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Rentenanspruch nach 40 Jahren Zeitarbeit liegt meist unter 600 Euro
Das Thema Mindestlohn, Zeitarbeit und Niedriglohn wird in der Politik, in Arbeitsverbänden und Gewerkschaften sowie in der Öffentlichkeit viel diskutiert.
Die zukünftige Rentensituation der Mensch, die heute in diesem Niedriglohnsektor arbeiten, wird in diesen Diskussionen und Entscheidungen meist nicht berücksichtigt.
Was werden Sie einmal an Rente bekommen?
Durch den Ausbau des Niedriglohnsektors, der Förderung von Leiharbeit und den erweiterten Befristungsmöglichkeiten steigt der Druck auf die Beschäftigten seit Mitte der 90er-Jahre.
Die Reallöhne stagnieren und Armutslöhne breiten sich aus. Fast ein Fünftel der sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-
beschäftigten geht mit weniger als 1630 Euro brutto nach Hause.
Denken wir mal an die Rentenpunkte und den damit verbundenen Rentenanspruch!
Wenn dieses Fünftel der Beschäftigten 40 Jahre lang Arbeit hätte, würde der Beschäftigte gerade mal 26 Rentenpunkte erwerben. Das wäre ein Rentenanspruch von etwa 683 Euro (West) oder 597 Euro (Ost).
Viele Menschen im Osten müssen sich heute mit Bruttolöhnen unter 1000 Euro begnügen. Bei 1000 Euro brutto hätte ein Beschäftigter nach 40 Jahren Arbeit gerade nur 16 Rentenpunkte und durch den niedrigeren Rentenpunktewert (Ost zurzeit 22,97 Euro, West 26,13 Euro) einen Rentenanspruch von ca. 368 Euro.
Die Altersarmut ist mit Sicherheit vorprogrammiert.
Rund 1,2 Mio. Beschäftigte müssen jetzt schon ergänzende Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen. Obwohl jeder Zweite von ihnen in Vollzeit arbeitet, können sie sich und ihre Familien nicht mit eigener Hände- und Kopf-Arbeit alleine ernähren.
Im Jahre 2007 gibt es rund 700.000 Leiharbeiter. Doppelt so viele wie noch 2003. In 2008 wird es mehr als 1 Mio. Zeitarbeiter geben. 12 Prozent der Leiharbeiter müssen ergänzendes Arbeitslosengeld II beantragen.
Die fast 2,5 Mio. Beschäftigten mit einem befristeten Arbeitsvertrag stehen, durch die staatliche Förderung prekärer Beschäftigung oder Harz IV, unter massiven Druck. Viele Beschäftigte haben den drohenden sozialen Abstieg tagtäglich vor Augen, denn schon morgen kann nach dem Verlust des Arbeitsplatzes der tiefe Fall in die Bedürftigkeit folgen.
Viele der Arbeiter und Angestellten haben es immer noch nicht erkannt, oder wollen es nicht erkennen, dass man durch Leiharbeit, befristete Arbeitsverträge und auch durch Festanstellung keinen wahren Wohlstand erzielten kann.
Die Wahrheit über Geldverdienen im 21. Jahrhundert zeigt, wie sich der Durchschnittsbürger ein gutes Einkommen aufbauen kann und somit der drohenden Altersarmut entfliehen kann.
Die neue Selbstständigkeit ermöglicht die optimale Kombination von Beruf, Familie und den Aufbau eines stetigen Geldflusses, der auch dann noch fließt, wenn man nur noch ganz wenig arbeitet.
Kontakt:
Walter Falk
Ihre Selbstständigkeit
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