateipfades unter dem Menüpunkt -> "Extras" -> "Optionen" -> Register "Dateiablage" wird ein eingegebener Pfad (z.B.: W:\ OFFICE97\ VORLAGEN) in den UNC Namen umgewandet (z.B.: \\SERVERNAME\ software$\ office97\ vorlagen).

Der Benutzer kann zwar auf das Verzeichis zugreifen und die Vorlagen laden, die Icons und Beschriftungen werden jedoch nicht mehr angezeigt. Fehlerbehebung: Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ MicrosoftOffice\ [Version: also 95 oder 8.0] \ FileNew\ Local Templates den von MS eingetragenen UNC Pfad in den von Ihnen zugewiesenen Laufwerkspfad ändern.

Geräte-Manager als Icon auf dem Desktop

Wer den Gerätemanager aus "Systemsteuerung" -> "System" -> "Gerätemanager" öfter braucht, kann sich ein Icon auf den Desktop legen, womit man diese Ansicht direkt aufrufen kann. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen in Kontextmenü -> "Neu" -> "Verknüpfung". In das Feld "Befehlszeile" tragen Sie folgendes ein: c:\windows\control.exe sysdm.cpl,system,1

Nach "Weiter" kann man für die Verknüpfung einen eigenen Namen vergeben, z.B.: "Gerätemanager" und das ganze "Fertigstellen".

Geschwindigkeit der seriellen Schnittstelle

Unter Windows gibt es nur eine Möglichkeit, den Bausteintyp der seriellen Schnittstelle zu bestimmen. Schließen Sie dazu ein Modem an die serielle Schnittstelle und konfigurieren Sie es. Jetzt können Sie unter "Systemsteuerung" "Modems" "Diagnose" die serielle Schnittstelle auswählen und haben die Möglichkeit unter "Details" die Informationen über das Modem und den Schnittstellenbaustein zu erhalten. Sollten Sie keinen UART 16550 besitzen, müssen Sie unter "Systemsteuerung" -> "System" -> "Geräte-Manager" -> "COM-Anschluss" -> "Eigenschaften" -> "Anschlusseinstellungen" -> "Erweitert" die Benutzung des FIFO´s ausschalten.

Grafikausgabe mit S3-Grafikkarten beschleunigen

Suchen Sie in der "SYSTEM.INI" nach der Section [Display] und tragen Sie dort ein :

polygon-support=on

ellipse-support=on

HD blinken ausstellen

Öffnen Sie die SYSTEM.INI und tragen dort ein:

[386Enh]FileSysChange=off

HyperTerminal Wählbefehl ändern

Die Wählbefehle für "HyperTerminal" können Sie in der Registry ändern. So kann man damit z.B. die Wahlsperre für Ihr Modem ausschalten.

1. Mit ->"Bearbeiten" -> "Suchen" nach "DialPrefix" suchen lassen

2. Wenn man nur ein Modem installiert hat, sollte der "DialPrefix" dann unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Class\ Modem\ 0000\ Settings stehen (bei mehreren Modems unter ...\0001\... oder anderer Nummer)

3. Hier kann man einen anderen Wählstring eingeben. Aber Achtung: bei "DialPrefix" steht nur das "D" aus AT_D_P. Um z.B. bei einem Creatix FC 28.8 die Wahlsperre zu umgehen, dürfen Sie unter "DailPrefix" dann auch nur "%TCBD" eintragen, obwohl der vollständige Wählbefehl zur Umgehung der Wahlsperre für Pulswahl ja eigentlich AT%TCBDP lautet.

Icongröße ändern

Mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken -> "Eigenschaften" -> "Darstellung" -> "Bildelement" wählen und unter "Symbol" die "Größe" einstellen.

Unter HKey Current User\ Control Panel\desktop\ WindowMetrics die Werte "IconSpacing" auf z.B. 60 und "IconVerticalSpacing" auf z.B. 52 ändern.

Icons mit 256 Farben

Hierfür ist ein Eintrag in der Registrierdatenbank verantwortlich, der normalerweise bei Win95 mit der Installation von MS Plus einfügt wird. Diesen Eintrag kann man aber auch manuell einfügen.

Unter HKey Users\ Default\ ControlPanel\ Desktop\ WindowMetrics legen Sie im rechten Fenster (falls nicht vorhanden) mit -> "Neu" -> "Zeichenfolge" einen neuen Eintrag an. Diesem Eintrag geben Sie den Namen "Shell Icon BPP" (Leerzeichen nicht vergessen!). Als Wert ordnen Sie ihm "16" für 256 Farben bzw. "4" für 16 Farben zu.

Installation von Win98

Die Installation von Win98 ist nur noch ab 486-Rechnern möglich, 386er werden nicht mehr unterstützt. 32 MB Hauptspeicher minimal.

Win98 unterstützt auch eine Update-Installation von Win3.x oder 95 auf 98. Um aber alte Treiber und Registry-Einträge loszuwerden, würde ich eine komplette Neuinstallation einer Updateinstallation vorziehen. Passen Sie bei der Update-Installation darauf auf, das genügend Speicherplatz auf der Partition zu Verfügung steht (so ca. 300 MB). Windows prüft bei dieser Installationsart nicht, ob genügend Speicherplatz vorhanden ist und verabschiedet sich wegen Speicherplatzmangel mit einem freundlichen Absturz.

Auch sind eventuell installiert EIDE Busmastertreiber vor der Upadateinstallation zu entfernen, da sich diese Treiber nicht mit den neuen von Microsoft vertragen und das zu erheblichen Problemen führen kann.

Löschen Sie also das alte Windows mit den installierten Windows-Programm von Ihrer Festplatte und booten Sie von Diskette.

Die Installation wird mit SETUP.EXE von der CD gestartet, mit der Angabe von Parametern können Sie die Installation beeinflussen.

MS hat die Installation in 5 Teilabschnitte aufgeteilt:

1. Vorbereiten der Installation

2. Abfragen der Systeminfos

3. Kopieren der Systemdateien

4. Neustart des Computers

5. Einrichten der Hardware und Beenden der Konfiguration

Die Installation läuft nach Starten mit SETUP.EXE folgendermaßen ab (wenn sie das Setup mit Parametern gestartet haben, können Abweichungen auftreten):

1. Win98 überprüft die Festplatte (Scandisk)

2. Installation des Windows Assistenten

3. Sie müssen nun dem MS Lizenzvertrag zustimmen.

4. Eingeben der Produkt-ID (hier hat sich MS wieder eine neue Berechnung der Seriennummer einfallen lassen)

5. Installationsverzeichnis für Win98 angeben

6. Setup Modus auswählen: Standard, Laptop, Minimal, Benutzerdefiniert

Ich würde jeden Anwender raten, hier die Benutzerdefinierte Installation auszuwählen. Diese Installation unterscheidet sich von der Standard-Installation nur in den Punkt, das Sie alles vorher noch mal bestätigen müssen und die Möglichkeit haben, Einstellungen zu verändern und noch zusätzliche Programmteile installieren können. Die Vorauswahl der Optionen entspricht aber immer der Standard-Installation.

Info: Je nach Installationsart, kann es sein, das einige Installationsschritte bei Ihnen nicht abgefragt werden.

7. Sie werden nach Ihren Benutzerangaben gefragt

8. Sie können die zu installierenden Komponenten auswählen

Dieses Auswahlmöglichkeit haben Sie nur bei der Benutzerdefinierten Installation, da aber einige nützliche Tools (Quick View, Backup, Hyperterminal usw.) sonst nicht mit installiert werden, sollten Sie diese Installationsart wählen, um selber schon die benötigten Programme auszuwählen und sich das nachträgliche De- bzw.- Installieren zu sparen.

9. Identifikationsangaben für Ihren Rechner

10. Computereinstellungen

11. Standortabfrage (hier Deutschland)

12. Erstellen einer Startdiskette (man sollte sich ruhig aus Sicherheitsgründen so eine Diskette erstellen lassen)

13. Windows wird nun die Installation fertigstellen und die benötigten Dateien auf Ihre Festplatte kopieren

14. Neustart des Computers (wird nach 15 sec. automatisch durchgeführt)

15. Einrichten der Hardware (Hardwareerkennung)

16. Zeitzohne einstellen

17. Neustart des Computers (wird nach 15 sec. automatisch durchgeführt)

18. Nach diesen Neustart werden noch einige persönliche Einstellungen vorgenommen und die Installation von Win98 ist damit beendet.

Nach der Installation haben Sie nun noch die Möglichkeit das Dateisystem auf FAT32 umzustellen, was bei großen Partitionen den Vorteil der kleineren Clustergröße bietet und somit nicht mehr so viel Speicherplatz verschwendet wird.

Installation von Windows rückgängig machen

Eine Deinstallation ist nur möglich, wenn bei der Installation die Option "Systemdateien sichern" ausgewählt wurde.

Unter Win95

1. Klicken Sie auf -> "Start" ->"Einstellungen" -> "Systemsteuerung"

2. Doppelklicken Sie auf das Symbol "Software"

3. Klicken Sie auf die Registerkarte "Installieren / Deinstallieren"

4. Klicken Sie in der Liste der Software, die von Windows entfernt werden kann, auf "Windows 95"

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Hinzufügen/Entfernen" und befolgen die Anweisungen auf dem Bildschirm. Das Deinstallationsprogramm löscht nun alle langen Dateinamen von der Festplatte und ruft dann ein MS-DOS-Programm auf, das Win95 entfernt und die früheren Systemdateien wiederherstellt.

Wenn Win95 nicht geladen ist:

1. Booten Sie den Rechner mit einer Win95-Startdiskette

2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung UNINSTALL ein

ODER:

1. Starten Sie den Computer mit einer MS-DOS-Bootdiskette

2. Wechseln Sie in Verzeichnis <Laufwerk>\Windows\Command

3. Geben Sie UNINSTALL ein

Bei dieser Vorgehensweise werden die langen Dateinamen nicht gelöscht. Man muss danach ScanDisk aufrufen.

Installation, Optimierung von Win95 und erste Schritte

Die Installation

Vor der Installation sollte man unbedingt die Virus-Warnung im BIOS abschalten !

Win95 setzt wie Win3.x ebenfalls auf DOS als Betriebssystem auf. Mit Win95 wird ein DOS 7.0 geliefert. Die Version 7.0 umfasst modifizierte Befehle für Win95. Andere DOS 6.0 Befehle wurden ersatzlos gestrichen.

Die bisherigen Dateien "SYSTEM.INI" "WIN.INI" "CONFIG.SYS" und "AUTOEXEC.BAT" sind für den Betrieb von Win95 nicht nötig. Win95 verwendet wie WinNT eine Registrierungsdatenbank. Programme, die für Win95 geschrieben wurden, werden mit Hilfe des Menüpunktes Software im Systemordner entfernt oder modifiziert. Ein manuelles Löschen ist nicht nötig und sollte nie durchgeführt werden.

Die Installation von Win95 verwendet die Hardwareerkennung. Diese Hardwareerkennung ist der Pferdefuß. Sie wird jedoch ideal unterstützt, wenn die Installation aus einem installiertem Windows 3.11 geschieht. Hier kann das Installationsprogramme Informationen aus der SYSTEM.INI von Windows 3.11 benutzen. Demnach sollte man wie folgt vorgehen:

a) DOS 6.x installieren

b) Windows 3.11, nach Möglichkeit ohne weitere Anwendungen in der kleinsten Installationsvariante, also auch ohne Zubehör installieren.

c) Unter Windows 3.11 keinesfalls besondere Grafikkartentreiber installieren.

d) Für spezielle Hardware, die Windows 3.11 nicht kennt, ggf. Treiber installieren.

e) Windows 3.11 starten. Nach Möglichkeit ohne exotische Speicherverwalter wie QEMM oder EMM386.

f) Es sollten keine Anwendungen unter Windows 3.11, insbesondere im AUTOSTART-Ordner aktiv sein.

g) SETUP von der WIN95 CD aufrufen

h) CD-Code eingeben. Der CODE wird an bestimmten Stellen mit dem Modulo 7 Verfahren geprüft. Es reicht daher folgende Eingabe 000-1234567.

i) Benutzerdefinierte Installation wählen. Dies ermöglicht die genaue Angabe der zu installierenden Komponenten.

j) Startdiskette erstellen lassen. Diese muss zu einem späteren Zeitpunkt um die Gerätetreiber für das CD-ROM-Laufwerk erweitert werden. Diese Startdiskette fährt nur DOS 7.0 hoch, obwohl Win95 gemeldet wird.

k) Die Erstellung eines Systembackups kann ignoriert werden. Die UNINSTALL-Funktion von Win95 funktioniert nur teilweise. Wesentliche Bestandteile bleiben erhalten. Ein einwandfreier Lauf des vorherigen Betriebssystems ist nicht immer gewährleistet.

l) Nun können die Bestandteile der Installation ausgewählt werden. Hier ist z.B. die Installation eines PC-Netzwerkes für PC zu PC-Kommunikation interessant, die Installation eines Netzwerkmonitors, Systemmonitors oder des BACKUP-Programmes.

m) Zum Schluss werden noch die zu installierenden Hardwarekomponenten angezeigt. Eine Creative-Soundkarte wird z. B. nicht angezeigt, jedoch im 2. Schritt automatisch erkannt. An dieser Stelle kann man jedoch den unbekannten Bildschirm durch den tatsächlichen Bildschirm ersetzen. Somit wird DPMS von Anfang an unterstützt.

n) Im nächsten Schritt erfolgt die Installation der Komponenten. Bei der Installation von Exchange kann man hier bei Vorhandensein einer digitalen Vermittlungsstelle von Pulse auf Tonwahl umstellen.

o) Bei der Einstellung der Zeitzone kann für Deutschland gewählt werden, ob Windows automatisch von Winterzeit auf Sommerzeit und umgekehrt umschalten soll. Hierbei gilt zu beachten, dass Microsoft die Umstellung in der Registrierungsdatenbank fest verdrahtet hat und somit zu einem falschem Zeitpunkt auf Winterzeit zurückgeschaltet wird.

Erweiterte Installation

Nachdem Win95 installiert wurde, kann das System optimiert werden. Zunächst wirft man jedoch besser einen Blick auf den Gerätemanager. Hier werden Probleme, z.B. IRQ-Konflikte angezeigt. Hier sieht man auch, ob die Festplatten im 32 Bit- oder Kompatibilitätsmodus angesprochen werden. Bei Problemen mit der Installation hilft auf der einen Seite der Hardwareassistent von Win95. Nachdem die Basiskomponenten fehlerfrei installiert wurden, sollte man seine individuellen Hardwaretreiber installieren.

Erste Schritte und Optimierung der Installation

Nachdem nun die Grundvoraussetzungen für einen fehlerfreien Betrieb geschaffen wurden, kann das System weiter optimiert werden. Zunächst sollte man die STARTDISKETTE um wichtige DOS-Programme und DOS-Treiber erweitern. An erster Stelle steht wohl die Unterstützung von CD-Laufwerken. An dieser Stelle sei vermerkt, dass man auf einer VFAT-Partition auf keinen Fall alte DOS-Utilities, wie ein DOS 6.x SCANDISK anwenden darf. VFAT ist eine Erweiterung des FAT-Dateiformates, das lange Dateinamen unterstützt.

Nachdem eine Rettungsdiskette zur Verfügung steht, können zunächst die eigentlichen Startdateien von Win95 optimiert werden. An erster Stelle steht die Entfernung alter 16 Bit-Treiber für CD-Laufwerke oder andere Geräte. Als nächstes sollte man die unsinnigen MODE-Befehle und die Zeile COUNTRY.SYS aus der CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT entfernen. Auch HIMEM.SYS und andere Speichertreiber haben hier nichts verloren. Auf eine CONFIG.SYS kann im Prinzip komplett verzichtet werden.

Die AUTOEXEC.BAT ist nur für die Umgebungsvariablen von DOS-Programmen notwendig (z.B. für DOS-Spiele und Soundkartenunterstützung). Der Tastaturtreiber ist nur für DOS-Fenster unter Win95 interessant. Gleiches gilt für DOSKEY. Einen Maustreiber braucht man grundsätzlich für DOS-Fenster-Sitzungen nicht. Neben dem automatischen Laden von Treibern werden auch Programme automatisch gestartet. Das Laden von SETVER kann man nur verhindern, indem man dieses Programm löscht, verschiebt oder umbenennt. Auch das Programm SHARE ist nicht notwendig. Seit Win3.x gibt es hierfür VSHARE als Programm.

Beim ersten Start von Win95 wird eine BOOTLOG.TXT erstellt. Hier werden einige Treiber oder Programme nicht geladen. Das ist nicht weiter schlimm. Win95 versucht z.B. automatisch einen Treiber für ein erweitertes BIOS (EBIOS) zu laden. Die Hardwareerkennung lässt sich nur nicht generell abschalten. Für bestimmte Komponenten kann sie jedoch über den Gerätemanager deaktiviert werden. Dies erfolgt unter GERÄTEMANAGER\ GERÄT\ EIGENSCHAFTEN\ TREIBER.

Die oben genannten Dateien können wie bereits bei Windows 3.11 mit dem Programm SYSEDIT editiert werden. Die Registrierungsdatenbank wird mit dem Programm REGEDIT.EXE editiert. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Jede Änderung kann dazu führen, dass das Win95 nicht mehr startet. Die Eigenschaften beim Startvorgang werden in der Datei MSDOS.SYS definiert. Diese Datei kann mit diversen Sharewareprogrammen modifiziert werden. Informationen zu Win95 findet man in den Textdateien im Verzeichnis C:\WINDOWS oder auf der Win95-CD im Verzeichnis HELPFILE im Ordner ADMIN.

Auf der Win95-CD sind noch weitere Schätze verborgen. So findet man hier das Programm CHANGECP. Dieses Programm ermöglicht die Umstellung der Codepage für DOS-Sitzungen von 850 auf 437. Nach der Umstellung werden alle Zeichen wieder korrekt angezeigt. Jedoch wird hierbei die Datumsanzeige von TT.MM.JJ auf MM-TT-JJ umgestellt.

Außerdem findet man auf dieser CD einen Winword-Dokumenten-Betrachter, ein Logdateien-Anzeigeprogramm und das Programm Emergency Recovery Utility. Dieses Programm sichert alle wesentlichen Systemdateien und ermöglicht das Zurückspielen vom DOSPROMPT. Vor der Änderung der Registrierungsdatenbank unbedingt anwenden. Weiterhin findet man hier ein Programm zur Sicherung der langen Dateinamen bei der Verwendung von alten DOS-Utilities. Dies ist jedoch nur bedingt brauchbar.

Nachdem die Codepage geändert wurde, evtl. ein Bootmenü eingerichtet wurde, sollte das System weiter optimiert werden.

Installation der POWERTOYS

Das ist eine Programmsammlung von Microsoftmitarbeitern. Sie ermöglichen die Modifizierung der Win95-Starteigenschaften, das Beschleunigen des Menüaufbaus, das Verhindern des Textes "Verknüpfung mit..." bei der Erstellung von Verknüpfungen und viele weitere Dinge. Für diese Einstellungen ist das Programm TWEAK UI verantwortlich.

QUICKRES ermöglicht den Wechsel der Bildschirmauflösung ohne Windows neu zu starten. Evtl. muss jedoch vorher jeder Grafikmodus einmalig durch das Grafikkartenprogramm gespeichert werden (ist bei der ELSA WINNER 2000avi nötig).

TARGETS ermöglicht den Menüpunkt Eigenschaften auf das Originalobjekt aus einer Verknüpfung heraus.

CABVIEW ermöglicht die Bearbeitung von im CAB-Format komprimierten Archiven.

FLEXICD ist ein Ersatz für den CDPLAYER. Wenn übrigens die automatische Erkennung beim Einlegen einer CD stört, der muss einmalig im Gerätemanager diese deaktivieren. Hierzu wählt man CDROM\ EIGENSCHAFTEN\ AUTOMATISCHE ERKENNUNG aus und deaktiviert den Button. Nebenbei sind alle Buttons mit einer Onlinehilfe unterstützt. Die Powertoys sind jedoch für die englische Version von Win95 gedacht. Man muss also alle Verknüpfungen aus STARTUP in AUTOSTART schieben und ASSECOIRES in ZUBEHÖR\MULTIMEDIA schieben.

Hierzu wählt man den STARTBUTTON der Taskleiste mit der rechten Maustaste an und wählt den Menüpunkt öffnen. So lässt sich auf einfachem Weg via Drag´n´Drop das Menü unter dem Startbutton modifizieren. Man kann hier Verknüpfungen verschieben, löschen und erstellen. Dies ist wesentlich einfacher, als der Menüpunkt START\ EINSTELLUNGEN\ TASTKLEITE\ PROGRAMME\ ERWEITERT\ DURSUCHEN. Allerdings kann man hier einmalig das Aussehen der Taskleiste verändern.

So kann man die Symbole verkleinern und die Taskleiste bei Nichtbenutzung verschwinden lassen und wenn die Maus an den Bildschirmrand geführt wird wieder aktivieren. Die Taskleiste selber kann an allen 4 Seiten des Bildschirms installiert werden. Einfach linke Maustaste halten und dann zum jeweiligen Seitenrand bewegen. Mit der rechten Maustaste auf der Taskleiste kann man sehr schnell alle Fenster minimieren.

Wer die Kontrolle über alle Tasks haben möchte, sollte sich TASKMAN in das Startmenü oder in die AUTOSTART legen. Hierbei sollte man natürlich nur eine Verknüpfung anlegen. Taskman ermöglicht das selektive Beenden mehrere oder aller Tasks. EPLORE FROM HERE ermöglicht das Öffnen eines weiteren Fensters. Das ist nichts Neues, doch ein solches geöffnetes Fenster kann mit gedrückter Shift-Taste derart geschlossen werden, dass auch alle zu diesem Fenster geöffneten Fenster geschlossen werden.

Fenstereinstellungen

Die Sicht auf ein Fenster kann man ebenfalls beeinflussen. Unter dem Menüpunkt Anzeigen gibt es die Optionen: 1) alle Dateien anzeigen 2) Symbolleiste 3) Sortierung der Dateien 4) Verknüpfungen von Programmen zu Dateiendungen löschen oder umstellen

Wer jedoch nicht möchte, dass eine Datei mit einem bestimmten Programm geöffnet wird, nutzt erneut die rechte Maustaste bei gedrückter SHIFT-Taste. Nun ergibt sich der Menüpunkt "Öffnen mit". Hier kann man nun einmalig oder dauerhaft die Datei mit einer bestimmten Endung mit einem Programm starten. Eine weitere elegantere Möglichkeit ist der Menüpunkt SENDEN AN. Im Verzeichnis SENDTO im Windows Hauptverzeichnis stehen Verknüpfungen zu Programmen, die dann im Menüpunkt "SENDEN AN" angeboten werden.

Verknüpfungen erstellen

Am Beispiel des Menüpunktes SENDEN AN wird nun eine Verknüpfung erstellt. Der Vorgang ist ebenso einfach wie unter dem Konkurrenzbetriebssystem OS2. Im Gegensatz zu OS2-Referenzen werden jedoch die Eigenschaften des Orginalobjektes bei Win95-Verknüpfungen nicht vererbt. Hierzu muss man also grundsätzlich mit dem Menüpunkt Eigenschaften (rechte Maustaste) diese erneut einstellen. Auch das Löschen des Orginalobjektes bewirkt keine Löschung der Verknüpfung. Ebenfalls wird die Verschiebung des Orginalobjektes nicht erkannt. Der Vorteil ist natürlich eine schnellere Oberfläche als die von OS2.Wer die Powertoys mit TWEAK UI (s.o.) installiert hat, braucht sich keine Gedanken über den Text "Verknüpfung mit" machen.

Wie wird nun z.B. ein DOS-ASCII-Dateibetrachter installiert?

Nun, nötig ist so ein Betrachter, da DOS und WINDOWS unterschiedliche Zeichensätze verwenden. Hierfür bietet sich das betagte Programm LIST.COM an.

1) Verzeichnis mit der DATEI LIST.COM öffnen

2) Verzeichnis SENDTO öffnen

3) LIST.COM markieren und mit gedrückter linker Maustaste in das Verzeichnis SENDTO schieben Maustaste loslassen. Es erscheint ein Menü. Der Menüpunkt "Verknüpfungen hier erstellen" ist bereits hervorgehoben. Diesen einfach auswählen und fertig ist die Verknüpfung.

4) Nachdem die Verknüpfung erstellt ist, wählt man Eigenschaften an. Hier wird nun unter Programm "beim Beenden schließen" ausgewählt.

Nützliche Menüpunkte im Startmenü in der Taskleiste

Verknüpfungen erstellen kann man nun in der Startleiste, nach Gruppen sortiert, das Startmenü erweitern. Dieses öffnet man mit der rechten Maustaste und dem Menüpunkt "Öffnen". Jetzt erstellt man sich neue Ordner, z.B. Verzeichnisse, Laufwerke, Dokumente, Hilfe. Aus dem Ordner Arbeitsplatz markiert man mit einem Schlag alle Laufwerke und schiebt sie im neuen Ordner Laufwerke. Dieser steht dann im Startmenü zur Verfügung.

Das ermöglicht den schnellen Zugriffe auf die Laufwerke, auch dann, wenn der Bildschirm bereits mit Fenstern überfüllt ist. Im Ordner Verzeichnisse kann dann eine Verknüpfung zum Windows-, Download und Temp-Verzeichnis erstellt werden. Ebenso kann man sich ein Toolsverzeichnis erstellen oder die Systemdienste aus dem Verzeichnis PROGRAMME\ZUBEHÖR verschieben.

Weitere nützliche Programme

1) FOLDERSIZE ist ein Programm, was die Anzahl der Unterverzeichnisse und die Gesamtgröße eines Verzeichnis liefert.

2) WINGO schreibt sich in die Taskleiste und ermöglicht den schnellen Zugriff auf Verzeichnisse. Eine Beschreibung der Verzeichnis kann angegeben werden.

3) WINRAR ist eine Packershell für das Archivformat RAR und liegt bereits als 32 Bitprogramm vor.

4) WINSHIELD Mc Afee ist ein Virenscanner, der jede Dateioperation überwacht. Doch Vorsicht ist geboten. Die Macrovirenüberwachung für Winword funktioniert nur mit einer englischen Winword-Version.

5) WINZIP ist eine Packershell für Win95 für verschiedene Archivformate, exklusive RAR. Das ZIP-Format wird bevorzugt unterstützt.

6) WASTE zeigt den verschwendeten Plattenplatz bei großen Partitionen. Leider wird bei FAT und VFAT die Clustergröße einer Festplatte von der Größe der Partition bestimmt. Im Extremfall kann also eine 1 KB große Verknüpfung 32 KB Plattenplatz beanspruchen. Einziger Ausweg ist hier die Benutzung der Plattenkomprimierung mit DriveSpace oder der Plattformwechsel auf WinNT oder OS2.

7) CHKDSK for Windows zeigt alle Partitionbelegungen und Clustergrößen aller Festplatten an.

8) SNAPSHOT ermöglicht den direkten Ausdruck des Desktops, egal in welcher Größe oder eines Ausschnitt oder eines bestimmten Fensters auf einem angeschlossenem Drucker.

Installationsprobleme bei Frontpage 98

Bei der Installation von Frontpage 98 kann es nach einem Neustart vorkommen, das Frontpage eine Datei nicht ersetzen kann und darum immer wieder einen Neustart des Rechners durchführen will und die Installation somit nicht abschließen kann. Das kann zwei Gründe haben:

1. Die Datei "mfc42.dll" gibt es auf ihren PC 2 mal und zwar im "Windows" und im "Windows\System" Verzeichnis. So findet Frontpage bei hochfahren immer eine alte Version und ersetzen aber immer nur die Datei aus dem "Windows\System" Verzeichnis. Löschen Sie in diesen Fall die "mfc42.dll" aus dem Windows-Verzeichnis.

2. Die Datei "mfc42.dll" ist schreibgeschützt. In diesen Fall kann Frontpage sie nicht ersetzen. Entfernen Sie in diesen Fall das Attribut "Read-Only"

Internet Explorer im extra Speicherbereich starten

Standardmäßig wird der Internet Explorer 4.0 im gleichen Speicherbereich wie der Explorer geöffnet. Dadurch startet der IE zwar etwas schneller, bei einem Absturz des IE wird auch meist der Explorer mit beendet. Da der Explorer der Hauptteil des Systems ist, bedeutet das wiederum, das Ihr ganzes System auch mit heruntergezogen wird.

Wenn Sie den IE in einem extra Speicherbereich starten wollen, gehen Sie so vor:

Starten Sie den IE und gehen Sie über "Ansicht" -> "Internetoptionen" -> "Erweitert" dort kreuzen Sie unter "Browsing" den Punkt "In einem neuen Prozess browsen".

Internet Mail Logfile Einstellungen

Die Logfile Einstellungen vom MS Internet Mail können nur in der Registry geändert werden. Die Einträge sind dafür schon in der Registry vorhanden, das mitloggen ist aber standardmäßig ausgeschaltet.

Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Internet Mail and News\ Mail

LogFile(POP3) [Pfad] Pfad zum Logfile für POP3 (Zeichenfolge)

LogFile(SMTP) [Pfad] Pfad zum Logfile für SMTP (Zeichenfolge)

LogPOP3(0/1) [ 0 / 1 ] Ein- und Ausschalten (DWort)

LogSMTP(0/1) [ 0 / 1 ] Ein- und Ausschalten (DWort)

unter: HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Internet Mail and News\

kann man bei "Store Root" den Pfad des Mailverzeichnisses ändern. Dort kann auch mit UNC Pfaden gearbeitet werden.

Internet: IE: Adressen automatisch ergänzen

Der IE4 ergänzt automatisch nicht vollständig eingegebene Internet-Adressen. Leider funktioniert das nicht mit deutschen Internet-Adressen. Durch eine Änderung in der Registry können Sie das anpassen.

Unter: HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Internet Explorer\ Main\ UrlTemplate: Hier sehen Sie die Ergänzungen, die der IE4 durchführen soll. Die Nummer gibt die Reihenfolge an. Wollen Sie nun Ergänzungen auch für Deutsche Seiten haben, suchen Sie sich die letzte Nummer und legen nun einen neuen Schlüssel mit der nächsten freien Nummer an und weisen ihn als Wert "www.%s.de" zu. Wenn Sie die Nummern von "www.%s.com" nun noch mit Ihrem Eintrag vertauschen, wird immer als erstes nach deutschen Seiten gesucht. %s steht als Platzhalter und wird automatisch durch den eingegebenen Text im Explorer ersetzt

Joystick wird nicht erkannt

Wenn bei Ihnen der Joystick nicht von Windows automatisch gefunden wird, gehen Sie so vor: -> "Systemsteuerung" -> "Hardware" und automatische Erkennung abschalten. Nun klicken Sie auf "Weiter" und wählen dann "Audio, Video and Game Controller". Hier wählen Sie "Microsoft" und anschließend die Option "Gameport Joystick". Nach der Installation wird der Joystick von Windows erkannt.

Kein Banner auf Netware Printer

Leiten Sie in der Netzwerkumgebung den Pfad (z.B. Server_1) auf LPT1 um und verbinden Sie dann den Drucker ebenfalls mit LPT1 (NICHT mit Server_1 verbinden !). Nun wird kein Banner mehr ausgedruckt.

Kein Zugriff auf COM-Port über Terminal-Programm möglich

Wenn sich die Datei UNIMODEM.XXX nicht im Windows-Verzeichnis befindet, wird sämtliche Terminalsoftware nicht mehr aktiviert. Das bezieht sich natürlich nur auf Programme, die keinen eigenen Treiber mitbringen (z.B. MS Money 4.0) und direkt auf den internen Modemtreiber aufsetzen.

Kennwort für Bildschirmschoner löschen

Wer das Passwort für seinen ScreenSaver vergessen hat, kann es in der Registry löschen. Unter Hkey Users \ . Default \ Control Panel \ Desktop löschen Sie den Eintrag "ScreenSave_Data".

Durch das Löschen der ScreenSaver Einträge in der CONTROL.INI können Sie den Aufruf des Bildschrimschoners auch ausstellen.

Klangqualität verbessern

Win95 hat zwar einen verbesserten OPL3-Treiber, doch warum sollte man diesen nutzen, wenn man etwas besseres auf der Soundkarte hat? Also Creative Labs Soundkartenbesitzer gehen in die Systemsteuerung\Multimedia und wählen ADVANCED WAVE EFFECTS für MIDI aus. Hier kann man auch die Aufnahmequalität von 22 kHz (Radioqualität) auf 44kHz (CD-Qualität) erhöhen.

Kommentare in die Registry eintragen

Wenn Sie viel mit der Registry arbeiten und nicht den Überblick über Ihre Einträge verlieren wollen, können Sie Ihre Aktionen direkt in der Registrierdatenbank dokumentieren. Erstellen Sie eine Zeichenfolge mit dem Namen "REM" und tragen als Wert Ihr Kommentar ein.

Konvertierung nach FAT32 wird abgebrochen

Wird die Konvertierung nach FAT32 mit der Fehlermeldung "Fehlerhafte Cluster" abgebrochen, können Sie mit einem Trick die Konvertierung trotzdem starten.

Sie sollten vorher aber die Festplatte mit Scandisk überprüfen. Sollte danach immer noch die Fehlermeldung erscheinen, starten Sie im MS-DOS Modus die Konvertierung folgendermaßen: cvt c: /noscan /cvt32

Kurze Dateinamen ohne Tilden

Wenn man eine Datei mit einem langen Dateinamen mit einem Programm öffnen will, das nur kurze Dateinamen unterstützt, bekommt man eine merkwürdige Endung zu sehen. So wird aus dem langen Dateinamen "Programme" der kurze Dateiname "Progra~1", und nicht "Programm". Um zu verhindern, dass Win95 nur sechs Zeichen des langen Dateinamens anzeigt und als letzte zwei Zeichen eine Tilde und eine Zahl verwendet, tun Sie folgendes:

unter: Hkey Local Machine \ System \ CurrentControlSet \ Control \ FileSystem mit der rechten Maustaste auf das rechte Fenster klicken und Binärwert wählen. Als Namen "NameNumericTail" eingeben und den Wert auf 0 setzten.

Falls Sie später Win95 neu installieren wollen, sollten Sie diese Einstellung vorher zurücksetzen, ansonsten könnte Windows-Setup alle Verzeichnisse (diesmal mit Tilde) noch einmal erstellen.

Es führt zu Fehlern bis zum Datenverlust, wenn mehrere Verzeichnisse oder Dateien existieren, die mit den gleichen 8 Zeichen im LFN beginnen und diese dann kopiert oder gar verschoben werden.

Wird zuerst die Datei "Testname zur Kopie" kopiert und deren kurzer Name war "Testba~1" wird dieser am Ziel zu "Testname" kommt nun eine zweite Datei, die nur "Testname" heißt, kommt es zur Kollision der Namen. Genauso natürlich, wenn ein LFN schon vorhanden ist und eine neue Datei mit nur 8 aber den gleichen 8 Zeichen erstellt wird.Die möglichen Probleme überwiegen den Vorteil extrem.

Lange Dateinamen auf Novell-Server

1. OS2.NAM muss vor dem Mounten des Volumens geladen werden, für das der Name-Space eingerichtet werden soll (also am besten in der Startup.ncf).

2. Zum (einmaligen) Einrichten des Name-Space´s für ein Volumen muss man (wenn die Name-Space Unterstützung geladen ist) folgenden Befehl an der Konsole eingeben:

ADD NAME SPACE <name, space-name> [TO [VOLUME]] <volume name>

Für den OS/2-Name-Space heißt das folgend: add name space os2 to volume sys

3. Nach der (korrekten) Eingabe des Befehls wird der Name-Space dem angegebenen Volume hinzugefügt. Dies kann je nach Größe und Hardware einige Minuten dauern.

4. Nun können Sie ohne Probleme auch unter Netware mit langen Datei-Namen arbeiten.

5. Wenn Sie mit 3.11 arbeiten, müssen Sie noch einen Patch aus 311ptd.exe einspielen.

Der "Client für NetWare-Netzwerke" muss installiert sein. Mit der Shell von Netware 4.0x kann man leider keine langen Dateinamen benutzen.

Lange Dateinamen unter DOS sichern / wiederherstellen

Mit dem Programm LFNBK.EXE, das sich auf der Windows CD-ROM im Verzeichnis \ADMIN\APPTOOL\LFNBACK befindet, kann man unter DOS die langen Dateinamen sichern und danach auch wiederherstellen. Das Programm ist vor allem dann nützlich, wenn man 16-Bit BackUp-Programme verwendet.

LFNBK /B (für Backup) /x (Laufwerk)

LFNBK /R (für Restore)

Schalter Eigenschaften

/v zeigt die Aktionen auf den Bildschirm an

/b sichert und löscht lange Dateinamen auf dem Datenträger

/r stellt die gesicherten langen Dateinamen wieder her

/pe zeigt Fehler in der Sicherungsdatenbank

/nt Datum und Zeit werden beim Sichern nicht wieder hergestellt

/force das Programm wird auch unter unsicheren Bedingungen ausgeführt

/p sucht nur nach langen Dateinamen, diese werden aber nicht in 8.3-Dateinamen umgewandelt.

Laufwerke ausblenden

Durch einen Eintrag in der Registrierdatenbank ist es möglich, Laufwerke auszublenden. Unter:

HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ Explorer

können mit den Schlüssel "NoDrives" (Reg_DWORD) durch setzen von Bitmasken Laufwerke ausgeschaltet werden. (Bit 0=A:, Bit 1=B:, Bit 2=C: usw.)

Laufwerkskonvertierung auf FAT32

Mit den Tool Laufwerkskonvertierung ("Start" -> "Programme" -> "Zubehör" -> "Systemprogramme" -> "Laufwerkskonvertierung (FAT32)") haben Sie die Möglichkeit, Ihre Partitionen auf das FAT32-Format umzustellen.

Bedenken Sie aber, das andere Betriebsysteme ohne zusätzliche Tools nicht mehr auf diese Partitionen zugreifen können, darunter auf NT 4.0.

Bedenken Sie, das Win98 keine Funktion bietet, die Partition wieder in eine normale FAT Partition umzuwandeln.

Windows-Programm: CVT1.EXE, Verzeichnis: Windows-Verzeichnis, Parameter: keine.

DOS-Programm: CVT.EXE, Verzeichnis: Windows\Command, Parameter: /noscan = Es wird keine Fehlerprüfung vorgenommen (Vorsicht !), /cvt32 = in FAT 32 umwandeln.

Mit diesen Parametern ist es möglich, die Partition auf FAT32 umzustellen, auch wenn die normale Umwandlung mit einer Fehlermeldung die Konvertierung beendet (z.b.: cvt c: /noscan /cvt32) Sie sollten dafür aber Windows im DOS-Modus starten.

Lautstärke-Regler in der Task-Leiste

Wollen Sie den Lautstärke schnell verändern, können Sie sich einen Laufsprecher unten in der Taskleiste anzeigen lassen bzw. auch wieder über der Taskleiste entfernen.

-> "Systemsteuerung" -> "Multimedia" -> Registerkarte "Audio" -> "Lautstärkeregelung in Task-Leiste anzeigen" - hier können Sie den Lautstärkeregler aktivieren bzw. deaktivieren.

Leerzeile in BAT-Dateien

Wenn BAT-Dateien unter DOS auf dem Bildschirm ausgegeben werden, sind sie oft schwer lesbar, weil Leerzeichen fehlen.

Der Befehl ECHO gibt manche Sonderzeichen ( z.B. [ ] , ; . : / \ ) nicht aus, sondern statt dessen eine Leerzeile, wenn das Sonderzeichen direkt hinter (ohne Leerzeichen!) ECHO steht, z.B. "ECHO]"

Bei gewohnter Schreibweise, also z.B. "ECHO ]", wird das Sonderzeichen - hier das ] - natürlich ausgegeben.

Maustaste mit DoubleClick belegen

Wenn Sie eine 3-Tasten Maus haben, können Sie auf die mittlere Maustaste einen Doppelklick legen.

unter: HKey Local Machine\ Software\ Logitech\ MouseWare\ CurrentVersion\ <maus typ>\ 0000\ bei "DoubleClick" stellen Sie "001" ein.

Maustasten im DOS-Fenster (Vollbild-Modus) vertauschen

Windows hat in der Systemsteuerung eine Option für das Vertauschen der Maustasten. Allerdings gilt die Einstellung, die Sie dort vornehmen, nicht für DOS-Box im Vollbild-Modus. Um auch dort Maustasten zu vertauschen, erstellen Sie in Ihrem Windows-Verzeichnis eine Datei MOUSE.INI mit folgendem Inhalt:

[mouse]

PrimaryButton=3

SecondaryButton=1

Starten Sie anschließend Windows neu.

Windows vertauscht Maustasten immer im Verhältnis zu DOS, d. h.: sind in der Systemsteuerung die Maustasten vertauscht, müssen Sie sie zurück auf rechtshändig stellen, sonst hätten Sie jetzt unter Windows eine Rechtshänder-Maus.

Mehr als 5sec. Audiodaten aufnehmen

Wer mit den mitgelieferten Programm von Windows mehr als 5sec. Audiodaten aufnehmen will, muss folgendes in der WIN.INI eintragen:

[Soundrec]

max seconds = x (x = Zeit in Sekunden)

Mehr konventioneller Speicher im DOS-Fenster

Es ist grundsätzlich richtig, dass man unter Windows weder Config.sys noch Autoexec.bat braucht, und dass alle benötigten Treiber von Windows selbst geladen werden. Trotzdem möchte man in einigen Situationen den freien konventionellen Speicher erhöhen. Dazu muss man folgende Einträge in der Config.sys vornehmen: den [Pfad] muss man natürlich richtig setzen, meistens c:\windows.

DOS=HIGH, UMB

DEVICE=[PFAD]\HIMEM.SYS

DEVICE=[PFAD]\EMM386.EXE NOEMS (oder RAM)

Diese Einträge erlauben den Zugriff auf die sogenannten UMB's (oberer Speicherbereich zwischen 640k und 1MB). Wenn man im DOS-Fenster Programme in die UMB's hochladen will, stellt man allerdings fest, dass dieser vollständig von VMM32 besetzt ist. Man kann es ändern:

Eintrag in SYSTEM.INI

[386Enh]

LocalLoadHigh=1

Dies wird jedoch nicht empfohlen, da es auf vielen System zu ständigen Abstürzen der DOS-Box führt.

Menüeintrag "Installieren" wiederherstellen

Klickt man mit der rechten Maustaste auf eine Datei mit der Endung INF, steht normalerweise der Menüpunkt "Installieren" zur Verfügung. Sollte dieser Eintrag fehlen, kann er auf folgende Weise wiederhergestellt werden :

1. DOS-Fenster öffnen

2. Folgende Zeilen eingeben (Groß-/Kleinschreibung beachten):

rundll32 setupx.dll,Install-HinfSection DefaultInstall 132 c:\Windows\inf\shell.inf

Nun sollte "Installieren" im Kontextmenü angezeigt werden.

MIDI-Ausgabe verbessern (SB16AWE)

Starten Sie nach der Installation der SB16AWE-Treiber von Creative Labs die Systemsteuerung, wählen dort "Multimedia" und stellen in der Registierkarte "MIDI" anstelle von OPL2/3 "Advanced SB16 AWE" ein. Dadurch wird die Ausgabequalität von MIDI-Dateien deutlich erhöht.

Modem-Konfiguration (Init-String) ändern

Modem-Einstellungen für DFÜ findet man in:

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Servives\ Class\Modem \0000\ Init

Fax-Einstellungen in:

HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ At WorkFax\ LocalModems\

Monitor manuell konfigurieren

1. Die Standardeinstellung gegen einen x-beliebigen Monitor austauschen. Wählen Sie aber einen, anhand dessen Bezeichnung man auf seine Bildschirmgröße schließen kann. Zu große Abweichung könnte unter Umständen Ihren Monitor beschädigen. Wählen Sie zur Sicherheit hohe Farbtiefe und eine geringe Auflösung (640*480, 16 Mio. Farb.). Starten Sie den Rechner neu.

2. Im nun geöffneten Registry-Editor auf -> "Bearbeiten" -> "Suchen" klicken. Suchen Sie die Zeichenfolge: "30-6" oder "30.0-6". Wenn alles korrekt verlief, müssten Sie sich jetzt bei einem Eintrag namens "MODE1" befinden (wenn nicht, mit F3 weitersuchen).

3. Nun können Sie die Werte an Ihren Monitor anpassen. Diese entnehmen Sie Ihren Monitor-Unterlagen. Nehmen wir an, da steht 30-60, 50-90,-,- dann stehen die ersten beiden Werte für die Horizontalfrequenz und die beiden anderen für die Vertikalfrequenz. Sie sollten darauf achten, nur die Zahlen und nicht die eventuell auch noch vorhandenen sonstigen Zeichen zu ändern.

4. Schließen Sie den Registry-Editor und starten Sie Windows neu.

MRU-Listen

Windows merkt sich von jedem Benutzer die zuletzt benuten Dateien und ausgeführten Funktionen. Diese Einstellungen werden nicht in einer extra Datei, sondern in der Registrierdatenbank abgelegt.

Auf diese MRU-Einträge der einzelnen USER, kann aber auch ein anderer Benutzer über die Registry zugreifen und so feststellen, was der Anwender denn so als letztes auf seinem Rechner gemacht hat.

Wollen Sie das verhindern, müssen Sie jedesmal nach Beenden der Arbeit die jeweiligen Einträge in der Registry löschen, dazu können Sie die PowerTools von Microsoft verwenden.

Die MRU finden sie unter folgenden Registry-Key’s

unter: HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Windows\ Current Version\ Explorer

dort gibt es die Schlüssel:

"Doc Find Spec MRU"

"FindComputerMRU"

"RunMRU"

Löschen Sie hier die gespeicherten Informationen von Windows.

Das automatische Löschen der MRU-Listen geht mit den PowerToys (Tweak UI) einfacher!

MSDOS.SYS

Die Datei MSDOS.SYS befindet sich im Hauptverzeichnis Ihrer Festplatte und wird beim Booten von Windows immer automatisch geladen. Diese Datei ist versteckt, system- und schreibgeschützt. Soll MSDOS.SYS verändert werden, müssen zuerst die Attribute geändert werden. Starten Sie ein DOS-Fenster, wechseln ins Hauptverzeichnis und geben "ATTRIB MSDOS.SYS -H -R -S" ein. Nun können Sie die Datei editieren. Danach sollten Sie die Attribute wieder setzen (ATTRIB MSDOS.SYS +H +R +S)

Abschnitt [Paths]

HostWinBootDrv=C Root des Boot-Laufwerks

WinBootDir=C:\Windows Windows-Verzeichnis, welches bei der Installation von Win95 angegeben wurde (alle zum Booten benötigten Dateien)

WinDir=C:\Windows Windows-Verzeichnis, welches bei der Installation von Win95 angegeben wurde (in diesem Verzeichnis befindet sich Windows)

UninstallDir= Pfad zu alten Systemdateien (nur wenn Win95 über MS-DOS und Win3.x installiert und "alte Systemdateien sichern" gewählt wurde)

Abschnitt [Options]

BootDelay=2 Anzeigedauer der Meldung "Win95 wird gestartet..." in Sekunden. Innerhalb dieser Zeit müssen Sie bestimmte Tasten gedrückt haben um den Startvorgang zu steuern.

BootFailSave=0 Wenn auf "1" gesetzt, startet Win95 im abgesichertem Modus.

BootGUI=1 Wenn auf "0" gesetzt startet Win95 im DOS-Modus (DOS 7). Windows kann später mit dem Befehl "WIN" gestartet werden.

BootKeys=1 Wenn auf "0" gesetzt sind beim Starten die Funktionstasten F4, F5, F8 abgeschaltet.

BootMenu=0 Bei 1 wird beim Start das Win95 Startmenü aufgerufen. Sonst müssen Sie es beim Starten über die Taste F8 selbst aufrufen.

BootMenuDefault=1 Standardauswahl für das Win95 - F8 - Menü (Eine Zahl angeben)

BootMenuDelay=30 Anzeigedauer des Startmenüs nach dem Drücken der F8-Taste. Nach Ablauf der Zeit wird automatisch mit dem unter "BootMenuDefault" eingestellten Menüeintrag der Startvorgang fortgesetzt.

BootSave=0 Bei "0" startet Windows normal. Bei "1" startet Windows den Abgesicherten Modus

BootMulti=0 Bei "1" wird das Booten eines alternativen Betriebsystems aktiviert (F4-Taste). Damit kann die alte DOS-Version (falls vorhanden) aufgerufen werden. Bei "0" wird das ausgeschaltet

BootWarn=1 Schaltet das Startmenü und Warnmeldungen ein/aus.

BootWin=1 Bei "1" wird Win95 als standardmäßig geladen, bei 0 das sekundäre Betriebssystem. Wenn auf "0" gesetzt, kann Win95 mit F4 gestartet werden.

DoubleBuffer=0 Bei "1" wird die doppelte Pufferung z.B. für SCSI - Controller eingeschaltet

Die Einstellung ob nun "DoubleBuffer=0" oder "DoubleBuffer=1" kann sehr unterschiedlich ausfallen. Erkennt Win95 eine SCSI-Festplatte im System setzt es den Parameter immer auf 1. Dies ist aber überflüssig, wenn die Platte nicht bootfähig ist, also nicht Laufwerk C: darstellt, und, dies ist sehr wichtig, die Platte nicht vom KontrollerBIOS als INT13-Gerät gesteuert wird. D.h. das BIOS ist deaktiviert. Dann übernimmt Win95 das Durchscannen der SCSI-Geräte und deren Handling. Hier kann also "DoubleBuffer=0" stehen. Dies erspart auch ein wenig DOS-Speicher.

Ist im System aber eine SCSI-Festplatte vorhanden, die das Laufwerk C: darstellt und mit Hilfe des Kontroller-BIOS von dieser Platte gebootet wird, sollte unbedingt "DoubleBuffer=1" in der MSDOS.SYS stehen. Ansonsten hat man extreme Leistungsverluste. Je nach Plattentyp fährt Win95 sogar im DOS-Kompatibilitäts-Modus hoch.

Wichtig noch für SCSI-Kontroller: Erkennt Win95 den Kontroller, was es nun bei den meisten tut, sollte man nicht die DOS-Treiber laden oder sie aus der CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT entfernen. Win95 kann bei geladenen DOS-Treiber die SCSI-Geräte nicht mit den eigenen 32Bit-Treibern ansprechen. Dies gilt auch für CD-ROM-Treiber (nur SCSI).

DBLSpace=1 Bei "1" wird DBLSPACE.BIN automatisch geladen

DRVSpace=1 Bei "1" wird DRVSPACE.BIN automatisch geladen

LoadTop=1 Bei "0" werden die Dateien COMMAND.COM und DRVSPACE.BIN nicht in den hohen Speicher geladen

Logo=1 Eine "0" verhindert die Anzeige des Windows-Logos

Network=0 Eine "1" aktiviert "Safe Mode With Networking"

Autoscan=1 [Erst ab Windows Version B] Eine "0" verhindert die Ausführung von ScanDisk

Eine "1" führt Scandisk bei einen Neustart aus, wenn Windows nicht korrekt heruntergefahren wurde, und erwartet Benutzereingaben.Eine "2" führt Scandisk bei einen Neustart aus, wenn Windows nicht korrekt heruntergefahren wurde, erwartet aber keien Benutzereingaben

DisableLog=1 Bei "0" ist das Logging aktiviert Bei "1" ist das Logging deaktiviert

SystemReg=1 Bei "1" ist das Hardwareprofile aktiviertBei "0" ist das Harwareprofile deaktiviert

Außerdem gibt es am Ende der MSDOS.SYS einige Zeilen, die mit einem ";" beginnen. Diese Zeilen werden von Win95 nicht benötigt und sind nur dafür da, damit die MSDOS.SYS größer als 1024 Bytes ist. Dies ist aus Kompatibilitätsgründen für einige Programme notwendig.

Nach Windows-Schlussbild den DOS-Modus starten

Wenn man in Windows den Rechner herunterfährt, bekommt man ein Logo angezeigt, das man den Rechner nun ausschalten kann. Windows befindet sich in diesen Augenblick im DOS-Modus und zeigt nur noch ein Bild an. Durch einen Trick kann man einfach auf der Eingabeaufforderung landen.

Starten Sie den Rechner neu, drücken die F8-Taste und wählen "Nur Eingabeaufforderung". Wechseln Sie ins Windows-Verzeichnis und erstellen von der Datei WIN.COM eine Sicherheitskopie (COPY WIN.COM WINCOM.OLD). Erstellen Sie eine Datei WIN.DEB ( COPY CON WIN.DEB).

Neuaufbau-Geschwindigkeit von DOS-Fenster einstellen

In der SYSTEM.INI folgendes eintragen:

[386Enh]

WindowUpdateTime=1 -> Neuaufbau-Frequenz in Millisekunden.

Besagt wie oft das Fenster einer DOS-Box (nicht Vollbild-Modus!) neu aufgebaut werden soll. Allerdings sind ein schneller Rechner und eine fixe Grafikkarte die Grundvoraussetzung dafür.

Optimierung des DOS-Speichers

Win95 kennt 2 verschiedene Betriebsarten. MSDOS-Modus und GUI. Beide Betriebsarten setzen auf einen DOS-Kern auf. Einige Funktionen in der GUI werden nach wie vor via Interrupt-Aufrufe statt über moderne 32-Bit-Architekturkomponenten aufgerufen.

Der DOS-CommandPrompt für MSDOS-Programme kann hingegen auf viele verschiedene Weisen aufgerufen werden:

Beim Win95-Start durch das Bootmenü (siehe MSDOS.SYS )

1) Eingabeaufforderung

2) vorherige DOS-Version (Achtung, nicht Win950b = OSR2)

In beiden Fällen handelt es sich um ein vollwertiges MSDOS, welches zum Ansteuern von Peripheriegeräten Realmodetreiber und Programme (z.B. beim CDROM MSCDEX.EXE) benötigt.

Die 32-Bit-Treiber stehen nicht zur Verfügung. Es steht damit auch kein 32-Bit-Cache oder VFAT mit langen Dateinamen zur Verfügung.

Beschleunigung erfolgt wie bisher durch Programme wie SMARTDRV oder FASTOPEN.

Dieser Modus ist für alle die Programme geeignet, die mit der DOS-Eingabeaufforderung der GUI nicht klar kommen. Einige Programme schließt Win95 vom Start von der GUI aus. Hierfür gibt es bei Win95 eine Kompatibilitätsdatenbank (Lw:\WINDOWS\INF\APPS.INF). Bei diesen Programmen wird automatisch der MSDOS-Modus vorgeschlagen.

Auf der Win95-CD befindet sich ein Verzeichnis OLDDOS. In diesem Verzeichnis steht das Werkzeug MEMMAKER und sowie andere alte DOS-Befehle zur Verfügung, um diesen Modus zu optimieren.

Von der GUI

1) DOS-Eingabeaufforderung als Fenstersitzung

2) DOS-Eingabeaufforderung als Vollbild

3) MSDOS-Modus

Bei den DOS-Eingabeaufforderungen stehen alle 32Bit-Treiber von Win95 zur Verfügung. D.h., dass auch ein CDROM über 32Bit-Treiber angesteuert werden kann und auch den CDROM-Cache von Win95 verwendet. Aus diesem Grund kann man auf weitere Treiber und Programme in der CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT weitgehend verzichten.

Bei einer Update-Installation werden nicht alle Treiber (z.B. CDROM-Treiber) automatisch deinstalliert. Hingegen werden weitere speicherfressende Programme (z.B. MODE-Befehle und KEYBOARD.SYS) installiert. Diese sind aber i.d.R. nicht nötig. Auch Treiber von Drittherstellern, wie z.B. Soundkartentreiber sind nicht notwendig.

Selbst die Treiber HIMEM.SYS und EMM386.EXE sind nicht nötig, da HIMEM.SYS bereits durch die IO.SYS geladen wird und EMS-Speicher durch einen 32Bit-Treiber simuliert wird. Die Maus wird ebenfalls durch einen 32Bit-Treiber simuliert. Nur die deutsche Tastatur muss über einen Tastaturtreiber für DOS-Programme aktiviert werden. Anweisungen wie DOS=HIGH, FILES, BUFFERS oder STACKS sind ebenfalls überflüssig. Auch hier erfolgen, z.B. FILES=30, Defaultzuweisungen in der IO.SYS. Diese Defaultzuweisung wird für die jeweilige Komponente deaktiviert, wenn eine entsprechende Zuweisung in der CONFIG.SYS erfolgt.

Hier darf dann aber statt FILES auch FILESHIGH verwendet werden oder DEVICEHIGH statt DEVICE. Soll die automatische Zuweisung in der IO.SYS komplett deaktiviert werden, so muss die erste Zeile in der CONFIG.SYS "DOS=NoAuto" lauten.

Im Idealfall steht in der CONFIG.SYS nur die COUNTRY-Zuweisung:

COUNTRY=049,437,C:\WINDOWS\COMMAND\COUNTRY.SYS

In der Autoexec sollten sich dann nur ein deutscher Tastaturtreiber und ein paar Zuweisungen für Umgebungsvariablen befinden. Einige Umgebungsvariablen werden bereits durch IO.SYS gesetzt. So ist die Umgebungsvariable PATH, TEMP und TMP bereits belegt, kann aber jederzeit durch entsprechende Einträge in der AUTOEXEC erweitert oder überschrieben werden:

@echo off

path=%path%;c:\tools

LH KDRIVE -A- -/-

LH S3VBE20 /INSTALL

SET TEMP=C:\TEMP

SET TMP=C:\TEMP

SET DIRCMD=/OGN /A /W /P

SET SOUND=C:\PROGRA~1\CREATIVE\CTSND

SET BLASTER=A220 I5 D1 H5 P330 E620 T6

In diesem Beispiel wird die PATH-Variable erweitert und die Variable TEMP und TMP überschrieben. Weitere Variablen werden hinzugefügt.

Wer noch mehr konventionellen Speicher zur Verfügung stellen möchte, verwendet entweder je DOS-Anwendung eine individuelle MSDOS-Konfiguration, die er über die Eigenschaften des DOS-Programmes (rechte Maustaste auf EXE-Datei) konfiguriert, oder startet über eine Verknüpfung zum DOS-Programm eine Stapelverarbeitung. In dieser kann dann z.B. der deutsche Tastaturtreiber statt in der AUTOEXEC.BAT aktiviert werden.

Ordner "Aktenkoffer" soll ein neues Icon erhalten

1. Auf dem Desktop mit der rechten Maustaste einen neuen Ordner anlegen, diesen "Sammelordner" nennen.

2. Den Ordner "Aktenkoffer" in der "Sammelordner" verschieben.

3. Den Ordner "Aktenkoffer" mit der rechten Maustaste wieder aus dem "Sammelordner" auf den Desktop ziehen, im PopUp-Menü "Verknüpfung erstellen" wählen. Der "Aktenkoffer" erhält nun das Verknüpft-Symbol (Ordner-Symbol mit Pfeil)

4. Den verknüpften Ordner "Aktenkoffer" mit der rechten Maustaste anklicken, im PopUp-Menü "Eigenschaften" wählen, Registerkarte "Verknüpfung" anklicken.

5. "Anderes Symbol" anklicken, Symbol auswählen, "OK"

6. "Eigenschaften" schließen mit "OK"

Ordner Icon zuweisen

Man kann einem Ordner ein anderes Icon zuweisen: Zunächst wird auf dem Desktop eine Verknüpfung angelegt (mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und -> "Neu" -> "Verknüpfung" wählen). Dann ruft man in der Befehlszeile den Explorer auf und übergibt ihm als Parameter den Pfad des Ziel-Directory’s (z.B. Explorer C:\WINDOWS\STARTMENÜ).

Nun wird immer, wenn Sie auf die Verknüpfung doppelklicken, der ausgewählte Ordner angezeigt. Jetzt können Sie der Verknüpfung ein Icon zuweisen und/oder sie umbenennen.

ODER man öffnet den Explorer, klickt mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner, dann auf -> "Verknüpfung erstellen". Nun müsste im Explorer ein Ordner erscheinen mit dem Namen "Verknüpfung mit <ordnername>" und einem Pfeil in der linken unteren Symbolecke. Diesen Ordner klicken Sie nun mit der linken Maustaste an und ziehen ihn (linke Maustaste gedrückt halten) auf den Desktop. Jetzt können Sie ihn umbenennen und ihm ein Symbol ihrer Wahl zuweisen.

ODER klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen -> "Neu" -> "Ordner". Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den neuerstellten Ordner und wählen -> "Verknüpfung erstellen". Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung und dann auf -> "Eigenschaften" -> "Verknüpfung" und geben in die Befehlszeile den Pfad des gewünschten Ordners ein. Löschen Sie den zuerst erstellten Ordner. Jetzt kann die Verknüpfung umbenannt werden und Sie können ihr auch ein anderes Symbol zuweisen.

Ordner immer mit Explorer öffnen

Sie können bei Windows die Einstellungen so ändern, das Ordner immer mit dem Explorer geöffnet werden:

1. Einen beliebigen Ordner öffnen

2. "Ansicht" -> "Optionen" -> "Dateitypen"

3. Wählen Sie unter "Registriere Dateitypen" den Eintrag "Ordner" aus

4. Klicken Sie -> "Bearbeiten" an und selektieren "explore" unter Vorgänge

5. Klicken Sie nun "Als Standard" an

Ab jetzt werden Ordner immer im Explorer geöffnet.

Papierkorb umbenennen

Unter HKey Classes Root\ CLSID\ {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E} den Wert "Papierkorb" in einen beliebigen Namen ändern.

Papierkorb vom Desktop löschen

Unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ explorer\ Desktop\ NameSpace\ alle Einträge für Papierkorb ({645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}) entfernen. Geht mit den PowerToys (Tweak UI) einfacher!

Passwort beim IE 4.0 vergessen

Wenn Sie das Passwort bei IE vergessen haben, können Sie keine Einstellungen an den Sicherheitsrichtlinien mehr verändern. Über den Registry-Editor können Sie das Passwort aber wieder löschen.

Unter: HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ Ratings einfach alle Angaben löschen.

Peer-2-Peer-Netzwerk mit Win95

Auch unter Win95 ist ein Mini-LAN via Netzwerkkarte interessant. Die Installation ist denkbar einfach, doch gibt es einige Spielregeln zu beachten. Ferner lassen sich mit einem Peer-2-Peer-Netzwerk viel komfortabler Daten zwischen Rechnern austauschen, als es mit einer Nullmodemverbindung unter DOS möglich wäre.

Sehr nützlich ist bei Win95 der Netzwerkmonitor. Dieser lässt sich wie üblich unter ->"Systemsteuerung" -> "Software" -> "Windows-Setup" nachträglich dem System hinzufügen. Der Systemmonitor hingegen kennt weitere Datenquellen, speziell um die Performance in einem Win95-Peer-2-Peer-Netzwerk zu überwachen.

Win95-Peer-2-Peer-Netzwerk ist kein Ersatz für ein professionelles Client/Server-LAN. Hierfür reicht weder die Performance noch der Datenschutz eines Win95-Netzes aus.

Eigenschaften des Win95-Netzwerkes

1. Win95-PCs können in einem Peer-2-Peer-Netzwerk zusammengeschlossen werden (Peer-2-Peer = alle Rechner sind gleichberechtigt im LAN)

2. Win95 kann ohne zusätzliche Software ein NT-Client sein.

3. Netzwerk-Komponenten werden über genau einen Menüpunkt, nämlich "Netzwerk" in der Systemsteuerung, konfiguriert

4. Alle Protokolle sind als 32Bit-Protected-Mode-Treiber ausgeführt und es können mehrere Netzwerk-Dienste parallel betrieben werden

5. Die Win95-Konfiguration kann von einem Server-PC zentral durchgeführt werden

6. Dank Plug&Play werden nur die Netzwerktreiber geladen, die auch wirklich benötigt werden (Beispiel Laptop, Dockingstation)

7. Die Zugriffsteuerung kann auf Freigabe- oder Benutzerebene erfolgen

8. Benutzerprofile ermöglichen die individuelle Konfiguration von Arbeitsumgebungen

9. Es werden Utilities für Netzwerke (Systemmonitor, Netzwerkmonitor) kostenlos, im Win95-Paket enthalten, zur Verfügung gestellt. Diese dienen der Überwachung, Kontrolle und einfachen Administration

10. Backup-Agenten können von einem Server einen Win95-Client sichern

Plug&Play-Geräte hinzufügen ohne Neustart

Wer externe SCSI-Geräte besitzt, muss nicht den Rechner neu starten, wenn er ein ausgeschaltetes Gerät irgendwann in Betrieb nehmen will.

Auf folgende Weise geht es auch:

1. SCSI-Gerät einschalten

2. -> "Systemsteuerung" -> "System" -> "Gerätemanager"

3. -> "Aktualisieren" auswählen

Nach kurzer Zeit steht das Gerät (z.B. Streamer, CD-Brenner) zur Verfügung

PopUp-Menü des "Start" Buttons in der Taskleiste erweitern

Sie können noch zusätzliche Punkte in das PopUp-Menü aufnehmen, hier ein Beispiel zur Aufnahme von "DOS-Fenster öffnen".

HKey Local Machine\ Software\ Classes\ Directory\ shell

1. Legen Sie unter shell einen neuen Schlüssel an "Bearbeiten" -> "Neu" -> "Schlüssel" und geben einen beliebigen Namen ein (z.B. "DOS-Fenster")

2. Markieren Sie diesen Namen und doppelklicken im rechten Fenster auf "Standard". Geben Sie hier die Zeichenfolge ein, die später im Kontextmenü erscheinen soll (z.B. "DOS &Fenster öffnen"). Das & legt die Kurztaste fest, hier wäre es also das F.

3. Legen Sie unter dem neuen Schlüssel (z.B. "DOS-Fenster") einen weiteren Schlüssel an und nennen ihn "Command".

4. Markieren Sie "Command" und doppelklicken auf "Standard" (im rechten Fenster)

5. Tragen Sie dort den Pfad des zu startenden Programmes ein. In diesem Falle also (C:\Windows\command.com /K "%1")

PopUp-Programm-Meldung ausschalten

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Programm, wählen Sie -> "Eigenschaften" -> "Programm" -> "Erweitert" und kreuzen dort "Keine Windows-Erkennung von MS-DOS basierten Programmen" an.

Eventuell noch aus der SYSTEM.INI den Eintrag "LocalLoadHigh=1" entfernen.

Programme unter "Start" -> "Ausführen" löschen

Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer\ RunMRU die nicht mehr gebrauchten Einträge entfernen. Mit den PowerToys (Tweak UI) kann man die Einträge bei jedem Neustart automatisch löschen lassen!

Registrierung ohne Bestätigung

Hat man eine *.REG-Datei importiert, gibt REGEDIT standardmäßig eine Meldung aus, die mit -> "OK" bestätigt werden muss.

Diese Meldung können Sie unterdrücken, wenn Sie REGEDIT mit dem Schalter "/S" aufrufen. Wenn Sie Sie in der Registry unter:

HKey Classes Root\ regfile\ shell\ open\ command

"regedit.exe %1" in "regedit.exe /s %1"

ändern, wird eine erfolgte Registrierung von nun an standardmäßig nicht mehr gemeldet.

Beachten Sie, dass Sie nun auch unerwünschte Registry-Manipulationen z.B. durch Computer-Viren nicht bemerken! Diese Einstellung sollte daher nicht auf vernetzten PCs vorgenommen werden.

Registrierungsname ändern

Wer bei Installation von Windows einen falschen Lizenznehmernamen eingetragen hat, kann mit manchen Online-Tools Probleme bekommen. Der BTX-Decoder aus dem MS Plus z.B. bricht dann mit der Meldung "Benutzer stimmen nicht überein" die Arbeit ab.

Unter HKey Local Machine\ Software\ Windows\ CurrentVersion finden Sie die Zeichenfolge "RegisteredOwner", dort können Sie nun den Eintrag ändern.

Sie sollten die ganze Registry nach "RegisteredOwner" durchsuchen, da viele andere Programme diesen Schlüsselnamen auch benutzen.

Scandisk Info

dokumentierte Parameter:

/p Scandisk unterlässt alle Reparaturen

/n lässt SC direkt starten

/a berücksichtigt alle lokalen Festplatten

undokumentierte Parameter:

/f (/fragment) mit Dateiangabe, zeigt den Fragmentierungsgrad der angegebenen Datei

/s (/silent) schaltet abschließende Zusammenfassung aus

/o (/oldfs = old file system) checkt automatisch alle Festplatten und löscht dabei radikal alle langen Dateinamen

/t (/time) vermutlich wie SKANDISK.INI -Einstellung "ScanTimeOut=ON" - berücksichtigt bei der Oberflächenanalyse Hardware-bedingte Aussetzer der Festplatte

ErrorLevel:

1: wenn ein Fehler vorlag

252: wenn nicht alle vorhandenen Fehler korrigiert werden konnten

255: wenn SC wegen Laufzeitfehler abbrechen musste

Batch:

SC prüft alle lokalen Platten vollautomatisch und ohne jede Abfrage, im Falle eines Fehlers wird das Log angezeigt.

start /w scandisk /s /n /a

if errorlevel 1 edit c:\scandisk.log

ScanDisk und Defrag automatisch starten/beenden

Scandisk:

1. Starten Sie ScanDisk

2. Stellen Sie den Modus auf "Standart" ("Intensiv" ist sehr zeitaufwendig)

3. Klicken Sie auf "Erweitert", wählen "Zusammenfassung nur bei Fehler zeigen" und bestätigen mit "OK"

4. Schließen Sie ScanDisk

5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das ScanDisk-Icon (WINDOWS\SCANDSKW) und dann auf "Verknüpfung erstellen"

6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die eben erstellte Verknüpfung und wählen -> "Eigenschaften" -> "Verknüpfung"

7. Im Dialogfeld "Ziel" tragen Sie hinter SCANDSKW.EXE die Laufwerke und den Parameter " /N" ein (z.B. C:\WINDOWS\SCANDSKW.EXE C: D: E: /N )

8. Fertig. Die Verknüpfung mit ScanDisk kann man jetzt im Ordner "Autostart" platzieren. Dann werden bei jedem Windows-Start die Laufwerke automatisch überprüft und eine Benachrichtigung erfolgt nur bei Fehlern.

Defrag:

9. Bei Defrag nur die Punkte 5-6 ausführen

10. Die Parameter bei Defrag sind: DEFRAG (Laufwerk: /all) (/F/U/Q/P) (/noprompt) (/concise) (/detailed).

Parameter:

/all optimiert alle lokalen, nicht austauschbaren Festplatten-Laufwerke

/F defragmentiert Dateien und freien Speicherplatz

/U fasst Dateien zusammen, Leerraum bleibt fragmentiert.

/Q defragmentiert nur Leerraum

/concise gibt Ergebisse ohne Details aus

/detailed gibt Ergebnisse detailliert aus

/noprompt Programm wartet nicht auf Bestätigung des Benutzers

/P Dieser sorgt dafür, dass (außer der Swap) alle Dateien defragmentiert werden, also auch die mit System oder Hidden Attribut.

Soll das Programm automatisch ausgeführt werden, muss es mit dem Parameter "/noprompt" aufgerufen werden (z.B. C:\WINDOWS\DEFRAG.EXE /all /F /noprompt).

Schnelle Eigenschaften

Anstatt immer aus dem Kontextmenü einer Datei den Befehl "Eigenschaften" auszuwählen, können Sie auch bei gedrückter ALT-Taste auf die Datei doppelklicken. Dies führt Sie automatisch in die Einstellung der Eigenschaften.

Schneller Ordner-Überblick

Um einen schnellen Überblick über ein Verzeichnis zu bekommen, können Sie den "Ausführen..."-Befehl aus der Startleiste benutzen. Geben Sie dort einfach den Pfad zu dem Verzeichnis an, das Sie betrachten wollen, also z.B. "C:\WINDOWS\SYSTEM".

Schriftart im DOS -Fenster

<RegEditor> Registry-Editor aufrufen. Suchen Sie in der Registry unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ MS-DOS Emulation den Eintrag "Font" und geben Sie als Wert den vollen Namen der gewünschten Schriftart ein. Starten Sie Windows neu. TrueType-Fonts und proportionale Schriftarten sind jedoch für DOS-Fenster nicht geeignet.

Schriftarten-Installieren steht nicht zur Verfügung

Wenn im Ordner "Schriftarten" im Menü "Datei" die Auswahl "Neue Schriftart installieren" nicht zur Verfügung steht, kann das an den folgenden Punkten liegen

1. Überprüfen Sie (z.B. mit dem Explorer), ob für den Schriftarten-Ordner (..\WINDOWS\FONTS) das Attribut "System" gesetzt wurde. Es ist unbedingt erforderlich! Wenn nicht, setzen Sie es durch die Eingabe von "attrib +s %windir%\fonts" in der MS-DOS Eingabebox.

2. Desweiteren kann es auch daran liegen, das die Datei "fontext.dll" nicht mehr vorhanden ist. Ist das der Fall, können Sie die Datei wieder von der Orginal-CD selber entpacken:

Unter Win95: extract /a Win95_11.cab /l %windir%\system

Unter Win98: extract /a Win98_31.cab /l %windir%\system

3. Es fehlt im Windows-Fonts Ordner die Datei "DESKTOP.INI"

Unter Win95: extract /a win95_03.cab /l %windir\fonts

Unter Win98: extract /a win98_43.cab /l %windir\fonts

4. Fehlen die nötigen Registry Einträge, kopieren Sie alle folgenden Befehle in eine Datei (mit Notepad anlegen) und speichern Sie diese Datei mit einem beliebigen Namen ab; als Endung muss die Datei aber .REG und nicht .TXT haben. Klicken Sie nun einfach die Datei an.

REGEDIT4

[HKey Classes Root\CLSID\{BD84B380-8CA2-1069-AB1D-08000948F534}]

@="Schriftarten"

[HKey Classes Root\CLSID\{BD84B380-8CA2-1069-AB1D-08000948F534}\InProcServer32]

@="fontext.dll"

"ThreadingModel"="Apartment"

[HKey Classes Root\CLSID\{BD84B380-8CA2-1069-AB1D-08000948F534}\DefaultIcon]

@="fontext.dll,-101"

[HKey Classes Root\CLSID\{BD84B380-8CA2-1069-AB1D-08000948F534}\Hierarchical]

@="0"

Sie sollten aus den MS PowerTools das Programm TweakUl installieren. Dieses Tool bietet Ihnen dann die Funktion an, den Ordner Schriften wieder zu reparieren.

Schwarzer Bildschirm (DDC-Abfrage)

Wenn beim Starten von Windows der Monitor schwarz bleibt, kann es an der DDC-Abfrage liegen (Kenndatenübermittlung des Monitors).

Sie können in der Registrierdatenbank aber die DDC-Funktion abschalten, starten Sie dazu Windows im abgesicherten Modus (nun sollten Sie wieder ein Bild sehen). Unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Class\ Display\ 000x\ Default: Hier ändern Sie nun den Wert "DDC" von "1" auf "0"

Schwerer Ausnahmefehler 0E oder Abstürze ohne Fehlermeldung

Wenn diese Fehlermeldung erscheint liegt es manchmal an einer falschen BIOS-Einstellung.

Man sollte im BIOS Feature Setup den L2 Cache von Wr-Back auf Wr-Through umstellen.

Service Release 1 für Office 97 läuft nicht unter Win98

Das Update für Office 97 zeigt unter Win98 keine Wirkung. Zur erfolgreichen Installation des Service Release 1 deaktivieren Sie den Taskplaner und stellen Sie sicher, das WALIGN.EXE nicht während der Installation von Office und Service Release 1 ausgeführt wird. Erst wenn beide Setups ausgeführt wurden, können sie den Taskplaner wieder starten.

SETVER.EXE & IFSHLP.SYS nicht laden

Einige Einstellungen, die früher in der CONFIG.SYS definiert werden mussten, werden bei Win95 von der IO.SYS automatisch vorgegeben. Sind in der CONFIG.SYS aber entsprechende Einträge vorhanden, werden die Vorgaben überschrieben. Wenn Sie diese Einstellungen nicht laden wollen, tragen Sie in der CONFIG.SYS "DOS=NoAuto" ein. Da IFSHLP.SYS für den 32-Bit-Zugriff benötigt wird, sollte man es dann in die CONFIG.SYS eintragen. BUFFERS und FCBS werden jetzt nicht mehr automatisch in die HMA geladen, daher muss das "HIGH" manuell dahinter gesetzt werden.

IO.SYS-Standard:

C:\...\HIMEM.SYS

C:\...\SETVER.EXE

C:\...\IFSHLP.SYS

DOS=HIGH

FILES=30

LASTDRIVE=Z

BUFFERS=30

STACKS=9,256

FCBS=4

Sicherheitsfehler beheben

Um den TCP/IP Port 139 zu sperren, damit WINNUKE und andere Programme den Rechner bei einer bestehenden Internet Verbindung nicht mehr remote runterfahren können, folgendes in der Registry ändern.

unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ VxD\ MSTCP

die Zeichenfolge "BSDUrgent" mit dem Wert "0" anlegen

Sicherheitskopie der Windows Einstellungen (ERU.EXE)

Wenn man einmal seine Systemeinstellungen durcheinander gebracht hat und nichts mehr funktioniert, ist es sinnvoll, wenn man auf Sicherheitskopien zurückgreifen kann. Auf der Windows-CD findet man das Hilfsprogramm ERU im Verzeichnis "other\misc\eru\eru.exe", welches die aktuellen Systemeinstellungen auf Festplatte oder Diskette speichert. Dieses Programm sichert die Bootdateien, einige wichtige INI-Dateien und die Registrierdatenbank.

Dieses Programm sichert zwar die Dateien. SYSTEM.DAT und USER.DAT. Wenn Sie aber mehrere Benutzer angelegt haben, werden die benutzereigenen USER.DAT nicht gesichert.

Bug !!! Sind CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT nicht vorhanden, bleibt ERU.EXE tatenlos im Speicher hängen.

Zum Wiederherstellen unter DOS gibt es das DOS-Programm "ERD.EXE", dieses ersetzt im Notfall die aktuellen durch die gesicherten Daten. Zum Sichern und Wiederherstellen der Registry (nicht der *.INI-Dateien!) kann REGEDIT.EXE unter DOS ebenfalls verwendet werden.

Slip UNIX Connection für Internetzugang

1. Installieren Sie zuerst das Internet aus MS Plus

2. Jetzt die Unterstützung:

-> "Netzwerk" -> "Hinzufügen" -> "Protokoll" -> "Hinzufügen" -> "Microsoft" -> "TCP/IP" -> "OK"

3. Adressen eintragen:

-> "Netzwerk" -> "TCP/IP->DFÜ Adapter" anwählen -> "Eigenschaften" -> "DNS und IP Adresse" einstellen.

4. Nun Slip:

-> "Arbeitsplatz" -> "Systemsteuerung" -> "Software" -> "Windows-Setup" -> "Diskette" -> "Durchsuchen" -> auf der Win95 CD im Verzeichnis: ADMIN\ APPTOOLS\ DSCRIPT\ MAPLUS.INF markieren -> "OK" -> "OK". "Slip/Skript-Unterstützung für DFÜ Netzwerk" 0,2 MB erscheint jetzt -> "Installieren"

5. Das Protokoll auswählen:

-> "Arbeitsplatz" -> "DFÜ-Netzwerk", mit der rechten Maustaste die eine Verbindung anklicken, -> "Eigenschaften" -> "Servertyp" und unter "Typ der Servers" -> "Slip UNIX Connection" auswählen.

Software Einträge aus dem Menü "Software" löschen

Wenn Sie Software, die Sie installiert haben, nicht über "System" -> "Software" deinstalliert, sondern den Ordner selber gelöscht haben, werden diese Einträge nicht entfernt. Werden diese Einträge jetzt angeklickt, bekommen Sie nur eine Fehlermeldung, aber der Eintrag wird nicht gelöscht.

Mit den "PowerToys" von MS und dem Tool "TweakUl" können Sie solche Einträge einfach entfernen.

Das Löschen mit der Hand über den Registry-Editor ist natürlich auch möglich: Sie finden die Einträge unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Uninstall

Löschen Sie hier einfach die nicht mehr gebrauchten Einträge.

Sommer- / Winterzeitumstellung

Die Zeitzone für Deutschland steht in der Registrierdatenbank unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Times Zones\ W.Europe\

Da steht unter TZI:

C4 FF FF FF 00 00 00 00 C4 FF FF FF 00 00 09 00

^-- Winterzeit Ende Monat 9

00 00 05 00 03 00 00 00 00 00 00 00 00 00 03 00

^-- Umstellung um 3 Uhr ^-- Sommerzeit Ende Monat 3

00 00 05 00 02 00 00 00 00 00 00 00

^ ^-- Umstellung um 2 Uhr

--- für den letzten Sonntag im Monat Die Länder mit der GMT (z.B. England) stellen erst Ende Oktober die Zeit um. Unsere Zeitzone entspricht GMT + 1.00. Deshalb werden die ersten vier Hexwerte in 00 00 0A 00 (wie in GMT) geändert.

Die "05" in der TZI steht für letzten Sonntag im Monat. Demnach bedeuten

1 : Erster Sonntag

2 : Zweiter Sonntag

3 : Dritter Sonntag

4 : Vierter Sonntag

5 : Letzter Sonntag

Geht mit den Kernel-Toys (TZEdit) einfacher!

SPEA Logo ausschalten

Öffnen Sie die Datei SYSTEM.INI und ändern Sie folgendes:

[car1k.drv]

Logooff=1

Special Desktop Icons

Einige Icons auf dem Desktop und unter Arbeitsplatz können nicht gelöscht, verschoben bzw. umbenannt werden. Das liegt daran, dass es sich nicht um Dateien handelt, sondern um Objekte, die intern durch ihre CLSID repräsentiert und auf eine ganz bestimmte Art und Weise angezeigt werden.

Zu finden sind sie in der Registry unter:

<RegEditor> Registry-Editor aufrufen.

Auf dem Desktop:

HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ explorer\ Desktop\ NameSpace\ {Nummer}

Im Arbeitsplatz:

HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ explorer\ mycomputer\ NameSpace\ {Nummer}

Es sind verschiedene Manipulationen an diesen Objekten möglich, was hier am Beispiel "Papierkorb" gezeigt wird. Man muss für {Nummer} die CLSID des entsprechenden Objektes benutzen, im Falle des Papierkorbes also {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}

Entfernen des Papierkorbs vom Desktop:

Löschen Sie hier nun einfach den Eintrag unter "NameSpace" (hier also {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E})

Eintragen des Papierkorbs auf dem Desktop oder im Arbeitsplatz:

Erstellen des Unterschlüssels {Nummer} unter "Desktop\NameSpace" oder "MyComputer\NameSpace"

Umbennen:

Den Standard-Wert unter "...\NameSpace\{Nummer}" bearbeiten oder Standard-Wert unter "HKey Classes Root\CLSID\{Nummer}" bearbeiten

Ändern des Icons:

HKey Classes Root\ CLSID\ {Nummer} \ DefaultIcon

oder bei bestimmten Systemfoldern unter

HKey Local Machine\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ explorer\ Shell Icons

Als normalen Ordner erstellen:

Löschen des Eintrags unter NameSpace. Neuen Ordner erstellen, den umbennen in Name.{Nummer}

Umbenennen und löschen im Kontextmenü anzeigen:

HKey Classes Root\CLSID\{Nummer}\ShellFolder Wert: "Attributes": 70 01 00 20

Geht mit den PowerToys (Tweak UI) einfacher! Alles lässt sich aber nicht damit einstellen.

Speicherbereiche ausklammern

->"Systemsteuerung" -> "System" -> "Geräte Manager" -> "Computer" -> "Eigenschaften" -> "Ressourcen reservieren" Dort können bestimmte Speicherbereiche gesperrt werden (wie früher mit emm386.exe x=d000-d0ff).

Standard Icons für Systemordner verändern

Unter Win95 können manche Icons standardmäßig nicht verändert werden (ohne MS Plus). Diese Icons sind in Win95.dll enthalten. Die Zahl nach dem Komma, gibt das Icon an (das erste Icon hat die Zahl "0" ).

Arbeitsplatz-Icon:

HKey Classes Root\ CLSID\ {20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}\ DefaultIcon

="C:\WIN95\win95.dll,10"

Systemsteuerungs-Icon im Explorer:

HKey Classes Root\ CLSID\ {21EC2020-3AEA-1069-A2DD-08002B30309D}\ DefaultIcon

="C:\WIN95\win95.dll,13"

Drucker-Icon im Explorer:

HKey Classes Root\ CLSID\ {2227A280-3AEA-1069-A2DE-08002B30309D}\ DefaultI