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Englische Kunst und Gemälde mit Kindern
Kinder waren das beliebteste Thema in der Englischen Kunst im Laufe vieler Jahrhunderte -
und sind es immer noch. Zu Georgianischen Zeiten war es für die Eltern sehr wichtig, dass
Kinder von einem frühen Alter an gemalt wurden.
Somit verdienten viele Portraitmaler gut an ihren Werken.
Da die Kindersterblichkeit sehr hoch war, lag es den Eltern
und Verwandten daran, die Lebensjahre eines Kindes zu dokumentieren, bevor es zu einer
Katastrophe kommen könnte. Nur wenige Menschen konnten sich diesen Luxus leisten, da
zudem die Fotografie noch nicht erfunden worden war.
Im Viktorianischen Zeitalter erreichte die Malerei mit Kindern
ihren Höhepunkt, und zahlreiche Künstler lobten die wunderbare Schönheit der Jugend, die
in städtischen und ländlichen Gebieten aufwuchsen. Diese Maler wussten, wie sie eine
gewisse Anziehungskraft auf ihr Publikum ausüben konnten - je mehr Jahre vergingen
desto süßer wurden deren Werke.
Einer meiner persönlichen Favoriten ist ein Gemälde von
Charles Burton Barber, datiert 1889, und dem Titel 'Gute Freunde'. Dieses Bild zeigt
ein kleines Mädchen in einem Kleid, den Arm um den Hals ihres Hundes haltend. Hier
hat der Künstler Kind und Tier so kombiniert - ein Gemälde voller Sentimentalität -
dass es fast der Beschreibung trotzt. Gemälde dieser Art waren so beliebt, dass sie
später mit den neuen und verbesserten lithografischen Prozessen reproduziert wurden.
Es gab jedoch Künstler wie Sir George Clausen, einer der
ersten englischen Post-Impressionisten, der herrliche Malereien von Kindern ohne den
kränklichen Sentimentalismus schuf. Sein Gemälde 'Die Hirtin', datiert 1885, hat
genau die gleichen Elemente wie die Gemälde von Charles Burton Barber, mit einem Kind
und Schafen in einem Obstgarten. Es liegt jedoch ein vollständiges Fehlen der Gefühle
zum Ausdruck vor. Hier ist ein Hirtenmädchen mit ihrem Mündel, in einer entspannten
und natürlichen Art und Weise ihre Arbeitskleidung tragend. Eine großartige Arbeit,
die man in der Walker Art Gallery in Liverpool sehen kann.
Im 20. Jahrhundert waren Kinderportraits die am meisten
gemalten Bilder. Künstler schufen Bücher über dieses Thema - der großartige James H Dowd
produzierte z.B. eine ganze Buchreihe. Seine beiden bekanntesten Bücher wurden
'Wichtige Menschen' (1930) und 'Menschen von Bedeutung' (1934), die beide ein Muss
für eine gute Bibliothek für die Kunst mit Kindern sind.
Auf room4art wird eine Auswahl von Gemälden und Zeichnungen
mit Kindern geboten, allesamt Werke von qualitativ professionell ausgebildeten Künstlern
aus dem frühen 20. Jahrhundert bis zum heutigen Tag. Die überwiegende Mehrheit der Werke,
die room4art anbietet, sind bekannter Herkunft, die direkt von den Künstlern stammen oder
von deren Nachkommen geerbt wurden. Der Zustand jedes Bildes ist detailliert beschrieben.
Jedes Werk wurde in hoher Auflösung fotografiert, und der Betrachter kann die
Einzelheiten begutachten.
Weitere Informationen auf www.room4art.com
© Fotos und Text: room4art
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