Sylvia Amstadt - Schreiben als Lebensaufgabe

Nachdem Zeitungen aus Bad Neustadt an der Saale, der ehemaligen Heimatstadt der jungen Autorin Sylvia Amstadt, fleißig über sie und ihr lyrisches Talent berichteten, und sie daraufhin sehr viel positive Resonanz erfuhr, beschloss sie ihr erstes Buch zu schreiben.

Die Autorin Sylvia Amstadt wurde 1984 in Mainz geboren und schreibt bereits seit 1997 - nicht einfach nur über Menschen, sie schreibt für Sie.

Sylvia Amstadts Texte sind eine würzige Mischung aus gesellschaftskritischer, aber auch gesellschaftsfähiger Poesie. Sie jongliert mit Worten, lässt sie in die Herzen der Menschen tanzen, mal mit zarter Ironie, mal mit mitreißendem Tiefsinn. Die junge Autorin betrachtet das Schreiben als ihre Lebensaufgabe.

Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung - Treffpunkt für Philosophen,
Blitzableiter, Wundertüten und viele andere

Das Internet-Forum "Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung" wurde von der Autorin Sylvia Amstadt gegründet. Der Zusammenhalt der Generationen, sowie die respektvolle Kommunikation miteinander, wird hier groß geschrieben.

Hier treffen sich verschiedene Menschen wie gutmütige Philosophen, Blitzableiter, Wundertüten, Wolkenkratzer, hyperaktive Manager, Dampfnudeln, Hitzköpfe, Optimisten, Strategen, Weltenbummler, Helden, Humorbolzen und viele andere, um über gesellschaftliche Themen zu diskutieren, zu informieren, oder um Kontakte und Freundschaften zu pflegen. Sie sind herzlich eingeladen beizutreten!

Finden auch Sie sich als Mitmensch einer "Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung" in dieser Wortwelt wieder...

Leseprobe: Die Abrechnung

Sie planen 
schon für Morgen, 
haben Gestern 
längst vergessen, 
und sind gerade dabei, 
diesen Moment zu zerstören. 
Viel beschäftigt 
und im Dauerstress, 
gibt es inzwischen 
Privatsphäre 
in Tüten zu kaufen, 
und Liebe wird 
bezahlt mit Visa - Masterkarten. 

- Geht's noch?! 

Mitten im Leben 
wird das Schweigen 
der Lämmer gespielt, 

- aber nicht mit mir! 

Die Hauptrolle bekommt der, 
der es am meisten genießt...

Im Bereich Hoffnung 
herrscht Halteverbot, 
als Platzsparmaßnahme 
für den Nächsten der tobt. 
In ihren Krankenhäusern
wird mit Gesundheit gedealt, 
und die neue Mode heißt: 
Die Mehrwertsteuer genießen. 
Bei Fragen in der Not, 
steht Ihnen gerne 
der Axel Springer 
Verlag zur Verfügung! 

Mehr Auszubildende 
braucht man auch, - mal wieder, 
vor allem im Sicherheitsdienst, 
für ihre Gebäuden aus Lügen... 

Der Frieden lässt 
zu wünschen übrig, 
und mit Gefühlen 
wird Mensch ärgere dich 
nicht gespielt, 
Sonnenbrillen trägt man 
jetzt auch im Winter, 
damit man noch weniger sieht, 
dass nichts gelingt. 
Die neuste Studie ergibt: 
Der größte Teil der Bevölkerung 
ist freiwillig blind. 

Nächstenliebe existiert 
nur noch 
in Märchenbüchern. 
Erderwärmung, 
- Herzerkältung, 
schlagen auf Gemüter. 
Zum Glück aber, 
gibt es die Goldbärchen 
von Haribo, 
so bleiben 
wenigstens die Jüngsten 
künstlich froh. 
Der Nachrichtensprecher 
ist der Einzige, 
der jeden Abend 
freundlich lächelt, 
dabei aber 
nichts Erfreuliches erzählt. 

Die Medien wirken 
wie Spinnengeweben, 
die Seele wird eingefangen 
und bleibt darin kleben. 
Das Gehirn wird 
auf den Nachttisch gelegt, 
und der Sinn des Lebens, 
entweder totgeschwiegen, 
verhindert, missbraucht 
oder entführt. 

Und Liebe wird... 
bezahlt mit Visa - Masterkarten... 
Bei Fragen in der Not, 
steht Ihnen gerne 
der Axel Springer 
Verlag zur Verfügung! 

- Geht's noch?! 

Mitten im Leben 
wird das Schweigen 
der Lämmer gespielt, 

und die Hauptrollen, bekommen die, 
die es am meisten genießen... 

Das Buch

Sylvia Amstadts erstes Buch "Capital Wor(l)ds - Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung" erschien im August 2009 beim Novum Verlag (ISBN: 978-3-85022-869-5)

Weitere Leseproben von Sylvia Amstadt:
- Poesie: Freischwimmer / Lachende Erwachsene
- Poesie: Mensch im Netz / Schwerelos
- Poesie: Noch immer / Kind der Regentage

© Mit freundlicher Genehmigung der Autorin Sylvia Amstadt für Pressenet

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