PC-Tipps allgemein (nur Windows 3x bis Win98/NT - Teil 2)

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PC-Tipps allgemein (nur Windows 3x bis Win98/NT - Teil 2)

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Was ist in welcher CAB-Datei ?

Wer kennt das nicht, man hat eine defekte Datei und will nur diese neu installieren, aber in welcher CAB-Datei finde ich die nun? Oder Sie suchen Anwendungen, die Microsoft in den CAB-Dateien versteckt hat und die nicht automatisch installiert werden.

Mit einer einfachen kurzen Batchdatei können Sie sich schnell eine Liste aller Dateien in den CAB-Dateien erstellen lassen. Dateiname: CABVIEW.BAT

Inhalt: for %%I in (%1\*.cab) do extract /d %%I %2 >> Inhalt.txt

Aufruf: CABVIEW [Dateiort] [Suchen]

Dateiort: Wo liegen die CAB-Dateien

Suchen: Was soll aufgenommen werden (Standard *.*)

Beispiel Aufruf: CABVIEW F:\WIN98 *.EXE

Erstellt eine Inhalt.txt im aktuellen Verzeichnis wo alle EXE - Dateien enthalten sind.

Win 3.x mit einer Win95 Vollversion updaten

1. Windows 3.11 aufrufen

2. Dateimanager aufrufen

3. Windows - Verzeichnis verstecken

4. DOS- Startdateien MSDOS.SYS, IO.SYS und COMMAND.COM löschen

5. Win95-Startdiskette ins Laufwerk A einlegen

6. Win95-CD ins CD-ROM Laufwerk einlegen

7. Windows 3.11 verlassen (es kommt die Fehlermeldung: COMMAND.COM konnte nicht geladen werden... System angehalten...)

8. Neustart

9. Bei Frage, in welches Verzeichnis Win95 installiert werden soll, das WINDOWS-Verzeichnis angeben

Win95 auf neue Festplatte kopieren

1. Neue Festplatte formatieren

2. Am besten mit einer Win95-Startdiskette booten

3. Nun mit dem Befehl SYS die Systemdateien übertragen

4. Nun muss die Auslagerungsdatei von Win95 ausgeschaltet werden: Unter ->"Arbeitsplatz" -> "Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale -> Virtueller Arbeitsspeicher" -> "Es gelten Benutzerdefinierte Einstellungen für den virtuellen Speicher" virtuellen Speicher deaktivieren.

5. Unter Win95 in DOS-Box (Wichtig: Funktioniert wegen der langen Dateinamen nur in einer Box) mit XCOPY32 C:\*.* D:\ /e/k/h/r alle Dateien kopieren.

Win95 ohne graphische Oberfläche (32Bit DOS)

Sie können die Funktionen von Win95 auch dann nutzen, wenn Sie die speicherhungrige graphische Oberfläche nicht laden wollen. Auf SHARE, SMARTDRV, CD-ROM-Treiber und die meisten sonstigen DOS-Treiber und TSR-Programme (Terminate and Stay Resident = permanent im Hintergrund laufende Programme) kann man verzichten.

Win95 Hardware-Unterstützung, 32Bit-Dateisystem und DOS-Prompt

Erstellen Sie im Windows-Verzeichnis eine Datei WINSTART.BAT und rufen dort COMMAND.COM auf.

Wenn Sie Win95 booten, erscheint zuerst das Win95-Logo, aber dann DOS-Prompt. Starten können Sie nur DOS-Programme und nur auf lokalen Laufwerken. Wenn Sie Win95 dennoch komplett starten wollen, müssen Sie EXIT eintippen.

Vorteile: Auch auf alten Rechnern mit wenig RAM, langsamen Prozessor und veralterter Festplatte, können Sie Win95 installieren. Dabei sparen Sie konventionellen Speicher, weil Sie die meisten DOS-Treiber nicht geladen werden müssen.

Alle Win95-Funktionen, aber keine Win95-Benutzerführung

Starten Sie Explorer und kopieren COMMAND.COM nach DOS32.COM. Klicken Sie DOS32.COM mit der rechten Maustaste an und wählen Sie -> "Eigenschaften". Wählen Sie "Als Vollbild", "Beim Beenden schließen", geben in der Kommandozeile den Parameter /P ein (...\DOS32.COM /P) und deaktivieren Sie "Warnung, wenn noch aktiv". Eventuell können Sie noch die "Zugriffstasten von Windows" deaktivieren. Als nächstes öffnen Sie SYSTEM.INI und ersetzen dort den Eintrag "Shell=EXPLORER.EXE" durch "Shell=DOS32.COM".

Wenn Sie Win95 nun booten, erscheint zuerst das Win95-Logo und dann DOS-Prompt wie bei der ersten Variante. Diesmal stehen Ihnen aber wirklich alle Win95-Funktionen einschließlich Netzwerk und Multimedia zur Verfügung. Sie können alle registrierten Programme ohne Pfadangabe starten (z.B. Start Winword) und registrierte Dateitypen lassen sich ebenfalls mit der verknüpften Anwendung öffnen (z.B. Start Bild.bmp).

Vorteile: Viel höhere Geschwindigkeit, mehr freier Speicher (Explorer verbraucht ca 2 MB, DOS-Box höchstens 640 KB). Wenn man mit Batch-Dateien arbeitet, kann man Win95 viel bequemer bedienen.

Win95 über Tastatur bedienen

->"Start" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung" -> "Eingabehilfen" -> "Maus" ->

1. Tastatur Maus Aktivieren

2. "Einstellungen"

3. Höchstgeschwindigkeit 9ter Strich

4. Beschleunigung 4ter Strich

5. "Übernehmen"

Nun kann man wenn <NumLock> aktiviert ist, die Maus mit den Ziffern 1-9 bedienen und mit STRG+ZIFFER sogar mit besserem Speed.

<Enter> ist mit Doppelklick belegt.

Win95 Bootmenü

Wenn Sie Win95 starten, sehen Sie üblicherweise das Win95-Logo und der Ladevorgang wird gestartet. Sollten Sie jedoch Probleme haben, könnten Sie eine der folgenden Start-Optionen benutzen.

Um eine Win95 Start-Option zu benutzen:

Starten Sie den Computer neu. Wenn die Meldung "Windows 95 wird gestartet..." auf dem Bildschirm sehen, drücken Sie die Taste <F8> und wählen Sie eine der Optionen im Start-Menü aus.

Die folgende Liste beschreibt die Optionen im Start-Menü.

Normal: Startet das System wie gewöhnlich.

Protokolliert: Zeichnet Informationen des Startvorgangs und der Systemtreiber in der Datei BOOTLOG.TXT auf.

Abgesichert: Startet Win95 im abgesicherten Modus, womit die Zahl der Konfigurationsinformationen eingeschränkt wird, die während des Startens ausgeführt werden. Sie können dazu auch die Taste F5 benutzen.

Abgesichert mit Netzwerk (Option erscheint nur auf einem System mit Netzwerk): Startet Win95 im abgesicherten Modus, erlaubt Ihnen aber zusätzlich den Zugriff auf das Netzwerk. Sie können dazu auch die Taste F6 benutzen. Diese Option ist nur auf einem Computer vorhanden, auf dem ein Netzwerk verfügbar ist.

Einzelbestätigung: Dadurch können Sie jede Zeile in der Datei CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT während des Startvorgangs einzeln ausführen, indem Sie jede Zeile mit JA oder NEIN beantworten [Eingabetaste = J oder ESC = N]. Sie können auch entscheiden, ob der Komprimierungstreiber und die Datei WIN.COM geladen wird. Sie können dazu auch die Tastenkombination UMSCHALT+F8 benutzen.

Nur Eingabeaufforderung: Dadurch können Sie Schalter bei der Ausführung der Datei WIN.COM angeben. Sie können dazu auch die Tastenkombination ALT+F5 benutzen.

Abgesichert: Abgesicherter Start auf die nur Eingabeaufforderung MS-DOS-Eingabeaufforderung. Die Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT werden dabei umgangen. Sie können dazu auch die Tastenkombination STRG+F5 benutzen.

Vorherige MS-DOS-Version: Dadurch wird die vorherige MS-DOS-Version gestartet, die vor der Installation von Win95 auf Ihrem Computer installiert war. Diese Option erscheint nur, wenn in der Datei MSDOS.SYS im Abschnitt [Options] der Eintrag BootMulti=1 vorhanden ist. Sie können dazu auch die Taste F4 benutzen.

Sie können durch Einträge in der Win95 Datei MSDOS.SYS einstellen, ob das Start-Menü angezeigt wird, welche Optionen verfügbar und welche Standardeinstellungen benutzt werden sollen.

Win95 im DOS-Modus beenden

Beim Beenden von Win95 wird der DOS-MODUS angeboten, der ohne Warmstart zum DOS-Prompt führt. Auch hier stehen keine 32Bit-Treiber mehr zur Verfügung. Dieser DOS-Prompt setzt per Default auf die bestehenden Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT beim Win95-Start auf und es wird eine Datei DOSSTART.BAT ausgeführt. Diese Datei wird einmalig bei der Installation von Win95 erstellt, kann jedoch jeder Zeit modifiziert werden.

Für diesen Menüpunkt ist eine Verknüpfung MS-DOS-Modus im Windows-Hauptverzeichnis verantwortlich. Diese Verknüpfung hat ebenfalls ein Eigenschaftsmenü, welches verändert werden kann. Auch hier kann man den MSDOS-Modus mit einer individuellen CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT erzwungen werden. Allerdings führt dies dann unwiderruflich zu einem Warmstart statt direkt zum DOS-Prompt.

Was ist also zu tun?

Man muss entscheiden, ob eine Anwendung unter dem MSDOS-Modus laufen soll oder muss, verzichtet dann aber auf erweiterte Fähigkeiten von Win95, wie z.B. lange Dateinamen, schneller 32Bit-Dateizugriff oder Multitasking oder verwendet eben die DOS-Anwendung von der GUI. Manche Peripheriegeräte verlangen nach wie vor noch 16Bit-Treiber. Anwendungen, die auf diese Treiber angewiesen sind, sollte man ggf. durch moderne Anwendungen ersetzen oder sich moderne Treiber besorgen, damit auf die 16Bit-Treiber verzichtet werden kann.

Die Standardperipheriegeräte (Maus, Festplatte, CDROM) brauchen i.d.R. keinen Realmodetreiber. Gerade bei Festplatten oder CDROMs ist darauf zu achten 32Bit-Treiber zu verwenden, da sonst ggf. Win95 im langsamen Kompatibilitätsmodus arbeiten muss. Das führt zu einer Senkung der Verarbeitungsgeschwindigkeit, Erhöhung der Fehleranfälligkeit, schlechtem Multitaskingbetrieb und weniger DOS-Speicher.

Man optimiert den jeweiligen Modus. Entweder werden RealMode-Treiber bei der Verwendung der GUI entfernt oder, wenn man darauf angewiesen ist, verwendet man kleinere Treiber bzw. lädt sie erst dann, wenn sie benötigt werden oder ersetzt sie durch 32Bit-kompatible. Auf jeden Fall sollten diese in den UMB-Speicher per DEVICEHIGH oder LH geladen werden.

Verwendet man den MSDOS-Modus oder ist auf RealMode-Treiber angewiesen optimiert man die Ladereihenfolge und die Speicherbelegung mit Programmen wie Memmaker. Als Faustformel gilt hier, dass man zunächst alle großen Treiber und Programme und anschließend kleinere lädt. (z.B. MSCDEX vor SMARTDRIVE, SMARTDRIVE vor dem Tastaturtreiber).

Win95: Bei Zugriff auf den Papierkorb stürzt Windows ab

Wenn Win95 bei den Zugriff auf den Papierkorb mit einen Fehler abstürzt "Explorer.exe caused an invalid page fault in module kernel32.dll", dann liegt es an der "msvcrt40.dll". Diese Datei wird bei der Installation oft durch andere Programme ersetzt, was zu diesen Fehler führen kann.

1. Starten Sie den Rechner nur im DOS-Modus hoch

2. Löschen oder Benennen Sie alle "msvcrt40.dll" Dateien aus den Windows-Verzeichnissen

3. Starten Sie Win95 neu

4. Kopieren Sie eine Original "msvcrt40.dll" in das "Windows\System" Verzeichnis. Eine gültige Datei finden Sie in folgenden Produkten: MS Office 7.0, MS Plus Pack, Win95 (OEM-Version 2) , MS Internet Explorer (ab 3.01)

Win95: Bootmenü

Soll Windows nicht automatisch gestartet werden, kann man sich ein Bootmenü zusammenstellen. Sehr empfehlenswert ist es z.B. bei Spielen, die unter Windows nicht bzw. schlecht laufen. In der MSDOS.SYS ist unter [Options] folgendes einzutragen: BootGUI=0 (kein Automatisches Starten von Win95)

Hier ein Beispiel einer CONFIG.SYS und AUTOEXEC:BAT:

CONFIG.SYS:

SWITCHES /F

[MENU] -> Auswahlmenü

MENUITEM=WIN,WIN95

MENUITEM=DOS,DOS 7.0

MENUITEM=NOEMS,DOS 7.0 (ohne EMM386)

MENUDEFAULT=WIN,10 -> Nach 10sec. Automatisch Win95 starten

[WIN] -> Win95 starten

DEVICE=C:\WINDOWS\HIMEM.SYS /TESTMEM:OFF

DEVICE=C:\WINDOWS\EMM386.EXE FRAME=NONE NOVCPI

DOS=HIGH,UMB

[DOS] -> Ein möglicher DOS-Start

DEVICE=C:\WINDOWS\HIMEM.SYS /TESTMEM:OFF

DEVICE=C:\WINDOWS\EMM386.EXE RAM HIGHSCAN

DOS=HIGH,UMB

.... Eigene Treiber für CD-ROM usw.

SHELL=C:\WERKZEUG\4DOS.COM C:\WERKZEUG /P

LASTDRIVE=Z

[NOEMS] -> Zweite Möglichkeit

DEVICE=C:\WINDOWS\HIMEM.SYS /TESTMEM:OFF

DOS=HIGH

... Eigene Treiber für CD-ROM usw.

SHELL=C:\WERKZEUG\4DOS.COM C:\WERKZEUG /P

LASTDRIVE=G

[COMMON] -> Wird bei jeder Auswahl ausgeführt

FILES=40

AUTOEXEC.BAT:

@ECHO OFF

PROMPT $p$g

PATH C:\WINDOWS;C:\WINDOWS\COMMAND;C:\DOS;

SET TEMP=C:\DOS\TMP

SET TMP=C:\DOS\TMP

goto %config% -> Was wurde in der Config.sys ausgewählt

:WIN -> Win95 laden

keyb gr,,C:\WINDOWS\COMMAND\keyboard.sys

win

goto ende

:DOS

LH C:\WERKZEUG\MMOUSE.COM

LH keyb gr,,C:\WINDOWS\COMMAND\keyboard.sys

.... Eigene Treiber wie z.B.: CD-ROM usw.

goto ende

:noems

C:\WERKZEUG\MMOUSE.COM

keyb gr,,C:\WINDOWS\COMMAND\keyboard.sys

.... Eigene Treiber Wie z.B.: CD-ROM usw.

goto ende

;ende

Bei diesem Aufbau der Konfigurationsdateien werden für Windows nur die notwendigen Treiber geladen. Sollte man aber DOS starten, wird auch der CD-ROM-Treiber und alle anderen benötigten TSR-Programme (Terminate and Stay Resident = permanent im Hintergrund laufende Programme) in den Speicher geladen.

Win95: Bug: Installierte Schriftarten nicht verfügbar

Wenn installierte Schriftarten in der Systemsteuerung angezeigt werden, aber in Anwendungen trotzdem nicht zur Verfügung stehen, kann es am fehlenden Drucker liegen. Installieren Sie irgendeinen grafikfähigen Drucker, und der Fehler ist behoben.

Win95: Fehlermeldung: "Folgende Datei ist beschädigt oder wurde..."

Problem: Bei mir kam in nicht reproduzierbarer Weise und Häufigkeit die Fehlermeldung "Folgende Datei ist beschädigt oder wurde gegen eine ältere Version ausgetauscht: C:\WINDOWS\ SYSTEM\ DDEML.DLL". Diese Meldung kam, obwohl alles einwandfrei funktionierte. Etliches Suchen brachte nur die Gewissheit, dass die "DDEML.DLL" in meinem \SYSTEM-Ordner identisch mit der im \SYSBCKUP und der manuell extrahierten von der Windows-CD war. Auch ein Ersetzen brachte keine Besserung.

Abhilfe: Unter: HKey Local Machine\ Session Manager\ CheckVerDlls und unter: HKey Local Machine\ Session Manager\ WarnVerDlls finden Sie die Einträge für die Datei, die diese Fehlermeldungen verursacht (hier also DDEML.DLL) und löschen Sie die. Nun wird diese Fehlermeldung nicht mehr erscheinen.

Win95: Mit WinNT über DFÜ

Wenn Sie über DFÜ-Netzwerk versuchen mit einem NT-Rechner in Verbindung zu treten, der zu einer anderen Workgroup oder Domäne gehört als Ihr Computer, werden Sie nicht als Benutzer akzeptiert, obwohl Sie Zugriffsrechte haben. Das liegt daran, dass Win95 beim DFÜ-Netzwerk generell den Namen der Workgroup verwendet, zu der der Benutzer gehört.

Finden Sie den Eintrag HKey Current User\ RemoteAcces\ Profile und tragen Sie unter "Domain" den Namen der Workgroup ein, zu der der angerufene Computer gehört.

Hinweis: Das Problem tritt bei Win3.x-Client und Win95-Server ebenfalls auf.

Win95: Start mit Pause, bis Maus bewegt wird

Ändern Sie in der MOUSEDRV.INI den Eintrag:

Timing=Software in: Timing=Hardware

Win95: Tastaturpatch

Das deutsche Tastatur-Layout hat keinen Punkt auf dem Nummernblock und keine echte CapsLock-Funktion.

Mit einem Disk-Editor (z.B. von Norton Utilities) oder mit DEBUG können Sie aber ein Tastatur-Layout erstellen, das diese Funktionen unterstützt. Machen Sie zuvor eine Sicherheitskopie der Datei KBDGR.KBD (\%windir%\System) !

Das deutsche Tastaturlayout von Win95 versteckt sich in der Datei KBDGR.KBD im System-Verzeichnis von Windows. Dieses Layout-File ist nur ca 500 Byte groß, es ist also ziemlich übersichtlich.

Nun aber zu den eigentlichen Änderungen:

Nummernblock: Punkt statt Komma

Es wird an nur einer einzigen Stelle ein Bytewert geändert, und zwar in Byte #316. Soll auf dem Nummernblock ein Komma erscheinen, muss hier der Wert 44(dezimal) bzw. 2c(hex) stehen, will man einen Dezimalpunkt, gibt man hier 46(dez, 2e hex) ein. Anders als noch bei Windows 3.11 wird in Win95 die Funktion GETKEYSTRING nicht mehr im Tastaturlayout unterstützt; eine Anpassung des Tastennamens kann also entfallen.

Caps Lock Funktion:

Microsoft liefert mit Win95 ein zweites deutsches Layout, das genau diese Funktionalität hat: es bildet ein ordentliches CapsLock nach. Dieses Layout sollten Sie nun installieren -> "Systemsteuerung" -> "Tastatur" -> "Sprache" -> "Deutsch (EDV)". Dahinter verbirgt sich physikalisch das File KBDGR1.KBD, das sich vom normalen KBDGR.KBD in gerade vier Bytes unterscheidet. Die ersten beiden Bytes sorgen für die korrekte CapsLock-Umschaltung und haben die Nummern #4 und #28. Im alten CapsLock-Modus (also eher dem ShiftLock-Modus) enthalten sie die Werte 0 und 72 (48 hex), beim neuen EDV-Modus sind es dagegen 1 und 10 (0a hex).In dem zweiten Bytepaar (#410, 411 (19a, 19b hex)) stehen die Werte für Semikolon und Doppelpunkt (ShiftLock) bzw. Komma und Punkt (CapsLock).

Wenn schon ein Treiber existiert, warum dann noch patchen?

Der EDV-Treiber unterstützt keinen Dezimalpunkt auf dem Nummernblock. Wenn man nun den Punkt reingepatcht hat (in KBDGR.KBD) und dann das EDV-Layout installiert, ist der Punkt-Patch verloren, weil man auf jenen Treiber nicht mehr zugreift, sondern auf KBDGR1.KBD. Also muss man noch mal patchen.

Win95: Update

Selbst bei einer Update-Installation sollte man Win95 nicht über Win3.x installieren, sondern lieber Win3.x bis auf die Dateien WIN.COM und WINVER.EXE (werden zur Überprüfung der Update-Berechtigung benötigt) löschen. Vor der Installation sollte man alle nicht benötigten Treiber und TSR-Programme (Terminate and Stay Resident = permanent im Hintergrund laufende Programme) aus der CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT entfernen, da Win95 für fast alle Komponenten eigene Treiber installiert. Alte DOS- und Win3.x-Treiber verlangsamen das System und sollten daher nur verwendet werden, wenn man noch über keine Win95-Treiber verfügt. Es sollte auch kein ONTRACK-Treiber aktiv sein, da Win95 damit nicht einwandfrei funktioniert.

Verwenden Sie Utilities zur Anpassung von Monitor und Graphik-Karte, müssen Sie sie möglicherweise in den Konfigurationsdateien stehen lassen. Diese Programme sind bei hohen Auflösungen (ab 1024 x 768) oft notwendig. Wenn Sie sie entfernen, könnte es unter Umständen zum Bildflimmern führen.

Bei der Installation kann es manchmal notwendig sein, den CACHE (SHADOW RAM/ROM, VGA) zu deaktivieren. SHADOW VGA RAM wird von Win95 nicht benötigt, da es die Graphik-Karte nicht über BIOS ansteuert. Da Win95 den Boot-Sektor ändert, muss vor der Installation die Virus-Überprüfung in BIOS ausgeschaltet werden.

Man sollte die "Benutzerdefinierte Installation" wählen, da hier alle Einstellungen ebenfalls automatisch vorgenommen werden, man aber auch eingreifen kann (z.B. Zusatzprogramme installieren, die sonst nicht installiert werden würden)

Will man Win95 später deinstallieren, darf man das Win 3.x-Verzeichnis nicht löschen und auch nicht Win95 drüberinstallieren. Man muss auch eine Startdiskette erstellen und dem Vorschlag, das alte System zu sichern, folgen. Dadurch wird der Ordner SYSBACK erstellt und Win95 lässt sich dann per UNINSTALL problemlos entfernen.

Bei der Installation wird, falls vorhanden, der Boot-Manager von OS/2 deaktiviert. Er kann aber per FDISK (aktive Partition festlegen) erneut aktiviert werden. Sollte Win95 mit WinNT koexistieren, muss nach der Installation das NT-Boot-Menü per NT-Notfalldiskette restauriert werden. Das NT-Boot-Menü kann anschließend mit einem Editor um weitere Einträge ergänzt werden.

Wenn man mehrere Partitionen hat: Win95-Setup mit "setup /T:Drv:\Verz" starten. Dann legt das Setup beim Hardware-Erkennen auf dieser Partition (Drv:\Verz) die Temporär Dateien an (wenn Drv:\Verz defragmentiert ist). Das ganze läuft jedenfalls wesentlich leiser (ohne nerviges Plattengeknirsche) und schneller ab.

Win95: Wichtige Programme

Diese Programme gibt es in der DiSaSTER AREa (05121/96443 28.8 oder 96445 ISDN). Request: 2:2437/320

WinZip 6.3:

WINZIP95.LZH 32Bit Packer-Shell für verschiedene Packer mit vielen Features. Hängt sich auch in das Menü der rechten Maustaste rein.

PowerToys:

PT090496.ZIP Powertoys. Programmsammlung vom Win95-Team enthält nützliche Erweiterungen für Win95. Diese Sammlung wird ständig erweitert.

APLAYEXT: erw. Autoplay, wird eine AUTORUN.INF nicht gefunden, kommt automatisch ein Menü auf dem Desktop um z.B. die CD zu durchsuchen.

CABVIEW: Fileviewer für das Microsoft CAB-Format (Installationsformat)

CLOCK: Uhr auf dem Desktop (wie bei Win 311)

EXPLORER: Erweiterung EXPLORE from HERE

FLEXCD: Autostart von Audio CDs, auch wenn Win95 hochgefahren wird.

QUICKRES: Umschalten der Auflösung ohne Neustart

TWEAKUL: Desktop-, Boot- und weitere Einstellungen

TweakUl 98 Beta2 v1.20.1 Läuft auch unter NT4 und Win95(A)

TweakUl 98 Beta3 v1.25.0 Läuft unter Win98 und Win95B, aber nicht mehr unter NT

TweakUl 98 v1.25.0 Läuft unter Win98 und Win95B, aber nicht mehr unter NT. Das ist zwar die Entgültige Version (wird auf der Win98 CD ausgeliefert). Sie enthält aber einen BUG, die Funktion "Create as File" funktioniert nicht.

XMOUSE: Das Fenster unterm Mauszeiger wird ohne Klick ausgeführt

Die Software ist für die US-Version vorgesehen. Ein wenig Handarbeit ist bei der Deutschen Version notwendig (z.B. Dateien aus START UP in AUTOSTART umkopieren)

Die PowerToys haben kein Setup. Nach Anklicken von den zugehörigen *.INF Dateien mit der rechten Maustaste wird aus dem Kontextmenü "Installieren" ausgewählt. Die Änderungen sind meist ohne Neustart sichbar. Manche Toys haben weder ein eigenes Icon noch einen Ordner. Sie erscheinen dann als neuer Kontextmenüpunkt. (CabView oder Target). Die Tweak-UI dagegen erscheint in der Systemsteuerung.

Win98: Aufklappen des Startmenüs beschleunigen

Wenn Sie sich mit der Maus durch das Startmenü hangeln, wird Ihnen sicherlich schon aufgefallen sein, das die Unterordner sich erst mit einer gewissen Zeitverzögerung öffnen. Für Leute die schnell wo hinwollen erweist sich diese Verzögerung schnell als lästig. In der Registry können sie diesen Wert aber für sich anpassen.

Unter: HKey Current User\ Controll Panel\ desktop erstellen Sie eine neue Zeichenfolge mit den Namen "MenuShowDelay" Typ: Reg_SZ. Nun klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag und weisen ihm einen Wert (Wartezeit in ms) zu, z.B. 10 oder 0.

Win98: Ausschalten der langen Dateinamen

Soll Windows auf einer FAT-Partion keine langen Dateinamen verwenden, kann man sie in der Registry ausschalten.

Unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ FileSystem finden Sie den Eintrag "Win31FileSystem" Typ: REG_DWORD und setzen ihn auf "1". Wenn Sie den Wert wieder auf "0" setzen sind die langen Dateinamen wieder eingeschaltet.

Legt fest, ob FAT das Anlegen, Nummerieren, Öffnen oder Suchen nach langen Dateinamen erlaubt und ob zusätzliche Zeitmarken (CreationTime und LastAccessTime) gespeichert werden. Ist dieser Wert auf 1 gesetzt, werden keine langen Dateinamen erzeugt.

Win98: Drag & Drop Einstellungen

Wenn Sie mit der Maus im Explorer arbeiten, kann es leicht vorkommen, das Windows einen Doppelklick für eine Drag & Drop Operation hält und versucht, was zu verschieben oder zu kopieren. Windows erkennt Drag & Drop, daran, wie weit der Mauszeiger auf dem Desktop bewegt wurde. Wenn Sie diese Werte etwas erhöhen, können Sie die Maus ruhig etwas bewegen, ohne das Windows es gleich für eine Drag & Drop Operation hält.

Unter: HKey Current User\ Control Panel\ Desktop\ finden Sie die zwei Werte

Schlüssel Typ Angabe als Standard

Legt die Stecke (in Pixel) der Maus fest, die der Zeiger in horizontaler Richtung zurücklegen muss, damit es Windows nicht für einen Klick hält.

DragHeight REG_SZ Pixel 2

Legt die Stecke (in Pixel) der Maus fest, die der Zeiger in vertikaler Richtung zurücklegen muss, damit es Windows nicht für einen Klick hält.

DragWidth REG_SZ Pixel 2

Win98: Farbeinstellung des Verzeichnisbaums

Wenn Sie den Explorer aufrufen, sehen Sie auf der linken Seite den Verzeichnisbaum der Festplatten. Dieser Baum wird durch Striche dargestellt. Die Farbe dieser Striche können Sie in der Registry beliebig ändern. Unter HKey Current User\ Control Panel\ Colors

gibt es den Wert "GrayText" hier können Sie nun die Farbe einstellen.

Dieser Wert können Sie nun die gewünschte Farbe im Format "RR GG BB" zuweisen.

Ersetzen Sie "RR", "GG" und "BB" durch den jeweiligen Farbanteil Rot, Grün und Blau.

Farbe RR GG BB

Rot 255 00 00

Grün 00 00 255

Gelb 255 255 00

Cyan 00 255 255

Magenta 255 00 255

Braun 165 42 42

Weiß 255 255 255

Schwarz 00 00 00

Win98: FAX-Programm

Bei Win98 wird nicht mehr das FAX-Programm bei der Installation angeboten und auch nicht installiert. MS hat aber das alte FAX-Programm von Win95 mit auf die CD gepackt und zwar im Verzeichnis: "\tools\oldwin95\message". Dieses FAX-Programm funktioniert ohne Probleme noch unter Win98, zur Installation wechseln Sie nur in das Verzeichnis und starten das Programm "awfax.exe" aus.

Nun stehen wieder alle FAX-Funktionen wie früher zu Verfügung.

Win98: Kennwörter löschen

Wenn man für Internetverbindungen die Kennwörter abgespeichert hat, hat man unter Windows nicht mehr die Möglichkeit, diese Kennwörter auch mal wieder zu löschen. Es gibt aber zwei Möglichkeiten diese Kennwörter zu entfernen.

1) Sie löschen alle "*.PWL" Dateien auf Ihrem Rechner, damit werden aber alle Kennwörter gelöscht

2) Sie installieren von der Win95/98 CD aus dem Verzeichnis "\Admin\Apptools\Pwledit" bei Win95 bzw. "\Tools\Reskit\Netadmin\Pwledit" bei Win98 über -> "Systemsteuerung" -> "Software" -> "Windows-Setup" -> "Diskette" gehen Sie hier nun in das entsprechende Verzeichnis und wählen Sie dann den "Kennwortlisteneditor" aus. Nach der Installation finden Sie das Tool unter "Start" -> "Programme" -> "Zubehör" -> "Systemprogramme" -> "Kennwortlisteneditor". Mit diesen Programm haben Sie die Möglichkeit einzelne Passwörter zu löschen.

Win98: Kontextmenü unter Start bearbeiten

Wenn Sie auf dem Startmenü mit der rechten Maustaste draufklicken, öffnet sich ein kleines Menü mit einigen wenigen Einträgen. Diese Menü können Sie natürlich durch Änderungen in der Registry erweitern. Unter HKey Classes Root\ Directory\ Shell müssen Sie für jeden zusätzlichen Eintrag einen neuen Schlüssel anlegen. Wählen Sie einen beliebigen Namen und tragen Sie unter "(Standard)" den Namen ein, wie er unter dem Menü angezeigt werden soll (Ein & Zeichen vor einen Buchstaben, macht diesen zum Hotkey).

Erstellen Sie unter diesen Schlüssel einen neuen Schlüssel mit den Namen "Command" und tragen Sie unter dem Wert "(Standard)" den Befehl ein, der ausgeführt werden soll.

Hier ein Beispiel für den Eintrag von Wordpad in das Kontextmenü

HKey Classes Root\ Directory\ Shell\ Wordpad

der Wert "(Standard)" hat den Eintrag "&Wordpad"

HKey Classes Root\ Directory\ Shell\ Wordpad\ Command

der Wert "(Standard)" hat den Eintrag "C:\Programme\Zubehör\Wordpad.exe"

Durch Löschen von Schlüsseln können Sie natürlich auch Einträge aus dem Kontextmenü entfernen.

Win98: Registrierung neu einlesen

Die Registrierung unter Win98 kann mit dem folgendem Aufruf neu eingelesen werden:

%windir%\shell32.dll,SHExitWindowsEx <Parameter>

Mit den Parametern "0x" kann Windows beendet werden und mit "1x" neu gestartet.

Win98: Sicherheitseinstellungen für Arbeitsplatz

Für den Arbeitsplatz können Sie im Internet Explorer keine Einstellungen vornehmen, da er nicht unter Sicherheitseinstellungen erscheint. Durch einen Eintrag in der Registry können Sie aber auch das abändern.

Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Internet Settings\ Zones\ 0

hier ändern Sie nun den Wert "Flags" von "20" auf "1" (HEX). Ab jetzt taucht auch der "Arbeitsplatz" unter Sicherheitseinstellungen auf.

Win98: Standard Installationspfad

Wo Win98 nach den Installationsdateien suchen muss, ist in der Registry abgespeichert. Sollte sich diese Pfadangabe ändern, ist es meist günstiger, es hier anzupassen, um nicht immer wieder bei Nachinstallationen von Programmteilen die Pfadangabe ändern zu müssen:

HKey Local Machine\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Setup\ Sourcepath

Standard: [Laufwerksbuchstabe]:\

Win98: Verknüpfung auf dem Desktop

Hier mal ein Beispiel wie das passieren kann.

1. Erstellen Sie eine Verknüpfung eines beliebigen Verzeichnisses auf dem Desktop

2. Starten Sie Notepad

3. Tippen Sie irgendwas ein und gehen Sie dann auf speichern

4. Nun erscheint ein Fenster mit der Möglichkeit zur Auswahl der Verzeichnisses, wo die Datei gespeichert werden soll. Gehen Sie hier über das Icon "Übergeordneter Ordner" (das Icon mit dem Pfeil und dem Ordnersymbol) so lange nach oben, bis Sie auf dem "Desktop" sind.

5. Klicken Sie hier nun Ihre Verknüpfung für das Verzeichnis an.

6. Wenn Sie nun auf Speichern klicken, wird die Datei mit der Dateiendung "LNK" abgespeichert und es ist nicht mehr möglich, die Textdatei wieder aufzurufen. Unter Office tritt dieser Fehler nicht auf, da das eine eigene Routine zur Auswahl des Ordner verwendet.

WINBOOT.SYS

Gibt es im Hauptverzeichnis die Datei WINBOOT.SYS, wird sie statt MSDOS.SYS ausgeführt. Alle Einstellungen in der MSDOS.SYS werden in dem Falle ignoriert.

Windows 3.0 - Programme funktionieren unter Win95 nicht

Manche ältere Windows 3.1- Programme und insbesondere Windows 3.0 - Programme arbeiten nicht problemlos unter Win95. Die meisten kann man dennoch unter Win95 lauffähig machen und zwar mit Hilfe von "Make Compatible" Dieses Tool ermöglicht es, für jedes Programm besondere Umgebungsvariablen zu setzen. Sie finden es im Windows\System-Verzeichnis unter MKCOMPAT.EXE.

Win95-Tastatur

Taste Auswirkung

WIN R Datei Ausführen

WIN M alle Programme minimieren

SHIFT WIN M minimieren rückgängig machen

WIN F1 Hilfe

WIN E Explorer

WIN F Dateisuche

STRG WIN F Computer suchen

WIN TAB Programmwechsel durch Task- Leiste

WIN PAUSE Systemeigenschaften

WININIT.INI

Hin und wieder kommt es vor, dass Installationsprogramme alte DLLs durch neue ersetzen müssen. Eine gerade geladene DLL kann aber nicht ersetzt werden. Also wird die neue DLL auf die Festplatte kopiert und mit einem vorläufigen Namen versehen. Das Programm kopiert außerdem eine WININIT.INI auf die Festplatte. Diese wird beim Systemstart (bevor irgendwelche DLLs geladen werden) von dem Programm WININIT.EXE bearbeitet. Die WININIT.INI enthält im Abschnitt [rename] den Quell- und Zielpfad für jede neue DLL.

Wird Windows neu gestartet, sucht es automatisch nach einer WININIT.INI.

Findet es eine, arbeitet WININIT.EXE die INI ab und benennt sie um in WININIT.BAK.

Da WININIT.EXE im protcted Mode arbeitet, entsprechen die Dateinamen dem 8.3-Schema.

Aufbau einer WININIT.INI:

[rename]

ZielDateiName=QuellDateiName

also z.B.

[rename]

c:\windows\fonts\arial.ttf=c:\windows\fonts\arial.win

c:\windows\system\advapi32.dll=c:\windows\system\advapi32.tmp

Der Befehl Nul=QuellDateiName dient zum Löschen einer Datei.

Die WININIT.EXE befindet sich normalerweise im Windows-Verzeichnis.

WinNT: Absturz bei Installation (blauer Bildschirm)

Kommt NT bei der Installation nicht über den ersten blauen Bildschirm, liegt es meist an SCSI-Treibern.

Ändern Sie in diesen Falle die Datei TXTSETUP.SIF. Kommentieren Sie dort unter [Scsi.load] alle Hostadapter-Treiber, die Sie nicht brauchen aus (Semikolon davor setzen). Versuchen Sie die Installation erneut.

WinNT: Absturzverhalten einstellen

Wie sich WinNT nach einem Absturz verhält, kann in der Registry eingestellt werden. Standardeinstellungen von NT Workstation und Server sind unterschiedlich.

Unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ CrashControl finden Sie folgende Einstellmöglichkeiten:

Schlüssel Typ Angabe als Standard

Festlegen ob nach einem Fehler NT neu gestartet werden soll

AutoReboot REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1

Legt fest, ob Fehlerinformationen in eine Datei geschrieben werden sollen

CrashDumpEnabled REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1

Gibt den Ort und die Datei an, in den das Fehlerdump geschrieben werden soll

DumpFile REG_EXPAND_SZ Pfad "%Systemroot%\MEMORY.LOG"

Gibt an, ob Systemereignisse in eine Protokolldatei geschrieben werden sollen

LogEvent REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1(siehe auch: Logfile Einstellungen)

Legt fest, ob eine Protokolldatei überschrieben werden soll

Overwrite REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1(siehe auch: Logfile Einstellungen)

Legt fest, ob eine Administratormeldung ausgegeben werden soll

SendAlert REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1

Ist "LogEvent" eingeschaltet und "Overwrite" ausgeschaltet, wird bei einer vorhandenen Protokolldatei die Meldung "Die Protokolldatei ist vollgeschrieben" ausgegeben und alle weiteren Fehler werden nicht mehr beachtet.

WinNT: Administrative Einstellungen für Netzwerke

Unter -> "Systemsteuerung" -> "Server" -> "Warnungen" können Sie angeben, an welchen Rechner bzw. Benutzer die Warnmeldungen geschickt werden sollen. Wenn Sie einen Rechner angeben, wird die Meldung immer an den Rechner geschickt unabhängig von dem gerade angemeldeten Benutzer. Geben Sie einen Benutzernamen an, erhält nur dieser die Warnmeldung. Hat sich dieser Benutzer an mehreren Rechnern angemeldet, werden Warnmeldungen trotzdem nur an einen Rechner geschickt.

Warnmeldungen können Sie in der Registry einstellen:

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet \Services\ LanmanServer\ Parameters

Dort gibt es folgende Parameter:

Schlüssel Typ Angabe als Standard

Definiert, wie oft der Server auf Warnzustände prüft und die erforderlichen Warnmeldungen sendet

AlertSched REG_DWORD 1 - 65535 (Minuten) 5 (Minuten)

Gibt den Wert in Prozent an freiem Speicher auf dem Datenträger an, der unterschritten werden muss, damit eine Warnmeldung gesendet wird

DiskSpaceThreshold REG_DWORD 0- 99 (Prozent) 10 (Prozent)

Legt die Anzahl der Fehler im System fest, die auftreten dürfen, bevor eine Warnmeldung gesendet wird

ErrorThreshold REG_DWORD 1 - 65535 10

Löst eine Warnung aus, wenn der Prozentsatz abgebrochener Netzwerkoperationen den angegebenen Wert überschreitet

NetworkErrorThreshold REG_DWORD 1 - 100 (Prozent) 5

Hiermit wird angegeben, wielange ein virtueller Kreis ohne eine neue Nachricht bleiben darf, bis die Verbindung getrennt wird. Werden noch Daten bzw. suchfunktionnen ausgeführt, wird natürlich keine automatische Trennung durchgeführt. Durch einen niedrigen Wert kann man Ressourcen auf den Server sparen. Das kann aber zu verzögerungen bei Cleints führen, die öfter eine neue Verbindung zum Server aufbauen müssen.

AutoDisconnect REG_DWORD 0 - 0xFFFFFFF Minuten 15

Es wird festgelegt, ob NT Server automatisch verborgene Freigabenamen für lokale Laufwerke erzeugen soll (Wert: 1). Auf diese Freigaben haben selbstverständlich nur Administratoren Zugriff

AutoShareServer REG_DWORD Boolean 1

Hiermit wird ein Text festgelegt, den der Server bei Meldungen mit einsetzt un der bei Anfragen über "NetServerGetInfo" auch mit ausgegeben wird.

Comment REG_SZ Textstring leer

Bestimmt die Zeit, ab wann die Verbindung zum Server unterbrochen wird, wenn der Cleint in der Zeit keine Anfrage zum Server geschickt hat. Die Verbindung wird auch unterbrochen wenn der Cleint noch offene Dateien auf den Server hat (für IPX)

ConnectionlessAutoDisc REG_DWORD 15 - (Minuten) 15

Hiermit geben Sie an, ob alte IPX-Verbindugen (direct host) noch unterstützt werden. Wird nur bei älteren Windows für Workgroups Cleints benötigt, die Named Pipes bei IPX nicht richitg unterstützen. Wenn Named Pipes nicht benötigt werden, können Sie diesen Wert auf True setzen und so normale Dateiein- und ausgaben erlauben.

EnableWFW311DirectIpx REG_DWORD True oder False False

Legt fest, ob der Server für andere Rechner zu sehen ist. Beim ausschalten werden einfach keine Ankündigungsnachrichten mehr verschickt.

Hidden REG_BINARY Boolean 0

WinNT: Aktualisierungszeit der Serverliste

Die Server-Liste wird bei NT standardmäßig alle 12 Minuten aktualisiert. Daher kann es einige Zeit dauern bis ein neuer Server in der Liste erscheint. Das Entfernen eines nicht mehr existenten Servers dauert sogar noch länger, da ein Server erst nach dem 3ten Intervall aus der Liste entfernt wird.

Um diese Zeit zu ändern müssen Sie bei allen Rechnern folgende Registry-Einträge anpassen:

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ LanmanServer\ Parameters

und erstellen dort den Eintrag "Announce" (Typ: REG_DWORD). Tragen Sie dort die Zeit in Sekunden ein, in der die Liste aktualisiert werden soll (Standard: 720 sec.)

Außerdem muss bei allen Browsern die Zeitspanne angepasst werden, nach der sie die aktualisierte Liste beim Master-Browser abholen.

Unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Browser\ Parameters

den Eintrag "BackupPeriodicty" (Typ: REG_DWORD) und tragen Sie dort die Zeit in Sekunden ein (Sekunden: 300 - 4294967 (0x4189937 = 49 Tage, 8 Stunden), in der die neue Liste beim Master-Browser abgeholt wird (Standard: 720 sec.)

WinNT: Anderes Betriebssystem aus NT-Bootmanager starten (Linux/Dos usw.)

Um ein anderes Betriebssysten (hier als Beispiel "Linux") in den NT-Bootmanager eintragen zu können, müssen Sie den Boot-Sector als Datei auf die Festplatte schreiben. Dies können sie auf folgende Weise tun:

1. NT installieren

2. LILO in die Linux Root-Partion installieren. Die BOOT-Partition muss auf den Primären IDE-Port liegen und sich unter den ersten 1024 Zylindern befinden, sonst Bootet Linux nicht.

Nicht in den MBR installieren, da hier NT liegt !!!

3. Bootblock auf eine Platte kopieren, die von WinNT gelesen werden kann.

(z.B.: dd if=/dev/xx bs=512 count=1 of=/dosc/bootsect.lin)

xx => entspricht der Linuxplatte

dosc => Gemountete DOS-Platte C:

Nun erstellen Sie einen zustätzlichen Eintrag in der BOOT.INI

Beispiel:

[boot loader]

timeout=30

default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partion(2)\WINNT40

[operating system]

multi(0)disk(0)rdisk(0)partion(2)\WINNT40="Windows NT Server, Version 4.0"

multi(0)disk(0)rdisk(0)partion(2)\WINNT40="Windows NT Server, Version 4.0 [VGA-Modus]" /basevideo

C:\BOOTSECT.DOS="MS-DOS"

C:\BOOTSECT.LIN="Linux starten"

Sollten Sie bei der Installation von WinNT schon DOS auf der Festplatte gehabt haben, hat NT-Setup einen Eintrag zum Laden von DOS eingefügt. NT hat dort aber nicht die zu ladende Datei "BOOTSECT.DOS" mitangegeben, da diese beim Starten automatisch gesucht wird. Das muss nun wie oben angegeben geändert werden.

Auf diese Weise können Sie auch weitere DOS-Versionen hinzufügen, Sie müssen nur die jeweiligen Boot-Sectoren auslesen (mit Disk-Editor) und in eine Datei schreiben. Siehe auch "Win95/98 und NT gemeinsam installieren"

WinNT: Anmeldebildschirm ohne Eintrag

Dieser Eintrag bewirkt, dass in der Anmeldemaske (nach STRG+ALT+ENTF) der zuletzt angemeldete Benutzer nicht dargestellt wird. Dies ist bei NT-Rechnern, die von verschiedenen Usern genutzt werden, manchmal sehr sinnvoll.

Unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ Winlogon

dort den Eintrag "DontDisplayLastUserName" als Typ REG_SZ anlegen und den Wert "1" zuweisen

Mögliche Werte

1 keine Anzeige

0 eine Anzeige (default)

WinNT: Anpassen der Logon-Hintergrundfarbe

Unter HKey Users\.DEFAULT \Control Panel\ Colors\ Background: Ersetzen Sie "RR", "GG" und "BB" durch den jeweiligen Farbanteil Rot, Grün und Blau.

Farbe RR GG BB

Rot FF 00 00

Grün 00 00 FF

Gelb FF FF 00

Cyan 00 FF FF

Magenta FF 00 FF

Braun A5 2A 2A

Weiß FF FF FF

Schwarz 00 00 00

WinNT: Anwendung ohne Nachfrage schließen

Wenn man z.B. eine DOS-Anwendung über den Schließen-Button beendet, wird man mit einer Meldung noch mal darauf hingewiesen und muss mit "Task-beenden" diese Aktion noch mal bestätigen.

Wenn Sie diesen Bildschirm nicht mehr sehen wollen, gehen Sie so vor.

Unter HKey Current User\ Control Panel\ Desktop\

Stellen Sie hier den "AutoEndTasks" vom Typ: REG_SZ auf "1"

Bedenken Sie aber, das nun alle Anwendungen einfach beendet werden, wenn Sie z.B. den Rechner runterfahren. Das kann bei 16-Bit Programm bei geöffneten Dateien zu Datenverlusten führen.

WinNT: Anzeigefarbe für komprimierte Dateien

Komprimierte Dateien und Verzeichnisse werden im Explorer in "hellblau" angezeigt. Möchten Sie die Farbe ändern gehen Sie folgender vor: Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer

bzw. für alle Anwender Hkey User \ .DEFAULT \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer

Fügen Sie den neuen Wert "AltColor" als Typ REG_BINARY hinzu.

Dieser Wert können Sie nun die gewünschte Farbe im Format "RR GG BB" zuweisen.

Ersetzen Sie "RR", "GG" und "BB" durch den jeweiligen Farbanteil Rot, Grün und Blau.

Farbe RR GG BB

Rot FF 00 00

Grün 00 00 FF

Gelb FF FF 00

Cyan 00 FF FF

Magenta FF 00 FF

Braun A5 2A 2A

Weiß FF FF FF

Schwarz 00 00 00

WinNT: Ausfall des PDC

Wenn im Netz der PDC für längere Zeit ausfällt, kann ein bestehender BDC die Aufgabe übernehmen, indem er zum PDC heraufgestuft wird.

Um aus einem BDC einen PDC zu machen selektiert man im Servermanager den BDC und wählt unter Computer den Punkt "Promote to Primary Domain Controller".

Geht der ursprüngliche PDC wieder ins Netz, bemerkt er, dass ein PDC schon vorhanden ist und startet seine Server-Dienste nicht. Nun sollte man ihn über den Servermanager zum BDC konfigurieren, damit seine Datenbank mit der vom jetzigen PDC abgeglichen wird.

Wurde die Datenbank wieder abgeglichen, kann man die ursprünglichen Verhältnisse wiederherstellen, indem man den BDC zum PDC heraufstuft. Dadurch wird automatisch der jetzige PDC zum BDC.

WinNT: AUTOEXEC.BAT

Standardmäßig wertet NT in der AUTOEXEC.BAT nur die Werte für Prompt, Path und die SET-Kommandos aus, alles andere wird ignoriert. Um dies zu ändern, bedarf es folgenden Eintrages in der Registry: Finden Sie HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Windows NT\ CurrentVersion\ Winlogon, fügen Sie dort einen neuen REG_SZ Value namens "ParseAutoexec" ein und setzen ihn auf "0".

WinNT: Autologin beim Starten

Wollen Sie das Anmelden mit Namen und Passwort automatisch erledigen lassen, müssen Sie Einträge in der Registry unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows NT\ Current Version\ Winlogon vornehmen:

Wert Typ Inhalt Info

AutoAdminLogon REG_SZ 1 Autologin Ein/Ausschalten

DefaultUserName REG_SZ <Benutzername> Anmeldename das Anwenders

DefaultPassword REG_SZ <Passwort> Passwort des Anwenders (es muss ein Passwort vorhanden sein)

DefaultDomainName REG_SZ <DomianName> Anmeldung soll über einen anderen Rechner erfolgen

Es erscheint keine Anmeldebox mehr. Will man sich unter einen anderen Namen anmelden, muss man beim Startvorgang die SHIFT-Taste gedrückt halten. Dann wird man wieder nach Namen und Passwort gefragt.

Wird in der Registry kein Passwort eingetragen, funktioniert AutoLogin nur einmal und Windows stellt danach "AutoAdminLogon" wieder auf "0". Angabe des Passwortes ist also unbedingt erforderlich. Bedenken Sie, dass dadurch das Passwort für jeden sichtbar in der Registry steht.

Sie können diese Einstellung auch mit den Powertoys TweakUl vornehmen. Wichtig ist, das die neue Version nur mit läuft, wenn der IE 4 installiert ist. Die alte Version funktioniert aber auch so.

WinNT: Automatisches konvertieren nach NTFS bei einer "Unattended" Installation

Laden Sie aus dem Installationsverzeichnis von NT die Datei "INITAIL.INF" und ändern Sie unter SetAcls den Eintrag "Convert Winnt = $($1)" in "Convert Winnt = Yes".

WinNT: Bedeutung der "Node-Types"

Der Node-Type entscheidet über die Art und Weise, in der NetBIOS name resolution betrieben wird, d.h. wie für NetBIOS over TCP/IP nötigen Mappings vom Computername auf IP-Adresse erstellt wird. B-Node: benutzt Broadcast, d.h. PC A fragt alle Rechner im Netz, ob einer von ihnen PC B ist. Das erzeugt bei großen Netzen viel überflüssigen Traffic und funktioniert vor allem nicht, wenn Net-Segmente durch Router verbunden sind, weil die in allgemeinen keine Broadcast durchlassen.

P-Node: benutzt WINS als NetBIOS Name Server, was auch über Router hinweg funktioniert. P-nodes erzeugt keine Broadcasts und antwortet auch nicht auf diese. Das bedeutet natürlich, dass alle Rechner sich beim WINS registrieren und ihn finden müssen und das bei einem durchgeknallten WINS Server kein Rechner mehr den anderen findet.

M-Node: kombiniert b-node und p-node, indem zuerst versucht wird, einen Rechner per Broadcast zu finden und dann p-node versucht. Hat den Verteil dass bei defektem WINS-Server zumindest im lokalen Segment gearbeitet werden kann.

H-Node: ist ebenfalls eine Kombination von b-node und p-node, aber andersherum. Sprich: es wird erst versucht den WINS zu befragen, wenn das schiefgeht wird ein Broadcast erzeugt. Vorteil: solange WINS läuft, werden keine Broadcast erzeugt, und da für jeden Query zuerst ein p-node Request erzeugt wird, hören die Broadcast sofort wieder auf, wenn der WINS Server wieder da ist.

Die letzte Möglichkeit für kleine Netze mit Router ist b-node mit LMHOST, hier wird erst ein Broadcast erzeugt und dann im LMHOST nach der Adresse gesucht.

WinNT: Benutzerprofile aus der Registry entfernen

Haben Sie User-Accounts gelöscht, sollten Sie auch die eventuell vorhandene User-Profile löschen um die Registry nicht unnötig zu belasten. Gehen Sie folgender Weise vor: -> "Start" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung" -> "System" -> "Benutzerprofile". Wählen Sie dort die nicht mehr benötigten User-Profile aus und klicken Sie dann auf -> "Löschen". Dadurch werden diese Profile aus der Registry entfernt.

WinNT: Beschleunigung / Einstellungen von TCP/IP Netzwerken

Mit einigen Parametern aus der Registry können Sie die Geschwindigkeit Ihrer Netzwerkverbindungen verbessern bzw. das Verhalten bei schlechten Verbindungen einstellen.

unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Tcpip\ Parameters

Schlüssel Typ Angabe als Standard

Dieser Wert gibt an, wieviel Bytes empfangen werden können, bevor eine Bestätigung zurückgesendet wird. Größere Werte verbessern bei umfangreichen Verzögerungen und Netzwerken mit großer Bandbreite die Leistung. Das beste Ergebnis liefert ein Wert mit einer Größe, die ein Mehrfaches der MTU des anderen Netzes enthält.

TcpWindowSize REG_DWORD 8192 bis 0xFFFF Bytes Die TCP-Paketgröße auf dem Netzwerk mal 4. Daraus ergibt sich durch Aufrundung Ethernet-Netzwerken ein Wert von 8760

Legt fest, wie oft das Senden von Daten über eine Verbindung beim Fehlerfall wiederholt werden soll, bevor die Verbindung getrennt wird.

TcpMaxConnectRetransmissions REG_DWORD 0 bis 0xFFFFFFFF 3

Legt fest, wie oft das Senden eines einzelnen Datensegments über eine Verbindung beim Fehlerfall wiederholt werden soll, bevor die Verbindung getrennt wird.

TcpMaxDataRetransmissions REG_DWORD 0 bis 0xFFFFFFFF 5

Gibt an, wieviele Entpunkte einer TCP-Verbindung maximal gleichzeitig geöfnet werden dürfen

TcpNumConnections REG_DWORD 0 bis 0xFFFFFFFE 0xFFFFFE

Legt fest, wie lange die Verbindung nach dem schließen im Zustand TIME_WAIT (2MSL) bleiben darf.

TcpTimedWaitDelay REG_DWORD 0x1E bis 0x12C (Dezimal 30 bis 300) Sekunden 0xF0 (Dezimal 240)

WinNT: BOOT.INI

Die BOOT.INI bestimmt, welches Betriebssystem gestartet wird. Diese Datei befindet sich auf der Start-Partition im Haupverzeichnis und ist versteckt.

Aufbau der BOOT.INI

[boot loader] Infos für Autostart

timeout=30 Wartezeit bis zum automatischen Start

default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partion(2)\WINNT40 Betriebssystem, das automatisch gestartet werden soll.

[operating system] Das Bootmenü zur Auswahl

multi(0)disk(0)rdisk(0)partion(2)\WINNT40="Windows NT Server, Version 4.0"

multi(0)disk(0)rdisk(0)partion(2)\WINNT40="Windows NT Server, Version 4.0 [VGA-Modus]" /basevideo

C:\="MS-DOS" Anderes Betriebssystem

Das ist ein Bootmenü, mit dem man WinNT und auch das alte MS-DOS starten kann.

Die Begriffe bei [operating system]:

multi(0) Festplatten bzw. SCSI-Controller mit BIOS

scsi SCSI-Controller ohne BIOS

rdisk(0) SCSI-LUN-Nummer der entsprechenden Festplatte

disk(0) Nummer des SCSI-Busses

partion(2) Nummer der Partion, auf der sich das BS befindet, Es wird bei 1 angefangen zu zählen

Parameter:

/BASEVIDEO System verwendet den Standard VGA-Treiber

/CRASHDEBUG Automatische Wiederherstellung des Systems

/NOSERIALMICE Deaktiviert die Erkennung einer seriellen Maus an der oder den angegebenen Schnittstellen. Diese Einstellung wird verwendet, wenn WinNT eine Komponente an dieser Schnittstelle wie z.B. ein Modem für eine Maus hält. Angabe: [COMx oder COMx,y,z]

/DEBUG Ein externer (Kernel-)Debugger ist generell "aktiv". NT lässt sich von dort aus unterbrechen. Optional /DEBUGPORT=COMx und /BAUDRATE=y für den dafür benutzen seriellen Port an

/NODEBUG Dadurch werden keine DEBUG-Informationen überwacht. Da das Überwachen sehr aufwendig ist und nur Entwicklern von Bedeutung ist, kann man damit das System schneller machen

/MAXMEM:n Gibt an, wieviel Hauptspeicher NT maximal verwenden soll

/SOS Zeigt die Treiber an, die während des Startens von NT geladen werden

/SCSIORDINAL:n Wird verwendet um zwei identische SCSI-Controller voneinander zu unterscheiden. Der Wert sollte beim zweiten SCSI-Controller auf 1 gesetzt werden

/WIN95[DOS] Nur sinnvoll bei einer DOS-,Windows-95- und NT-Parallelinstallation: ermöglicht die Auswahl des zu ladenden Betriebssystems aus dem NT-Loader heraus. Der Loader übernimmt dann das Umbenennen der DOS-Dateien (io.sys, msdos.sys, command.com, config.sys und autoexec.bat), was ansonsten Win95 übernimmt, wenn beim Starten F4 oder F8 gedrückt wird.

Beispiel: C:\BOOTSECT.W95="Microsoft Win95" /WIN95C:\BOOTSECT.W95="MS DOS 6.22" /WIN95DOSmulti(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT="Windows NT Workstation 4.0"

/ONECPU Startet Mehrprozessorsysteme mit EINER CPU, alle anderen werden ingnoriert.

WinNT: Boot-Diskette

Es ist nicht möglich eine 100% NT-Boot-Diskette zu erstellen. Um NT von Diskette zu starten, braucht man also trotzdem ein installiertes NT auf Festplatte.

Warum eine Boot-Diskette?

Es kann vorkommen, das einige wichtige Boot-Dateien auf der Festplatte defekt sind, oder sich etwas an den Partitionen geändert hat. Wenn Sie nun NT auf einer NTFS-Festplatte haben, hätten Sie nicht die Möglichkeit nur bestimmte Dateien zu ersetzten bzw. Die BOOT.INI anzupassen.

Notfalldiskette:

Sollten Sie eine Notfalldiskette besitzen, spricht nichts dagegen, diese zu benutzen. Aber eine Notfalldiskette hat den Nachteil, dass sie rechnerabhängig ist und dadurch nicht für andere Computer benutzt werden kann. Die Boot-Diskette hingegen ist nur versionsabhängig, kann aber auf jedem Rechner verwendet werden. Es kann vorkommen, das man nur die BOOT.INI anpassen muss, wenn NT auf unterschiedlichen Partitionen installiert wurde.

Man sollte aber trotzdem eine Notfalldiskette anlegen, da bei beschädigter Registry nur mit ihr die Sicherheits-IDs wiederhergestellt werden können.

Erstellen einer Boot-Diskette:

1. Formatieren Sie einen Diskette unter NT.

Benutzen Sie keine unter DOS formatierte Diskette, da diese nach MSDOS.SYS und IO.SYS sucht und nicht nach der von NT benötigten NTLDR

2. Kopieren Sie folgende Dateien von der Startpartion auf die Diskette (es handelt sich um versteckte Dateien, deshalb muss vorher das Anzeigen dieser Dateien im Dateimanager aktiviert werden); wichtig ist auch, dabei die Reihenfolge beim Kopieren zu beachten:

1. NTDETECT.COM

2. NTLDR

3. NTBOOTDD.SYS (diese Datei ist nicht immer vorhanden und wird nur von sehr wenigen SCSI-Systemen benötigt)

4. BOOT.INI

WinNT: Bug

Folgendes sollte man bei NT 4.0 nicht ausprobieren (außer man will NT abstürzen sehen):

1. DOS-Box öffnen

2. Explorer öffnen

3. Beliebige Datei vom Explorer auf die offene DOS-Box ziehen (schreibt den Dateinamen incl. Pfad in die DOS-Box). Bei einigen Rechner stürzt NT sofort ab, bei anderen kann man diese Aktion öfter ausführen. NT stürzt dabei aber auf jeden Fall (Server und Workstation mit und ohne Service Pack 1).

WinNT: Dateien im Explorer verstecken/anzeigen (wie PIF und LNK Dateien)

Die Dateitypen PIF und LNK werden selbst bei Aktivierung von "Anzeige" -> "Optionen" -> "Ansicht" -> "Alle Dateien anzeigen" nicht angezeigt. Wenn Sie diese Dateien auch noch im Explorer sehen wollen, müssen Sie im Registryeditor etwas ändern. Unter HKey Classes Root finden Sie die Schlüssel "LnkFile" und "PifFile". Löschen Sie dort jeweils die Zeichenkette "NeverShowExt" und legen sie eine neue Zeichenfolge mit den namen "AlwaysShowExt"an. Nun solten Sie auch diese Dateien wieder im Explorer sehen.

Wenn Sie die Zeichenfolge "NeverShowExt" bei anderen Dateiendungen eintragen, können Sie damit bestimmen welche Dateiendungen nicht angezeigt werden.

WinNT: Dateitypenbezeichnungen

In den Registry-Einstellungen von NT werden Dateiendungen mit 4-Zeichen wie Dateiendungen mit 3-Zeichen behandelt. Das bedeutet, wenn Sie "DEL *.HTM" eingeben werden auch "*.HTML" Dateien gelöscht. Wollen Sie das verhindern müssen Sie folgendes in der Registry umstellen:

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Filesystem

Den Wert "Win95TruncatedExtensions" Typ REG_DWORD abändern in "0" (0 = ein, 1 = aus; nur die ersten 3-Zeichen werden beachtet).

WinNT: Desktop Themes

Wenn man unter Win95 MS Plus installiert hat, kann man die Win95 Desktop Themes auch unter WinNT 4.0 verwenden. Kopieren Sie die Dateien THEMES.CPL und THEMES.EXE aus dem Win95-Verzeichnis "Windows\System" in das WinNT-Verzeichnis \%Systemroot%\System32.

Nun sollte in der NT-Systemsteuerung das Desktop Themes - Icon erscheinen.

Kopieren Sie alle Dateien aus dem Verzeichnis "Windows\Msapps\Grphflt" nach \%systemroot\System32, stehen Ihnen auch die Hintergrundbilder zur Verfügung

Haben Sie MS Office 97 bzw. MS FrontPage 2.0 installiert, funktioniert THEMES.EXE aus MS Plus nicht mehr. Sie müssen diese Datei durch die THEMES.EXE ersetzen, die mit diesen Anwendungen geliefert wurde (Verzeichnis "\Patches" auf der MS Office- bzw. "\Patch" auf der FrontPage-CD).

WinNT: Disketten und CD-ROM Zugriff beschränken

Normalerweise haben alle Prozesse bei Windows Zugriff auf Disketten und CD-ROM-Laufwerke. Durch eine Änderung in der Registry können Sie den Zugriff auf den nur noch gerade angemeldeten Benutzer einschränken. Erst nach dem abmelden des Benutzers steht das CD-ROM wieder allen zu verfügung.

HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ Winlogon

Tragen Sie dort den neuen Wert "AllocateCDRoms" als Typ: REG_SZ bzw. "AllocateFloppies" als Typ "REG_SZ " ein und weisen Sie ihnen den Wert "1" zu. Dadurch sind die Laufwerke in anderen Prozessen nicht mehr verfügbar.

WinNT: Doppelte Vergabe von IP-Adressen bei DHCP-Servern vermeiden

Ab dem Service Pack 2 ist es möglich, vor der Vergabe einer IP-Adresse von NT überprüfen zu lassen ob die Adresse nicht schon im Netz verwendet wird. Dafür ist jetzt im Menü "Eigenschaften" des Befehls Servers ein Menü eingefügt worden, mit dem Sie die Überprüfung Einstellen können. Standardmäßig setzt NT den Wert auf 0 was keiner Überprüfung entspricht. Die Angabe einer Zahl steuert, wie oft NT einen Ping an die Adresse senden soll, bevor es die Adresse bei nicht bestätigen vergeben soll. Erhält der DHCP-Server auf diesen Ping eine Antwort, wird die Adresse als vergeben gekennzeichnet und wird durch den Eintrag "BAD_ADDRESS" markiert.

WinNT: Druckerprobleme von DOS-Programmen

Fehler: Der Ausdruck von einseitigen Formularen beginnt erst nach ca 30", bei mehrseitigen Formularen wird die letzte Seite erst nach ca 30" ausgedruckt.

Lösung: Suchen Sie in der Registry HKey Local Machine\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ WOW und setzen Sie dort den Eintrag "LPT_timeout" als REG_SZ auf den Wert "1".

WinNT: Eigenes Logo auf dem Anmeldebildschirm

Erstellen Sie ein Bild und Speichern Sie es im Windows Verzeichnis als BMP-Datei ab. Wichtig ist dabei, das sie nur 8 Zeichen als Dateinamen verwenden.

Unter HKey Users \.DEFAULT\ Control Panel\ Desktop: Wenn der Eintrag "Wallpaper" nicht da ist, erstellen Sie ihn neu als "REG_SZ" und weisen sie als Wert den Dateinamen des Logos mit voller Pfadangabe zu.

Folgende Werte können Sie noch als REG_SZ Typ erstellen und anpassen:

TileWallpaper 1 -> Bild wird gekachelt

0 -> Bild wird zentriert auf den Bildschirm dargestellt

WallpaperStyle 0 -> normal

1 -> vergrößern auf den ganzen Bildschirm

Folgende Einstellungen werden nur ausgewertet wenn "TileWallpaper"="0" ist.

WallpaperOriginX Anzahl der Pixel von der linken Bildschirmseite

WallpaperOriginY Anzahl der Pixel von oberen Bildschirmrand

Durch Löschen des Wertes (also Eintrag "Wallpaper" leer) kann auch das Logo weggelassen werden.

WinNT: Eine Auslagerungsdatei für NT und Win95/98

Einige Leute haben NT und Win95/98 auf einem Rechner installiert. Dabei ist es ärgerlich, das beide Systeme eine andere Auslagerungsdatei benutzen und dadurch den doppelten Speicherplatz belegen. Um für beide Systeme nur eine Auslagerungsdatei benutzen zu können, gehen sie so vor:

Unter NT legen Sie die Auslagerungsdatei auf einem Win9x Laufwerk ab ("Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale" -> "Virtueller Arbeitsspeicher"). Die Anfangsgröße und Maximalgröße müssen identisch eingestellt werden.

Unter Win9x legen Sie unter Win9x die Auslagerungsdatei an die selbe Stelle ("Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale" -> "Virtueller Arbeitsspeicher"), auch hier muss die Anfangs- und Maximalgröße identisch eingestellt werden.

Außerdem müssen sie in der "system.ini" folgendes eintragen:

[386Enh]

PagingFile=C:\PAGEFILE.SYS

PagingDrive=C:

MinPagingFileSize=

WinNT: Einstellungen des Replikationsdienstes

WinNT kann Verzeichnisse zwischen mehreren Servern replizieren. In der Registry kann man Einstellungen zum Verhalten des Dienstes vornehmen. Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\Replicator\ Parameters:

Schlüssel Typ Angabe als Standard

Wie oft die zu replizierenden Verzeichnisse auf Veränderung überprüft werden sollen (in Minuten)

Interval REG_DWORD 1 - 60 (Minuten) 5 (Minuten)

Gibt an, wie lange ein Verzeichnis unverändert bleiben muss, bevor es repliziert werden darf (in Minuten).

Dieser Eintrag wird nur bei Verzeichnissen mit "Unterverzeichnissen" berücksichtigt.

GuardTime REG_DWORD 0 (halber Wert vom Eintrag in "Interval") 2 (Minuten)

Wie oft die Aktualisierungsnachricht vom Import-Server versendet wird.

Pulse REG_DWORD 1-10 3

Dieser Wert wird automatisch vom VErzeichnisreproduktionsdienstes gesetz. Wenn der Wert nach einem Fehlerfall immer noch in der Registry stehen sollte, kann er gelöscht werden.

CrashDir REG_SZ Verzeichnissname

Gibt an, wie lange Importserver max. warten dürfen, bevor Sie eine Aktualisierung anfordern. Der Importserver benutzt die Randomzeit des Exportservers,um die Zufallszahl zu ermitteln, wann er die Daten anfordert. Dadurch werden gleichzeitige Zugriffe von vieles Servern vermieden.

Random REG_DWORD 1- 120 (Sekunden) 60

Art der Reproduktion:

1: Der Server verwaltet die Reproduzierung

2: Der Server erhält die Aktualisierungsnachrichten vom Exportserver

3: Der Server exportiert/importiert in beide Richtungen

Replicate REG_DWORD 1-3 3

WinNT: Entfernen der Administrativen Standardfreigaben

Standardmäßig wird von NT jedes Festplattenlaufwerk freigegeben (C$, D$, usw.). Diese Freigaben kann man zwar löschen, NT stellt sie aber nach jedem Neustart wieder automatisch her. Wollen Sie dies verhindern, ändern Sie folgendes in der Registry: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ LanmanServer\ Parameters

Für die Server-Version:

AutoShareServer (REG_DWORD) auf "0" setzen bzw. auf "1" um es wieder zu aktivieren

Für die Workstation-Version:

AutoShareWks (REG_DWORD) auf "0" setzen bzw. auf "1" um es wieder zu aktivieren

WinNT: FAT in NTFS umwandeln

Eine vorhandene FAT- oder HPFS- Partion kann jederzeit in eine NTFS-Partion umgewandelt werden. Dafür stellt NT das Utility CONVERT.EXE zur Verfügung.

Der Vorgang muss immer an der lokalen Arbeitsstation durchgeführt werden, eine Konvertierung über das Netz ist nicht möglich.

Aufruf/Parameter:

CONVERT Laufwerk: /FS:NTFS [/V] [/NAMETABLE:Dateiname]

Laufwerk Gibt das Laufwerk an, das in NTFS konvertiert werden soll. Das aktuelle Laufwerk kann nicht konvertiert werden

/FS:NTFS Der Datenträger wird in NTFS kovertiert

/V Ausfühliches Anzeigen von Infos während CONVERT arbeitet

Dateiname Es wird eine Namensübersetzungstabelle erstellt

WinNT: FAT oder NTFS?

Grundsätzlich ist immer NTFS zu empfehlen. FAT sollte man nur benutzen, wenn man auf die Partion unter DOS zugreifen will oder mit Partitionen unter ca 400 MB arbeitet. Bei diesen kleinen Partitionen ist NTFS nicht zu empfehlen.

Eigenschaften von NTFS:

- bessere Sicherheit und Datenschutz

- bei NTFS können auch für lokale Benutzer nur bestimmte Bereiche zugänglich gemacht werden (bei FAT haben lokale User Zugriff auf alle Verzeichnisse)

- bessere Fehlertoleranz (Hot Fixing)

- gelöschte Dateien lassen sich nicht wiederherstellen (nicht immer von Vorteil)

- geringere Fragmentierung (es dauert viel länger bis eine Festplatte fragmentiert ist als unter FAT)

- erweiterte Attribute

- Dateinamen bis 255 Zeichen

- Dateigröße 16 Tbyte

- Partionsgröße 16 Tbyte

- weniger Overhead. Ein Cluster ist bei einer 1,2 GByte Platte nur 2 KByte groß, bei FAT sind es 32 KByte

- kleinste Partionsgröße 50 MByte

WinNT: Fehler in Service Pack 2

Nach der Installation von Service Pack 2 unter NT 4.0 ist eine Verbindung mit RAS nicht mehr möglich. Um das Problem zu beheben können Sie entweder das Service Pack deinstallieren oder aber Sie führen folgenden Patch aus:

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ RasMan\ PPP

Erstellen Sie einen neuen Eintrag vom Typ REG_DWORD, nennen ihn "DisableMultiLink" und setzen ihn auf "1".

WinNT: Fehlermeldung bei Druckerinstallation

Erscheint bei der Druckerinstallation folgende Fehlermeldung: "Der Vorgang kann nicht abgeschlossen werden. Die Druckverarbeitung ist unbekannt" Lösung: Zunächst schauen, ob in dem Verzeichnis C:\WINNT\system32\spool\prtprocs\w32x86 die Datei WINPRINT.DLL vorhanden ist. Wenn nicht, dann diese Datei, welche sich als WINPRINT.DL_ auf der WinNT-CD befindet, mit dem Expand in das Verzeichnis "entpacken". Anschließend REGEDT32 aufrufen. Dort in folgende Registrierung hineingehen:

Unter HKey Local Machine\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ Print\ Environments\ Windows NT x86\ PrintProcessors\ winprint

Und folgenden Wert hinzufügen: Driver (Typ: REG_SZ), Zeichenkette: winprint.dll.

Im Registry-Editor sieht das dann wie folgt aus: Driver:REG_SZ:winprint.dll

Damit sollte der Fehler wieder behoben sein.

Fehlermeldungen: IRQL_not_less_or_equal

Diese Fehlermeldung "IRQL_not_less_or_equal" tritt auf, wenn von einem Kernelmode-Prozess bzw. ein Treiber versucht in eine falsche Adresse zu schreiben auf die er kein Zugriffsrecht hat.

Meist passiert das, wenn ein Programm von einen fehlerhaften Zeiger, auf die falsche Adresse verwiesen wird. Das Programm versucht nun auf diese fehlerhafte Adresse zuzugreifen, was zu einen Fehler führt. Passiert das im Benutzermodus, kommt es zu einer zugriffsverletzung und das Programm wird beendet. Passiert das aber bei Treibern, die ja meist im Kernelmodus ausgeführt werden, so wird eine STOP 0x0000000A Meldung ausgegeben.

Um jetzt herauszufinden welcher Treiber diese Meldung verursachte, muss man diese Fehlermeldung auswerten. Ich versuche hier mal anhand einer Beispielfehlermeldung aufzuzeigen welche Informationen was aussagen.

STOP 0x0000000A(0xZZZZZZZZ,0xYYYYYYYY,0xXXXXXXXX,0xVVVVVVVV)

IRQL_not_less_or_equal

** Address 0xVVVVVVVV has base at [address] - [driver]

Parameter: Bedeutung:

0xZZZZZZZZ Falsche Adresse auf die verwiesen wurde

0xYYYYYYYY IRQL, der erforderlich war, um auf den Speicher zuzugreifen

0xXXXXXXXX Zugriffsart (0 lesen oder 1 schreiben)

0xVVVVVVVV Adresse der Instruktion, die versuchte auf den Speicherbereich zuzugreifen

Liegt der letzte Parameter (0xVVVVVVVV) im Adressbereich eines Gerätetreibers des Systems, wissen Sie, welcher Gerätetreiber gerade lief, als der Speicherzugriff geschah. Dieser Treiber ist oft in der dritten Zeile des STOP Bildschirms zu finden.

WinNT: Fehlermeldung beim Zugriff auf das Diskettenlaufwerk

Wenn Sie mit DOS-Anwendungen arbeiten, kann es vorkommen, das beim Zugriff auf ein Diskettenlaufwerk die Fehlermeldung "Laufwerk nicht bereit" erscheint. Wenn Sie aber die Anwendung beenden und die Diskette über den Explorer öffnen, ist alles einwandfrei.

Dieser Fehler tritt auf, wenn einem DOS-Fenster und der grafischen Benutzeroberfläche von NT gleichzeitig auf das Diskettenlaufwerk zugegriffen wird. NT unterstützt nämlich nur den gleichzeitigen zugriff von der grafischen Benutzeroberfläche aus. In einen solchen Fall müssen sie alle Anwendungen unter NT schließen die auch noch auf das Diskettenlaufwerk zugreifen.

WinNT: Fehlermeldung: Nicht genügend Server-Speicherplatz verfügbar

Sollte bei Ihnen eine Fehlermeldung beim Starten von NT kommen, das es nicht möglich ist, einen Dienst bzw. ähnliches zu starten, weil nicht genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, Sie aber eigentlich genug Speicher haben, kann es daran liegen, das einige Programmteile nachinstalliert, aber nicht mit dem aktuellen Service Pack auf den neuesten Stand gebracht wurden. Es ist daher wichtig, nach Durchführen von Änderungen an den Systemdateien auch wieder das Service Pack neu einzuspielen!

WinNT: Fernzugriff auf die Registry ausschalten

Bei NT 3.51 und bei NT 4.0 sind Teile der Registry für die Gruppe "Everyone" für den Fernzugriff freigeschaltet. Dadurch ist es jedem Benutzer in Netz möglich, der Zugriff auf den Registry-Editor hat, die Registry von anderen Rechner im Netz zu bearbeiten.

Zur Sicherheit im Netz, sollte man das auch bei den WS nur auf das Administratorkonto beschränken.

Um einen Fernzugriff auf die Registry zu unterbinden (Server oder Workstation), muss folgender Registry-Key in die Registry eingetragen werden (hier wird der ganze Weg angeben, die Schlüssel sind aber in der NT 4.0-Version schon angelegt und es müssen dort nur die Berechtigungen geändert werden. Bei NT 3.51 müssen die Schlüssel aber erst noch angelegt werden).

1. In den folgenden Schlüssel wechseln:

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control

2. Mit Menü "Bearbeiten" -> "Schlüssel hinzufügen" folgenden Schlüssel eintragen:

Schlüsselname: SecurePipeServers

Klasse: REG_SZ

3. In den folgenden Schlüssel wechseln

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ SecurePipeServers

4. Mit Menü "Bearbeiten" -> "Schlüssel hinzufügen" folgenden Schlüssel eintragen:

Schlüsselname: winreg

Klasse: REG_SZ

5. In den folgenden Schlüssel wechseln

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ SecurePipeServers\ winreg

6. Mit Menü "Bearbeiten" -> "Wert hinzufügen" folgen Wert eintragen:

Wertname: Description

Datentyp: REG_SZ

Zeichenkette: Registry Server

7. In den folgenden Schlüssel wechseln

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ SecurePipeServers\ winreg

8. Mit Menü "Sicherheit" -> "Berechtigungen". Nun alle Gruppen entfernen die keine Berechtigung für einen Fernzugriff mehr haben soll.

Erst nach einem Neustart des Rechners sind die Änderungen in der Registry wirksam.

WinNT: Festplattenfehlertoleranz (Raid-Level)

WinNT unterstützt softwaremäßig nur Raid-Level 0, 1 und 5, hier werden aber wegen der Vollständigkeit alle Raid-Level erklärt:

Raid Level 0:

Wird auch als Striping bezeichnet. Bei diesem Level werden mehrere Festplatten zu einem einzigen Datenbereich zusammengefügt. Der Controller verteilt die Daten auf mehrere Kanäle und Festplatten. Dadurch lässt sich eine höhere I/O- Bandbreite erzielen, weil Daten parallel gelesen und geschrieben werden können. Da keine Datenredundanz vorgesehen ist, sorgt das nur für eine höhere Geschwindigkeit, kann aber keine Datenverluste bei Fehlern verhindern. Aus diesen grunde wird dieses bei Servern nicht verwendet.

Sicherheit: Keine; sobald eine Festplatte ausfällt, sind alle Daten verloren.

Nutzfaktor: Sehr gut, da der gesamte Platz nur für Daten verwendet wird.

Bemerkung: Sehr hohe Performanz bei großen Datenmengen.

Raid Level 1: Wird auch als Mirroring (Plattenspiegelung) bezeichnet. Hier werden sämtliche Daten parallel auf zwei Festplatten geschrieben.

Sicherheit: sehr hoch, denn wenn eine Festplatte ausfällt stehen die Daten auf der anderen noch zur Verfügung. Nutzfaktor: 0,5 und ist damit sehr schlecht, da immer nur die Hälfte der Kapazität zur Verfügung steht. Bemerkung: Wird bei Servern bis ca 7 GByte verwendet.

Raid Level 2: Fügt den Daten einen Fehlerkorrektur-Code hinzu. Bemerkung: Wird heute so gut wie nicht mehr eingesetzt.

Raid Level 3: Diese Lösung besteht aus mindestens 3 Festplatten, wobei die eine nur für die Korrekturdaten verwendet wird.Es wird also für jede Datenzeile noch ein Parity-Block angelegt und auf einer zusätzlichen Festplatte gespeichert. Fällt nun eine Festplatte in diesen System aus, können die darauf gespeicherten Daten aus den restlichen Daten und den Parity-Daten wieder hergestellt werden. Dieses System weist bei sequentiellen Lese-und Schreibzugriffen eine gute Performance auf, bei verteilten Schreibzugriffen geht die Geschwindigkeit aber stark nach unten. Sicherheit: ist gegeben, bei Ausfall einer Festplatte können die Daten aus den noch vorhandenen errechnet werden. Vorteil: Lese Performanz wird durch kleine Blöcke verbessert. Nachteil: Schreiben der Daten recht langsam. Bemerkung: wird bei Servern ab 8GByte eingesetzt.

Raid Level 4: Wird auch als Data Guarding bezeichnet. Raid 4 gleicht in der Arbeitsweise Raid 3 hier wird jedoch eine größere Block Größe gewählt. Sicherheit: wie bei Level 3. Vorteil: Lese-Performanz wird zu Level 3 gesteigert, überlappender Zugriff möglich. Nachteil: Schreibzugriff zwar schneller als bei Level 3 aber immer noch nicht sehr gut.

Raid Level 5: Wird auch als Distributed Data Guarding bezeichnet. Wie Level 4 nur dass hier Parity-Daten auf alle Festplatten verteilt werden und nicht auf einer extra Festplatte abgelegt werden. Dadurch werden verteilte Schreibzugriffe beschleunigt. Typischerweise wird Raid 5 bei Server mit großen Festplattenkapazitäten verwendet. Durch die Berechnung der Parity-Daten kann dieses System nit die Performance von Raid 0 oder Raid 1- Systemen erreichen. Sicherheit: wie bei Level 3. Vorteil: Schreibzugriff schneller, weil nun auch hier ein überlappender Zugriff möglich. Nachteil: hängt von der Anzahl der Festplatten ab. (bei 3 Festplatten ca 0,67 , bei 8 Platten steigt er schon auf 0,86). Bemerkung: wird bei Servern ab 8GByte eingesetzt.

Raid Level 10: Das ist eine sehr neue Art der Datenspeicherung und ist eine Kombination aus Raid 0 und Raid 1. Da hierbei keine Parity-Daten berechnet werden müssen, eignet sich das System besonders für die Speicherung von großen redundanten Datenmengen. Sicherheit: wie bei Level 1. Vorteil: Schreibzugriff schnell, da keine Parity-Daten berechnet und geschrieben werden müssen. Nutzfaktor: 0,5 und ist damit sehr schlecht, da immer nur die Hälfte der Kapazität zur Verfügung steht. Bemerkung: wird bei Servern größer 10GByte eingesetzt.

WinNT: FTP-Verzeichnissanzeige mit Informationen

Der im MS IIS integrierte FTP kann zu jedem Verzeichnis eine Informatiosdatei ausgeben. Diese Funktion müssen Sie aber erst in der Registry einstellen. Unter HEKY_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Services\ FTPSVC\ Parameters setzen Sie den Wert "AnnotateDirectories" auf "1".

Die Informationen, die der FTP-Dienst anzeigen soll, müssen sich im jeweiligen Verzeichnis befinden und zwar in einer Datei mit den Namen "ftpsvc.ckm". Diese Datei sollte man am besten mit dem Attribut "Hidden" versehen, damit sie nicht im FTP-Verzeichnis angezeigt wird.

WinNT: Große Festplatten komprimieren

NT unterstützt bei der Komprimierung nur eine Clustergröße von maximal 4096 Bytes. Wird beim Formatieren einer Festplatte aber keine Clustergröße angegeben, setzt NT ab Partitionen größer als 4 GByte die Clustergröße auch höher. Wenn Sie auch auf solchen Partitionen noch mit komprimierten Daten arbeiten wollen, müssen Sie beim Formatieren der Partition die Clustergröße vorgeben. Entweder über die Eingabeaufforderung mit "Format /a", im Festplatten-Manager können Sie die Größe im Menü angeben.

WinNT: Herunterfahren im Anmelde-Screen Ein/Ausblenden

Standardmäßig ist bei der NT Server Version in Anmeldebildschirm "Herunterfahren" nicht zu sehen. Man muss sich erst anmelden, um den Server herunterfahren zu können. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie das auch so lassen, damit nicht jeder den Server herunterfahren kann. Wollen Sie aber trotzdem diesen Eintrag wieder haben, können Sie in der Registry wieder einschalten.

Unter: HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ Winlogon\

setzen Sie den Wert "ShutdownWithoutLogon" als Typ "REG_SZ " auf "1".

Wenn Sie den Eintrag auf "0"setzen, können Sie Herunterfahren auch auf der Workstation ausblenden.

WinNT: HPFS

Für Formatieren in HPFS-Format benötigt man die Format-Routine aus der Version 3.5 und, damit NT 4.0 HPFS auch lesen kann, den Treiber PINBALL.SYS, ebenfalls aus NT 3.51. Kopieren Sie diesen Treiber nach \%Systemroot%\System32\Drivers.

Außerdem sind ein paar Einträge in der Registry notiwendig:

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Pinball

Schlüssel Typ Wert

ErrorControl REG_DWORD 0x1

Group REG_SZ Boot file system

Start REG_DWORD 0x1

Type REG_DWORD 0x2

Markieren Sie zunächst den Schlüssel "Services", klicken mit der rechten Maustaste darauf und wählen -> "Neu" -> "Schlüssel". Nennen Sie den Schlüssel "Pinball".

Um die restlichen, oben aufgelisteten, Einträge einzufügen, öffnen Sie "Pinball", klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das rechte Fenster, wählen Sie ->"Neu" -> Datentyp , geben Sie die Einträge ein und weisen ihnen entsprechende Werte zu (Doppelklick auf einen Eintrag und Wert eintippen).

Unter NT 3.51 lautet der Eintrag für den "Start" -Parameter "0x4", das entspricht im Control Panel unter Device dem Status "Disabled". Mit dieser Einstellung startet NT 4.0 das Filesystem nicht mehr. Der von HPFS übernommene Parameter 0x1 (System) funktioniert dagegen problemlos. Sie sollten vorher ein Backup durchführen !

WinNT: Installation

Die Installation von WinNT 4.0 und WinNT 3.51 verläuft unterschiedlich, da aber die wichtigsten Schritte und Einstellungen (z.B. die Parameter) gleich sind, wird die Installation von WinNT 3.51 hier nicht gesondert beschrieben.

Je nachdem, ob es sich um Server oder Workstation handelt, und je nach gewählten Optionen, werden einige der unten aufgelisteten Einstellungen bei der Installation nicht angezeigt. Fahren Sie dann mit der nächsten, für Sie in Frage kommenden Option, fort.

1. Starten der Installation:

Die Möglichkeiten: 1. Installation über Disketten (dafür verwenden Sie die beigelegten Disketten)

2. Installation über von NT unterstütztes CD-ROM (hierfür werden nur die ersten 3 Bootdisketten benötigt)

Sollten Sie die Bootdisketten verloren haben, können Sie sie mit "WINNT /OX" jederzeit erstellen. Durch Aufruf von "WINNT /B /OX" werden die Bootdisketten auf die Festplatte kopiert, so dass Sie keine Disketten mehr benötigen.

3. Installation ohne Disketten.

4. Update einer älteren NT-Version.Wenn Sie die Installation unter einer älteren NT-Version aufrufen, müssen Sie sie mit "WINNT32" starten.

5. Installation von der Festplatte (so lässt sich NT auch mehrfach installieren, da die Dateien nicht gelöscht werden)

Installation ohne Disketten:

Die Installation lässt sich normalerweise nicht unter Win 3.x bzw. Win95 durchführen. Mit dem undokumentierten Schalter /W ist sie aber auch unter Windows im DOS-Fenster möglich.

Bei der Installation ohne Disketten, können Sie zwischen "mit Bootdisketten" oder "ohne Bootdisketten" wählen. Wenn Sie mit der drei Bootdisketten arbeiten wollen, rufen Sie "WINNT" auf, dadurch werden die drei benötigten Bootdisketten erstellt (sollten sie die Disketten schon haben rufen sie die Installation mit "WINNT /X" auf). Nach Erstellen der Bootdisketten werden temporäre Dateien auf die Festplatte in das Verzeichnis "$WIN_NT$.~LS" kopiert.

Wenn Sie ohne Boot-Disketten arbeiten wollen, rufen Sie die Installation mit "WINNT /B" auf. Nun werden auch die Boot-Disketten auf die Festplatte kopiert und zwar in das Verzeichnis "$WIN_NT$.~BT". Wenn Sie die Installation aber unter dem MS-DOS-Modus von Win95 durchführen wollen, müssen Sie das Laufwerk mit "LOCK C:" vorher freigeben, da Win95 sonst nicht zulässt, dass Windows NT den Boot-Sector ändert.

Wenn Sie neuere Treiber für Ihre Hardware haben, als die, die Windows NT beigelegt wurden (z.B. bei neuem Adaptec 2940-Treiber und Windows NT 3.51), sollten Sie die Installation mit "WINNT /B" starten. Nachdem die Windows NT-Dateien auf die Festplatte kopiert wurden, legen Sie eine DOS-Bootdiskette ins Laufwerk und booten von ihr. Nun müssen die neuen Treiber in beide NT-Verzeichnisse ("$WIN_NT$.~LS" und "$WIN_NT$.~BT") kopiert werden. Starten Sie anschließend den Rechner neu.

Installation von der Festplatte:

Bei dieser Vorgehensweise werden die Installationsdateien nach der Installation nicht von der Festplatte gelöscht und es ist jederzeit möglich, das Setup wieder aufzurufen. Außerdem ist es im Gegensatz zu einer diskettenbasierenden Installation möglich, die automatische Hostadapter-Erkennung zu übergehen und einen vom Hardwarehersteller gelieferten Treiber zu installieren.

Starten Sie das Setup mit "WINNT /B /OX" (Verzeichnis "I386" der NT-CD-ROM) Nun werden alle zum Booten benötigten Dateien auf die Festplatte kopiert.

Kopieren Sie nun alle Dateien aus dem Verzeichnis "I386" (NT-CD-ROM) in ein beliebiges Verzeichnis Ihrer Festplatte. Wichtig ist dabei nur, dass Ihr letztes Verzeichnis ebenfalls "I386" heißt.

Danach änderen Sie mit einem Texteditor die Datei "TXTSETUP.SIF" aus dem Verzeichnis C:\. In der Sektion [SourceMedia] entfernen Sie das " ; " vor "upsourcedevice" und tragen dort die Festplatten- und Partionsnummern ein, wo die Installationsdaten liegen. Sollten Sie das Verzeichnis "I386" nicht ins Hauptverzeichnis der Platte kopiert haben müssen Sie das auch noch unter "setupsourcedir" den Pfad angeben. Alternativ zur Festplatten-Angabe wird dort auch "\device\cdrom" akzeptiert. Jetzt muss nur noch die Datei "c:\$win_nt$.~bt\winnt.sif" geändert werden. Dort ändern Sie msdosinitiated= "1" in "0" um.

Nach der Installation können Sie durch einfaches Ändern der "BOOT.INI" die Installation jederzeit wieder neu starten. Dazu brauchen Sie nur folgende Zeile einzufügen: C:\$win_nt$.~bt\bootsect.dat="NT-Installation"

2. Nach dem Kopieren der Dateien wird der Rechner neu gestartet

3. Nun haben Sie die Auswahl zwischen Installation oder Reparatur einer bestehenden Installation

4. NT zeigt nun alle gefundenen Massenspeichergeräte an:

Hier werden gefundene Controler angezeigt. Wenn ihr Adapter nicht gefunden wurde, haben Sie nun die Möglichkeit, den Treiber manuell hinzufügen.

5. Nun wird eine Lizenzabfrage durchgeführt

6. Hardwareeinstellung

Hier werden gefundene Einstellungen für Computer, Anzeige, Tastatur, Sprache und Maus angezeigt. Sollten die Einstellungen Ihrer Konfiguration nicht entsprechen, können Sie sie nun ändern.

7. Auswahl der Festplatte bzw. Partition

Nun können Sie auswählen auf welcher Festlatte bzw. Partition NT installiert werden soll. Mit "C" können Sie Partitionen erstellen, mit "D" vorhandene Partitionen löschen.

8. Dateisystem

Hier können Sie das zu installierende Dateisystem wählen. Sie können sich für FAT oder NTFS entscheiden. Wenn die Partition schon formatiert war, können Sie sie umwandeln ohne die Daten zu löschen!!!

Es sollte eigentlich immer NTFS gewählt werden, da dieses Dateisystem alle Sicherheitsfunktionen von NT unterstützt.

9. Verzeichnis

Hier können Sie das Installationsverzeichnis angeben.

10. Überprüfen des Datenträgers

11. Kopieren der Systemdateien

12. Neustart

13. Installationsart

Hier können Sie zwischen Standard- und benutzerdefinierten Installation wählen. Zu empfehlen ist die "benutzerdefinierte Installation". Bei dieser Einstellung trifft der Computer auch die Entscheidungen , Sie haben aber die Möglichkeit, einzugreifen und sie zu verändern.

14. Benutzername

Nachdem Sie auf "Weiter" geklickt haben, werden Sie nach Benutzer- und Firmennamen gefragt.

15. Computernamen

16. Administrator-Passwort

Jetzt sollen Sie ein Passwort für den Administrator (der Administrator hat alle Rechte) eingeben.

17. Notfall-Diskette

Nun werden Sie gefragt, ob NT eine Notfall-Diskette erstellen soll. Auf dieser Diskette werden die wichtigsten Einstellungen gespeichert und im Notfall kann damit die Konfiguration wiederhergestellt werden.

18. Tools auswählen

Nun können Sie auswählen, welche Programmteile Sie installieren wollen.

19. Netzwerk-Einrichtung

Sie werden nun gefragt, ob ein Netzwerk installiert werden soll.

20. Netzwerkkarte

Sie können hier mit "START search" automatische Suche nach einer Netzwerkkarte starten, oder aber mit "Select from list" selbst eine Netzwerkkarte aus der Liste auswählen.

21. Netzwerk-Protokoll wählen

Hier können Sie die Protokolle auswählen. Zur Auswahl stehen: TCP/IP, IPX/SPX und NetBEUI

22. Network Services

Sie können nun die zu installierende Dienste auswählen.

23. Netzwerk Adressen

Hier müssen Sie Angaben zur IRQ und E/A-Adresse machen. NT versucht sie automatisch zu erkennen und zeigt vermutlich schon die richtigen Adressen an.

24. TCP/IP Setup

Wenn Sie das TCP/IP-Protokoll mit ausgewählt haben, müssen Sie noch weitere Einstellungen vornehmen wie: TCP/IP-Adresse , Subnet Mask usw.

25. Binding Informationen

Hier zeigt NT die einzelnen Bindungen an. Sie können Bindungen Ein- bzw. Ausschalten

26. Starten des Netzwerks

27. Nun werden Sie nach Ihrer Zeitzone gefragt

28. Grafikkarte

Hier können Sie die Grafikkarte einstellen. Es ist nur möglich die Auflösung, Bildwiederholfrequenz und Farbenzahl zu ändern. Ein Ändern der Grafikkarte ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Sie können die Installation erst fortsetzen, wenn Sie die Auflösung mit "TEST" ausprobiert, und die Frage positiv beantwortet haben.

29. Nun werden die letzten Dateien kopiert

30. Wurde erstellen einer "Notfall Diskette" angekreuzt, wird sie jetzt erstellt

31. Löschen der temporären Dateien

32. Rechner Neustart

Nun ist die Installation beendet

WinNT: Installation eines HP SCSI Scanners

Für die Scanner wird meist eine Installationsroutine mitgeliefert, die eine Installation des Scanners automatisch durchführen kann. Diese Beschreibung ist also mehr für die Information gedacht bzw. für NT 3.51, wo man mit diesen vorgehen auch die Scanner einbinden kann.

Folgende Scanner werden unterstützt : HP ScanJet 4c, 3c, IIcx, IIc, IIp und 3p.

ScanJet und HP ScanJet plus sowie Interface-Karten C1752-66500 und C1753-66500 werden von WinNT nicht unterstützt.

Als Rootverzeichnis wird \WINNT\ angenommen.

16 Bit Programme :

Folgende Dateien müssen sich in unten angegebenen Verzeichnissen befinden :

HPSCAN32.DLL \WinNT\system32

HPSCAN16.SYS \WinNT\system32\drivers

In der CONFIG.NT wird folgendes eingetragen :

device=%SystemRoot%\system32\drivers\HPSCAN16.SYS

Unter HKey Local Machine\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services\ Scsiscan ändert man den Eintrag wie nachfolgend: Start: value ist 0.

32 Bit Programme:

Folgende Dateien müssen sich in unten angegebenen Verzeichnissen befinden :

hpscnmgr.dll \WinNT\system32

hpsj32.dll \WinNT\system32

hpscnmgr.hlp \WinNT\system32

hpscntst.dll \WinNT\system32

WNASPI32.DLL \WinNT\system32

aspi32.sys \WinNT\system32\drivers

In der Sektion HKey Local Machine\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services

wird ein Schlüsseleintrag mit dem Namen ASPI32 vorgenommen.

Danach werden folgende Einträge gemacht :

Value Name Data Type Data

ErrorControl REG_DWORD 1

Start REG_DWORD 2

Type REG_DWORD 1

In der Sektion HKey Current User\ ControlPanel\ MMCPL, muss ein Eintrag erstellt werden: Value Name Data Type Data

HPScanJet REG_SZ \WinNT\system32\hpscnmgr.dll

Starten Sie den Rechner neu.

Wenn möglich sollte jetzt Service Pack 5 installiert werden, es kann nämlich passieren, wenn ein Scanner-Programm gestartet wird, dass das Ereignisprotokoll jede Sekunde mit ca. 6 (!) Meldungen aktiv wird. Ab Service Pack 4 ist der Fehler behoben.

WinNT: Installation mit Adaptec 2940 funktioniert nicht

Ab BIOS Version 2.21 beendet WinNT die Installation mit einem Fehler. Das liegt am SCSI-Treiber. Man braucht den neuen Treiber aus dem Service Pack 3 oder von EZ-Drive 4.0.

Installieren Sie WinNT mit WINNT.EXE /B. Nachdem die Dateien kopiert wurden, starten Sie den Rechner mit einer Bootdiskette, kopieren den aktuellen Treiber (Datei AIC78xx.SYS) ins NT-Installationsverzeichnis (Sie müssen den Treiber 2 mal kopieren, einmal für die Installationsroutine in das Verzeichnis "$WIN_NT$.~BT"und in das Verzeichnis aus dem die Installation erfolgt "$WIN_NT$.~LS") und überschreiben die alte Version. Nach Rechner-Neustart kann die Installation nun normal fortgesetzt werden.

WinNT: Internet Information Server installieren

Für die Installation von IIS wird normalerweise NT-Server oder Service Pack 3 benötigt. Mit einem Trick lässt sich der IIS aber auch auf der Workstation installieren. Unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ ProductOptions\ ProductType ändern Sie: REG_SZ: Winnt in REG_SZ: ServerNt.

WinNT: ISDN im Netzwerk

Die Lage im ISDN-Bereich ist fast unverändert: Für passive Karten gibt es kaum Treiber (Stand Juli 99). Stehen Treiber für aktive Karten zur Verfügung, ist ISDN relativ problemlos nutzbar. Als Alternative bieten sich externe ISDN- Terminaladapter an, die über AT-Befehle angesprochen werden können und die vielfach auch von WinNT 4.0 direkt unterstützt werden.

Obwohl aktive Karten im Workstation-Bereich überdimensioniert sind, bieten die Hersteller keine Treiber für die günstigen ISDN-Karten an.

Im professionellen Bereich geht der Trend von ISDN zu Routern. Das Problem, ISDN-Verbindungen mit WindowsNT herzustellen, löst sich so durch die Konfiguration des Routers als Gateway.

WinNT: Keine Bildschirmmeldungen beim Booten

Unterbrechungen des Bootvorganges, die durch Bildschirmmeldungen verursacht werden, können mit einem Eintrag in der Registry abgestellt werden. Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ Windows erstellen Sie einen DWORD-Wert mit dem Namen "NoPopUpsOnBoot".

Sie können diesem Eintrag zwei mögliche Werte zuweisen:

0 Bildschirmmeldungen zulassen

1 keine Bildschirmmeldungen zulassen

WinNT: Keine Fehlermeldungen anzeigen

Fehlermeldungen werden normalerweise als PopUp-Meldungen auf dem Bildschirm angezeigt und können bei Servern manchmal störend wirken. Sie können sie aber mit dem Registry-Editor abschalten.

Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ Windows die Zeichenfolge "ErrorMode" (REG_DWORD) und nehmen dort die gewünschte Einstellung vor. Es sind folgende Werte möglich:

0 Fehlermeldungen als PopUp Meldung anzeigen

1 keine Systemfehlermeldungen mehr anzeigen. Anwendungen können aber Fehlermeldungen ausgeben

2 keine Fehlermeldungen ausgeben.

WinNT: Kernel Stack Error

Wenn NT einen "Kernel Stack Error" meldet, kann das an fehlender Auslagerungsdatei (Pagefile) liegen. Würde diese gelöscht, legen Sie einfach eine neue an. Ist die Auslagerungsdatei aber vorhanden, ist mit aller Wahrscheinlichkeit Ihre Festplatte defekt. Hier hilft je nach Größe des Fehlers nur noch Austauschen der Festplatte.

WinNT: Kommandozeile

Mit einem Eintrag in der Registry kann man erreichen, das NT auf Tastendruck die Eingabe automatisch vervollständigt. Unter HKey Current User\ Software\ Microsoft\ Command Processor den Eintrag "CompletionChar" suchen. Ein Wert größer als 0 steht hier für die Taste. Der Wert gibt den ASCII-Code der jeweiligen Taste an (z.B: 9 für die Tabulatortaste).

Hinweis: Sie können hierfür auch das Programm 4DOS/NT verwenden. Es bietet neben dieser viele weitere nutzliche Funktionen.

WinNT: Konfiguration einer Internetanbindung

Hier wird beschrieben, wie Sie bei einer bestehenden RAS-Installation eine Konfiguration für Internetzugang erstellen.

Rufen Sie über -> "Arbeitsplatz" -> "DFÜ-Netzwerk" das Telefonbuch auf. Machen Sie das zum ersten Mal, meldet NT, dass noch keine Einträge bestehen, und fordert Sie zum Anlegen eines Eintrages auf. Haben Sie schon Einträge angelegt müssen Sie über -> "Neu" einen neuen Eintrag hinzufügen.

Markieren Sie "Eintrags- und Modemeigenschaften bearbeiten" und klicken auf "Weiter".

Nun sehen Sie eine Dialogbox mit den Namen "Neuer Telefonbucheintrag" mit folgenden Möglichkeiten:

Einträge: Hier legen Sie das zu verwendende Modem fest und geben die Telefonnummer an. Unter "Andere" können Sie weitere Telefonnummer angeben, die benutzt werden, wenn die erste z..B. besetzt sein sollte.

Server: Hier werden die Server-Eigenschaften definiert. Bei den meisten Providern müssen Sie hier als Protokoll "PPP; Windows NT, Windows95 Plus, Internet" auswählen. Einige wenige benötigen noch "SLIP Internet". Unter "Netzwerkprotokolle" wählen Sie "TCP/IP" aus, da im Internet TCP/IP verwendet wird.

Klicken Sie nun auf "TCP/IP-Einstellungen". Bei den meisten Internetanbietern wählen Sie bei der ersten Auswahlmöglichkeit "IP-Adresse, die dem Server zugeordnet ist", da Sie nur in den seltensten Fällen eine fest zugeordnete Adresse bekommen. Die zweite Einstellung müssen Sie auf "Namens-Server-Adresse angeben" ändern und die Adresse vom Namens-Server eintragen. Diese Adresse muss nicht unbedingt die vom Provider sein, sondern kann auch von einem anderen Server herkommen.

Bei CompuServe lauten DNS-Adressen z.B:

149.174.211.5

Bei T-Online:

149.25.2.129 DNS-Adresse

149.25.3.34 IP-Adresse

Skript: Hier geben Sie ein Skript des jeweiligen Provider an.

Für CompuServe wird schon ein Skript mitgeliefert (CIS.SCP). Sie haben aber auch die Möglichkeit ein Skript zu verändern oder ein eigenes zu laden (Skripts müssen sich im Verzeichnis \%Systemroot%\System32\RAS\ befinden und die Endung *.SCP haben.

Sicherheit: Hier geben Sie an, wie Passwörter übertragen werden sollen. Bei den meisten Provider funktioniert die Auswahl "Nur verschlüsselte Echtheitsbestätigung annehmen", die Sie auch aus sicherheitstechnischen Gründen benutzen sollten. Nur wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie auf "Beliebige Echtheitsbestätigung (einschl. Unverschlüsselte) annehmen" umsteigen. Nun sollte einer Verbindung über RAS nichts mehr im Wege stehen.

WinNT: Logfile Einstellungen

Unter NT können Sie eine Log-Datei erstellen lassen, in der alle Ereignisse protokolliert werden.

Unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ CrashControl können Sie einstellen, ob eine Log-Datei angelegt werden soll:

Schlüssel Typ Angabe als Standard

Festlegen ob nach einem Fehler NT neu gestartet werden soll

AutoReboot REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1

Legt fest, ob Fehlerinformationen in eine Datei geschrieben werden sollen

CrashDumpEnabled REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1

Gibt den Ort und die Datei an, in den das Fehlerdump geschrieben werden soll

DumpFile REG_EXPAND_SZ Pfad "%Systemroot%\MEMORY.LOG"

Gibt an, ob Systemereignisse in eine Protokolldatei geschrieben werden sollen

LogEvent REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1(siehe auch: Logfile Einstellungen)

Legt fest, ob eine Protokolldatei überschrieben werden soll

Overwrite REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1(siehe auch: Logfile Einstellungen)

Legt fest, ob eine Administratormeldung ausgegeben werden soll

SendAlert REG_DWORD Boolean WS = 0

Server = 1

Wenn "LogEvent" aktiviert ist und es kann keine neue Datei erstellt werden, wird beim Versuch das Logfile zu schreiben eine Fehlermeldung ausgegeben und die Ereignisse werden nicht mehr protokolliert. Ein weiteres Arbeiten mit dem Rechner ist aber noch möglich. Wollen Sie sicherstellen, dass der Rechner niemals ohne zu protokollieren arbeitet, finden (ggf. eintragen) Sie unter HKey Local MachineS\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Lsa

die Zeichenfolge "CrashOnAuditFail" und weisen ihr als Wert "1" zu. Wenn nun beim Erstellen der Log-Datei ein Fehler auftritt, beendet der Rechner die Arbeit und bleibt stehen.

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ EventLog in den drei Schlüsseln:

\Application \Security \System

können Sie jeweils in der Zeichenfolge "File" Pfad und Namen der Log-Datei angeben, die zum Speichern der Dateien benutzt werden soll. Standardmäßig legt NT die Datei im Verzeichnis "%SYSTEMROOT%\System32\Config" ab.

WinNT: Login ScreenSaver

Wenn Sie einen eigenen Screensaver unter NT einstellen, hat das keinen Einfluss auf den Login-Screensaver. Wenn keiner auf net angemeldet ist, wird standardmäßig der NT ScreenSaver geladen. Wenn Sie hier auch einen anderen haben wollen, müssen Sie das über die Registry ändern. Unter HKey Users\ DefaultT\ Control Panel\ Desktop

Schlüssel Typ Angabe als Standard

Gibt an, ob ein ScreenSaver angezeigt werden soll. Mit 1 wird der ScreenSaver aktiviert.

ScreenSaveActive REG_SZ Boolean 1

Gibt den Prozentsatz an freiem Speicherplatz auf dem Datenträger an, der unterschritten werden muss, damit eine Warnmeldung gesendet wird

SCRNSAVE.EXE REG_SZ Dateiname SS3DFO.SCR

Legt die Anzahl der Systemfehler fest, die auftreten dürfen, bevor eine Warnmeldung gesendet wird

ScreenSaveTimeOut REG_SZ Sekunden 30

Wird nach Neustart aktiv.

WinNT: Lokale Anmeldung ohne Serververbindung unterbinden

1. Die User dürfen nicht als lokale User auf ihren Arbeitsstationen eingetragen sein.

2. Im Benutzer-Manager für Domänen müssen unter Profile "User Profile Path" die Pfade für serverbasierte Profile für die fraglichen User richtig gesetzt werden (\\Server\netlogon).

3. Auf den Workstations muss ein Registry-Eintrag geändert werden. Dazu gehen Sie wie folgt vor: HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows NT\ CurrentVersion\ Winlogon

Falls noch nicht vorhanden, erstellen Sie dort einen neuen DWORD-Wert mit dem Namen DeleteRoamingCache.

Der dazugehörige Hex-Wert wird auf 1 gesetzt.

4. Nun müssen noch eventuell lokal gespeicherte Benutzer-Profile der fraglichen User über "START" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung" -> "System" -> "User Profiles" gelöscht werden.

5. Anschließend muss das System neu gestartet werden.

Ist dies geschehen, können sich die Mitarbeiter ganz normal einloggen, sofern eine Serververbindung aufgebaut wird.

Bei Beendigung der ersten "Sitzung" werden die benutzerspezifischen Daten an den Server übergeben und die Speicherung auf der Workstation gelöscht. Bei einer fehlenden Serververbindung sollte es den Usern nun nicht mehr möglich sein, sich mit der eigenen User ID lokal auf der Workstation anzumelden, da kein (gecachtes) Profil vorhanden ist.

WinNT: Mitsumi CD-ROM nachträglich installieren

-> "Hauptgruppe" -> "Windows NT-Setup" -> "Optionen" -> "SCSI-Adapter hinzufügen" -> "Mitsumi CD-ROM". Warum Mitsumi CD-ROM´s als SCSI-Adapter verwaltet werden, ist nicht nachvollziehbar, aber es funktioniert.

WinNT: Modem CRC-Fehler (COM-Port Einstellung)

Der Standard FIFO "16550" ist 32 Byte groß. Es können max. je 16 Byte für das Empfangen und Senden gepuffert werden.

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Serial

a) Datenempfang

Der Empfangspuffer des 16550 ist einstellbar auf Schwellwerte von 1, 4, 8 und 14. Die Zahlen geben an, bei welchem "Füllgrad" der Interrupt ausgelöst wird. Bei "1" gibt´s sofort einen Interrupt, dafür besteht aber noch eine Reserve von 15 Byte für weitere Empfangsbytes, die inzwischen eintreffen. Beim Schwellwert "14" ist die Reserve dagegen minimal. Also: Der Wert "14" ist besonders gefährlich und erzeugt leicht Überlauf- bzw. CRC-Fehler!

Haben Sie viele CRC-Fehler probieren Sie es mal mit den Wert 1, der Wert "8" ist als normaler Standard gar nicht so schlecht: wenige Interrupts, einiges an Reserve.

Name "RxFIFO" wählen und Dezimal den Wert 8 eintragen. -> Empfangspuffer

b) Senden

Der Sendepuffer ist fest auf 16 eingestellt und kann gar nicht verändert werden. Der Vorteil besteht darin, dass die CPU "in einem Rutsch" kleine Datenpakete los wird, was die Sache beschleunigt. Was bei NT mit TxFIFO überhaupt gemeint ist, ist erst mal völlig unklar. Man sollte diese Wert auf 16 stehen lassen!

Name "TxFIFO" wählen und Dezimal den Wert 16 eintragen. -> Sendepuffer

WinNT: MODEM.INF

Die Konfigurationsdatei für Modems befindet sich im Verzeichnis %winroot%/system32/rasman und heißt MODEM.INF. Hier findet man alle von NT unterstützten Modems wieder. Jedes hat seinen eigenen Abschnitt. Suchen Sie in dieser Datei den für Sie in Frage kommenden Typ heraus und editieren hier z.B. den Eintrag "COMMAND_INIT" um Ihr Modem entsprechend zu konfigurieren. Interessant sind vor allem solche Sequenzen, die zwischen "<" und ">" stehen - das sind Konstanten, die an vorangehender Stelle definiert wurden.

Möglicherweise müssen Sie auch dort etwas ändern. Grundsätzlich kann man hier aber jedes Modem zum Betrieb bewegen.

Mirroring bzw. Duplexing

Gehört zum Raid Level 1 und wird softwaremäßig von WinNT unterstützt.

Disk Mirroring:

Hierbei wird die Festplatte auf eine andere gespiegelt. Das heißt, auf beiden Festplatten befinden sich die gleichen Daten. Bei WindowsNT muss keine ganze Festplatte gespiegelt werden und somit ist es möglich zwei unterschiedlich große Festplatten zu benutzen. Der Platz der Spiegelung richtet sich nach der kleinsten Festplatte. Der restliche Speicherplatz wird verschwendet!!!

Disk Duplexing:

Wie Disk Mirroring, nur dass hier die Festplatten jeweils an einen eigenen Controller angeschlossen werden. Dadurch wird die Sicherheit gesteigert, da die Festplatte auch beim Ausfall eines Controlers noch zur Verfügung steht. Gleichzeitig wird dadurch die Performanz gesteigert.

Einrichten:

Das Einrichten der beiden Möglichkeiten funktioniert unter NT identisch. Unter NT können sämtliche unterstützten Dateisysteme gespiegelt werden (FAT, HPFS und NTFS).

Um eine Spiegelung einzurichten starten Sie den Festplatten-Manager, markieren die zu spiegelnde Partion und danach bei gedrückter STRG-Taste die Partion, auf die gespiegelt werden soll (diese Partion muss gleich groß oder größer sein als die zu spiegelnde).

Rufen Sie im Menü "Fehlertoleranz" die Option "Spiegelung einrichten" auf und bestätigen die nächste Abfrage.

Um Mirroring bzw. Duplexing nun durchzuführen, klicken Sie entweder im Menü "Partition" auf "Änderung jetzt durchführen", oder beenden Sie den Festplatten-Manager.

WinNT: Modem-Anpassung

Hier wird das Vorgehen aufgezeigt, um ein Moden anzupassen, was von NT nicht richtig installiert wird. Je nach Modem ist das Vorgehen etwas unterschiedlich. Diese Beschreibung behandelt das Modem: ETECH E288MX

1. Um zunächst den ERROR-Response des Modems zu analysieren, muss das Logging des Modems via "Systemsteuerung" -> "Modem" -> "Eigenschaften-Erweitert" im Feld "Protokolldatei aufzeichnen" eingeschaltet werden. Nach dem missglückten Wahlvorgang steht diese Log-Datei mit dem Geräte-Namen im Verzeichnis %root%\winnt.

2. Sämtliche Hardware-Initialisierungsdateien in Zeichenform (*.inf) und vorkompilierter Form (*.pnf) stehen im Verzeichnis %root%\winnt\inf. Dort ist die Init.-Datei herauszusuchen, die vom Namen am nächsten des zu ändernden Gerätes liegt (hier: mdmetech.inf) und in einen Editor zu laden. Neben den Sektionen "Manufacturer", "Model" oder "Strings" findet man gleich in der ersten Sektion "Version" den Parameter "ClassGUID". Diesen Wert schreibe man auf oder kopiere ihn.

3. Registry-Editor starten und ins Fenster "HKey Local Machine" gehen. Dort im Subtree "SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class" mit der Funktion "Ansicht" -> "Schlüssel-suchen" nach der entsprechenden ClassGUID suchen (im Eingabefeld der Suchfunktion muss der Schlüssel mit "{" und "}" eingegrenzt werden).

4. Nun entsprechende Änderungen im Subtree "Hangup", "Init" oder "Settings" vornehmen. In diesem Beispiel war im Subtree "Settings" der Parameter "SpeedNegotiation_ON" von "$M1" auf "\J0" und der Parameter "SpeedNegotiation_OFF" von "$M0" auf "\J1" zu setzen, der Wert des Parameters "DialSuffix:REG_SZ" zu löschen und im String des Subtrees "Settings\Init" entsprechende Änderungen vorzunehmen (hier: den AT-Befehl für das Speed-handling entsprechend anzupassen).

5. Außerdem muss der Wiederholwert des Parameters "Init" in der Datei "mdmetech.inf" im Abschnitt "[MfgAddReg]" auf 1 gesetzt werden, damit überflüssige Initialierungsbefehle vermieden werden und verhindert wird, dass nach dem Senden von "ATDT" ein weiteres Senden von "ATDT123456" (123456 steht für die Tel.-Nr) erfolgt, was das Modem mit "Delay_Call" quitiert und im übrigen als Response von der RAS-DFÜ-Schnittstelle nicht verstanden wird.

WinNT: Multi-Prozessor Downgrade

Über einen Eintrag im der Registry, lässt sich eine CPU ausschalten, ohne sie aus dem Rechner zu entfernen.

Unter HKey Local Machine\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ SessionManager\ RegisteredProcessors

steht die Anwahl der von NT verwendeten CPUs. Wenn Sie dort nun eine 1 eintragen, verwendet NT (nach einem Neustart) nur die erste CPU. Der Wert muss kleiner oder gleich dem unter "

LicensedProcessors" eingetragenen sein, sonst gibt es einen "BlueScreen" beim Starten.

Durch einen einfachen Eintrag in der Boot.ini, wird Windows auch veranlasst nur mit einer CPU zu booten (siehe: Boot.ini)

WinNT: Nach Systemabschluss Rechner ausschalten

Wenn Sie wollen, das der Computer nach dem Herunterfahren ausgeschaltet wird, ändern Sie folgende Einstellung in der Registry. Voraussetzung ist, dass Ihr Computer diese Funktion auch unterstützt.

Unter HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ Winlogon stellen Sie unter "PowerdownAfterShutdown" (REG_SZ) den Wert auf 1.

WinNT: Netzwerkverbindung erst beim Zugriff wiederherstellen

Die Anmeldung von NT kann man beschleunigen, indem man Netzwerkverbindungen nicht sofort aufbauen lässt, sondern erst dann, wenn man auf das entsprechende Laufwerk zugreift. Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ NetworkProvider setzen Sie "RestoreConnection" vom Typ "REG_DWORD" auf "0". (Standard: 1). Nun werden Verbindungen erst dann erstellt, wenn sie benötigt werden.

Eine 0 bewirkt also eine sogenannte "Ghost Connections" , d.h. der Eintrag wird gespeichert und der Laufwerksbuchstabe reserviert, aber nicht automatisch eine Verbindung aufgebaut. Eine 1 erzwingt das gewünschte sofortige Verbinden beim Einloggen.

Für das Setzen dieses Wertes ist die Einstellung "Wiederherstellen der Netzwerkverbindung beim Anmelden deaktivieren" des Remote-Access-Clients verantwortlich.

Diese Einstellung unterscheidet sich völlig von der schnellen Anmeldung bei Win95/98. Während bei Win95/98 die Laufwerke als verbunden erscheinen und ich sofort von überall darauf zugreifen kann, erscheint dies bei NT im Explorer mit einem roten X und erscheint in Programmen, die nicht auf diese Explorerliste zugreifen überhaupt nicht, wenn das Laufwerk nicht vorher z.B. durch einen Zugriff im Explorer verbunden wird.

WinNT: NT- Backup erkennt BAND nicht

NT versucht immer das Band im Laufwerk zu erkennen und gibt dann erst die Betriebsbereitschaft zurück. Wird das Band nicht erkannt gibt NT die Fehlermeldung "Bandlaufwerk antwortet nicht" aus.

Dieser Fehler kann bei Bändern auftreten die nicht Formatiert sind. Damit sie das Band aber trotzdem Formatieren können, starten sie NT-Backup so: NTBACKUP /NOPOLL

Nun wird das Backup ohne Banderkennung gestartet und sie können die Bänder ohne Probleme formatieren.

Benutzen Sie diese Option nur zum FORMATIEREN von Bändern und niemals zum Backup. Starten Sie dafür das Backup immer neu ohne diesen Parameter. Ansonsten kann es zu Fehlern beim Backup bzw. Restore kommen

WinNT: NTDETECT

Beim Start von NT (auch bei der Installation) führt NT das Programm NTDETCT.COM aus. Das Programm versucht, die installierte Hardware zu erkennen. Bei einigen Rechnern kann es vorkommen, das NT bei der automatischen Erkennung abstürzt. Da NTDETECT keine Bildschirmausgabe der gefundenen Hardware macht, ist es schwer festzustellen, an welcher Komponente es lag.

Dafür hat MS aber auf der CD eine spezielle Debug-Version abgelegt, die alle Informationen auf den Monitor ausgibt.

Löschen Sie die Original-Datei aus Ihrem Installationsverzeichnis oder bei einer Disketteninstallation von der Boot-Diskette und kopieren Sie die Datei NTDETECT.CHK aus dem Verzeichnis "SUPPORT" von der NT-CD-ROM an deren Stelle. Nun muss nur noch die Datei NTDETECT.CHK in NTDETECT.COM umbenannt werden. Jetzt wird beim Neustart von NTDETCT die erkannte Hardware auf dem Bildschirm ausgegeben und Sie können möglicherweise erkennen, was den Absturz verursachte.

WinNT: Ordner immer mit Explorer öffnen

Bei Windows kann man die Einstellungen so ändern, dass Ordner immer mit dem Explorer geöffnet werden:

1. Einen beliebigen Ordner öffnen

2. -> "Ansicht" -> "Optionen" -> "Dateitypen"

3. Wählen Sie unter "Registriere Dateitypen" den Eintrag "Ordner" aus

4. Klicken Sie -> "Bearbeiten" an und selektieren "explore" unter Vorgänge

5. Klicken Sie nun "Als Standard" an

Ab jetzt werden Ordner immer im Explorer geöffnet.

WinNT: Outstanding NCP directory searches exceeded

Diese Fehlermeldung können Sie unter Novell erhalten, wenn sie von einem NT-Rechner auf einen Novell-Server zugreifen. Diese Fehlermeldung wird hervorgerufen, wenn von NT über mehrere Laufwerke (Volumes) eine Suche nach Dateien gestartet wird. Da der Novell-Server für diese große Anzahl von Suchvorgängen nicht genügend Ressourcen reserviert hat, kommt es zu dieser Fehlermeldung.

Damit diese Fehlermeldung nicht mehr kommt, müssen Sie die Ressourcen am Novell-Sever erhöhen. Das erreichen Sie mit dem Befehl "set maximum outstanding ncp searches = <WERT>" (Sie können diesen Befehl in die AUTOEXEC.NCF einfügen). Gültige Werte liegen zwischen "10" und "1000".

WinNT: Parallelports einrichten

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Parallel kann man weitere Ports manuell definieren. Unter den Schlüssel "Parameters" werden weitere Ports mit den Schlüsselnamen "Parallelx" (wobei das x durch den LPT-Port zu ersetzen ist z.B. "Parallel2") eingerichtet.

Hier können Sie nun folgende Optionen eintragen:

Unbedingt notwendig:

DosDevices: Namen zum ansprechen des Portes z.B. "LPT3"

PortAddresse: Portadresse in hexadezimaler Schreibweise z.B. "0x278"

Optional:

DisablePort: Der Port wird nach einem Rest gesperrt und steht nicht mehr zu Verfügung wenn hier eine "1" eingetragen wird

Interrupt: IRQ in hexadezimaler Schreibweise für den Druckerport z.B. "0x5". Wird das nicht angegeben erfolgt das Drucken softwaremäßig über den Prozessor

WinNT: Plug&Play Treiber installieren

Bei NT ist ein PnP-Kartentreiber dabei (PnP ISA Enabler Driver), der aber nicht automatisch installiert wird.

Legen Sie die WinNT-CD-ROM ein, wechseln in das Verzeichnis "DRV-LIB\PNPISA\X86" , klicken die Datei PNPISA.INF mit der rechnen Maustaste an und wählen Sie -> "Installieren".

Nach dem Neustart werden PnP-Karten erkannt.

WinNT: PopUp Menü des "Start" Buttons in der Taskleiste erweitern

In das PopUp-Menü können unter NT zusätzliche Punkte aufgenommen werden.

Hier ein Beispiel zur Aufnahme von "DOS-Fenster öffnen".

HKey Local Machine\ Software\ Classes\ Directory\ shell

1. Unter "shell" einen neuen Schlüssel anlegen -> "Bearbeiten" -> "Neu" -> "Schlüssel" und geben einen beliebigen Namen ein (z.B. "DOS-Fenster")

2. Markieren Sie diesen Namen und doppelklicken im rechten Fenster auf "Standard". Geben Sie hier die Zeichenfolge ein, die später im Kontextmenü erscheinen soll (z.B. "DOS &Fenster öffnen"). Das & legt die Kurztaste fest, hier also das F.

3. Legen Sie unter dem neuen Schlüssel (z.B. "DOS-Fenster") einen weiteren Schlüssel an und nennen ihn "Command".

4. Markieren Sie "Command" und doppelklicken auf "Standard" (im rechten Fenster). Tragen Sie dort den Pfad des zu startenden Programmes ein. In diesem Falle also (C:\Winnt\system32\cmd.exe /k cd "%1")

WinNT: Print Info auf dem Server ausschalten

Die Einstellungen für das PopUp-Infofenster bei Remote-Print-Jobs findet man unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Print\ Providers

NetPopup REG_DWORD 0 oder 1 (Standard: 1)

Gibt an, ob eine Nachricht (PopUp-Fenster) bei Remote-Print-Jobs erscheinen soll. Mit "0" wird die Nachricht ausgeschaltet.

WinNT: Probleme bei mehreren Netzwerkkarten

Ein Fehler, der bei TCP/IP mit mehr als einer Netzwerkkarte auftritt ist, das es zu Verzögerungen beim Verbindungsaufbau kommen kann.

Dieser Fehler kann auftreten:

1. Es ist eine NetBIOS-Verbindung über TCP/IP (nicht bei Verbindungen über Windows Sockets)

2. Es wird über beide Netzwerkkarten mit TCP/IP gearbeitet.

Der Fehler liegt daran, das NT das Netzwerk in der Reihenfolge der Bindungen abarbeitet. Es wird also als erstes bei der ersten Bindung auf eine Antwort gewartet und erst danach werden alle anderen Bindungen abgefragt. Kommt auf der ersten Bindung keine Netzwerkverbindung zustande, wird relativ lange gewartet, bis die anderen Bindungen berücksichtigt werden. Außerdem wird dadurch nicht immer unbedingt die schnellste Verbindungsart ausgewählt.

Für das Problem finden Sie auf der MS-Seite eine Hot-Fix Pack. Nach Einspielen dieses Packs, ist folgender neuer Schlüssel in der Registry vorhanden: HKey Local Machine\ CurrentControlSet\ Services\ Rdr\ Parameters der Wert "IgnoreBindingOrder" als "REG_DWORD". Wenn man diesen Wert auf "1" setzt, wird nicht mehr nach der Reihenfolge der Bindungen vorgegangen, sondern die erste Antwort wird ausgewertet.

WinNT: RAS (Remote Access Service)

Wollen Sie eine Verbindung über einen ISDN-Adapter aufbauen, muss dieser vor der RAS-Installation als Netzwerkkarte installiert werden. Dafür benötigen Sie eine Treiber-Diskette vom Hersteller der ISDN-Karte. ("Systemsteuerung" -> "Netzwerk" -> "Netzwerkkarte" -> "Hinzufügen" -> "Diskette")

Beim analogen Modem haben Sie die Möglichkeit, es während der RAS-Installation einzubinden. Sollte Ihr Modem aber an eine "intelligente" serielle Schnittstellenkarte mit mehreren Ports angeschlossen sein, müssen Sie die Karte (laut Herstellerangaben) wie bei ISDN zuerst installieren.

-> "Systemsteuerung" -> "Netzwerk" und dort das Register "Dienste" auswählen.

-> "Hinzufügen" -> "RAS-Dienst (Remote Access Service)" auswählen.

NT installiert zuerst einige Treiber von der CD und danach erscheint die Dialogbox "RAS-Gerät", in der alle installierten RAS-fähigen Geräte angezeigt werden. Sollten Sie Ihr Modem noch nicht installiert haben, können Sie nun über "Modem installieren" weitere Modems hinzufügen.

Die meisten gängigen Modems können mit Hilfe der "Automatischen Erkennung" installiert werden. Sollte Ihr Modem nicht erkannt werden, bleibt Ihnen noch die manuelle Konfiguration.

Nachdem Sie ein Modem gewählt haben, erscheint die Dialogbox "RAS-Setup" mit folgenden Möglichkeiten:

Hinzufügen: Installation von weiteren Modems

Entfernen: Entfernt das Modem aus der Liste

Konfigurieren: Hier können Sie Anschlussverwendung einstellen:

- Nur ausgehende Anrufe

- Nur eingehende Anrufe

- Ein- und ausgehende Anrufe

(Für eine Internetanbindung ist "Nur ausgehende Anrufe" ausreichend)

Duplizieren: Kopieren der Konfiguration auf einen freien Anschluss

Netzwerk: diese Box sieht je nach Einstellung bei "Konfiguration" unterschiedlich aus:

bei Auswahl von "Nur ausgehende Anrufe" erscheint nur:

- Protokolle:

NetBEUI

TCP/IP

IPX/SPX-kompatibles Protokoll

(Für eine Internetanbindung benötigen Sie nur TCP/IP)

Bei der Auswahl von "Ein- und ausgehende Anrufe" erscheint zusätzlich noch:

- Server Einstellung:

Hier haben Sie die Möglichkeit nur bestimmte Protokolle zuzulassen.Außerdem sollten Sie bei nur MS-Netzwerken die Option "Nur-Microsoft-verschlüsselte Echtheitsbestätigung" einstellen.

Klicken Sie auf -> "Weiter". Jetzt wird NT die Installation abschließen und nach einem Neustart steht Ihnen der RAS-Dienst zur Verfügung.

Das werden Sie am Anmeldebildschirm sehen, weil es nun die Möglichkeit gibt, sich über RAS bei einem Server anzumelden (natürlich nur, wenn sie auch "Ausgehende Anrufe" installiert haben).

WinNT: RAS-Verbindung nicht automatisch beenden

Normalerweise beendet WinNT eine RAS-Verbindung nach 20 min. Inaktivität automatisch. Mit einem Eintrag in der Registry können Sie es aber ändern: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ RemoteAccess\ Parameters: Dort wird bei "AutoDisconnect" angegeben nach welcher Zeitspanne die Verbindung abgebrochen werden soll. Mögliche Werte sind 0-1000 Minuten, wobei 0 für keinen automatischen Abbruch der Verbindung steht (Standard ist 20 Minuten).

WinNT: Reaktion bei Fehler (ErrorControl)

Was das System machen sollen, wenn es beim Laden eines Treibers auf einen Fehler stößt, wird durch den Wert "ErrorControl" als Typ "REG_DWORD") eingestellt. Diesen Wert finden Sie im jeden Service Schlüssel Unter Unter HKey Local Machine\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ können Sie in den jeweiligen "Teilschlüsseln" durch "ErrorControl" einstellen was passieren soll:

Wert Bedeutung

0x3 Schwerer Fehler: Abbruch des Systemstartes und Neustart mit "LastKnownGood", ist der Fehler beim "LastKnownGood" aufgetreten wird eine Überprüfungsroutine gestartet.

0x2 Fehler: Wechslen zu "LastKnownGood", wurde schon mit "LastKnownGood" gestartet, wird der Systemstart mit einem Fehler fortgesetzt.

0x1 Normal: Ausgeben einer Fehlermeldung und fortsetzen des Systemstartes

0x0 Ignorieren: Keine Fehlermeldungen ausgeben und Systemstart fortsetzen

WinNT: Registry Informationen

WinNT speichert Konfigurationsdaten in einer binären, hierarchisch organisierten Datenbank.

Wenn Sie den Registry-Editor starten, werden 5 einzelne Schlüssel angezeigt, die annähernd den *.INI-Dateien bei Win 3.x entsprechen. Es sind:

HKey Classes Root

HKey Current User

HKey Local Machine

HKey Users

HKey Current Config

Diese Unterteilungen sind nun in weitere Schlüssel eingeteilt (wie die INI.-Dateien in Sektionen [386enh], [boot], [network] usw.). Bei der Registrierungsdatei ist die Aufteilung aber viel genauer.

Jeder Schlüssel kann weitere Schlüssel und (im rechten Fenster) Werteinträge enthalten. Diese Werteinträge setzen sich aus drei Teilen zusammen: "Name", "Datentyp" und einem zugewiesenen "Wert". NT kennt standardmäßig fünf Datentypen, es besteht aber die Möglichkeit, jederzeit benutzerdefinierte Datentypen hinzuzufügen.

Einige Einträge in der Registry werden Sie doppelt vorfinden. Eine Änderung wirkt sich aber immer auf beide aus, da es sich bei dem zweiten nur um eine Verknüpfung handelt.

Des weiteren ist es möglich, dass Sie widersprüchliche Angaben finden, in diesen Fall haben immer die USER-spezifischen Einstellung Vorrang (also HKey Current Userhat Vorrang zu den Einstellungen unter HKey Local Machine)

Unter Registry sichern sind die Dateien, in denen die Daten der Registry gesichert werden, schon beschrieben worden. Hier wird nun genauer darauf eingegangen.

NT Speichert alle Informationen in sogenannten Strukturdateien die im Verzeichnis %SYSTEMROOT%\System32\Config angelegt sind. Für jede Datei ist immer eine Sicherheitsdatei mit der Endung *.LOG vorhanden. Das sind aber keine Kopien, sondern Informationen über die letzten Änderungen .

Hier eine Aufstellung der Dateien und welcher Schlüssel in ihnen abgelegt wird.

Dateiname: Schlüssel:

SAM HKey Local Machine\SAM

SECURITY HKey Local Machine\SECURITY

SOFTWARE HKey Local Machine\SOFTWARE

SYSTEM HKey Local Machine\SYSTEM

DEFAULT HKey Users\Default

[Benutzername]nnn HKey Users\Security ID

USER oder ADMIN HKey Current User

Außerdem werden im Verzeichnis %SYSTEMROOT%\Profiles\[BENUTZERNAME] die Benutzerprofile der einzelnen USER in der Datei NTUSER.DAT gespeichert.

Beim Arbeiten mit der Registrierdatenbank ist einige Vorsicht geboten, da selbst der kleinste Fehler dazu führen kann, dass NT nicht mehr startet. Das Arbeiten mit der Registry ist aber manchmal unumgänglich, weil:

1. Es gibt viele Einstellungen, die sich nur über die Registrierdatenbank ändern lassen.

2. Über den Registry-Editor kann man Werte bei fernen Rechnern ändern (über das Netz)

Mit dem Tool REGINI.EXE aus dem Resource Kit besteht die Möglichkeit, Scrips zur automatischen Änderung der Registrierdatenbank zu erstellen.

Bei der Bearbeitung der Registrierdatenbank sollten Sie bedenken, dass alle Änderungen sofort gespeichert werden !!!

HKey Classes Root:

Der Hauptschlüssel "HKey Classes Root" ist ein Verweis auf "HKey Local Machine\Sofware\Classes". Durchlaufen Sie "HKey Classes Root" und Sie werden auf eine lange Liste von Datei-Erweiterungen (z.B. *.EXE oder *.BMP) stoßen. Die meisten Erweiterungen haben zwar keine Unterschlüssel, besitzen aber Zeichenketten-Werte wie "EXEFILE" für EXE-Dateien und "Paint.Picture" für BMP-Dateien. Weiter unten im Zweig "Classes" finden Sie die Unterschlüssel zu diesen Zeichenketten.

Diese Unterschlüssel enthalten typischerweise weitere Schlüssel, wie "DefaultIcon" (das Symbol, mit dem Dateien betreffenden Types von der Shell angezeigt werden), "Shell" (Angaben über das Öffnen und Drucken dieses Dateitypes) und "Shellex" (enthält eine Liste der Shell Extansions: Erweiterungen des Kontextmenüs und der Registerkarte für die Einstellungen sowie weitere PlugInSoftware- komponenten, die von der WinNT-Shell unterstützt werden). "HKey Classes Root" ist also eine Datenbank voller Anweisungen, anhand derer die Shell gewöhnliche Dateien so handhaben kann, als würde es sich um Dokumente handeln, deren internes Dateiformat sie versteht. Angenommen , Sie Doppelklicken auf eine BMP-Datei oder klicken sie mit der rechten Maustaste an und wählen "Öffnen" aus dem Kontextmenü; wie weiß die Shell jetzt, wie sie diese BMP-Datei öffnen soll?

Ganz einfach: Sie sucht in "HKey Classes Root" nach einem ".BMP"-Eintrag und stößt dabei auf "Paint.Picture". Daraufhin befragt sie den Eintrag "Paint.Picture" nach dem Kommando zum Öffnen der ".BMP"-Datei. In diesem Fall enthält "Paint.Picture" einen Unterschlüssel "Shell\Open\Command" mit dem Standardwert "MSPAINT %1", was der Shell sagt, dass MSPAINT (das Windows-Paintbrush-Programm) zusammen mit dem Dateinamen zu starten ist. Daraufhin startet WinNT MSPAINT und lädt die betreffende ".BMP"-Datei. Hätten Sie statt dessen verlangt, die Bilddatei zu drucken, so hätte die Shell in "HKey Classes Root \Paint.Picture\Shell\Print\Command" das entsprechende Kommando zum Drucken gesucht (MSPAINT/P %1).

Mit dem Registierungseditor können Sie WinNT anpassen, indem Sie dem Kontextmenü eigene Kommandos hinzufügen. Wollen Sie etwa dem Kontextmenü von *.ZIP-Dateien ein Unzip-Kommando hinzufügen, das dann PKUNZIP aufruft, so führen Sie folgende Schritte aus:

1. Erstellen Sie unter "HKey Classes Root" einen Unterschlüssel namens ".ZIP" und setzen Sie bei Klasse ZIPFILE ein.

2. Erstellen Sie unter "HKey Classes Root" einen Unterschlüssel namens "Zipfile\Shell\Unzip", und setzen Sie seinen Standardwert auf "&Unzip" (das Et-Zeichen bezeichnet dabei die Shortcut-Taste [U]).

3. Fügen Sie "HKey Classes Root\ Zipfile\Shell\Unzip" einen Kommandounterschlüssel hinzu, und setzen Sie dessen Standardwert auf das Kommando, das PKUNZIP zusammen mit dem Dateinamen startet - beispielsweise C:\DOSUTIL\PKUNZIP %1. Jetzt können Sie die ZIP-Datei ganz einfach dadurch auspacken, indem Sie mit der rechten Maustaste anklicken und die entsprechende Option aus dem Kontextmenü wählen.

HKey Local Machine:

Unter dem Schlüssel "HKey Local Machine" legt das Betriebssystem Informationen über den Computer ab. Dazu gehört eine Liste der installierten Hardware, zugehöriger Treiber und deren Einstellungen. Im Unterschlüssel "Hardware" wird die installierte Hardware des Rechneres abgelegt. Der Unterschlüssel "System" enthält Informationen zur Hardwarekonfiguration (installierte Dateisysteme, virtuelle Gerätetreiber). Die Daten sind an dieser Stelle in "Control Sets" angeordnet, wodurch jeder eine komplette Hardwarekonfiguration beschreibt. Der Unterschlüssel "System\CurrentControlSet" enthält die aktuelle Konfiguration.

"HKey Local Machine\Software" enthält globale Softwareeinstellungen für WinNT und Applikationen. Win32-Setup-Programme schreiben oft in diesen Bereich der Systemregistrierung, wenn neue Anwendungen installiert werden. Der interessanteste Teil des Unterschlüssels Software ist "HKey Local Machine\Software\Classes", denn hier stehen Informationen über Datei-Erweiterungen und wie diese von der Shell behandelt werden sollen. Diese Einträge werden normalerweise nicht direkt, sondern über "HKey Classes Root" angesprochen.

HKey Current User:

Der Schlüssel "HKey Current User" ist ein Verweis auf den aktuellen "HKey Current UserS"-Profilschlüssel. Wenn Sie "HKey Current User" und den Schlüssel bezüglich des aktuellen Anwenders unter "HKey Users" öffnen, so werden Sie feststellen, dass ihre Inhalte identisch sind. Mit Verweis ist in diesem Zusammenhang gemeint, dass "HKey Current User" ein Schlüssel ist, der auf einen anderen Teil in der Registrierung zeigt. Jede Änderung im aktuellen Anwenderprofil in "HKey Users" zeigt sich automatisch auch in "HKey Current User".

Zunächst mag der Verweis überflüssig erscheinen, es gibt jedoch einen guten Grund dafür. Wenn eine Applikation Ihre privaten Einstellungen in der Registrierung sichert, so lautet der komplette Schlüssel "HKey Current User\Software\FirmenName\ProduktName\Version". Da "HKey Current User" transparent auf den aktuellen Profliunterschlüssel unter "HKey Users" abgebildet wird, betreffen die zu sichernden Informationen lediglich den momentanen Anwender. Somit ist es unter WinNT möglich, dass ein Anwender eine Applikation auf die eine Art und ein anderer auf eine ganz andere Art konfigurieren kann. Jeder bekommt jeweils nur seine Einstellung zu sehen, wenn er das Programm das nächste Mal aufruft. Das setzt freilich voraus, dass die betreffende Applikation auch Gebrauch von der Systemregistrierung macht und sich auch an deren Spielregeln hält. Das gilt jedoch nur für die wenigsten 16-Bit-Programme. Den vollen Nutzen dieser Einrichtung haben Sie also erst dann, wenn Sie vollständig auf 32-Bir-Programme umgestellt haben.

HKey Users:

Der Schlüssel "HKey Users" enthält Informationen zu den Anwendern und deren Einstellungen. Er enthält zumindest einen Unterschlüssel namens "Default", in dem das Standardprofil für die Anwender gespeichert ist, die ohne persönliches Profil arbeiten.

Wird statt des Standards ein persönliches Profil benutzt, so enthält "HKey Users" auch einen Unterschlüssel mit dem Profilenamen des betreffenden Anwenders, dieser Name des Profils beginnt immer mit einem "S" (z.B.: S-1-5-21-24534... was die Sicherheits-ID des Benutzers ist). Eine Liste der gesicherten Profile findet sich in der Registry unter "HKey Local Machine\Software\Mircrosft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList".

Die Einträge nach "(Standard)" enthalten die Dateipfadnamen auf die Ordner, die die jeweiligen Anwendereinstellungen enthalten. Ein persönliches Profil für den einzelnen Anwender wird während der Laufzeit in eine PWL-Datei in Windows-Verzeichnis generiert und dort in einem entsprechenden Ordner im Verzeichnis "Profiles" abgelegt - beispielsweise "%SYSTEMROOT%\Profiles\Rudolf". Die Unterschlüssel enthalten unter anderem "AppEvents" (für Systemklänge, Bildschirmfarbe und Tastatur).

Der Unterschlüssel "Software" ist der Ort, an dem die meisten Win32-Programme ihre Sitzungsinformationen ablegen. Früher bei Windows für Workgroups haben Entwickler solche Daten zumeist in "win.ini" oder in privaten INI-Dateien abgelegt. Für die Entwicklung von WinNT-Applickationen wird den Programmieren dringend empfohlen, solche Daten unter dem Schlüssel "Software\FirmenName\ProduktName\Version" des aktuellen Profils abzulegen. Für "FirmenName" ist der Name des Entwicklers einzutragen, für "ProduktName" der des Produkts, und "Version" bezieht sich auf die jeweilige Produktversion. Wenn Sie den Zweig "Software\Microsoft" erweitern, zeigen sich Unterschlüssel für verschiedene Microsoft-Programme sowie für Windows selbst (Software\Microsoft\Windows). Bei wachsender Zahl von 32-Bit-Applikationen steigt hier auch die Zahl der Einträge.

HKey Current Config:

Enthält Konfigurationsinformationen für die spezielle Hardware-Konfiguration, mit der Sie gebootet haben.

Datentypen:

REG_BINARY Nur für Binärdaten. Meist Daten für Hardware-Setup-Informationen, die Angabe erfolgt meist Hexadeximal

REG_DWORD Binärer Datentyp (4-Bytes lang)

REG_EXPAND_SZ Zeichenkette mit beliebiger Größe. Hier können auch Variablen benutzt werden, wo die Werte erst zur Laufzeit eingefügt werden (z.B.: %SYSTEMROOT% oder %USERNAME% usw.)

REG_MULTI_SZ Zeichenkette, wo mehrere Parameter angegeben werden können. Die einzelnen Parameter sind durch binäre Nullen zu trennen

REG_SZ Zeichenkette

WinNT: Registry sichern

Registry-Informationen befinden sich in allen Dateien die "SAM", SECURITY", "SOFTWARE" und "SYSTEM" in ihren Namen enthalten und sich im Verzeichnis %SYSTEMROOT%\System32\Config befinden. Außerdem gibt es für jeden User die Datei [Benutzername]000, die sich im Verzeichnis %SYSTEMROOT%\System32\Config befindet. Diese Datei enthält die Daten aus den Registry-Teilen "HKey Current User" und "HKey Users\Sxxx".

Da diese Dateien beim Systemstart immer geöffnet sind, ist es nicht möglich, sie durch einfaches Kopieren zu sichern.

Eine Möglichkeit, die Registry zu sichern, bietet das Programm RDISK.EXE. Diese befindet sich im Verzeichnis %SYSTEMROOT%\system32. Dieses Programm legt gleichzeitig eine Rettungsdiskette an und sichert die Registry-Informationen. Da die Registry sehr groß werden kann (bei Domänen mehrere Megabyte) kann nicht alles auf der Diskette gespeichert werden. Deshalb legt das Programm den Großteil in das Verzeichnis %SYSTEMROOT%\Repair ab.

RDISK.EXE aktualisiert aber nicht automatisch die Dateien "SAM" und "SECURITY". Damit auch das geschieht, müssen Sie das Programm mit dem undokumentierten Parameter " /S " aufrufen. Geben Sie dafür z.B. im DOS-Fenster "RDISK /S" ein. Jetzt werden alle Informationen aktualisiert und RDISK fragt Sie außerdem, ob eine Rettungsdiskette angelegt werden soll.

Sie können die Registry auch mit NTBACKUP sichern (Parameter /B).

Mit den im Resorce Kit enthaltenen Utililities "REGBACK" und "REGREST" haben Sie ebenfalls die Möglichkeit die Registry zu sichern bzw. wiederherzustellen.

WinNT: Reservierter Speicher für Dateisystemoperationen

NT reserviert standardmäßig 512 Byte für Dateisystemoperationen. Je nach verfügbaren Arbeitsspeicher kann ein größerer Wert sie Performance verbessern.

HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\ Memory Mangement

Mit den Eintrag "IoPageLockLimit" wird der zu reservierende Speicher angegeben.

Folgende Werte sind meist sinnvoll:

Arbeitsspeicher (MByte) IoPageLockLimit

32 4096

64 8192

128 16384

256 65536

WinNT: ROLLBACK.EXE

Bei WinNT 4.0 befindet sich auf der CD im Ordner \Support\Deptools\<System> eine Datei mit dem Namen: "ROLLBACK.EXE". Führen Sie diese Datei nicht aus !!! Sie löscht ohne weitere Abfrage neben einigen Dateien auch die komplette Registrierdatenbank. Es besteht (laut Microsoft) keine Möglichkeit die zerstörten Informationen wiederherzustellen. Diese Datei ist dafür gedacht, das System wieder in den "Urzustand" zu bringen. Nett, oder?

WinNT: SCSI-Adapter (Sortierung)

Wenn man zwei oder mehr SCSI-Adapter im System eingebaut hat und Änderungen an der Hardware bzw. NT neu installiert, kann es unter NT zu einem lästigen Problem kommen.

NT sortiert die Adapter neu in eine beliebige Reihenfolge, die aber nicht zum System passt. So wird z.B. der Falsche SCSI-Controller zum ersten SCSI-Controller deklariert und dementsprechend will NT nur von diesen Controller booten.

Werden zwei gleiche SCSI-Controller eingesetzt kann man die Reihenfolge dadurch beeinflussen, dass man den Controller mit der Bootplatte in den PCI-Slot mit der niedrigeren Nummer steckt (siehe Boardbezeichnung) bzw. dem Controller einen niedrigeren Interrupt zuweist (BIOS-Einstellung). Bei unterschiedlichen Controllern erweist sich diese Methode aber als sehr unzuverlässig.

Welcher Controller aber der erste wird, bestimmt lediglich die Reihenfolge in der die Treiber unter NT geladen werden. Diese Reihenfolge kann man die der Registry vorgeben: Unter HKey Local Machine \ System \ CurrentControlSet \ Control \ ServiceGroupOrder finden Sie eine Liste, in welcher Reihenfolge die Treiber unter NT geladen werden.

Gehen Sie unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services, suchen Sie dort die beiden zu vertauschenden SCSI-Controler aus der Liste raus und notieren Sie sich den "Tag" - Wert (wird in HEX angegeben). Vertauschen Sie diese beiden Werte jeweils und schon werden die SCSI-Treiber beim nächsten Start von NT in einer anderen Reihenfolge geladen.

WinNT: Selbstdefinierter Logon-Text

Mit folgender Einstellung, kann man nach dem Drücken von "STRG+ALT+Entf" und vor dem Anmelden eines Benutzers eine Information anzeigen lassen.

HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows NT\ CurrentVersion\ Winlogon

LegalNoticeCaption REG_SZ -> [Text der Fensterleiste]

LegalNoticeText REG_SZ -> [Text im Fenster]

Satt des normalen Anmeldetextes im "Anmeldeinformations"-Fensters (Geben Sie einen Benutzer...), der von WinNT beim Anmelden standardmäßig angezeigt wird, können Sie auch einen eigenen Text definieren. Man kann dort z.B. den Rechner-Namen oder sonstige Informationen anzeigen lassen.

HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion\ Winlogon

Legen Sie hier einen neuen Eintrag mit den Namen:

LogonPrompt REG_SZ -> [Text].

WinNT: Serielle Ports einrichten

Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Serial kann man weitere Ports manuell definieren. Unter den Schlüssel "Parameters" werden weiter Ports mit den Schlüsselnamen "Serialx" (wobei das x durch den COM-Port zu ersetzen ist z.B. "Serial3") eingerichtet.

Hier können Sie nun folgende Optionen eintragen:

Unbedingt notwendig:

DosDevices: Namen zum ansprechen des Ports z.B. "COM3"

Interrupt: Interrupt in hexadeximaler Schreibweise z.B. "0x4"

PortAddresse: Portadresse in hexadezimaler Schreibweise z.B. "0x3e8"

Optional:

DisablePort Der Port wird gesperrt und steht nicht mehr zu Verfügung wenn eine "1" eingetragen wird

ForceFifoEnable: Mit den Wert "1" können Sie einen vorhandenen FIFO-Buffer aktivieren. Fast alle neuen Rechner verfügen heutzutage über solche Bausteine (z.B. AFM 16550)

WinNT: Server nicht anzeigen

Im Netz werden normalerweise alle aktiven Server angezeigt. Wenn Sie es verhindern wollen, können Sie gezielt einzelne Server in der Server-Liste ausschalten.

Legen Sie unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ LanmanServer\ Parameters den Binärwert "Hidden" (REG_DWORD) an. Diesem Binärwert können Sie die Werte "0" oder "1" zuweisen.

Wenn Sie "Hidden" auf "1" setzen, wird der Server nach Aktualisieren der Serverliste nicht mehr im Netz angezeigt. Der Server steht aber weiterhin allen Benutzern zur Verfügung.

WinNT: Service konnte nicht gestartet werden

Bei starten von NT kann es vorkommen das Sie die Fehlermeldung erhalten, das ein "Dienst" nicht gestartet werden konnte. Wenn dann die Installation der Services in Ordnung ist und auch aus dem Event-Log nicht zu entnehmen ist, warum der Dienst nicht gestartet werden konnte, könnte es an NT selber liegen.

Einige Service benutzen einen Eintrag in der Registry mit den Typ "REG_MULTI_SZ" um dort die Log-Datei abzulegen. NTZ kann aber bei diesen Datentyp nur max. 32 KByte Daten speichern. Wenn nun ein Dienst versucht bei hochfahren von NT was in die Registry zu schreiben und dabei die 32 KByte überschreitet wird dieser versuch scheitern. Das kann dazu führen, das auch der Dienst nicht mehr gestartet wird.

Sollte das der Fall sein, müssen Sie den Service so Konfigurieren, das keine Log-Dateien mehr geschrieben werden und die schon vorhandenen Einträge aus der Registry löschen, danach sollte wieder alles funktionieren.

Die Einträge finden Sie in der Registry unter folgenden Schlüssel: Hkey Local Machine \ System \ CurrentControlSet \ Services \ <Name des Services>

Prüfen Sie unter diesen Schlüssel sämtliche Einträge vom Typ "REG_MULTI_SZ" ob sie zu viele Daten enthalten.

Wenn Sie nicht wissen sollten, welche Einträge Sie da nun löschen können und welche nicht, sollten Sie sich lieber mit den Hersteller auseinandersetzen. Vielen sind diese Probleme auch schon bekannt und können die gewünschten Einstellungen nennen, damit das Problem nicht wieder auftritt.

WinNT: Setup bzw. Einrichten von Druckern nicht mehr möglich

Wenn sich bei Ihnen keine Drucker mehr installieren lassen bzw. beim Aufruf von Setup "Systemsteuerung" -> "Software" merkwürdige Fehlermeldungen erhalten, liegt das meist das ein Programm die "SetupApi.Dll" durch eine eigene Version ersetzt hat. Diese Version verfügt aber meist nicht über alle Funktionen wie die Original-DLL von NT. Um wieder die Original-DLL benutzen zu können gehen Sie so vor:

1. Öffnen Sie ein DOS-Fenster

2. Geben Sie folgende Befehle ein:

rename %SystemRoot%\System32\Setupapi.dll Setupapi.xxx

3. Entpacken Sie nun von der NT-CD die alte Version

expand [Laufwerk]:\i386\setupapi.dl_ %SystemRoot%\System32\Setupapi.dll

Jetzt funktionieren alle Setup-Programme wieder ohne Fehler und auch Drucker lassen sich wieder einrichten.

WinNT: Setup-Dateien lassen sich nicht starten

Fehler: Es können unter WinNT keine Setup-Dateien mehr ausgeführt werden. Dieser Fehler tritt meist nach dem installieren von HP-Scanner Treibern auf.

Lösung: In Verzeichnis %Systemroot%\System32 gibt es die Datei CONFIG.NT. Am Ende dieser Datei finden Sie den Eintrag Files=20 und dahinter seltsame Leerzeichen. Wenn sie diese Leerzeichen löschen, ist das Problem behoben.

WinNT: Sicherheit

NT-Server müssen in verschlossenen Räumen stehen. Nur so kann eine relativ hohe Datensicherheit gewährleistet werden. Es ist problemlos möglich, NTFS-formatierte Festplatten oder von NTBACKUP erzeugte Sicherungsbänder an einem anderen PC zu lesen - schließlich ist jeder auf seinem PC Administrator. Auch der Sabotage sind keine Grenzen gesetzt. Bei den Adaptec-SCSI-Controllern kann man beim Booten mit Ctrl-A ungehindert in das Adapter-Bios gelangen und die Festplatten low-level-formatieren, so dass alle Daten vernichtet sind.

Für eine Internet-Anbindung ist es unbedingt notwendig, sich mit dem Thema Sicherheit und Zugriffsschutz intensiv zu beschäftigen. Was nützt optimale Inhouse-Sicherheit, wenn das System über einen IP-Zugang oder über Internet-Mail ,offen" ist.

Eine Schwachstelle im LAN ist der Laufwerkszugriff über die UNC-Namen. Es ist problemlos möglich, auf freigegebene Netzwerklaufwerke zuzugreifen. Es gibt keine Möglichkeit, dies zu unterbinden. Die Möglichkeit, die Teilnahme am Netzwerk auf definierte MAC-Adressen der zugelassenen PCs zu beschränken, existiert im WindowsNT-Netzwerk im Gegensatz zu Novell Netware nicht.

Beim Virenschutz werden ebenfalls unterschiedliche Konzepte verfolgt. Teilweise laufen Viren-Programme auf dem Server, teilweise werden die Programme auf den Clients eingesetzt.

WinNT: Smooth Scrolling

Bei WinNT werden Verzeichnisse nicht mehr "weich" aufgeblendet. Auch das Aktivieren von "Smooth Scrolling" mit TweakUl bringt keine Änderung. Wenn man dieses Feature jedoch nutzen möchte, kann man die Änderung in der Registry manuell vornehmen: HKey Current User\ Control Panel\ Desktop.

Dort einen neuen Binärwert anlegen, "SmoothScroll" nennen und ihm als Wert "01 00 00 00" zuweisen. Mit dem Wert "00 00 00 00" kann man das "Smooth Scrolling" wieder ausschalten.

WinNT: Software Einträge aus dem Menü "Software" löschen

Wenn Sie Software, die Sie installiert haben, nicht über "System" -> "Software" deinstalliert haben, sondern den Ordner selber gelöscht haben, werden diese Einträge nicht entfernt. Werden diese Einträge jetzt angeklickt, bekommen Sie nur eine Fehlermeldung, aber der Eintrag wird nicht gelöscht.

Mit dem Tool TweakUl können Sie solche Einträge einfach entfernen. Das Löschen mit der Hand über den Registry-Editor ist natürlich auch möglich, und zwar finden Sie die Einträge unter: HKey Local Machine\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Uninstall. Löschen Sie hier einfach die nicht mehr gebrauchten Einträge.

WinNT: Sondertasten akustisch melden

Bei NT kann man einstellen, das Betätigungen der Sondertasten akustisch gemeldet werden. So können unnötige Falscheingaben durch plötzliches Großschreiben vermieden werden.

Unter "Systemsteuerung" -> "Eingabehilfe" -> "Tastatur" schalten Sie im Bereich "Statusanzeige" die Option "Statusanzeige aktivieren" ein. Wenn nun Sondertasten gedrückt werden (Feststelltaste, NumLock, ScrollLock), werden Sie mit einen Signalton darauf hingewiesen. Somit werden Sie auf versehentliches Drücken dieser Tasten aufmerksam gemacht.

WinNT: Soundkarte

Soundblaster-kompatiblen Soundkarten müssen meistens mit einem DOS-Treiber umgeschaltet werden. Da dies unter NT nicht möglich ist, kann man, bis man einen NT-Treiber hat, folgenden Trick anwenden:

Man benötigt ein Dualboot mit DOS und NT. Als erstes startet man DOS, wo in der Startdatei nur der Treiber zum Umschalten der Karte aufgerufen wird. Mit einem kleinen Programm, das einen Rechner-Neustart ausführt (COM-Datei, die nur die HEX Bytes "CD 19" enthält ), kommt man wieder ins NT-Bootmenü und kann das Starten von NT fortsetzen.

WinNT: Speicherverwaltung der Workstation ändern

Unter NT-Server haben Sie unter -> "Start" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung" -> "Netzwerk" -> "Dienste" -> "Server Dienst" folgende Einstellmöglichkeiten:

- Speicherbenutzung minimieren

- Ausgeglichen

- Durchsatz für Dateifreigaben maximieren

- Durchsatz für Netzwerkanwendungen maximieren

Diese Einstellungen können Sie bei der Workstation nicht auf diesem Wege verändern. Es ist nur über die Registry möglich. Den Wert "LargeSystemCache" finden Sie Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\ Memory Management

den Wert "Size" Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Service\ LanmanServer\ Parameters

Stellen Sie dort für die gewünschte Auswahl folgendes ein:

- Speicherbenutzung minimieren LargeSystemCache 0

Size 1

- Ausgeglichene Speichernutzung LargeSystemCache 0

Size 2

- Durchsatz für Dateifreigaben maximieren LargeSystemCache 1

Size 3

- Durchsatz für Netzwerkanwendungen maximieren LargeSystemCache 0

Size 3

WinNT: Speicherverwaltung/Optimierung

In der Registry kann man noch einige Einstellungen vornehmen, die den Umgang mit den Speicher bestimmen.

Die Größe der Auslagerungsdatei sollten Sie aber nicht über den Registry-Editor ändern. Diesen Wert ändern Sie bitte immer über " Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale" -> "Virtueller Arbeitsspeicher"

Unter: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\ Memory Management gibt es folgende Parameter:

Bestimmt, wie der Server-Dienst eingestellt wurde:

0 Speicherbenutzung minimieren

1 Ausgeglichen (Cache und Arbeitsseiten haben dieselbe Priorität)

2 Durchsatz für Dateifreigaben maximieren (höhere Priorität für den Cache)

3 Durchsatz für Netzwerkanwendungen maximieren (Arbeitsseiten haben höhere Priorität als der Cache).

Schlüssel Typ Angabe Standard

LargeSystemCache REG_DWORD 0 bis 3 0

Legt fest, ob Windows beim herunterfahren die Auslagerungsdatei mit Nullen überschreiben soll (Wert ? 1) oder nicht (Wert = 0). Einige Bereiche, die vom System bzw. aktiven Prozessen noch belegt werden, werden trotzalledem nicht überschreiben.

ClearPageFileAtShutdown REG_DWORD Boolean 0

Es wird festgelegt, ob Systemcode (Kernel und USER-Teil) in die Auslagerungsdatei mit ausgelagert werden kann. Wird hier eine 1 als Wert eingetragen wird der Systemcode nicht mehr ausgelagert, was bei Systemen mit genügent Speicher die Systemgeschwindigkeit verbessert.

DisablePagingExecutive REG_DWORD Boolean 0

Legt fest, wieviel Speicher maximal für Ein-/Ausgabeoperationen belegt werden darf. Der Maximalwert entspreicht dem vorhandenen Arbeistspeicher - dem Speicher, der für die Verwaltung benötigt wird (dieser benötigte Speicher steigt mit der Größe der Arbeitsspeicher, bei 64 MByte ca. 16 MByte und bei 512 MByte sind es schon 64 MByte). Wird als Wert 0 angegeben, werden standardmäßig 512K Speicher reserviert.

IoPageLockLimit REG_DWORD Bytezahl 512K

Legt fest, wieviel Speicher eine Anwendung maximal bei "nichtauslastung" belegen darf. Wird mehr Speicher von der Anwendung angefordert, wird von NT die zuweisung von mehr Speicher verweigert. Bei der Angabe von 0, wird der Maximalwert automatisch von NT berechnet. Das System verändert diesen Wert dynamisch um Fehlerhaften Anwendungen entgegenzuwirken, die Speicher belegen aber nicht mehr freigeben. Aus diesen Grunde sollte man diesen Wert nicht selber verändern!

NonPagedPoolQuota REG_DWORD 1 bis 128 (Megabytes) 0

Legt die Größe aller ausgelagerten Seiten in Byte fest. Ist der Wert 0, wird von NT ein Wert berechnet, der von Arbeistspeicher abhängig ist. Der Maximalwert ist ca. 80% des Arbeistspeichers.

NonPagedPoolSize REG_DWORD Bytezahl 0

Legt fest, wieviel Speicher eine Anwendung maximal bei "Auslastung" belegen darf. Wird mehr Speicher von der Anwendung angefordert, wird von NT die zuweisung von mehr Speicher verweigert. Bei der Angabe von 0, wird der Maximalwert automatisch von NT berechnet. Das System verändert diesen Wert dynamisch um Fehlerhaften Anwendungen entgegenzuwirken, die Speicher belegen aber nicht mehr freigeben. Aus diesen Grunde sollte man diesen Wert nicht selber verändern!

PagedPoolQuota REG_DWORD 1 bis 128 (Megabytes) 0

Legt die Größe der Auslagerungsdatei fest. Ist der Wert 0, wird von NT automatisch die Größe der Auslagerungsdatei berechnet.

PagedPoolSize REG_DWORD 0 bis 128 MByte 0x3000000 (32 MByte)

Legt den Namen/Ort und den Anfangs-/Entwert der Auslagerungsdatei fest.

PagingFiles REG_MULTI_SZ Name und Größe C:\Pagefile.sys 27 77

Legt die Größe des L2-Caches fest. Wird hier als Wert 0 angegeben, versucht NT den Wert selbst rauszufinden. Kann der Wert nicht ermittelt werden, wird 256 KByte als Standardwert eingesetzt.

SecondLevelDataCache REG_DWORD Cachegröße 0 (256 kByte)

WinNT: Spooler-Verzeichnis

Normalerweise richtet NT ein Spoolerverzeichnis unter %SystemRoot%\Sytem32\spool\printer ein. Man kann es aber ändern. HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Print\ Printers

..\..\Print\Printers\<Dein 1. Druckername> für den globalen Spoolpath

..\..\Print\Printers\<Dein n. Druckername> jeweils für den einzelnen Drucker

WinNT: Standard Installationspfad

Wo WinNT nach den Installationsdateien suchen muss, ist in der Registry abgespeichert. Sollte sich diese Pfadangabe ändern, ist es meist günstiger, es hier anzupassen, um nicht immer wieder bei Nachinstallationen von Programmteilen die Pfadangabe ändern zu müssen:

Unter HKey Local Machine\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows NT\ CurrentVersion\ Sourcepath

Standard: [Laufwerksbuchstabe]:\I386 (bei Intel Maschinen).

WinNT: Verhalten des NTFS und FAT Dateisystems (Performanz)

Unter diesen Schlüssel können Sie einstellen, wie NT mit den Dateisystem umgehen soll.Mit einigen Einstellungen kann man die Geschwindigkeit von NT etwas verbessern.

Unter Schlüssel Typ Angabe als Standard

Hiermit kann man einstellen, dass NT darauf verzichtet, für lange NTFS-Dateinamen eine Kurzform zu generieren. Alte Programme (DOS und Windows) sehen solche Dateien nicht. Vorteile wirken sich dann aus, wenn ein Verzeichnis eine Unzahl von Dateien mit ähnlichen Namen enthält. Wenn Sie den Wert auf 1 setzen, weren kurze Dateinamen erzeigt, was aber zu lasten der Auslastung geht. Die Umstellung hat auf bestehende Daten keinen Einfluss.

NtfsDisable8dot3NameCreation REG_DWORD Boolean 0

Legt fest, ob Sonderzeichen wie Umlaute usw. in kurzen Dateinamen erlaubt sind oder nicht. Durch 0 wird es auf den standard ASCII Zeichenstatz beschränkt.

NtfsAllowExtendedCharacterIn8dot3Name REG_DWORD Boolean 0

Wenn man sich unter WinNT ein Verzeichnis auf einem NTFS-Laufwerk anzeigen lässt (DIR, Explorer, Command usw.), wird von NT das LastAccess (Time-Stamp) für das Verzeichnis upgedatet. Das kostet bei großen Verzeichnissen einiges an Zeit und Performanz. Mit diesen Key, kann man dieses Verhalten ausschalten, in dem Sie den Wert auf 1 setzen.

NtfsDisableLastAccessUpdate REG_DWORD Boolean 0

Legt fest, ob FAT das Anlegen, Nummerieren, Öffnen oder Suchen nach langen Dateinamen erlaubt und ob zusätzliche Zeitmarken (CreationTime und LastAccessTime) gespeichert werden. Ist dieser Wert auf 1 gesetzt, werden keine langen Dateinamen erzeugt. Die Umstellung hat auf bestehende Daten keinen Einfluss.

Win31FileSystem REG_DWORD Boolean 0

WinNT: Virtueller Desktop bei Matrox-Karten

Haben Sie eine Matrox Millennium, Treiber Version 3.0 mit Powerdesk und möchten ein eigenes Display Schema erstellen, ist es bei einem Virtuellen Desktop von 1000x600 leider nicht möglich.

Mit einer kleinen Änderung in der Registry können Sie es jedoch tun: Finden Sie (ggf anlegen) unter HKey Local Machine\SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services\ mga64\ Device0 die Binärwerte "Mga.DesktopX" und "Mga.DesktopY".

Es sind Pixel-Angaben und müssen dezimal eingeben werden

Beispiel: Auflösung 800x600

Virtueller Desktop 1000x600

geben Sie folgendes ein:

Mga.DisplayX=800 -> Mga.DesktopX=1000

Mga.DisplayY=600 -> Mga.DesktopY=600

WinNT: Warnmeldung wenn Festplatte voll

Standardmäßig gibt NT eine Warnmeldung raus, wenn nur noch 10% der Festplattenkapazität frei sind. Ändern können Sie das in der Registry. Unter HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services \ LanmanServer\ Parameters. Erstellen Sie hier einen neuen Wert "DiskSpaceThreshold" vom Typ REG_DWORD und geben Sie den Wert des freien Speichers in Prozent an, bei welchem NT eine Warnmeldung ausgeben soll (0 bis 99 Prozent).

WinNT: Win9x und NT gemeinsam installieren

Es ist ohne große Mühe möglich, beide Betriebssysteme gleichzeitig zu installieren.

1. Richten Sie Ihre Partitionen nach belieben ein. Ich würde eine Partition für Win95/98 benutzen (das muss die erste Festplatte und die C-Partition sein) und eine extra Partition oder Festplatte für NT (NT ist egal, wo diese Partition liegt).

2. Installieren Sie nun als erstes Win9x auf der C-Partition und richten sie es nach Belieben ein. Wichtig ist, das sie die C-Partition nicht FAT32 formatieren, sondern auf normal FAT belassen. NT kann mit Fat32 noch nicht umgehen (außer mit zusätzlichen Tools aus dem Internet).

3. Nun installieren Sie NT auf der anderen Partition (ich würde dafür eine extra Partition benutzen, die ich dann auch noch NTFS-Formatieren würde, ist aber nicht zwingend notwendig).

4. Bei der Installation von NT stellt NT nun fest, das schon ein Betriebssystem auf Ihren Rechner installiert ist und wird das Windows in sein Bootmenü mit aufnehmen. Es wird nur ein paar wichtige Dateien in das ROOT von der C-Partition legen (diese Dateien dürfen Sie nie LÖSCHEN). Nun haben Sie beim Booten ein Menü, wo Sie zwischen Win9x und NT entscheiden können.

- Sie haben schon ein NT installiert und wollen nachträglich Win9x installieren?

Das geht nur, wenn die C-Partition eine FAT-Partition ist. Ist das der Fall, gehen Sie so vor:

1. Erstellen Sie eine Rettungsdiskette

2. Installieren Sie Win9x

3. Nun Booten Sie von den NT-Bootdisketten und lassen mit der Rettungsdiskette NT wieder herstellen, NT wird nun automatisch auch Win9x in das Bootmenü einbinden.

- Sie haben schon Win9x installiert?

Hier können Sie vorgehen wie oben beschrieben, und haben, wenn sie nicht FAT32 einsetzen, auch keine Probleme.

WinNT: Workstation in Server Version umwandeln

Um aus einer Workstation eine Server-Version zu machen, bedarf es nur zwei Einträge in der Registrierdatenbank. Allerdings überprüfen zwei Threads von NT, ob man diese Einträge geändert hat, wenn dem so ist, meldet es NT in einer Dialogbox und setzt die Einträge wieder zurück. Um die Änderung trotzdem durchführen zu können, brauchen Sie eine DOS-Bootdiskette und einen HEX-Editor. Das ganze wurde mit der NT Workstation Version 4.0 Build: 1381 ohne Service Pack getestet. Geben Sie bitte alles genauso ein wie unten beschrieben. Die "falschen" Angaben sind beabsichtigt und unbedingt notwendig !!! Versuchen Sie nicht, die schon existierenden Einträge zu löschen und es gleich korrekt einzutragen. WinNT überwacht diese Einträge und würde die Änderungen sofort wieder rückgängig machen!

1. Finden Sie in der Registry HKey Local Machine/ System/ CurrentControlSet/ Control/ ProductOptions

2. Erstellen Sie über "Bearbeiten" -> "Wert hinzufügen " einen Eintrag mit dem Namen "ProductType" als Reg_SZ. Tragen Sie die Zeichenkette "ServerNT" ein und bestätigen Sie die Eingabe.

3. Erstellen Sie unter HKey Local Machine/ System/ Setup den Eintrag "SxstemPrefiy" als Reg_Binary und geben als Wert die unter "SystemPrefiy" eingetragenen Werte ein, wobei Sie aber die letzen 8 Zeichen duch "000032DC" ersetzen.

4. Schließen Sie den Registry-Editor

Bei einer FAT-Partition:

5. Booten Sie mit einer DOS Diskette und erstellen Sie von der Datei "WINNT\SYSTEM32\CONFIG\SYSTEM" einer Sicherheitskopie.

6. Öffnen Sie die Datei "SYSTEM" mit einem HEX-Editor

7. Suchen Sie nach "ProductType" und ändern Sie das "P" in ein "Q". Diese Zeichenkette sollten Sie 3 mal in der Datei finden.

8. Suchen Sie nun nach "SystemPrefix" und ändern Sie es z.B. in QystemPrefix.

9. Jetzt nur noch die neu erstellten Einträge "SxstemPrefiy" durch "SystemPrefix" und "ProductType" durch "ProductType" finden und erstetzen.

10. Die Änderungen speichern und NT booten. Sollten dabei Fehler auftreten können Sie unter DOS die Sicherheitskopie der Datei "System" wieder zurückkopieren.

Bei einer NTFS-Partition:

6. Hier muss im Betrieb der Systemkernel verändert werden. Sie sollten sich vorher eine Rettungsdiskette mit "RDISK.EXE" anlegen.

7. Erstellen Sie von der Daten "\WINNT\SYSTEM32\NTOSKRNL.EXE" zwei Kopien (z.B. NTOSKRNL.ALT und NTOSKRNL.NEU)

8. Laden Sie eine der Dateien "NTOSKRNL.NEU" in einen HEX-Editor.

9. Suchen Sie "SystemPrefix" (etwas bei Offset 53088 und BEB2E) und ändern Sie es jeweils in "SxstemPrefiy". Das gleiche machen Sie mit "ProductType" (etwa bei Offset 52F32 und BEBCC) und ändern Sie das in "PorductType"

Bei anderen Build Versionen sind die Offset Adressen möglicherweise anders. Wichtig ist, dass nur Buchstaben vertauscht werden, da sonst die Checksumme nicht mehr stimmt.

10. Nach Speichern der Änderungen löschen Sie die Orginal "NTOSKRNL.EXE" und benennen Sie nun "NTOSKRNL.NEU" in "NTOSKRNL.EXE" um ("REN NTOSKRNL.NEU NTOSKRNL.EXE").

11. Starten Sie NT neu.

12. Ändern Sie unter HKey Local Machine/ System/ Setup von "SystemPrefix" die letzten 8 Zeichen auf "0032DC" sowie unter HKey Local Machine/ SystemCurrentControlSet/ Control/ ProductOptions von "ProductType" den Wert in "ServerNT".

Dies ist nun möglich, da NT aufgrund Änderung an der Datei "SYSTEM" die falschen Einträge überwacht

13. Beenden Sie den Regsitrierungseditor

15. Löschen Sie wieder "NTOSKRNL.EXE" und benennen Sie die alte Orginal Datei (hier "NTOSKRNL.ALT") in "NTOSKRNL.EXE" um. ("REN NTOSKRNL.ALT NTOSKRNL.EXE")

16. Booten Sie den Rechner neu. Nun sollten Sie einen Server haben.

17. Sollte der Rechner nicht mehr Booten, müssen Sie ihn wieder mit der Rettungsdiskette reparieren.

Der Unterschied:

1. Es erscheint beim Login-Screen kein Hintergrund-Bild mehr, da NT die Dateien "LANMANNT.BMP" und "LANMA256.BMP" zu laden versucht.

2. Unter "Netzwerkumgebung" sehen Sie nun die "Eigenschaften" des eigenen Rechners.

Dieser Eingriff verstößt gegen die Lizenzbestimmungen von MS und soll lediglich Information dienen !!!

WinNT: XMouse

In der Registry können Sie einstellen, dass WinNT automatisch immer das Fenster aktiviert, welches sich unter Ihren Mauszeiger befindet: HKey Current User\ Control Panel\ Mouse

Setzen Sie den Eintrag "ActivateWindowsTracking" auf "1". Wenn Sie es später ausschalten möchten, müssen Sie diesen Wert wieder auf "0" setzen

WinNT: XP.EXE

1) Kopieren Sie die Original "AUTOEXEC.NT" und "CONFIG.NT" nach "AUTOEXEC.XP" und "CONFIG.XP" (Verzeichnis %SystemRoot%\SYSTEM32). Passen Sie nun die beiden Dateien für XP an, dafür sollten Sie den Wert "Files" auf ca "30" setzen und die "Autoexec.XP" mit den Pfadangaben zu Ihrem XP Programm ergänzen.

2) Einstellungen von XP.EXE

a) in der Registrierkarte "Programm" unter "Ausführen" "Normales Fenster" einstellen und hinter dem Eintrag in der "Befehlszeile" folgendes hinzufügen: /Z:50 /w /j

b) in der Registrierkarte "Sonstiges" unter "Hintergrund" "Immer vorrübergehend aussetzen" ausschalten und unter "Maus" "Exklusiver Modus" einstellen.

c) in der Registrierkarte "Speicher" EMS und XMS auf " -1 " eintragen.

3) In der Registerkarte "Programm" -> "Windows NT" müssen Sie jetzt die Namen der Autoexec-und Config-Dateien in "CONFIG.XP" und "AUTOEXEC.XP" ändern, damit NT die von Ihnen angepassten Initialisierungsdateien auch verwendet.

WinNT: Zeit synchronisieren

Um mit einem WinNT Server die Zeit der angeschlossen Clients zu synchronisieren, gehen Sie auf folgende Weise vor: HKey Local Machine\ System\ CurrentControlSet\ Services\ LanmanServer\ Parameters

Erstellen Sie hier den Eintrag "TimeSource" als REG_DWORD und weisen ihm als Wert "1" zu.

Die Clients können nun mit "NET TIME /DOMAIN:<name> /SET /y" synchronisiert werden.

Den Zeitserver kann man mit "NET TIME \\<computername> /SET /y" mit einem Rechner synchronisieren, der die Zeit z.B. von einer Atomuhr holt.

Dieser Befehl hat aber einen großen Nachteil, ein normaler Benutzer hat nicht das Recht darüber, die Systemzeit zu ändern, man muss also einem Benutzer mehr Rechte geben, nur wer möchte das gern in seinem Netz machen. Aus diesen Grunde sollte man lieber den TimeServer aus dem ResorceKit von MS installieren. Der TimeServer wird als Dienst installiert und diesem Dienst kann man nun ohne Probleme die benötigten Rechte geben.

WinNT: Zeitplandienst einrichten

Unter NT ist es möglich, automatisch zu bestimmten Zeiten Befehle ausführen zu lassen. Dazu muss als erstes unter NT 3.51 der Zeitplandienst gestartet werden bzw. unter NT 4.0 heißt er Schedule. Das finden Sie unter "Systemsteuerung" -> "Dienste". Klicken Sie hier nun auf "Zeitplandienst" bzw. "Schedule" und dann auf "Startart". Stellen Sie die Startart auf "Automatisch". Bei "Anmelden als" ist standardmäßig "Systemkonto" ausgewählt. Sollen aber von dem Zeitplandienst Befehle ausgeführt werden, die besondere Rechte benötigen, müssen Sie ein Konto mit den entsprechenden Rechten anlegen und das unter "Dieses Konto" verwenden angaben.

Nach einem Neustart werden die Zeitplandienste nun automatisch gestartet. Sie können das auch jetzt unter Dienste selbst starten, indem sie auf "Starten" klicken.

Jetzt müssen Sie noch in der Eingabeaufforderung angeben welche Befehle zu welchem Zeitpunkt ausgeführt werden sollen. Dazu gibt es unter NT den AT-Befehl, mit folgender Syntax:

Mit dem Befehl AT können Befehle und Programme zu einem vorbestimmten Termin gestartet werden. Der Zeitplandienst muss gestartet sein, um den Befehl AT zu verwenden.

AT [\\Computer-Name] [ [ID] [/DELETE] | /DELETE [/YES]]

AT [\\Computer-Name] Zeit [/INTERACTIVE] [ /EVERY:Datum[,...] | /NEXT:Datum[,...]] "Befehl"

\\Computer-Name gibt einen Remote-Computer an. Ohne diesen Parameter werden die Befehle auf dem lokalen Computer ausgeführt. ID Eine Identifikationsnummer, die dem geplanten Befehl zugeteilt wird. /DELETE löscht geplante Befehle. Ohne ID werden alle geplanten Befehle auf dem Computer gelöscht.

/YES In Verbindung mit /DELETE werden die geplanten Befehle ohne weitere Bestätigung gelöscht. Zeit gibt die Zeit an, zu der ein Befehl ausgeführt werden soll.

/INTERACTIVE Ermöglicht dem Auftrag Eingaben vom Benutzer anzunehmen, der angemeldet ist, wenn der Auftrag ausgeführt wird.

/EVERY:Datum[,...] Führt den Befehl zu jedem der angegebenen Tage der Woche oder des Monats aus. Ohne Angabe eines Datums wird der aktuelle Tag des Monats angenommen. /NEXT:Datum[,...] Führt den Befehl am nächsten angegebenen Tag aus (z.B. nächsten Montag). Ohne Angabe eines Datums wird der aktuelle Tag des Monats angenommen. "Befehl" Ist der auszuführende WinNT-Befehl oder Stapelprogramm.

Ein Beispiel: AT 12:00 "CMD /C C:\Test\test.cmd" würde um 12.00 Uhr die Batch "Test.cmd" starten. Wenn Sie das Resorce Kit von WinNT installiert haben, steht Ihnen als alternative zum AT Befehl der Befehl WINAT zu Verfügung, der über eine Grafische Benutzeroberfläche verfügt.

WinNT: Zugriffsrechte von Dateien und Verzeichnissen über Batch setzen

Mit dem Programm "CACLS.EXE" können Sie sich die Zugriffskontrollisten (ACL - Access Control List) von Dateien anzeigen lassen und ändern.

cacls Dateiname [/t] [/e] [/c] [/g Benutzer:Berechtigung] [/r Benutzer [...]] [/p Benutzer:Berechtigung [...]] [/d Benutzer [...]]

Parameter:

Dateiname Zeigt die ACLs der angegebenen Datei/en an.

/t Ändert die ACLs der angegebenen Dateien im aktuellen Verzeichnis und allen Unterverzeichnissen.

/e Bearbeitet die ACL, anstatt sie zu ersetzen.

/c Führt das Ändern der ACLs fort, ohne Fehler zu beachten.

/g Benutzer:Berechtigung Weist den angegebenen Benutzern Zugriffsberechtigungen zu. Mögliche Berechtigungen sind:r Lesenc Ändern (Schreiben)f Vollzugriff

/r Benutzer Hebt die Zugriffsrechte für den angegebenen Benutzer auf. (nur gültig in Verbindung mit /E).

/p Benutzer:Berechtigung Ersetzt die Zugriffsrechte des angegebenen Benutzers. Mögliche Berechtigungen sind: n Keiner Lesenc Ändern (Schreiben)f Vollzugriff

/d Benutzer Lehnt angegebene Zugriffsrechte für Benutzer ab.

Es ist möglich, mehrere Dateien oder Benutzer in einem Befehl anzugeben.

Word: Indexerstellung

Mit der Installation von Word wird ohne Nachfrage auch die Indexerstellung installiert. Die Indexerstellung von Word ist ein Programm, was kein Anwender braucht, es wird aber ohne Nachfrage installiert und automatisch bei Systemstart gestartet. Die Systemlast, die durch das Programm hervorgerufen wird, ist sehr beträchtlich. Außerdem legt das Programm auf jeder Partition im Hauptroot einige Dateien mit den Namen "ffsatun" an, die auch noch Speicherplatz verschwenden. Anwender können diese Funktion nie gebrauchen; aus diesem Grund sollte man die Indexerstellung abschalten: aus "Autostart" die Verknüpfung löschen.

ZIP-Drive einrichten

Für Plain-DOS folgende Einstellungen:

[AUTOEXEC.BAT]

SET SCSI_DRIVER = C:\IOMEGA

SET SCSI_UTILITY = C:\IOMEGA

[CONFIG.SYS]

DEVICE=C:\IOMEGA\ASPIPPA3.SYS Scan Info Quiet Country=049

DEVICE=C:\IOMEGA\SCSICFG.EXE /L=049 /V

DEVICE=C:\IOMEGA\SCSIDRVR.SYS /L=049

Diese Einträge sind ausschließlich für DOS.

Unter Win95 gibt es nach Einlesen der *.INF-Datei folgenden Eintrag im Gerätemanager :

[SCSI-CONTROLLER]

Iomega Parallel Port Zip Interface /mode:nibble /port:378 /speed:6

Zugriff auf gesperrte Verzeichnisse bei Kopiervorgängen

Wenn Dateien von einem Verzeichnis zum nächsten Verzeichnis via Drag&Drop kopiert werden, ist das Zielverzeichnis normalerweise solange nicht erreichbar, bis die Kopieraktion beendet ist.

In einem Netzwerk jedoch dürfen alle anderen Teilnehmer auf dieses Verzeichnis zugreifen.

Gibt man also alle Verzeichnisse (z.B. mittels Freigabe des Laufwerks) für andere Benutzer frei, kann man auch selbst auf dieses Verzeichnis zugreifen.

ZyXEL 1496E

(Einstellungen für ROM-Version unter 6.14)

1. Modem aus der Systemsteuerung entfernen.

2. im Verzeichnis \WINDOWS\INF\ die Datei MDMZYXEL.INF editieren.

3. unter [Opt_Cellular] alle Einträge S57... löschen (den Rest aber beibehalten) (2 Einträge)

4. unter [Opt-FaxClass1] alle Einträge S57... löschen (den Rest wie z.B. &H4 wieder beibehalten) (3 Einträge)

5. unter [MfgAddReg] bei Timeout... S50=.... durch "" ersetzen

6. MDMZYEL.INF abspeichern

7. unter Systemsteuerung/Modem ZyXEL 1496E (unter Umgehung der automatischen Erkennung) wählen und installieren.

ZyXEL mit ROM-Version unter 6.00 funktioniert nicht

Das ist ein Fehler von Microsoft. Entweder muss man es manuel wie unter ZyXEL 1496E (Einstellungen für ROM-Version unter 6.14) beschreiben einrichten, oder man besorgt sich aus einer Mailbox die neue INF-Datei für Win95.

WIN95ZYX.ARJ -> Windows´95 Modem Setup File (ZyXEL)

"Öffnen mit..." bei registrierten Datei-Typen

Die in der Registry eingetragene Dateien lassen sich auch mit anderen Programmen öffnen (z.B. *.DOC mit WORDPAD). Dazu muss man nur beim Rechtsklick auf die Datei <Shift> gedrückt halten. Schon erscheint im PopUp-Menü zusätzlich die Option "Öffnen mit ...."

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