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PC-Tipps Windows NT

Im Einzelnen siehe auch: Windows 2000 / XP / Vista, Windows 98 / 98SE / ME

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PC-Tipps Windows NT

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Absturzursachen lokalisieren

Beim Booten und bei der Installation startet das Betriebssystem WinNT das Hilfsprogramm NTDETECT.COM. Dieses Utility versucht, die installierte Hardware zu erkennen. Stürzt Ihr Computer während dieser automatischen Hardware-Erkennung ab, erhalten Sie allerdings keine Informationen, wann es zu dem Absturz kam, da NTDETECT seine gewonnenen Erkenntnisse für sich behält und nicht auf dem Bildschirm anzeigt.

Es gibt jedoch eine spezielle Debug-Version dieses Programms, die alle Informationen auf dem Monitor ausgibt. Sie finden diese Datei auf der WinNT-CD-ROM in den Unterverzeichnissen von \Support\Debug. Die Bezeichnung der benötigten Datei lautet NTDETECT.CHK.

Fertigen Sie aber zuerst eine Sicherungskopie der ursprünglichen Datei NTDETECT.COM an und löschen Sie sie erst dann von der Bootdiskette oder aus dem Hauptverzeichnis Ihrer Festplatte. Danach kopieren Sie die Datei NTDETECT.CHK von der WinNT-CD-ROM auf die Diskette oder auf die Platte und benennen Sie um in NTDETECT.COM.

Beim nächsten Neustart von WinNT listet NTDETECT.COM die Informationen über die identifizierte Hardware auf dem Monitor auf, und Sie können problematische Komponenten leichter ausfindig machen.

Anwendungen gezielt beschleunigen

Allen laufenden Prozessen unter WinNT ist eine bestimmte Priorität zugeordnet. Um sich zu informieren, mit welchen Prioritäten alle im Moment aktiven Prozesse versehen sind, starten Sie den WinNT Task-Manager, indem Sie erst die Tastenkombination [Strg] [Alt] [Entf] betätigen und dann auf die Schaltfläche Task-Manager klicken.

Wechseln Sie nun in das Registerblatt Prozesse. Hier findet man im rechten Bereich des Fensters die Spalte Basispriorität, in der die Prioritäten der einzelnen Prozesse aufgelistet sind. Existiert in Ihrem Task-Manager diese Spalte nicht, klicken Sie im Menü Ansicht auf Spalten wählen. In dem folgenden Fenster versehen Sie den Eintrag Basispriorität mit einem Häkchen und schließen das Fenster wieder mit einem Klick auf OK.

Wollen Sie einer der laufenden Anwendungen Beine machen, kann man dies tun, indem Sie Ihrem Prozess eine höhere Priorität zuweisen. Da aber die Namen der Prozesse nicht immer eindeutig auf die damit verbundene Anwendung schließen lassen, wechseln Sie in das Register Anwendungen. Dort klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung, die Sie beschleunigen wollen. Am unteren Rand des Kontextmenüs sehen Sie den Menüpunkt Zum Prozess wechseln. Klicken Sie ihn an, so landen Sie bei dem dazugehörenden Prozess im Prozesse-Register.

Klicken Sie diesen markierten Prozess ebenfalls mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Priorität festlegen. Es stehen Ihnen dann vier verschiedene Stufen zur Verfügung: Niedrig, Normal, Hoch und Echtzeit. Niedrig bedeutet, dass dieser Prozess mit der Geschwindigkeit eines Hintergrundprozesses läuft, Normal ist die Standardeinstellung der meisten Prozesse und Anwendungen, Prozessen mit der Priorität Hoch wird ziemlich viel Prozessorzeit zugeteilt.

Prozessen in Echtzeit wird sogar höhere Aufmerksamkeit als Betriebssystem-Prozessen geschenkt, was jedoch zu einigen unerwünschten Effekten wie extrem ruckende Mauszeiger führen kann. Diese Einstellung sollte deshalb nur für äußerst zeitkritische Anwendungen gewählt werden.

Häufig erscheint nach dem Ändern der Priorität eines Prozesses eine Warnung, die darauf hinweist, dass diese Änderungen zu unliebsamen Effekten führen und die Systemstabilität beeinträchtigen kann. Die Frage, ob Sie dennoch die Änderung vornehmen wollen, bestätigen Sie mit Ja sicherheitshalber sollten Sie aber vorher die Daten der gerade offenen Anwendungen sichern. Die Änderung der Priorität eines Prozesses gilt jedoch nur, solange dieser Prozess läuft. Schließen Sie die entsprechende Anwendung und starten Sie sie später erneut, läuft der zuvor beschleunigte oder gebremste Prozess wieder mit seiner standardmäßigen Priorität.

Anzeige der aktiven Prozesse konfigurieren

Der Taskmanager von WinNT eignet sich nicht nur zum Wechseln oder Beenden von Tasks. Er liefert in dem entsprechenden Registerblatt auch viele nützliche Informationen über die aktiven Prozesse. Welche Angaben über diese Prozesse auf dem Monitor erscheinen, kann man selbst bestimmen.

Nach einem Klick auf Ansicht | Spalten wählen öffnet sich ein Fenster, in dem Sie festlegen, welche Informationen Sie erhalten wollen. Nachdem Sie Ihre Änderungen vorgenommen haben, bestätigen Sie diese mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

Sogleich werden die neu angewählten Spalten im Taskmanager sichtbar, und die deaktivierten sind verschwunden.

Application-Protokolldatei ist voll

Die Meldung über eine volle Application-Protokolldatei erscheint dann, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit mehr Protokolleinträge aufzunehmen waren, als in den standardmäßig auf sieben Tage und 512 KByte eingestellten Speicher passen. Das passiert z.B., wenn eine Laufwerksprüfung besonders viele Fehler findet. Löschen kann man die Protokolleinträge, indem Sie Start Verwaltung (Allgemein) Ereignisanzeige aufrufen, im Menü Protokoll den Punkt Anwendung anklicken und im selben Menü dann den Eintrag Alle Einträge löschen auswählen.

Im Dialog von Protokoll Protokolleinstellungen setzen Sie später die Speichergröße der Application-Protokolldatei in 64-KByte-Schritten herauf und aktivieren die Option Ereignisse überschreiben (falls notwendig). Das sollte die Fehlermeldung künftig verhindern.

Arbeitsstation kurzzeitig sperren

Wenn man nur für ein paar Minuten den Arbeitsplatz verlassen muss, lohnt es sich nicht, deshalb gleich den Rechner auszuschalten. Manchmal möchte man jedoch vermeiden, dass andere Personen während dieser kurzen Zeit an dem PC ihr Unwesen treiben können. In diesem Fall kann man unter WinNT Ihren Rechner ganz einfach absperren.

Betätigen Sie dazu die Tastenkombination [Strg] [Alt] [Entf] und klicken Sie in dem Fenster WinNT-Sicherheit auf Arbeitsstation sperren. Es erscheint dann eine Meldung auf dem Bildschirm, die darauf hinweist, dass der Rechner zwar in Betrieb, aber gerade gesperrt ist und nur von dem eingeloggten Benutzer oder einem Administrator wieder aus dem Dornröschenschlaf geholt werden kann.

Auslagern des Kernels verhindern

Wenn Sie unter WinNT viele Anwendungen gleichzeitig gestartet haben, kann es passieren, dass das Betriebssystem Teile des Kernels auslagert. Diese Maßnahme bewirkt unter Umständen einen starken Einbruch der Performance Ihres Systems. Mit Hilfe einer kleinen Änderung an der Registry kann man WinNT aber diese zweifelhafte Methode der "Speichergewinnung" abgewöhnen.

Starten Sie den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedit und wechseln Sie in den Unterschlüssel HKey_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\ Memory Management. An dieser Stelle findet man unter anderem den Eintrag DisablePagingExecutive, der normalerweise den Wert 0 hat.

Wollen Sie WinNT das Auslagern des Kernels verbieten, so markieren Sie diesen Eintrag und wählen dann aus dem Bearbeiten-Menü den Punkt Ändern. In dem Fenster DWORD-Wert bearbeiten ersetzen Sie im Feld Wert die 0 durch eine 1 und bestätigen die Änderung mit OK. Wollen Sie das temporäre Auslagern des Kernels wieder zulassen, ändern Sie den Wert von DisablePagingExecutive wieder auf 0.

Automatisches Einloggen

Normalerweise muss man bei jedem Start einer WinNT-Workstation zuerst die Tastenkombination [Strg] [Alt] [Entf] betätigen und sich danach mit Ihrem Namen und Passwort anmelden. Loggen Sie sich als Administrator ohne Passwort ein, muss man zumindest mit einem Druck auf die [Return]-Taste das nicht existierende Passwort bestätigen.

Diese Anmeldeprozedur ist aber nur dann sinnvoll, wenn mehrere Personen an einem Rechner arbeiten oder die Daten des Rechners vor unbefugtem Zugriff geschützt werden sollen. Arbeiten Sie jedoch als einzige Person an einer NT-4.0-Workstation und ist die Gefahr des Datenklaus ausgeschlossen, ist das Einloggen mit der Zeit nur lästig.

Mit Hilfe eines Eingriffs in die Registry von WinNT kann man jedoch den Anmeldevorgang automatisieren. Laden Sie dazu den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedit32 | OK. In diesem Hilfsprogramm aktivieren Sie dann das Fenster HKey_LOCALMACHINE. Danach wechseln Sie in den Unterschlüssel HKey_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ WinNT\ CurrentVersion\ Winlogon. Hier geben Sie den gewünschten Domain- und User-Namen sowie das dazugehörende Passwort ein. Die entsprechenden Bezeichnungen der Werte lauten DefaultUserName, DefaultPassword und DefaultDomainName.

Da das DefaultPassword normalerweise nicht existiert, muss man diesen Eintrag wahrscheinlich erst mit Bearbeiten | Wert hinzufügen | DefaultPassword | OK erzeugen. Der Datentyp im Fenster Wert hinzufügen muss REG_SZ lauten. Den Inhalt der Werte ändern Sie, indem Sie den entsprechenden Eintrag in der rechten Fensterhälfte doppelt anklicken und in dem darauf erscheinenden Zeichenketten-Editor die gewünschten Bezeichnungen eingeben.

Jetzt benötigen Sie noch den Wert AutoAdminLogon, den Sie normalerweise ebenfalls wie zuvor beschrieben erneut anlegen müssen. Nach einem Doppelklick auf diesen Eintrag weisen Sie ihm die Zeichenkette 1 zu.

Existiert für den automatisch einzuloggenden Benutzernamen kein Passwort, muss man dennoch den Wert DefaultPassword anlegen. In diesem Fall setzt jedoch Windows den Wert von AutoAdminLogon nach dem nächsten Start wieder auf 0. Das hat zur Folge, dass beim übernächsten Booten wieder die komplette ursprüngliche Anmeldeprozedur durchlaufen werden muss.

Legen Sie deshalb im Benutzer-Manager ein Passwort fest, das Sie auch an der erwähnten Stelle der Registry eintragen; nur dann ist die Automatisierung des Einloggens von Dauer. Bedenken Sie aber, dass ab sofort außer Ihnen auch jede andere Person direkten Zugang zu Ihrem WinNT-System hat, ohne sich vorher legitimieren zu müssen.

Wollen Sie den automatischen Anmeldevorgang beim Start von WinNT umgehen, weil Sie sich unter einem anderen Namen einloggen wollen, drücken Sie einfach während des Hochfahrens des Betriebssystems die Umschalt-Taste.

Automatisches Einloggen funktioniert nicht

In Sachen Sicherheit reagiert WinNT äußerst empfindlich. Der Eintrag AutoAdminLogon in der Registry greift in die strengen Regeln des Betriebssystems massiv ein. Daher lässt NT hier besondere Vorsicht walten: Nur wenn im Eintrag DefaultPassword auch ein Passwort eingetragen ist, lässt das System die automatische Anmeldung zu. Ist DefaultPassword dagegen leer, tritt das Phänomen auf: NT setzt AutoAdminLogon zurück auf 0.

Da Sie kein Passwort benutzen, muss man sich also im Benutzermanager eines geben und es dann in DefaultPassword eintragen. In Zukunft wird WinNT den automatischen Login zulassen.

Sollten Sie sich doch unter einem anderen Namen einloggen wollen, halten Sie beim Start nach dem blauen Bildschirm Umschalt gedrückt, dann erscheint der Logon-Screen.

Autorun für CDs ausschalten

Sind Sie es leid, dass jedesmal, wenn Sie eine neuere CD-ROM ins Laufwerk legen, automatisch eine Anwendung oder ein Installationsprogramm startet? Dann sollten Sie vorsichtig in der Registry von WinNT folgende Änderung machen: starten Sie das Programm REGEDIT und öffnen Sie dann den Zweig HKey_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services\ Cdrom.

Ändern Sie nun nach einem Doppelklick auf die Zeile Autorun den angegebenen Wert von 1 auf 0 und bestätigen mit OK. Die Änderung tritt nach dem nächsten Start in Kraft. Nun bestimmen Sie, wann Programme von einer CD gestartet werden.

Backup automatisieren

Wollen Sie sich bestmöglich vor Datenverlust schützen, ist ein regelmäßiges Backup aller wichtigen Dateien ein absolutes Muss. Täglich oder zu anderen vorgegebenen Zeiten das Backup-Programm per Hand zu starten, ist aber ein ziemlich lästiges Unterfangen und wird deshalb leicht vergessen. WinNT kann Ihnen diese Arbeit jedoch abnehmen. Mit Hilfe des Schedule-Dienstes und des NT-Kommandos at kann man regelmäßige Backup automatisch anfertigen lassen.

Erzeugen Sie zuerst eine Command-Datei. Dafür öffnen Sie den Editor und schreiben die Befehlszeile zum Start des Backup-Programms in eine neue Datei. Wollen Sie z.B. das komplette Laufwerk C: regelmäßig sichern, so könnte die entsprechende Zeile ntbackup backup c:\ /a /b /t incremental lauten. Speichern Sie diese Zeile unter einem beliebigen Namen, etwa backup mit der Datei-Endung cmd in Ihrem WinNT-Verzeichnis normalerweise in C:\Winnt.

Die angegebenen Parameter haben folgende Bedeutung: /a schreibt die Sicherungssätze hinter den letzten Sicherungssatz, der sich auf dem Band befindet. Ohne den Parameter /a überschreibt das Backup-Programm alle Daten, die sich auf dem Band befinden. /b sichert zusätzlich die lokale Registry und /t gefolgt von incremental legt die Art der Sicherung fest. Genauere Angaben zu den Parametern von ntbackup erhalten Sie nach Start | Ausführen | ntbackup /?.

Jetzt fehlt noch das Kommando zum Automatisieren des Backup. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung und geben Sie die dort die Kommandozeile at hh:mm /every:day c:\winnt\backup.cmd ein. Anstelle von hh:mm geben Sie die Zeit in Stunden und Minuten an, zu der das Backup gestartet werden soll beispielsweise 17:30. Statt day schreiben Sie die Wochen- oder Monatstage, an denen gesichert wird, also Mo für Montag oder 15 für jeden 15. des Monats.

Am Ende der Zeile geben Sie schließlich den Namen der zuvor erzeugten cmd-Datei an. Eine Liste der verfügbaren Parameter samt kurzer Beschreibung erhalten Sie, wenn Sie in der Eingabeaufforderung von WinNT at /? eingeben.

Bei Klick auf ein Symbol erfolgt plötzliche Verbindung mit einer anderen Workstation, bzw. Fehlermeldung "keine Berechtigung auf andere Workstation zuzugreifen"

Symbol löschen und neu erzeugen (das 'alte' Symbol wurde z.B. vom Administrator erzeugt und stellt somit immer eine Verbindung auf die Workstation her, auf der es erzeugt wurde)

Beim Anmelden erscheint Meldung: "Ihr Benutzerprofil konnte nicht geladen werden"

Das servergespeicherte Profil ist defekt (NTUSER.DAT). Wir hoffen, Sie haben diese Datei letzte Woche irgendwo gesichert...

Bildschirmschoner bremst das System

Wer ein Netzwerk mit einem Server unter WinNT betreibt, sollte sich davor hüten, auf diesem Rechner einen Bildschirmschoner zu aktivieren. Dies gilt auch für die von Microsoft mitgelieferten Screensaver. Andernfalls können die Verarbeitungszeiten im Netzwerk spürbar beeinträchtigt werden: Während der Bildschirmschoner aktiv ist, dauern Netzzugriffe länger als beim Betrieb ohne Screensaver.

Boot-Disketten erzeugen

Haben Sie Ihre Boot-Disketten, die bei der Installation von WinNT erzeugt wurden, verloren oder wurden sie beschädigt, kann man sich sehr einfach neue erstellen lassen. Sie benötigen dafür lediglich die WinNT-CD-ROM. Darauf befindet sich im Verzeichnis I386 die Datei winnt32.exe. Starten Sie dieses Programm über Start | Ausführen und geben Sie dabei den Parameter /ox an. Das Setup-Programm erzeugt nun drei neue Boot-Disketten.

Bootmanager: Einstellungen verändern

Bei jedem Start des Rechners erscheint der Bootmanager von WinNT. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, eines der auf dem Computer installierten Betriebssysteme hochzufahren. Die Standardeinstellung lautet WinNT Workstation, Version 4.0. Betätigen Sie nach Erscheinen des Bootmanagers 30 Sekunden lang keine Taste, bootet der Rechner mit diesem Betriebssystem.

Wollen Sie an dieser Grundkonfiguration Änderungen vornehmen, da Ihnen z.B. die Verzögerungszeit zu lange dauert oder weil Sie standardmäßig ein anderes Betriebssystem booten wollen, haben Sie zwei Wege: Entweder Sie bearbeiten die BOOT.INI im Hauptverzeichnis von C:, oder Sie benutzen die Systemsteuerung. Meistens empfiehlt sich die zweite Variante, da sie komfortabler ist, Sie sich nicht um die Dateiattribute der BOOT.INI zu kümmern brauchen und auch nicht die Syntax der darin enthaltenen Befehle kennen müssen.

Zu den Einstellungen des Bootmanagers gelangen Sie über Start | Einstellungen | Systemsteuerung und einen Doppelklick auf System. Im Register Starten / Herunterfahren findet man einen Bereich mit der Bezeichnung Systemstart. Unter Autostart legen Sie fest, welches Betriebssystem normalerweise hochgefahren wird. Darunter bestimmen Sie, wie lange Sie Zeit haben wollen, um aus der Liste der zur Auswahl stehenden Betriebssysteme das gewünschte System zu starten. Arbeiten Sie ausschließlich mit WinNT, tragen Sie hier den Wert 0 ein, da in diesem Fall eine Wartezeit absolut überflüssig ist.

Bootmenü

Wenn Ihr Computer beim Start eine nicht betriebsbereite WinNT-Installation lädt, bevor Sie Gelegenheit haben, eine andere Option zu wählen, ist ein Eintrag einer INI-Datei dafür verantwortlich. Schuld an dieser Misere ist der Wert für die Zeitspanne zur Auswahl des Betriebssystems in der BOOT.INI, der in diesem Fall auf 0 gesetzt ist. Somit haben Sie beim Erscheinen des Bootmenüs keine Zeit, ein anderes der auf Ihrem PC installierten Betriebssysteme auszuwählen.

Drücken Sie deshalb nach dem Einschalten des Computers eine der Cursortasten, mit denen Sie sonst zwischen den angebotenen Betriebssystemen im Bootmenü wechseln, und halten Sie diese gedrückt. Lassen Sie sie erst wieder los, wenn das Bootmenü auf dem Monitor erscheint. Durch das permanente Drücken der Cursortaste füllt sich der Tastaturpuffer. Sobald das Bootmenü geladen wird, erhält es die Information aus dem Tastaturpuffer, und zwar noch bevor das Zeitlimit abgelaufen ist. Somit wird es Ihnen nun doch noch möglich, im Bootmenü ein anderes Betriebssystem auszuwählen.

Zeitspanne verlängern: Wenn das Boot-Laufwerk mit dem Dateisystem FAT16 formatiert ist und Sie Ihren Rechner mit DOS oder Win95 gebootet haben, kann man nun in der Datei BOOT.INI die Zeitspanne korrigieren. Wechseln Sie dafür in das Hauptverzeichnis von C: und geben Sie den Befehl ATTRIB R S H BOOT.INI ein. Jetzt kann man die Datei BOOT.INI mit einem Texteditor etwa EDIT.COM unter DOS oder Edit in Win95 öffnen und bearbeiten.

Die Zeitspanne für die Wahl des Betriebssystems wird in der BOOT.INI durch die Zeile timeout= ... festgelegt. Tragen Sie an dieser Stelle statt einer 0 z.B. 10 für eine Wartezeit von 10 Sekunden ein. Der Standardwert von timeout beträgt 30 Sekunden.

Nachdem Sie die Änderungen abgeschlossen haben, speichern Sie die Datei BOOT. INI und starten Ihr System neu. Jetzt müssten Sie genügend Zeit haben, um im Bootmenü das gewünschte System auswählen zu können. Um das Menü für die Hardwareprofile oder die letzte funktionierende Konfiguration zu starten, betätigen Sie [Space].

Bug: nach Anmeldung erscheint Meldung: "langsame Netzverbindung besteht - wollen Sie Profile herunterladen?"

Bisher keine Möglichkeit bekannt, dieses Allerweltsproblem zu lösen (vermutlich wurden mehrere Netzwerke auf einem Client installiert)

CD-ROM: Probleme mit Mitsumi-Laufwerken

Besitzen Sie ein Mitsumi-CD-Laufwerk und wollen von WinNT darauf zugreifen, kann es passieren, dass der Bildschirm dunkel schaltet und der Rechner abstürzt. Dieser Effekt tritt auf, wenn die Controller-Karte des CD-ROM-Laufwerks so konfiguriert wurde, dass sie eine I/O-Adresse, einen Interrupt und vielleicht sogar noch einen DMA-Kanal benutzt. WinNT verwendet aber nur die I/O-Adresse des Controllers. Deaktivieren Sie deshalb den Interrupt und DMA-Kanal auf der Controller-Karte.

Chkdsk

Mit einem Eintrag in der Registry kann eingestellt werden, dass beim Start des Rechners CHKDSK /F ausgeführt wird. Unter HKey_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager den Eintrag "BootExecute" und ändern Sie die Einstellung:

BootExecute REG_MULTI_SZ Autocheck Autochk* nur beim Absturz

BootExecute REG_MULTI_SZ Autocheck Autochk /P * immer

Das System-Attribut lässt sich nicht verändern

Obwohl Sie im Explorer oder einem Laufwerksordner nach einem rechten Mausklick auf eine Datei deren Attribute betrachten können, ist es nicht möglich, auch sämtliche Attribute zu verändern. Im Gegensatz zu den restlichen Attributen erscheint das System-Attribut in einem grau eingefärbten Kästchen, das keinerlei Zugriff auf diese Dateieigenschaft gestattet.

Wollen Sie das System-Attribut einer Datei beeinflussen, also aktivieren oder löschen, greifen Sie auf das DOS-Kommando ATTRIB zurück. Diesen Befehl kann man auch in einer DOS-Box von WinNT starten. Die vollständige Befehlssyntax von ATTRIB erhalten Sie nach dem Aufruf von ATTRIB /?.

Datenaustausch zwischen Windows- und DOS-Fenstern

Wollen Sie Textbereiche in einem DOS-Fenster kopieren und z.B. in eine Textverarbeitung wie Word einfügen, haben Sie zwei Alternativen zur Auswahl. Normalerweise muss man zuerst auf das DOS-Logo in der linken oberen Ecke des DOS-Fensters klicken und Bearbeiten | Markieren wählen. Danach kann man mit Hilfe der Cursortasten oder der Maus den gewünschten Bereich markieren. Die [Return]-Taste oder ein Klick mit der rechten Maustaste kopiert den markierten Bereich in die Zwischenablage von WinNT. In der Textverarbeitung setzen Sie dann den Cursor an die Stelle, an der Sie den kopierten Bereich einfügen wollen und betätigen die Tastenkombination [Strg] [V].

Stört Sie der etwas umständliche Weg über das Menü Bearbeiten | Markieren, muss man lediglich unter Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Konsole | Optionen den QuickEdit-Modus aktivieren und mit einem Klick auf die Schaltfläche OK bestätigen. Nun kann man auch im DOS-Fenster Bereiche wie in Windows-Anwendungen markieren, ohne zuvor ein Untermenü auswählen zu müssen. Danach kopieren Sie durch einen Klick mit der rechten Maustaste oder der [Return]Taste den markierten Bereich in die Zwischenablage, aus der er mit [Strg] [V] jederzeit abgerufen werden kann.

Aber auch der umgekehrte Weg, das Kopieren von einer Windows-Anwendung in ein DOS-Fenster, ist möglich. Markieren Sie dazu den entsprechenden Text in der Windows-Anwendung und schneiden Sie ihn mit der üblichen Tastenkombination aus, oder kopieren Sie ihn. Danach wechseln Sie in das DOS-Fenster und wählen nach einem Klick auf das DOS-Logo Bearbeiten | Einfügen.

Nach dem gleichen Prinzip kann man Textbereiche auch innerhalb von DOS-Fenstern kopieren: erst den gewünschten Bereich im DOS-Fenster markieren, dann Bearbeiten | Kopieren wählen und später bei Bedarf in dem gleichen oder einem anderen DOS-Fenster einfügen.

Defragmentieren der Festplatte

Im Gegensatz zu Win95 besitzt das Betriebssystem WinNT kein integriertes Hilfsprogramm für das Defragmentieren der Festplatte. Klicken Sie im Arbeitsplatz-Ordner oder im Explorer mit der rechten Maustaste auf eine Festplatte, wählen Sie darauf Eigenschaften und wechseln dann ins Register Extras, sehen Sie, dass die Schaltfläche Jetzt optimieren gesperrt ist.

Wollen Sie Ihre Festplatte defragmentieren, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich ein entsprechendes Utility zu besorgen. Die Norton Utilities 2.0 für WinNT verfügen z.B. über ein solches Programm. Haben Sie ein Defragmentierungs-Utility installiert, ist die zuvor gesperrte Schaltfläche zum Optimieren der Festplatte einsatzbereit. Ein Klick darauf führt Sie direkt zu dem entsprechenden Hilfsprogramm.

Desktop: Neue Hintergrundmuster entwerfen

Nach einem rechten Mausklick auf eine freie Stelle des Desktops, gefolgt vom Anklicken der Eigenschaften, kann man den Hintergrund des Desktops festlegen. Hier haben Sie die Wahl zwischen einem Hintergrundbild und einem Muster, mit dem die Arbeitsoberfläche von WinNT geschmückt wird. Gefallen Ihnen jedoch die zur Verfügung stehenden Muster nicht, dann entwerfen Sie doch einfach ein neues.

Wählen Sie dazu ein beliebiges Muster aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Muster bearbeiten. In der Editierhilfe für Muster kann man entweder ein bestehendes verändern oder ein neues erzeugen. Da es sich bei dem Muster immer um eine zweifarbige Grafik handelt (schwarz und die Hintergrundfarbe des Desktops), ist das Editieren auch recht einfach. Um die Farbe eines Pixels zu verändern, klicken Sie ihn einfach an.

Sind Sie mit Ihrem neuen Muster zufrieden, speichern Sie es unter einem neuen Namen. Dafür klicken Sie nach der Angabe der neuen Bezeichnung auf Hinzufügen und Schließen und machen das Dialogfenster damit zu.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche Übernehmen kann man jetzt das soeben erstellte Muster als Hintergrund definieren. Gefällt Ihnen Ihre Kreation nicht, genügt nach Muster bearbeiten ein Klick auf Entfernen, gefolgt von einem Ja auf die Sicherheitsabfrage, um das neue Muster wieder zu löschen.

DFÜ-Netzwerk installieren

Vergleichbar mit Win95 verfügt auch NT 4.0 über das DFÜ-Netzwerk, um Einwählverbindungen zu Internet-Providern aufzubauen. Dazu sind die folgenden Schritte notwendig: Klicken Sie zuerst im Startmenü unter Programme | Zubehör auf DFÜ-Netzwerk. Das DFÜ-Netzwerk wird nun installiert. Falls das Setup-Programm feststellt, dass noch kein Modem vorhanden ist, so werden Sie zur Installation aufgefordert. Wählen Sie bei der Option Netzwerk als einziges Protokoll TCP/IP an. Wenn alles konfiguriert ist und Windows die Informationen aktualisiert hat, steht der übliche NT-Neustart an.

Wenn Sie nun auf dem Desktop unter Arbeitsplatz auf das Symbol DFÜ-Netzwerk klicken, beginnt die Eingabe Ihrer Verbindungsinformationen, die Sie von Ihrem Internet-Service-Provider bekommen haben. Geben Sie einen Namen Ihrer Wahl für den neuen Eintrag im Telefonbuch ein. Im nächsten Dialog Server muss man die ersten beiden Checkboxen markieren. Anschließend tippen Sie im Dialog Rufnummer die Telefonnummer ein, unter der Sie sich bei Ihrem Internet-Provider einwählen. Haben Sie Wahlparameter für das Modem angegeben, z.B., dass es eine Nummer für die Amtsleitung wählen soll, markieren Sie die Checkbox Wahlparameter verwenden.

Nachdem Sie alles eingegeben haben, befindet man sich im Dialog DFÜ-Netzwerk. Hier kann man mit der Schaltfläche Weiteres eine ganze Reihe von Kontextmenüs zu Tage fördern, deren wichtigstes Eintrags- und Modem-Eigenschaften bearbeiten ist. Hier ist unter der Schaltkarte Server als Protokoll TCP/IP zu wählen. Weiterhin muss man unter Umständen unter TCP/IP-Einstellungen noch die IP-Adresse des Namen-Servers und die des eigenen Rechners eintragen (beide Informationen erhalten Sie wiederum von Ihrem Internet Provider).

Nun ist der Internet-Zugang bis auf Ihren User-Namen und das Passwort (wiederum vom Provider zur Verfügung gestellt) vollständig konfiguriert. Diese beiden Angaben verlangt das System, sobald Sie das erstemal unter DFÜ-Netzwerk auf Wählen klicken. Wenn außer Ihnen niemand ungefragt Ihren Internet-Zugang nutzen soll, dann sollten Sie die Checkbox Kennwort speichern nicht aktivieren, da sonst ein einfacher Klick auf das Symbol genügt, um eine Verbindung mit Ihrem Account aufzubauen.

Dienste deaktivieren

Beim Start des Betriebssystems WinNT werden zahlreiche Dienste automatisch gestartet. Wollen Sie einen dieser Dienste deaktivieren, klicken Sie in der Systemsteuerung doppelt auf das Dienste-Symbol. Markieren Sie dann den zu deaktivierenden Dienst dessen Status natürlich auf Gestartet stehen sollte und klicken Sie auf die Schaltfläche Beenden.

WinNT versucht jetzt diesen Dienst zu beenden. Ist dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt, kann man den widerspenstigen Dienst nach einem Klick auf Startart auch mit Hilfe der Option Deaktiviert lahmlegen. Allerdings muss man in diesem Fall das Betriebssystem nach der Änderung erneut hochfahren, um unter WinNT ohne diesen Dienst arbeiten zu können.

Direkter Zugriff auf Komponenten der Systemsteuerung

Arbeiten Sie öfters mit bestimmten Komponenten der Systemsteuerung, kann der Weg über Start | Einstellungen | Systemsteuerung mit der Zeit ziemlich lästig werden. Es gibt aber einen direkteren Weg, um z.B. zu den Multimedia-, Maus- und Tastatureinstellungen zu gelangen.

Für jedes Element der Systemsteuerung existiert auch eine CPL-Datei im Systemverzeichnis von WinNT. Ein Doppelklick auf eine dieser Dateien öffnet sofort das entsprechende Konfigurationsfenster ohne Umweg über die Systemsteuerung. Greifen Sie häufig auf eine oder mehrere bestimmte Einstellungen zu, empfiehlt es sich, Verknüpfungen zu den entsprechenden CPL-Dateien auf dem Desktop anzulegen.

Um z.B. eine Verknüpfung zu den Eigenschaften von Eingabehilfe herzustellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen Neu | Verknüpfung. In die Befehlszeile schreiben Sie C:\Windows\System\Access32.cpl und klicken danach auf die Schaltfläche Weiter. Als Verknüpfungsname bietet sich z.B. Konfiguration der Eingabehilfen an. Nach dem Fertigstellen erscheint die neu angelegte Verknüpfung auf dem Desktop.

Eine Auflistung der CPL-Dateien und der dazugehörenden Komponenten der Systemsteuerung findet man in der untenstehenden Tabelle. Je nachdem, welche Treiber und Anwendungen auf Ihrem Rechner installiert sind, vergrößern sich die Anzahl der CPL-Dateien und der Umfang der Systemsteuerung. Dazu gehören z.B. die Indexerstellung des Microsoft-Office-Pakets sowie Treiber für Grafikkarten, Scanner und Zeichentabletts. CPL-Dateien und ihre Bedeutung:

ACCESS = Eingabehilfen

APPWIZ = Software

CONSOLE = Konsolenfenstern

DESK = Anzeige

DEVAPPS = PCMCIA-Controller

INETCPL = Internet

INTL = Ländereinstellungen

MAIN = Maus

MMSYS = Multimedia

MODEM = Modems

NCPA = Netzwerk

PORTS = Anschlüsse

SRVMGR = Server

SYSDM = Systemeigenschaften

TELEPHON = Wahlparameter

TIMEDATE = Datum/Uhrzeit

Diskette fehlt im Laufwerk

Seit einigen Wochen nervt mich WinNT nach der Anmeldung mit der Meldung, dass eine Diskette im Laufwerk fehlt. Die Fehlermeldung stammt von einem Dienst namens NTVDM.

Die Abkürzung NTVDM steht für NT Virtual DOS Machine. Dieses Programm stellt Ihnen das DOS-Fenster und alle anderen DOS-Fähigkeiten unter NT zur Verfügung, damit Sie alte DOS-Programme weiter einsetzen können. Eine ähnliche Fehlermeldung kann übrigens auch von NT-Diensten wie SPOOLS oder SNMP kommen.

Ursache für diese Fehlermeldung ist ein Verweis auf das Diskettenlaufwerk im Pfad der AUTOEXEC.BAT-Datei für DOS. Dort ist mit dem Befehl Path festgelegt, wo NT nach Programmdateien suchen soll. Falls der Path-Befehl ein Disketten- oder CD-ROM-Laufwerk in die Programmsuche einschließt, bekommen Sie nach der NT-Anmeldung die beschriebene Fehlermeldung.

Je nach Version und Service-Pack kommt es auch vor, dass die Anmeldung anfangs fehlerfrei funktioniert und der Fehler erst beim Aufruf eines Programms wie EDIT.COM oder NOTEPAD.EXE auftritt. Nachdem Sie sich am System angemeldet haben, sucht NT nach der AUTOEXEC.BAT-Datei auf Laufwerk C. Wenn diese Datei gefunden wird, liest die NTVDM die dortige Path-Variable aus und addiert sie zu ihrem eigenen DOS-Pfad.

Aus diesem Grund übernimmt auch das DOS-Fenster den Pfad der AUTOEXEC.BAT-Datei. Bei der Übernahme der Path-Variable prüft die NTVDM jedoch die Existenz der angegebenen Pfade. Bei tragbaren Medien wie Disketten oder CDs ist eine Pfadangabe nur dann korrekt, wenn die Diskette oder CD auch im Laufwerk liegt.

Sie können das Problem lösen, indem Sie entweder ein Medium einlegen oder die Pfad-Variable in der AUTOEXEC.BAT und der NT-Registry anpassen. Die Path-Variable der AUTOEXEC.BAT-Datei bearbeiten Sie mit dem Programm SYSEDIT.EXE. Um den Pfad der NT-Registry zu ändern, starten Sie den Registry-Editor mit dem Befehl Regedit und bearbeiten den folgenden Pfad: HKey_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ SETUP\WinntPath. Wenn Sie dort die entsprechenden Pfadverweise auf Disketten und CDs entfernen, tritt die Fehlermeldung nicht mehr auf.

DOS: Wechsel zwischen Verzeichnissen

Um in einem DOS-Fenster in ein anderes Verzeichnis zu wechseln, bedient man sich normalerweise des CD-Befehls. Dieser hat jedoch einige Nachteile. Wollen Sie nicht nur das Verzeichnis, sondern auch das Laufwerk wechseln, benötigen Sie bereits zwei Befehle.

Besonders lästig erweist sich dieser Umstand, wenn Sie in einem anderen Verzeichnis nur mal schnell etwas nachsehen oder ein Programm ausführen und danach in das ursprüngliche Verzeichnis zurückkehren wollen. Zu dieser Prozedur benötigen Sie dann vier Kommandos, die zudem sehr umfangreich sein können, wenn Sie zwischen zwei Verzeichnissen mit langen Bezeichnungen hin- und herwechseln.

Wesentlich komfortabler lassen sich solche Verzeichniswechsel unter WinNT mit den beiden Befehlen PUSHD und POPD realisieren. Der Befehl PUSHD übernimmt die Rolle des CD-Befehls. Im Gegensatz zu CD erlaubt PUSHD aber auch die Angabe eines Laufwerksbuchstabens, etwa PUSHD D:\TEXTE\BRIEFE\1997\AUGUST.

Außerdem bietet Ihnen PUSHD die Möglichkeit, ähnlich wie Netscape oder der IE, zu den früher "besuchten" Verzeichnissen mit Hilfe des Kommandos POPD direkt zurückzuspringen. Somit sparen Sie sich die Angabe des ursprünglichen Verzeichnisses. PUSHD und POPD eignen sich auch zum Zurückgehen längerer Wege. WinNT merkt sich jeden Verzeichniswechsel, der mit PUSHD ausgeführt wurde. So kann man z.B. nach vier PUSHD-Kommandos mit viermal POPD dieselben Verzeichnisse in umgekehrter Reihenfolge abklappern.

DOS-Partition in NTFS umwandeln

Wer sich während der Installation von WinNT nicht entschließen konnte, eine bestehende FAT- in eine NTFS-Partition umzuwandeln, der muss keineswegs für immer auf die Vorzüge dieses Dateisystems verzichten.

Mit dem Kommandozeilen-Utility CONVERT.EXE gelingt die Umwandlung ohne große Probleme. Um z.B. das Laufwerk C: zu konvertieren, rufen Sie das Programm in einer DOS-Box wie folgt auf: convert C:/FS:NTFS.

Die Umwandlung findet automatisch beim nächsten Systemstart statt. Stören Sie sich nicht an einer Meldung des Konvertierungsprogramms, dass es das aktuelle Laufwerk nicht umwandeln könne; die Meldung ist falsch.

Drag & Drop kopiert und verschiebt

WinNT erlaubt, wie Win95, Drag & Drop auf der Oberfläche und im NT-Explorer: Symbol der Datei oder des Ordners anklicken, Maustaste gedrückt halten und zum Ziel der Aktion schieben. Dort lassen Sie das Objekt durch Loslassen der Maustaste fallen.

Auch beim NT-Drag & Drop kann man bei der Arbeit mit Dateien und Ordnern ein bestimmtes Verhalten erzwingen: Drücken Sie beim Ziehen die [Umschalt]-Taste, wird die Datei verschoben. Verwenden Sie [Strg], wird die Datei kopiert. Alternativ zum Ziehen kann man auch die rechte statt der linken Maustaste benutzen, dann erscheint ein kleines Menü, über das Sie die gewünschte Aktion auswählen. Die Kombination [Strg] [Umschalt], die bei Win95 eine Verknüpfung veranlasst, erzeugt bei WinNT das gleiche Kontextmenü, als würden Sie die rechte Maustaste verwenden.

Druckertreiber verschwunden

Nach dem Update auf NT 4.0 mit Service-Pack 3 ist an einem Arbeitsplatz der Druckertreiber verschwunden: Zum einen sollte ein Drucker, ebenso alle anderen angeschlossenen Geräte, während der Installation eingeschaltet sein. In diesem konkreten Fall handelt es sich aber um ein Problem mit dem Namen des Druckertreibers.

WinNT wird zwar mit zahlreichen Druckertreibern ausgeliefert, jedoch verkaufen viele Hersteller Ihre Drucker mit neuen NT-Treibern. Wenn Sie einen Treiber nicht von NT, sondern von einer Diskette des Druckerherstellers installieren, kommt es vor, dass der Druckertreiber einen Namen bekommt, der NT unbekannt ist. Bei einem Update von NT 3.51 auf 4.0 akzeptiert die Installation aber nur die NT-bekannten Druckertreiber-Namen.

Um beim Update auf anderen PCs das Löschen der Druckertreiber zu vermeiden, brauchen Sie nur den Namen des Treibers zu ändern: Starten Sie den Druckermanager von NT 3.51, markieren Sie den Treiber und bearbeiten die Eigenschaften. Dort wählen Sie einen Standardtreiber von NT aus.

Druckprotokoll

In meiner Firma nutzen alle Mitarbeiter denselben Netzwerkdrucker unter NT. Bei der Administration benutze ich das Ereignisprotokoll und ärgere mich über die nutzlosen Druckprotokolle. Wie kann ich diese aus dem Log verbannen?

WinNT ist beim Protokollieren der Ereignisse auf dem Server sehr genau, in der Standard-Einstellung protokolliert es jeden Druckvorgang des Servers und den Namen des Benutzer, der ihn gestartet hat. Die Kehrseite der Medaille ist ein überfülltes Anwendungs-Log.

Wenn Sie mehr Übersicht in der Ereignisanzeige benötigen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man die Log-Einträge filtern, damit nur die gesuchten Informationen in der Ereignisanzeige zu sehen sind. Mit dem Befehl Ansicht Ereignisse filtern kann man bestimmte Ereignisse gezielt aus der Masse der Protokolldaten herausfiltern.

Wenn Sie das Protokoll der Druckereignisse überhaupt nicht brauchen, deaktivieren Sie diese Option. Um das Protokoll der Druckvorgänge abzuschalten, rufen Sie den Befehl Start Einstellungen Drucker auf. Wählen Sie im Drucker-Fenster den Befehl Datei Server-Eigenschaften aus und aktivieren die Registerkarte Optionen. Dort kann man mit Hilfe verschiedener Kontrollkästchen exakt festlegen, ob und welche Drucker-Ereignisse NT protokollieren soll.

Dual-Screen-Anzeige

Ein Dual-Screen-System kann man unter WinNT mit zwei Matrox Mystique oder zwei Matrox Millennium recht einfach realisieren. Installieren Sie beide Karten in Ihrem Rechner. Für den Fall, dass Sie zwei Millennium installieren, ist es vorher nötig, auf einer der beiden Karten die Standard-VGA-Funktion per DIP-Schalter zu deaktivieren.

Nachdem Sie die Karten eingebaut haben, starten Sie den Rechner, lassen NT hochfahren und klicken in der Systemsteuerung auf das Symbol Anzeige und auf dem Register Einstellungen dann auf den Button Erkennen. NT erkennt die beiden Grafikkarten daraufhin automatisch. Wählen Sie nun noch aus der Liste der Auflösungen diejenige aus, die der doppelten Ihrer normalen Auflösung entspricht. Beispiel: Sie benutzen einen 21-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln. Stellen Sie dann die doppelte Auflösung 2560 x 1024 ein. Voraussetzung für diese Installation ist allerdings, dass Sie beide Bildschirme mit der gleichen Auflösung und Farbtiefe betreiben wollen, denn eine getrennte Ansteuerung ist nicht möglich.

Einfügemodus für das DOS-Fenster

Mit Hilfe des Utility DOSKEY und dessen Parameter /INSERT sind Sie unter DOS in der Lage, den Einfügemodus für die Kommandozeile zu aktivieren. Wollen Sie dies für Kommandozeilen-Fenster unter WinNT erreichen, kann man sich den Aufruf von DOSKEY jedoch ersparen. Öffnen Sie statt dessen lieber die Eigenschaften von Konsolenfenstern und markieren Sie im Register Optionen den Einfügemodus. Diese Änderung wirkt sich aber nicht auf die zur Zeit geöffneten DOS-Fenster aus.

Eingabeaufforderung: DOS-Cursor ändern

Gefällt Ihnen der Cursor in den Kommandozeilenfenstern nicht, kann man ihm unter WinNT eine andere Form geben. In der Systemsteuerung öffnet ein Klick auf das Symbol mit der Bezeichnung Konsole das Fenster Eigenschaften von Konsolenfenstern. Im Register Optionen findet man einen Bereich, in dem Sie die Cursorgröße zwischen Klein, Mittel und Groß variieren können. Diese Einstellungen gelten übrigens nicht nur für die Fensterdarstellung, sondern auch für den Vollbildmodus.

Ereignisprotokolle

Standardmäßig legt WinNT seine Anwendungsfehler (Appevent.Evt), Sicherheit (SecEvent.Evt) und Systemereignisse (SysEvent.Evt) betreffenden Protokolle im Unterverzeichnis \System32\config des WinNT-Verzeichnisses an. Soll WinNT diese Protokolldateien in ein anderes Verzeichnis schreiben, muss man eine Änderung in der Registry vornehmen.

Starten Sie den Registry-Editor von WinNT mit Start | Ausführen | regedit und öffnen den Unterschlüssel HKey_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\ Service\EventLog. Hier findet man drei weitere Unterschlüssel mit den Bezeichnungen Application, Security und System. In jedem dieser Unterschlüssel befindet sich ein Eintrag mit dem Namen File, dessen Wert Sie jetzt über das Bearbeiten-Menü entsprechend Ändern können.

Erweiterte Funktionen des Task-Managers

Während sich der Task-Manager von Win95 im wesentlichen nur zum Umschalten zwischen den gestarteten Anwendungen eignet, bietet sein Kollege von WinNT schon deutlich mehr interessante und nützliche Features. Zum Task-Manager gelangen Sie mit [Strg] [Alt] [Entf], gefolgt von einem Klick auf die Schaltfläche Task-Manager.

Im ersten Register des Task-Managers sehen Sie eine Liste aller gerade aktiven Anwendungen. An dieser Stelle kann man zu einem der aktiven Programme wechseln, ein neues starten oder eine Task beenden. Zu diesen schon von Win95 bekannten Funktionen gesellen sich zwei weitere Register mit den Namen Prozesse und Systemleistung.

Unter Prozesse erhalten Sie eine Auflistung aller aktiven Prozesse. Hier erfahren Sie etwa, wie stark ein bestimmter Prozess die CPU des Rechners in Beschlag nimmt und wieviel Arbeitsspeicher er belegt. Außerdem kann man von dieser Stelle aus einzelne Prozesse gezielt beenden.

In der Statuszeile des Task-Managers sehen Sie zudem, wie viele Prozesse zur Zeit aktiv sind, wie groß die Auslastung der CPU gerade ist, wieviel Arbeitsspeicher insgesamt (inklusive Auslagerungsdatei) zur Verfügung steht und wieviel davon im Moment belegt ist. Diese Informationen stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, egal in welchem Register des Task-Managers Sie sich momentan befinden.

Etwas präzisere Angaben erhalten Sie im Register Systemleistung. Hier werden nicht nur die Auslastung der CPU und die Speichernutzung Ihres Rechners protokolliert, sondern unter anderem wird angezeigt, wie groß der reale Arbeitsspeicher also ohne Auslagerungsdatei und der zur Verfügung stehende Cache sind. Wollen Sie außerdem den im unteren Bereich des Fensters angezeigten, vom System-Kernel benutzten Speicher mitprotokollieren, markieren Sie im Menü Ansicht den Eintrag Kernel-Zeiten anzeigen. Mit all diesen Informationen kann man Ressourcenkillern ziemlich leicht auf die Spur kommen.

EXPAND: Probleme mit Leerzeichen in Dateinamen

Das EXPAND-Kommando zum Entpacken einzelner oder mehrerer Dateien unterstützt keine langen Dateinamen. Sie können diese Einschränkung aber mit einem Trick überlisten: Schreiben Sie den Dateinamen innerhalb von Anführungszeichen, bereitet das Auspacken keinerlei Schwierigkeiten.

Explorer: Optimale Spaltenbreite in der Detailansicht

Der Explorer von WinNT bietet vier verschiedene Darstellungsmodi. Der informativste dieser Modi ist Details. Er liefert eine ausführliche Liste sämtlicher Dateien und Unterverzeichnisse des aktuellen Verzeichnisses mit Name, Größe, Typ, Geändert am und den Dateiattributen.

Dieser Modus liefert zwar viele Informationen, hat aber auch einen Nachteil: Die Breite der Spalten passt in den seltensten Fällen. Entweder befinden sich in dem angezeigten Verzeichnis Dateien mit ziemlich langen Dateibezeichnungen und die Spalte Name ist zu schmal eingestellt, oder es wird für recht kurze Namen unnötig viel Platz zur Verfügung gestellt.

Um die Breite einer Spalte zu verändern, bewegen Sie den Mauszeiger an den rechten Rand des entsprechenden Spaltenkopfes, also z.B. zwischen Dateiname und Größe. Der Zeiger verwandelt sich nun in einen senkrechten Strich mit zwei nach links und rechts weisenden Pfeilen. Klicken Sie jetzt mit der linken Maustaste und halten Sie sie gedrückt, während Sie den rechten Rand der Spalte nach links oder rechts ziehen. Auf diese Art kann man die Spaltenbreite so verändern, dass sämtliche Dateinamen komplett angezeigt werden, zumindest die gerade sichtbaren.

Es gibt aber auch noch eine einfachere Methode, die Breite einer Spalte zu optimieren. Bewegen Sie den Mauszeiger wie zuvor beschrieben zwischen zwei Spaltenköpfe. Wenn Sie jetzt doppelt klicken, wird die Breite der entsprechenden Spalte so eingestellt, dass alle Inhalte dieser Spalte vollständig auf dem Monitor erscheinen. Wollen Sie alle Spalten auf die optimale Breite formatieren, betätigen Sie die Tastenkombination [Strg] [+], wobei Sie die Plus-Taste des numerischen Blocks der Tastatur verwenden müssen.

Fährt nicht mehr hoch

Wenn von der Festplatte aus gar nichts mehr geht, ist der Schlüssel zum Erfolg zunächst das Diskettenlaufwerk. Stellen Sie deshalb sicher, dass der Rechner beim Booten auch als erstes das Diskettenlaufwerk anspricht. Alle modernen BIOS-Versionen besitzen eine Einstellung zur Beschleunigung des Bootvorganges direkt von Festplatte. Diese muss also ausgeschaltet sein.

Bei der ersten Installation von WinNT haben Sie drei Startdisketten angelegt. Wenn Sie die noch finden, ist schon fast alles wieder in Ordnung. Booten Sie den Rechner mit der ersten Diskette, und wiederholen Sie die Installation. Das System erkennt dabei die beschädigte Version und repariert sie automatisch. Dabei übernimmt es Ihre alten Einstellungen so weit wie möglich.

Eine zweite Möglichkeit für das Booten vom Diskettenlaufwerk ist die sogenannte Notfalldiskette. Die legt NT auf Wunsch während der Installation an, oder Sie benutzen später unter NT das Programm RDISK.EXE zum Anlegen einer solchen Diskette. Die Notfalldiskette sollten Sie auch von Zeit zu Zeit mit dem Programm aktualisieren. Das empfiehlt sich besonders nach größeren Installationen oder Eingriffen in das System, denn RDISK speichert auch die aktuellen Systemdateien. Sie finden die Datei RDISK.EXE im Verzeichnis \WINNT\SYSTEM32.

Wenn Sie auch keine Notfalldiskette zur Hand haben, muss man sich die drei Startdisketten für die NT-Installation neu anlegen. Dazu brauchen Sie aber wenigstens Zugriff auf Ihr CD-ROM-Laufwerk. Den bekommen Sie nur mit einer DOS- oder Win95-Startdiskette mit einem CD-Treiber. Der normale Treiber MSCDEX.EXE genügt schon. Wenn Sie eine Bootdiskette für Win95b einsetzen, kann man das CD-ROM-Laufwerk bequem über ein DOS-Startmenü einrichten. Dann legen Sie die NT-CD ein und starten das NT-Setup. Kurz darauf legt das Setup wieder die drei Startdisketten an, mit denen Sie dann die Installation wie oben beschrieben wiederholen.

Festplatte bringt NT zum Stillstand

Wenn Sie sich eine neue Festplatte zulegen und in Ihren Rechner einbauen, kann die automatische Erkennung durch das BIOS trügen. Obwohl die Festplatte im speziellen Falle eine IBM DCAA-34330 mit 4,3 GByte nach Einbau und Autodetect unter DOS uneingeschränkt nutzbar ist, kommt es bei der Installation von NT zu unerwarteten Problemen: Das Setup unter DOS funktioniert noch einwandfrei beim ersten Versuch, WinNT zum Fortsetzen der Installation zu starten, bleibt der Rechner aber plötzlich hängen.

Zur Lösung des Problems muss man die BIOS-Einstellungen für die Festplatte von Hand anpassen. Dazu drücken Sie beim Booten des Systems die Taste [Entf] und suchen im BIOS nach den Festplattendaten. Ändern Sie die Einstellung für den Modus von NORMAL auf LBA. Achten Sie beim Verlassen des BIOS darauf, die Änderungen wirklich zu speichern. Mit diesen Einstellungen lässt sich dann auch WinNT reibungslos installieren und betreiben.

Festplattenmanager: Mehrere Festplatten zu einer Einheit zusammenfassen

Unter dem Betriebssystem WinNT haben Sie die Möglichkeit, mehrere Bereiche verschiedener Festplatten zu einer großen Einheit zusammenzufassen. Solche Einheiten werden "Datenträgersätze" genannt. Mit ihrer Hilfe kann man verhältnismäßig kleine Partitionen mehrerer Festplatten, die einzeln in den meisten Fällen wohl kaum sinnvoll nutzbar sind, zu einer großen Einheit zusammenfügen.

Um einen Datenträgersatz anzulegen, öffnen Sie den Festplattenmanager, den Sie im Menü Start | Programme | Verwaltung (Allgemein) finden. Markieren Sie dann in diesem Hilfsprogramm die Bereiche, die Sie zu einem Datenträgersatz zusammensetzen wollen.

Nach der Auswahl des ersten Bereichs halten Sie die [Strg]-Taste gedrückt, während Sie die anderen Sektionen anklicken. Danach wählen Sie Partition | Datenträgersatz erstellen. In dem darauf erscheinenden Fenster legen Sie die Gesamtgröße des Datenträgersatzes fest. Sie können dafür einen Wert wählen, der sich zwischen der angezeigten minimalen und maximalen Größe bewegt.

Diese Möglichkeit, mehrere kleine Bereiche zu einem großen zusammenzufassen, ist zwar einerseits sehr nützlich, birgt aber auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Da an einem solchen Datenträgersatz mehrere Festplatten beteiligt sind, genügt bereits der Defekt einer Platte, um den gesamten Datenträgersatz unbrauchbar zu machen. Auch jene Daten dieses Datenträgersatzes, die sich auf noch intakten Festplatten befinden, wären dann verloren oder nur unter großem Aufwand von Spezialisten wiederherzustellen.

Feststellen freier Hardware-Ressourcen

Eine automatische Einbindung neuer Hardware per Plug & Play wie bei Win95 sucht man beim "großen Bruder" WinNT vergebens. Nachdem ein Eintragen der entsprechenden Ressourcen von Hand jedoch viel sicherer ist, stellt dies keinen allzu gravierenden Nachteil dar.

Doch wie bekommt man Informationen über all die Interrupts, DMA-Kanäle und andere Ressourcen, die noch nicht belegt wurden? Im Startmenü rufen Sie unter Programme | Verwaltung (Allgemein) ein Programm namens "WinNT-Diagnose" auf. Es zeigt in der Schaltkarte Ressourcen alle wichtigen Informationen über die aktuelle Rechnerkonfiguration an. Mit Hilfe dieser Werte ist es nun ein leichtes, die neue Erweiterung korrekt zu konfigurieren.

Findet externe SCSI-Festplatte nicht

WinNT nimmt auch ohne Probleme Festplatten mit FAT16, jedoch muss man die Festplatte dem WinNT erst einmal zugänglich machen. Dazu benutzen Sie das Programm Festplatten-Manager aus der Programmgruppe Administrationsprogramme.

Das Programm meldet beim Start, dass eine Festplatte gefunden wurde, jedoch noch nicht angemeldet ist. Die entsprechenden Informationen werden dann beim ersten Initialisieren auf die Spur 0 geschrieben. Danach sehen Sie die Festplatte als Grafik im Festplatten-Manager aufgeführt. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf das Symbol und vergeben Sie einen Laufwerksbuchstaben. Nun kann man ohne Probleme auf die Festplatte zugreifen. Wenn Sie die Festplatte allerdings später erneut formatieren, gehen diese Informationen wieder verloren.

Gefährdete NT-Sicherheit

Wir setzen in unserer Firma mehrere WinNT-Server ein. Nun habe ich in einer Newsgroup etwas von einem Programm gelesen, mit dem sich ein Anwender einfach Administrationsrechte verschaffen kann. Wie kann man sich davor schützen?

Tatsächlich gibt es ein Tool namens SECHOLE.EXE, mit dem sich ein Anwender die Rechte eines Administrators gewährt, und man kann es auch aus dem Internet laden. Es sucht die Speicheradresse der API-Funktion OpenProcess und modifiziert die Funktion so, dass eine Anfrage seines Benutzers nach entsprechenden Rechten erfolgreich ist. Die Ursache für die Lücke liegt in einem auf dem Client gespiegelten Prozess, den das Tool an eine manipulierte API-Funktion umleitet. Auf diese Weise kann sich der Benutzer des Programms zur Administratorengruppe hinzufügen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass von nun an kein WinNT-Server mehr sicher ist. Gefährdet sind nur jene NT-Systeme, die einen direkten physischen Zugriff oder den Zugang Unbefugter über ein lokales Netzwerk oder über eine direkte Anbindung an das Internet erlauben. Microsoft hat das Problem erkannt und stellt dafür bereits einen Hot-Fix zur Verfügung. Dieser Fix ist erst nach dem Service Pack3 für NT4.0 und nach dem Service Pack5 für NT3.51 erschienen.

Grafik: Noteinstellungen

WinNT liefert bei seinem Start eine alternative Auswahl, mit der sich Pannen bei der Grafik beheben lassen: Sie können zwischen dem VGA-Modus wählen, der in Sachen Grafik dem Abgesicherten Modus in Win95 entspricht, oder Sie starten NT 4.0 normal. Den VGA-Modus erkennen Sie an der Anzeige WinNT, Version 4.0 (VGA), die NT mit der Option \basevideo startet. Diese Grafik, sprich eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten und 16 Farben, kann jede Karte darstellen, auch wenn die Treiber im System nicht korrekt arbeiten.

Herunterfahren-Button sperren

Nachdem Sie beim Hochfahren des Betriebssystems WinNT die Tastenkombination [Strg] [Alt] [Entf] gedrückt haben, um sich anzumelden, erscheint ein Fenster, in dem Sie Ihren Namen und Ihr Passwort eingeben. Mit Hilfe der entsprechenden Schaltfläche kann man aber auch den Anmeldevorgang abbrechen und das System Herunterfahren. Wollen Sie diese Möglichkeit unterbinden, muss man eine kleine Änderung an der Registry vornehmen. Starten Sie dazu den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedit. Im Unterschlüssel HKey_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ WinNT\ CurrentVersion\ Winlogon findet man den Eintrag ShutdownWithoutLogon. Wenn der Wert dieses Eintrags 1 ist, kann man den Rechner vom Anmeldefenster aus herunterfahren. Ändern Sie nach einem Doppelklick auf diesen Eintrag seinen Wert auf 0, dann erscheint die Herunterfahren-Schaltfläche im Anmeldefenster gesperrt und reagiert nicht auf Eingaben.

Imaging: Neue Stempel entwerfen

Das Grafikprogramm Imaging ist Bestandteil von WinNT. Mit ihm kann man Vorlagen einscannen, bearbeiten und mit Anmerkungen versehen. Zu diesen Anmerkungen gehören neben grafischen Elementen wie Linien und Rechtecken unter anderem auch Stempel. Standardmäßig verfügt Imaging über vier verschiedene Stempel: Abgelehnt, Eingegangen, Entwurf und Genehmigt. Sie haben aber auch die Möglichkeit, eigene Stempel zu entwerfen.

Über das Menü Anmerkungen | Stempel gelangen Sie zu den Stempeleigenschaften. Hier kann man einen vorhandenen Stempel auswählen, ihn bearbeiten und auch neue Stempel erzeugen. Zuerst muss man sich aber entscheiden, ob Sie einen Bild- oder einen Text-Stempel entwerfen wollen. Wollen Sie eine Grafik als Stempel verwenden, klicken Sie auf Bild erstellen. In dem folgenden Fenster legen Sie den Namen des neuen Stempels fest und Durchsuchen dann Ihre Festplatte nach der Grafik, die Sie als Bildstempeldatei verwenden wollen.

Um einen Text-Stempel zu erzeugen, klicken Sie in den Stempeleigenschaften auf die Schaltfläche Text erstellen. Danach geben Sie dem Stempel einen Namen und schreiben den Stempeltext in das entsprechende Eingabefeld. Dieser Text kann auch mit dem aktuellen Datum und der Uhrzeit versehen werden. Nach einem Klick auf die Schaltfläche Schriftart kann man neben der Schriftart und -größe auch die Farbe des Textes festlegen.

Allerdings stehen dafür lediglich 16 verschiedene Farbtöne zur Verfügung. Findet man unter den angebotenen Farben nichts Passendes, kann man sich einen Farbton auch individuell zusammenmischen. Dafür ist jedoch ein kleiner Eingriff in die Registry von WinNT erforderlich.

Nach dem Start des Registry-Editors regedit wechseln Sie in den Unterschlüssel HKey_CURRENT_USER\ Software\ Wang\ WOI\ ANNOTATION_TOOL_PALETTE\ RUBBER_STAMP_TOOL. Hier findet man ein paar Unterschlüssel mit den Bezeichnungen STAMP_x. Wollen Sie z.B. die Farbe des Stempels Eingegangen ändern, dann wechseln Sie jetzt in den Unterschlüssel mit der Bezeichnung STAMP_3 und dann in den Unterschlüssel FONT_COLOR.

In diesem Unterschlüssel findet man einen Eintrag, der ebenfalls den Namen FONT_COLOR trägt. Markieren Sie ihn und wählen Sie Bearbeiten | Ändern. In dem Fenster Zeichenfolge bearbeiten kann man jetzt den Wert der Farbe verändern. Die erste Zahl steht für den Rotanteil der Farbe, die zweite für den Grünanteil und die dritte für den blauen Anteil. Ein einigermaßen dezentes Rosa erhalten Sie z.B. mit 255,0,60. Soll es lieber Türkis sein, dann versuchen Sie es doch einmal mit 0,200,200. Achten Sie aber darauf, dass während dieser Änderungen das Programm Imaging nicht geöffnet ist.

Installation möglichst schnell durchführen

Eine Neuinstallation von WinNT setzt keineswegs immer den etwas umständlichen und langwierigen Weg über die drei Startdisketten voraus. Es bieten sich mehrere Möglichkeiten, diese Prozedur deutlich abzukürzen, sofern Sie über einen Rechner mit einem installierten Betriebssystem verfügen.

Ist nur DOS auf dem PC installiert oder starten Sie ihn mit einer DOS-Bootdiskette, so muss man den Treiber für das CD-ROM-Laufwerk in der Datei CONFIG.SYS aufrufen und das Programm MSCDEX.EXE in der AUTOEXEC.BAT laden. Nach dem Aufruf von MSCDEX.EXE sollten Sie noch das Cache-Programm SMARTDRV.EXE starten, da dadurch das Kopieren der NT-Installationsdateien von der CD auf die Festplatte wesentlich beschleunigt wird.

Befindet sich Win95 auf dem PC, auf dem Sie NT installieren wollen, starten Sie Win95 und führen die folgenden Schritte in einem DOS-Fenster aus: Wechseln Sie durch Eingabe des Laufwerksbuchstabens und Drücken von [Enter] auf die CD-ROM und rufen im Verzeichnis I386 (CD I386 [Enter]) das Programm WINNT.EXE mit dem Parameter /b auf (winnt /b [Enter]). NT wird jetzt sofort eingerichtet.

Für den Fall, dass die Installation mehrfach von der gleichen Festplatte oder über das Netzwerk ausgeführt werden soll, genügt es, wenn Sie das Verzeichnis \I386 von der CD auf ein Laufwerk kopieren. Dort liegen alle notwendigen Dateien, und die Installation von der Festplatte geht auch im Zeitalter von 24fach-CD-ROM-Laufwerken immer noch am schnellsten.

Komprimierte Dateien auf NTFS-Partitionen

Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Explorer auf eine Datei, die sich auf einer NTFS-Partition befindet, so sehen Sie in deren Eigenschaften nicht nur die von DOS gewohnten Dateiattribute, sondern auch noch ein fünftes mit der Bezeichnung Komprimiert. Mit Hilfe dieses Attributs kann man WinNT anweisen, einzelne Dateien einzudampfen, um Platz auf der Festplatte zu sparen. Nachdem Sie vor Komprimiert ein Häkchen gesetzt haben, klicken Sie auf Übernehmen, um die Komprimierung zu aktivieren. Dies kann bei größeren Dateien einige Sekunden dauern.

Sie können damit aber auch ganze Verzeichnisse in einem Rutsch schrumpfen lassen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Verzeichnis, markieren Sie das Komprimiert-Attribut und Übernehmen Sie die Änderungen. Im Gegensatz zu der Komprimierung einer oder mehrerer Dateien erscheint jetzt ein Fenster, das darauf hinweist, dass nur die Dateien des Verzeichnisses, nicht aber seine Unterverzeichnisse komprimiert werden. Mit Hilfe der Option 'Auch untergeordnete Ordner komprimieren' kann man dies jedoch ändern. Betrachten Sie die Eigenschaften einer komprimierten Datei, sehen Sie unter ihrer Größe auch ihre Komprimierte Größe und können somit feststellen, bei welchen Dateien sich die Komprimierung besonders lohnt.

Standardgemäß ist es aber außer in der Detailansicht nicht möglich, komprimierte und "normale" Dateien im Explorer voneinander zu unterscheiden. Dem kann jedoch leicht abgeholfen werden: Klicken Sie in einem Explorer- oder Ordner-Fenster auf Ansicht | Optionen und wechseln Sie in das Register Ansicht. Hier versehen Sie den Punkt Komprimierte Dateien und Ordner andersfarbig anzeigen mit einem Häkchen und bestätigen mit OK. Die Namen aller komprimierten Dateien und Verzeichnisse erscheinen ab sofort in blauer Schrift und sind somit leichter zu erkennen.

Kurze Dateinamen anzeigen

Lange Dateinamen wandelt DOS ins 8.3-Format um, was für Verwirrung sorgen kann. Mit dem Befehl dir /x am NT-DOS-Prompt ist auch unter NT 4.0 der kurze Dateiname zu sehen. Fügt man in der Systemsteuerung über das Symbol System auf der Registerkarte Umgebung die Benutzervariable dircmd mit dem Wert /x ein, sind lange und kurze Namen immer zu sehen.

Linux und NT

Wollen Sie DOS/Win95, NT und Linux auf einem PC parallel betreiben, sollten Sie die Betriebssysteme in der richtigen Reihenfolge installieren: Zuerst sind Win95, dann WinNT und zuletzt Linux einzurichten. Während sich Win95 und NT problemlos auf einer FAT16-Partition miteinander vertragen, ist NT nach einer Linux-Installation nicht mehr startfähig, da der Linux-Lader den Master-Boot-Record (MBR) der Festplatte verändert. Linux stellt aber auch alle Hilfsmittel bereit, um das Problem zu beheben. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die DLD-Distribution, dürften mit kleinen Änderungen aber auch für andere Distributionen gelten.

Erscheint beim PC-Start das Linux-Bootmenu ("LILO"), starten Sie Linux. Nach dem Login als Anwender root wird zuerst der aktuelle MBR mit dem Befehl dd if=/dev/hda of=/dos/laufwerk-c/bootsect.lnx bs=512 count=1 in die Datei bootsect.lnx in das Stammverzeichnis von Laufwerk C: geschrieben, wobei /dev/hda für die bootfähige FAT-Partition und /dos/laufwerk-c für den Namen des unter Linux gemounteten DOS-Laufwerks C: stehen. Anschließend muss Linux aus dem MBR entfernt werden. Dies geschieht mit dem Befehl lilo U /dev/sda aus dem Verzeichnis /sbin. Auch hier steht /dev/sda wieder für die Bootpartition. Wichtig: Die Option -U muss unbedingt mit einem großen U geschrieben werden. Wenn Sie nun den Rechner mit reboot neu starten, müsste das NT-Bootmenü erscheinen.

Doch wie kann man nun auf das installierte Linux zugreifen? Starten Sie dazu DOS oder Windows (NT), öffnen ein DOS-Fenster, wechseln nach C:\ und entfernen mit dem Befehl attrib -r -h -s boot.ini alle Attribute von der Datei BOOT.INI. Anschließend öffnen Sie BOOT.INI mit einem ASCII-Editor (z.B. Edit) und fügen am Ende der Datei folgende Zeile ein: c:\bootsect.lnx="Linux". Wie Sie sehen, besteht der erste Teil aus dem Pfad, in den Sie vorher unter Linux die Datei bootsect.lnx geschrieben haben. Sollten Sie hier einen anderen Ort verwendet haben, so muss man den Verweis entsprechend angleichen. Der Text in den Anführungszeichen stellt den Eintrag dar, der später im Bootmenü angezeigt wird. Nach den Änderungen speichern Sie die Datei. Wenn Sie den Rechner das nächste Mal neu starten, werden Sie einen neuen Punkt namens "Linux" in Ihrem Bootmenü vorfinden, der problemlos eben jenes Betriebssystem startet.

Maus mit drei Tasten einrichten

Wollen Sie unter WinNT eine Drei-Tasten-Maus benutzen, sollten Sie eine Änderung an der Registry vornehmen. Öffnen Sie den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedt32 und aktivieren Sie darin das Fenster HKey_LOCAL_MACHINE auf lokalem Computer. Nun öffnen Sie das Verzeichnis SYSTEM\ CurrentControl-Set\ Services. Dann wechseln Sie, je nachdem, welche Maus Sie angeschlossen haben, ins Unterverzeichnis Busmouse, Sermouse oder i8042prt. Unabhängig davon, in welchem dieser drei Verzeichnisse Sie sich nun befinden, werden Sie darin auf jeden Fall das Unterverzeichnis Parameters sehen. Es beherbergt unter anderem den Eintrag Number Of Buttons. Nach einem Doppelklick auf diesen Eintrag öffnet sich das Fenster DWORD-Editor, in dem Sie unter Daten: eine 3 eintragen. Nach einem erneuten Start von WinNT müsste auch die dritte Taste Ihrer Maus nun einsatzbereit sein.

Maustuning mit Hilfe von zwei Registry-Einträgen

Normalerweise muss man auf das Fenster einer Anwendung klicken, um dieses zu aktivieren. Es gibt aber auch eine Möglichkeit, WinNT beizubringen, dass automatisch immer das Fenster aktiv sein soll, über dem sich der Mauszeiger momentan befindet.

Dafür ist eine Änderung in der Registry erforderlich. Starten Sie deshalb mit Start | Ausführen | regedit | OK den Registry-Editor von WinNT. Im Unterschlüssel HKey_CURRENT_USER | Control Panel | Mouse findet man in der rechten Fensterhälfte unter anderem den Eintrag ActiveWindowTracking. Nach einem Doppelklick auf diesen Namen kann man seinen Wert verändern. Tragen Sie anstelle der 0 eine 1 ein, so tritt nach einem Neustart von WinNT der beschriebene Effekt auf.

In demselben Unterschlüssel der Registry findet man einen weiteren interessanten Eintrag. Sein Name lautet SnapToDefaultButton. Ändern Sie seinen Wert von 0 auf 1, so springt der Mauszeiger beim Öffnen eines Fensters automatisch auf dessen vorgegebene Standardschaltfläche. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den OK-Button.

Netzwerk: Computer- und Hostname

Installieren Sie ein netzwerkfähiges Betriebssystem wie WinNT, so werden Sie bereits während der Installation zur Vergabe eines Computernamens aufgefordert. Unter diesem Namen erscheint der Rechner in Zukunft im Netzwerk. Wenn Sie später das Protokoll TCP/IP installieren, wird dabei ein sogenannter Hostname zur Identifizierung des PC vergeben.

Diesen Host-Name kann man auch unter Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Netzwerk | Protokolle | TCP/IP-Protokoll | Eigenschaften | DNS einsehen. Er entspricht standardmäßig dem WinNT-Computernamen. Wenn Sie an dieser Stelle einen anderen Host-Name eintragen, so weist Sie WinNT darauf hin, dass diese Änderung unter Umständen nicht lange Bestand hat. Denn sollten Sie unter Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Netzwerk | Identifikation den Computer-Namen Ändern, wird dadurch automatisch auch der Host-Name dem neuen Computernamen angepasst und ein eventuell abweichender Hostname überschrieben.

Netzwerk: Diagnose mit Systemmonitor

Sie haben ein Problem mit einem WinNT-Rechner oder -Netzwerk und schon einen vagen Verdacht, welche Komponenten oder Einstellungen daran schuld sein könnten? Dann hilft Ihnen vielleicht der Systemmonitor von WinNT dabei, die Ursache des Problems genau zu lokalisieren. Mit diesem Hilfsprogramm kann man ausgewählte Systemparameter von Hard- und Softwarekomponenten über einen gewissen Zeitraum anzeigen, protokollieren und überwachen lassen. Sie finden den Systemmonitor im Ordner Start | Programme | Verwaltung.

Zunächst kann man sich ein Diagramm eines oder mehrerer Systemparameter auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Dies geschieht mit Ansicht | Diagramm oder Datei | Neues Diagramm. Nun kann man über Bearbeiten | Diagramm erweitern eine neue Datenquelle auswählen, die dann als Diagramm auf dem Bildschirm dargestellt wird. Diese Datenquelle bezieht sich auf ein Objekt - etwa den Prozessor oder ein Netzwerkprotokoll. Ein Klick auf die Schaltfläche Erklärung zeigt eine kurze Beschreibung der markierten Datenquelle. Mit Hilfe von Optionen | Intervall passen Sie die Aktualisierzeit an und blenden bei Bedarf ein horizontales und vertikales Raster ein. Um z.B. die Farbe der Kennlinie einer Datenquelle oder deren Strichstärke zu verändern, klicken Sie doppelt auf die entsprechende Datenquelle am unteren Rand des Fensters.

Möchten Sie nicht den kompletten Verlauf einer Datenquelle beobachten, sondern nur Überschreitungen festgelegter Grenzwerte angezeigt bekommen, betätigen Sie die Tastenkombination [Strg] [W] (entspricht dem Menü Ansicht | Warnungen). An dieser Stelle kann man ebenfalls Datenquellen einfügen, die der Systemmonitor dann im Auge behält. Wenn Sie eine Warnung hinzufügen, legen Sie unter anderem fest, ob bei der Über- oder Unterschreitung eines von Ihnen definierten Wertes dies protokolliert und ob in diesem Fall ein bestimmtes Programm gestartet werden soll.

Wollen Sie einige Datenquellen über einen längeren Zeitraum beobachten, da es sich etwa um einen nicht reproduzierbaren Fehler oder ein wärmeabhängiges Problem handelt, das z.B. erst auftritt, wenn der Rechner mindestens zehn Minuten in Betrieb ist, empfiehlt es sich, mit Ansicht | Protokoll eine Protokolldatei anzulegen. Wählen Sie nach Bearbeiten | Protokoll erweitern alle zu überwachenden Objekte aus und klicken abschließend auf die Schaltfläche Fertig. Unter Optionen | Protokoll legen Sie den Namen der Protokolldatei fest sowie das Intervall. Außerdem kann man an dieser Stelle die Protokollierung starten und stoppen. Wollen Sie eine zuvor aufgezeichnete Protokolldatei erneut auswerten, laden Sie diese Datei mit Optionen | Daten aus.

Schließlich kann man sich noch mit Ansicht | Report einen Report über einzelne Datenquellen anzeigen lassen. Dieser Report enthält eine Liste der von Ihnen ausgewählten Datenquellen und deren aktuelle Werte. Die Werte des Reports werden standardmäßig alle fünf Sekunden aktualisiert. Um die Aktualisierungszeit zu verändern, betätigen Sie [Strg] [O] und geben in dem folgenden Fenster das gewünschte Intervall ein. Mit seinen vielen Optionen und Überwachungsmöglichkeiten ist der Systemmonitor ein nützliches Hilfsmittel für die Fehlersuche und die Analyse von Problemen in Netzwerken.

Netzwerk: Direktes Anwählen eines PC

Wollen Sie auf die Ressourcen eines anderen Rechners in einem WinNT-Netzwerk zugreifen, führt der normale Weg über die Netzwerkumgebung oder den Explorer. Schneller geht es jedoch meistens, wenn Sie nach Start | Ausführen den Computernamen mit zwei voran gestellten Backslashs in der Öffnen-Zeile angeben und mit einem Klick auf OK bestätigen. Nach der Eingabe von \\kmaier etwa öffnet sich ein Fenster, in dem Sie alle Laufwerke und Drucker sehen, auf die Sie zugreifenkönnen.

Netzwerk: TCP/IP-Konfiguration anzeigen lassen

Das Betriebssystem Win95 verfügt über ein kleines, aber sehr nützliches Programm, das Ihnen die TCP/IP-Konfiguration Ihres Computers anzeigt. Sie finden das Programm IP-Konfig im Win95-Verzeichnis unter dem Namen winipcfg. Ein entsprechendes, wenn auch etwas spartanischeres Hilfsprogramm gibt es auch unter WinNT. Um dieses Utility zu starten, öffnen Sie zuerst die Eingabeaufforderung über Start | Programme. In dieser DOS-Box geben Sie dann das Kommando IPCONFIG /ALL ein. Sie erhalten nun einige Informationen über die WinNT-IP-Konfiguration und über die in Ihrem Rechner eingebaute Netzwerkkarte.

Netzwerk-Bindungen optimieren

Im Gegensatz zu Win95 können unter dem Betriebssystem WinNT in der Systemsteuerung nach einem Doppelklick auf Netzwerk neben den Netzwerkkarten und Protokollen auch zusätzlich Bindungen konfiguriert werden. Während in Win95 standardmäßig alle Dienste an alle Protokolle und Netzwerkkarten gebunden werden, kann man diese Einstellungen unter WinNT wesentlich differenzierter vornehmen.

In den Einstellungen zum Netzwerk (Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Netzwerk) findet man im Register Bindungen alle installierten Dienste und erfahren gleichzeitig, an welche Protokolle sie gebunden sind. Da jedoch nicht alle hier verzeichneten Bindungen im alltäglichen Betrieb sinnvoll sind, kann man hier auch einzelne Protokolle Deaktivieren, ohne sie gleich zu löschen.

Sind mehrere Protokolle an einen Dienst gebunden, versucht WinNT immer zuerst eine Verbindung mit dem obersten Protokoll in der Liste aufzubauen. Schlägt dies fehl, versucht es eine Verbindung mit dem nächsten herzustellen und so fort. Erst wenn auch der Versuch mit dem letzten zur Verfügung stehenden Protokoll misslingt, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Da dies unter ungünstigen Umständen sowohl den entsprechenden Rechner als auch das Netzwerk spürbar bremst, sollten Sie darauf achten, dass bei jedem Dienst immer das am häufigsten genutzte Protokoll an oberster Stelle steht. Um die Position eines Protokolls zu verändern, markieren Sie es in der Liste und verschieben es dann mit den entsprechenden Schaltflächen Nach oben oder Nach unten. Befinden sich nicht genutzte Protokolle in der Liste eines Dienstes, sollten Sie diese aber gleich Deaktivieren.

Neue Mauszeiger definieren

Wie auch Win95 bietet Ihnen WinNT die Möglichkeit, die Standardmauszeiger durch beliebige andere Zeiger zu ersetzen. Im Gegensatz zu Win95 stellt Ihnen WinNT bereits ohne Systemerweiterungen einige komplette Zeigersets zur Verfügung. Unter Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Maus kann man im Registerblatt Zeiger ein neues Schema auswählen.

Ein Schema setzt sich meistens aus statischen und animierten Mauszeigern zusammen. Wollen Sie feststellen, ob es sich bei einem Mauszeiger um eine animierte Version handelt, so markieren Sie ihn einfach, und schon kann man in dem kleinen Ausschnitt in der rechten oberen Ecke des Fensters sehen, ob er sich bewegt oder ruhig verhält.

Sie müssen sich aber nicht auf die vorgefertigten Sortimente beschränken: Sie können auch aus den angebotenen Schemata eine persönliche Mischung zusammenstellen und mit einem Klick auf die Schaltfläche Speichern unter mit einem neuen Namen auf der Festplatte ablegen. Die Schaltfläche Durchsuchen ermöglicht es Ihnen außerdem, einzelne Zeiger, die in Form gesonderter Cursor-Dateien vorliegen (die Dateierweiterung CUR kennzeichnet statische Cursor, hinter ANI verbergen sich animierte Zeiger), in Ihr Cursor-Schema aufzunehmen. Auch das Durchsuchen-Fenster bietet Ihnen eine Vorschau zum Betrachten der bereits vorhandenen Mauszeiger.

Haben Sie das gewünschte Schema ausgewählt oder neu zusammengestellt, kann man es mit OK oder Übernehmen aktivieren. Ab sofort erscheinen dann je nach Situation die neuen Mauszeiger.

NTFS entfernen

Starten Sie Ihren PC zunächst mit Hilfe der drei Startdisketten von WinNT und tun so, als wollten Sie das System neu installieren. Nach der dritten Diskette kann man wählen, welches Dateisystem Sie benutzen möchten. Stellen Sie hier den Eintrag FAT ein, damit NT das Laufwerk mit dem Dateisystem FAT formatiert. Danach brechen Sie die Installation ab. Sie können die Platte nun wieder mit DOS ansprechen. Geben Sie zur Sicherheit nochmals den Befehl FDISK /mbr am DOS-Prompt ein. Damit ist der Eintrag von WinNT auf jeden Fall aus dem Bootsektor der Platte gelöscht.

Paint & Imaging: Liste der zuletzt geöffneten Dateien manipulieren

Die zwei Malprogramme Paint und Imaging, sind Bestandteile von WinNT und im Untermenü Start | Programme | Zubehör zu finden. Beide Grafikprogramme merken sich die zuletzt bearbeiteten Dateien. Die bis zu maximal vier Einträge umfassenden Listen erscheinen in dem unteren Bereich der Datei-Menüs. Mit ihrer Hilfe kann man erst kürzlich veränderte Bilder schneller laden, da Sie nicht den Weg über Datei | Öffnen gehen und die Platte nach der gewünschten Datei durchstöbern müssen.

Dieses Erinnerungsvermögen kann unter Umständen aber auch stören. Arbeiten Sie z.B. in einem Büro mit mehreren Personen abwechselnd an dem selben Rechner, ist es nicht immer erwünscht, dass alle Kollegen jederzeit sehen können, welche Bilddateien Sie in der Mangel hatten. Dies nachzuvollziehen, ist mit dem "Gedächtnis" von Paint und Imaging jedoch ein Kinderspiel.

Durch einen kleinen Eingriff in der Registry von WinNT kann man einen oder mehrere Einträge in der Liste der zuletzt geöffneten Dateien verändern oder löschen. Im Folgenden wird die Vorgehensweise für Änderungen an den Einträgen des Datei-Menüs von Paint beschrieben.

Öffnen Sie den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedit und wechseln Sie in den Unterschlüssel Arbeitsplatz\ HKey_CURRENT_USER\ Software\ Windows\ CurrentVersion\ Applets\ Paint\ Recent File List. Hier findet man bis zu vier Einträge mit den Bezeichnungen File1 bis File4.

Klicken Sie den zu manipulierenden Eintrag mit der rechten Maustaste an und wählen Sie in dem Kontextmenü Ändern oder Löschen. Haben Sie sich dazu entschlossen einen Eintrag zu Ändern, geben Sie in dem darauf erscheinenden Fenster Zeichenfolge bearbeiten unter Wert den Namen der Datei einschließlich Pfad an, die Sie angeblich bearbeitet haben.

Wollen Sie einen Eintrag Löschen, muss man die folgende Sicherheitsabfrage Möchten Sie diesen Wert wirklich löschen? mit einem Klick auf die Schaltfläche Ja bestätigen. Dabei sollten Sie jedoch eines bedenken: Entfernen Sie z.B. den zweiten von vier Einträgen, erscheinen beim nächsten Start von Paint auch der dritte und der vierte Eintrag nicht mehr in der Liste der zuletzt bearbeiteten Dateien, sondern nur noch der erste.

Um das Gedächtnis von Imaging zu beeinflussen, wechseln Sie im Registry-Editor in den Unterschlüssel Arbeitsplatz\ HKey_CURRENT_USER\ Software \Wang\ Imaging\ Recent File List. Hier findet man ebenfalls maximal vier Einträge mit den Bezeichnungen File1 bis File4, die Sie genauso, wie für Paint beschrieben, ändern und löschen können.

Partitionen per Passwort schützen

Im Normalfall kann man das nicht. Dies funktioniert nur mit einem kleinen Trick, und zwar so: Falls Sie Win95 und WinNT auf unterschiedlichen Partitionen installieren, kann man beide durch einen Bootmanager wie beispielsweise System Commander verwalten lassen. Dann kann man festlegen, ob eine Partition mit Passwort geschützt werden soll. Weiterhin kann man einzelne Passwörter vergeben, die unterschiedlich viele Berechtigungen auf dem System haben. So kann man sichergehen, dass nur befugte Personen auf Ihren PC zugreifen können.

Post-Mortem-Abbild

Nach dem Start von Word tritt die seltsame Meldung auf: Ein Anwendungsfehler ist aufgetreten, ein Post-Mortem-Abbild wird erstellt...

"Post mortem" bedeutet ja soviel wie "nach dem Tode". Windows meint damit etwas makaber "Nach dem Absturz". Es handelt sich um eine Speicherzugriffsverletzung, wie sie noch aus den guten alten Windows-3.x-Zeiten bekannt ist. Eine Anwendung hat versucht, auf einen für sie nicht zulässigen Speicherbereich zuzugreifen. Um möglichen Folgefehlern vorzubeugen, verhindert dann WinNT den Speicherzugriff und beendet die außer Kontrolle geratene Anwendung. Um dabei aber die Ursache für die Zugriffsverletzung zu ermitteln, legt WinNT ein Abbild der Speicherbelegung zum Zeitpunkt der Zugriffsverletzung an. Es fotografiert sozusagen den aktuellen Speicherinhalt. Ein Systemadministrator kann mit Hilfe dieser Informationen den Unfall rekonstruieren und geeignete Vorkehrungen treffen, um eine Wiederholung in Zukunft zu vermeiden.

Sie können die Einstellungen für diese Sicherheitsfunktion im Dialog Systemeigenschaften bearbeiten. Um den Dialog zu öffnen, wechseln Sie in die Systemsteuerung und klicken auf das Symbol System. Im unteren Teilbereich der Registerkarte Starten/Beenden findet man die entsprechenden Einstellungen. Beispielsweise veranlassen Sie WinNT durch Markieren des ersten Kontrollkästchens, beim Auftreten eines Fehlers einen Eintrag in das Ereignisprotokoll vorzunehmen.

Wenn Sie in einem Netzwerk arbeiten, kann man durch Markieren des zweiten Kontrollkästchens für eine automatische Benachrichtigung Ihres Systemadministrators sorgen. Um die Post-Mortem-Abbilder anzulegen, sollte das dritte Kontrollkästchen markiert sein. Durch Aktivieren des vierten Kontrollkästchens veranlassen Sie NT zum automatischen Neustart nach dem Eintreten eines solchen Fehlers. Beachten Sie beim Aktivieren dieser Einstellung, dass es hierbei durchaus zum Datenverlust kommen kann!

Priorität für die Anwendung im Vordergrund festlegen

Unter WinNT haben Sie die Möglichkeit, über Start | Einstellungen | Systemsteuerung | System im Register Leistungsmerkmale festzulegen, wie stark die im Vordergrund laufende Anwendung bevorzugt behandelt werden soll. Mit Hilfe des Schiebereglers in dem Bereich Ausführung von Anwendungen bestimmen Sie, ob allen Programmen gleich viel Prozessorzeit zugewiesen werden soll (Keine), ob der Anwendung im Vordergrund etwas mehr Prozessorleitung zuteil wird oder ob ihr das System die maximale Aufmerksamkeit schenken soll.

Probleme bei Installation von Netzwerkdruckern

Das Druckbild sieht anders aus als auf dem Bildschirm: Druckersteuerung | Optionen | Text als Grafik drucken (richtiger Druckertreiber vorausgesetzt).

Druckjobs werden mehrfach ausgedruckt, obwohl nicht gewünscht: 1. Kann ein Netzwerkfehler schuld sein. 2. Nie die mitgelieferten Programme zum Drucken verwenden, sondern über MS-TCP/IP-Druckdienst drucken; als Druckername verwenden: raw + Portnummer (z.B. raw2).

Freischalten der Benutzer-Druckerkonfiguration: Druckerutilities verwenden (nicht die Druckersteuerung von NT).

Kein Zugriff auf einen Druckjob, obwohl Besitzer gleich Benutzer ist: Hier muss der Administrator bzw. Hauptbenutzer eingreifen...

Meldung: keine Berechtigung auf diesen Drucker = Keine Verbindung mit lokalem Port herstellen (UNC-Pfad), sondern den Microsoft TCP/IP-Druckdienst benutzen.

Probleme mit BIOS-Powermanagement

Neue BIOS-Versionen verfügen meist über Power-Management-Funktionen. Arbeiten Sie unter WinNT, sollten Sie diese Funktionen jedoch nicht aktivieren, da sie Abstürze des Betriebssystems zur Folge haben können. WinNT möchte permanent direkten Zugriff auf alle Komponenten des Rechners haben; andernfalls kommt es unter Umständen aus dem Tritt und verabschiedet sich unsanft.

Programme per Batch nacheinander starten

In einem Batch möchte ich zwei Programme nacheinander starten. Dabei darf das zweite Programm aber erst starten, wenn das erste beendet ist. Gibt es einen Befehl für die Batchdatei, der das zweite Programm auf das erste warten lässt?

Unter WinNT ist es möglich, zur seriellen Ausführung von Befehlen innerhalb von Batchdateien die Funktion && einzusetzen. Schreiben Sie deshalb in der Batchdatei einen Programmaufruf etwa in der folgenden Art: programm1.exe && programm2.exe

WinNT startet dann das zweite Programm, wenn das erste beendet ist. Unter Win95 funktioniert das nicht.

Programmgruppen im Startmenü verschieben

Starten Sie den Explorer und gehen Sie in das Verzeichnis \WINNT\Profiles\All Users\Startmenü\Programme. Hier findet man alle Programmgruppen, die sich unterhalb des Striches befinden. Wollen Sie sie in einen Teil der Task-Leiste oberhalb des eingeblendeten Striches verschieben, gehen Sie in das Verzeichnis \WINNT\Profiles. Wechseln Sie jetzt in dasjenige Verzeichnis, das nach dem betreffenden User benannt ist und dem Sie die Programme zuordnen möchten.

RAS-Zugriff auf NT-Server unzuverlässig

Ich greife mit einem Win95-Rechner und dem DFÜ-Netzwerk auf einen NT-Server zu. Manchmal klappt die Anmeldung tadellos, in anderen Fällen dauert sie ungewöhnlich lange, und manchmal bleibt das DFÜ-Netzwerk bei der Überprüfung des Benutzernamens und des Passworts ganz hängen.

Der NT-Server sieht es gern, wenn Sie ihm beim Anmelden auch den Namen der Domäne mitteilen, in der Sie arbeiten möchten. Dann klappt das Einwählen tadellos. Allerdings ist diese Eingabe im DFÜ-Netzwerk nicht vorgesehen.

Probieren Sie beim nächsten Anmelden folgendes: Geben Sie im DFÜ-Netzwerk kein Kennwort in das gleichnamige Feld ein, sondern klicken Sie gleich auf die Schaltfläche Verbinden. Kurze Zeit später fragt Sie der Server dann in einem speziellen Dialog noch einmal nach Ihrem Benutzernamen und dem Kennwort.

In diesem Dialog ist zusätzlich ein Feld für die Domäne vorhanden. Füllen Sie den Dialog vollständig aus und melden sich an. Mit diesem kleinen Trick sollte es immer sofort und ohne Wartezeiten mit dem Anmelden klappen.

Registry: Eingeschränkte Suchfunktion von REGEDIT

Mit Hilfe der Suchfunktion des Registry-Editors kann man leicht bestimmte Schlüssel und Werte der Registry ausfindig machen, solange es sich dabei nicht um Binär- oder DWORD-Werte handelt. Mit solchen Einträgen kann die Suchfunktion nichts anfangen.

Wollen Sie einen solchen Wert in der Registry von WinNT aufspüren, muss man zuerst über das Menü Registrierung die Registry exportieren. Bevor Sie die Datei Speichern, kann man noch festlegen, ob die komplette Registry oder nur ein gewählter Zweig in Form einer Textdatei in ein beliebiges Verzeichnis der Festplatte geschrieben wird.

Die so erzeugte Datei kann man dann mit einem rechten Mausklick in einem Explorer-Fenster anwählen und mit Hilfe des Editors von WinNT Bearbeiten. Nun bereitet auch die Suche nach Binär- oder DWORD-Werten keine Probleme. Die veränderte Datei kann man dann wieder im Registry-Editor über das Menü Registrierung in die Registry importieren.

Verwenden Sie zum Editieren der exportierten Registry aber kein Textverarbeitungsprogramm wie z.B. Word, da sonst die ursprünglich reine Textdatei mit Steuerzeichen gespickt würde. Zwar merkt dies normalerweise der Registry-Editor und verhindert den Import dieser unbrauchbaren Datei, aber sicher ist sicher.

Registry-Editor: Schnelleres Ausblenden

Wenn Sie sich in den Tiefen der Registry befinden und den Registrierbaum beispielsweise bis HKey_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Classes aufgeblättert haben, so findet man hier eine lange Liste an Unterschlüsseln. Befindet man sich mitten in einem solchen umfangreichen Unterschlüssel und wollen Sie diesen wieder einklappen, scrollen Sie normalerweise bis zum Beginn dieses Unterschlüssels und klicken auf das Plus-Symbol vor dem übergeordneten Schlüssel, in diesem Fall Classes. Eine ziemlich aufwendige Prozedur.

Es gibt aber auch einen wesentlich schnelleren Weg, solche monströsen Unterschlüssel wieder auszublenden. Klicken Sie doppelt auf die entsprechende vertikale Hierarchielinie und der dazugehörende Unterschlüssel wird auf der Stelle ausgeblendet. Auf diese Art kann man nicht nur einen einzelnen Unterschlüssel dazu bewegen, sich zurückzuziehen, sondern auch gleich mehrere Unterschlüsselebenen in einem Rutsch ausblenden. Nach der gleichen Methode kann man auch mehrere Unterverzeichnisebenen im Explorer auf einmal einklappen.

Schriften: Postscript ohne Adobe Type Manager nutzen

Wollen Sie unter WinNT Postscript-Schriften verwenden, benötigen Sie dafür nicht unbedingt einen Adobe Type Manager. Allerdings muss man die Schriften zuerst in True-Type-Schriften konvertieren und das erledigt Windows für Sie. Durch einen Doppelklick auf Schriftarten in der Systemsteuerung gelangen Sie in den Fonts-Ordner. Hier wählen Sie Datei | Neue Schriftart installieren. Nachdem Sie den Ordner ausgewählt haben, in dem sich die zu installierenden Schriften befinden, erscheinen in der Schriftartenliste alle gefundenen Schriften.

Markieren Sie nun in dieser Liste die Schriften, die Sie installieren wollen. Sie können entweder Alle markieren oder einzelne Fonts wählen, indem Sie die Schriften nacheinander anklicken, während Sie die [Strg]-Taste drücken. Nach einem Klick auf OK öffnet sich das Fenster Typ 1 Schriftart installieren. Hier deaktivieren Sie die Option Typ 1 Schriftartdateien in den Schriftarten-Ordner kopieren, da Sie sie ohne den Adobe Type Manager sowieso nicht verwenden können. Außerdem werden die Postscript-Schriften auch gar nicht mehr benötigt, da sie ja in True-Type-Fonts konvertiert werden.

SCSI-NCR-Controller wird als Symbios-Adapter erkannt

Das Installationsprogramm von WinNT identifiziert NCR-PCI-SCSI-Controller mit der Bezeichnung 53c810 als Symbios-Adapter c810. Dies hat jedoch keine negative Auswirkungen auf die korrekte Funktion dieses SCSI-Adapters. Der installierte Treiber sollte einwandfrei mit dem eingebauten Controller zusammenarbeiten.

Service-Packs installieren

Die Service Packs für Windows enthalten alle Bugfixes und einige kleine Erweiterungen, die Microsoft seit der Auslieferung der Betriebssysteme entwickelt hat. Will man ein Service-Pack installieren, so sollte man jeweils die neueste Version verwenden. Zur Installation des Service-Packs muss man nur eine Programmdatei aufrufen, der Rest geschieht automatisch.

Die Service-Packs dienen jedoch nicht nur dem Update, sie werden mittlerweile auch von verschiedenen Anwendungen für deren Installation vorausgesetzt. Vor dem Download gilt es allerdings zu beachten, dass keinesfalls ein deutsches Service-Pack auf ein englisches Betriebssystem installiert werden darf, was natürlich umgekehrt genauso gilt. Darüber hinaus gibt es getrennte Service-Packs für Server und Workstation. Unter folgender Adresse finden sich die Service-Packs im Internet: http://windowsupdate.microsoft.com/

Verwendet man ein Service-Pack und installiert dann weitere Betriebssystemkomponenten von der Installations-CD, muss man das Service-Pack erneut installieren, da es eventuell neuere Versionen der nachinstallierten Dateien enthält.

Service-Pack-Version herausfinden

Ich bin in meiner Firma immer wieder mit NT-Problemen konfrontiert. Die erste wichtige Information für alle Problemlösungen ist die Version des installierten Service Packs. Nun starte ich am Tag mehrere NT-Rechner neu, um die Versionsnummer auf dem Blue Screen abzulesen. Da dies allerdings recht lange dauert, würde ich mich freuen, wenn Sie einen schnelleren Weg kennen, der mich ebenfalls zur Version des Service Packs führt.

Microsoft hat die Information über das installierte Service Pack sogar an mehreren Stellen eingebaut, die Sie auch ohne Neustart erreichen. Die einfachste Methode hat Microsoft in der Systemsteuerung versteckt. Wenn Sie dort den Befehl ? Info aufrufen, bekommen Sie unter anderem auch die Service-Pack-Version zu sehen.

Eine zweite Möglichkeit bietet das Programm Winver. Um es zu starten, rufen Sie den Befehl Start Ausführen auf und geben den Programmnamen WINVER ein. Daraufhin erscheint dieselbe Info-Box, die Sie aus der Systemsteuerung bereits kennen. Eine dritte Informationsquelle ist die NT-Diagnose. Wenn Sie das Programm mit dem Befehl Start Programme Verwaltung WinNT-Diagnose starten, erscheinen alle Versionsangaben im ersten Register des Tools.

Shortcuts starten ein Programm versehentlich erneut

Das Betriebssystem WinNT bietet die Möglichkeit, Programme, Laufwerke und Verzeichnisse mit Hilfe eines sogenannten Shortcuts (Tastenkombination) zu starten bzw. zu öffnen. Um den Shortcut zu definieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Verknüpfung zu einem Programm, einem Laufwerk oder einem Verzeichnis und wählen Eigenschaften.

Im Register Verknüpfung des folgenden Fensters findet man unter anderem den Eintrag Tastenkombination. Markieren Sie dieses Feld und betätigen Sie nun die Tastenkombination, mit der das Programm gestartet werden soll.

In Zukunft öffnet sich das entsprechende Programm, sobald Sie die Tastenkombination betätigen. Unter Umständen wird fälschlicherweise die Anwendung ein weiteres Mal gestartet. Dies geschieht z.B. dann, wenn der Prozess, der erkennen soll, ob ein Programm bereits aktiv ist, durch einen anderen Prozess ein wenig verzögert wird. Bei diesem Verhalten handelt sich um einen Fehler in WinNT, der Microsoft zwar bekannt ist, im Moment aber noch nicht behoben werden kann.

Soundblaster 16 PnP wird nicht erkannt

Während die Soundblaster 16 PnP bei der Installation unter Win95 korrekt erkannt wird, ist dies unter WinNT nicht unbedingt der Fall. Für Abhilfe sorgt allerdings der ISA-Plug-and-Play-Treiber. Dieser Treiber befindet sich auf der CD-ROM von WinNT. Installieren Sie diesen Treiber mit Hilfe der Datei ISAPNP.INF in das Verzeichnis \ISAPNP und starten Sie den Rechner danach erneut. Nun müsste die Soundkarte korrekt erkannt werden, und Sie können die Treiber installieren. Anschließend sollte die Soundkarte unter WinNT betriebsbereit sein.

Soundblaster Live Value inkompatibel mit SP 4

Die Soundblaster Live Value bringt WinNT mit ServicePack 4 zum Absturz. Nach der Treiberinstallation der Soundkarte erscheint nach dem Neustart die NT-Anmeldemaske, und das System steht. Lösung:

Datei ctmm32.dll im System32-Verzeichnis löschen.

Ist NT auf FAT-Partition installiert, startet man einfach von einer DOS-Diskette.

Beim NTFS-Laufwerk muss man ein Notfall-NT auf einer zweiten Partition installieren (temporäre Zweitinstallation). Nach der Installation fügt man die Daten der alten NT-Installation in die Datei Boot.ini ein (im folgenden Beispiel gehen wir davon aus, dass die Neuinstallation auf der ersten, und NT auf der zweiten Partition installiert wurde:

[boot loader]

timeout=30

default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINNT

[operating systems]

multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT="Notfall-NT"

multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINNT="Alte Installation"

multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT="Notfall-NT [VGA-Modus]" /basevideo /sos

multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINNT="Alte Installation [VGA-Modus]" /basevideo /sos

Jetzt sollte die ursprüngliche NT-Installation über das Menü des NT-Bootloader starten. In diesem Fall kann man die Verweise auf die Neuinstallation aus der Boot.ini entfernen, und die Verzeichnisse Programme und Winnt (auf der neuen Partition) löschen.

Soundkarten und CD-ROM

Unter WinNT verbirgt sich hinter dem Symbol Geräte in der Systemsteuerung lediglich eine Auflistung der installierten Geräte. Dort kann man Einstellungen für den Start dieser Geräte vornehmen. Um Hardwarekomponenten nachträglich zu installieren, muss man jedoch Windows-untypische Wege beschreiten: Ihre Soundkarte benötigt einen Treiber, damit WinNT sie nutzen kann.

Um diesen Treiber zu installieren, doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol Treiber (das ist aber nur in NT3.51 drin! Unter NT4.0 installiert man den Treiber direkt von der Soundkarten-Diskette/-CD). Benutzen Sie im Dialog Treiber die Schaltfläche Hinzufügen, um anschließend aus einer Liste den gewünschten Soundkartentreiber herauszusuchen. Im Zweifelsfall wählen Sie die Option Nicht aufgeführter oder aktualisierter Treiber. WinNT fordert Sie dann auf, eine vom Hersteller der Soundkarte mitgelieferte Diskette mit dem entsprechenden Treiber einzulegen. Nach einem Neustart kommen Sie dann in den Genuss Ihrer Soundkarte.

Bei einem CD-ROM-Laufwerk sieht die Sache etwas anders aus. Hier muss man zuerst das Setup starten. Rufen Sie im Dialog WinNT-Setup den Befehl Optionen/SCSI-Adapter hinzufügen/entfernen auf. Auch wenn Ihr CD-ROM Laufwerk ein IDE-Laufwerk ist, muss man an dieser Stelle diese Installationsart wählen. Nach dem Betätigen der Schaltfläche Hinzufügen erscheint eine Warnmeldung, die Sie mit OK übergehen können. Daraufhin stellt NT den Dialog Optionen für SCSI-Adapter auswählen zur Verfügung. Hier kann man Ihr CD-ROM aus einer Liste wählen und mit Hilfe der Schaltfläche Installieren dem System bekanntmachen.

Speicher sparen mit neuem Hardwareprofil

Wenn Sie mit WinNT in einem Netzwerk arbeiten, werden dafür einige Systemressourcen beansprucht. Jeder Netzwerkdienst wird während des Bootvorgangs gestartet und belegt Arbeitsspeicher. Außerdem überprüft die Netzwerkkarte immer wieder, ob sich vielleicht ein neuer Rechner im Netzwerk angemeldet hat.

Wenn Sie die Netzwerkanbindung nicht immer benötigen, dann sollten Sie ein zusätzliches Hardwareprofil für den "Stand-Alone"-Betrieb einrichten. Über Start | Systemsteuerung | System gelangen Sie zu den Hardwareprofilen. Kopieren Sie die Originalkonfiguration (Aktuell), geben Sie ihr den Namen Ohne Netzwerk und bestätigen Sie mit OK. Jetzt öffnen Sie die Eigenschaften des neuen Profils, wechseln in das Register Netzwerk und markieren dort die Option Kein Netzwerk für dieses Hardwareprofil.

Mit OK übernehmen Sie die Änderungen. Beim nächsten Start von WinNT kann man zwischen der ursprünglichen Originalkonfiguration und dem neuen Profil Ohne Netzwerk wählen. Je nach Anzahl der installierten Netzwerk-Protokolle und Dienste sparen Sie durch dieses neue Profil bis zu fünf MB Arbeitsspeicher.

Standard-Installationspfad ändern

Wenn Sie unter WinNT Änderungen an der Hardware-Konfiguration vornehmen also z.B. Treiber für eine neue Netzwerkkarte installieren, erscheint eine Meldung, die besagt, dass das Setup-Programm einige WinNT-Dateien kopieren muss. Unter dieser Meldung erscheint ein Verzeichnis, das standardmäßig nach den benötigten Dateien durchsucht wird. Bevor Sie die Installation des neuen Treibers mit OK fortsetzen, kann man an dieser Stelle auch ein anderes Verzeichnis eintragen.

Mit Hilfe eines Eingriffs in der Registry von WinNT kann man aber auch den Standardpfad in dem erwähnten Fenster verändern. Öffnen Sie dazu den Registry-Editor mit Start | Ausführen | regedit und wechseln Sie in den Unterschlüssel HKey_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ WinNT\ CurrentVersion.

Hier findet man unter anderem den Eintrag SourcePath. Um ein anderes Standardverzeichnis einzutragen, klicken Sie doppelt auf diesen Eintrag und ändern im folgenden Fenster den Wert entsprechend ab. Arbeiten Sie auf einem Rechner mit einem Intel- oder dazu kompatiblen Prozessor und wird Ihr CD-ROM-Laufwerk etwa durch J: angesprochen, tragen Sie hier J:\I386 ein, damit WinNT im Bedarfsfall gleich auf das richtige Verzeichnis zugreift.

Systemzeit synchronisieren

Es ist mir aufgefallen, dass die Uhrzeit auf dem NT-Server eine andere ist als auf meiner Workstation. Wie kann ich die Uhren synchronisieren?

Öffnen Sie dazu eine DOS-Box auf der Workstation und tippen folgende Zeile ein: net time \\COMPUTERNAME /set /yes

Für COMPUTERNAME setzen Sie einfach den Namen Ihres PCs ein. Voraussetzung für das Funktionieren ist, dass Sie das Recht haben, die Systemzeit zu ändern, also z.B. Administrator-Rechte haben.

Falls Sie das WinNT-Ressource-Kit besitzen, kann man auch das Tool TimeServ von der Begleit-CDeinsetzen. Es richtet einen Dienst zur Synchronisation der Systemzeit ein. Das funktioniert sogar, wenn kein Benutzer angemeldet ist.

Verhalten beim Auftreten von STOP-Fehlern festlegen

Meist sind gravierende Probleme die Ursache von sogenannten STOP-Fehlern unter WinNT. Wie sich das System in einer solchen Situation verhalten soll, legen Sie in einem Fenster der Systemsteuerung (Start | Einstellungen | Systemsteuerung | System) im Register Starten/Herunterfahren fest.

Ist die Option Eintrag im Systemprotokoll vornehmen markiert, wird der STOP-Fehler in der Logdatei des Systems festgehalten. Arbeiten Sie in einem Netzwerk, kann man mit der Option Admin-Warnmeldung senden dafür sorgen, dass der Administrator des Netzwerks automatisch über eventuell auftauchende Probleme informiert wird.

Mit Debug-Info festhalten in: schreiben Sie den Inhalt des Systemspeichers in eine von Ihnen angegebene Datei. Diese Datei kann später bei der Suche nach der Ursache des Absturzes behilflich sein. Soll WinNT nach dem Auftreten eines STOP-Fehlers Automatisch neu starten, so aktivieren Sie die entsprechende Option.

Verweigert Zugriff auf CD-ROM-Laufwerk

WinNT meldet immer wieder den Fehler 'Der Treiber hat einen Controller-Fehler auf \Device\CdRom0 entdeckt', und das Laufwerk verweigert den Einschub des CD-Caddys. Liegt der Fehler beim Betriebssystem oder ist etwa das CD-ROM-Laufwerk defekt?

Öffnen Sie den Windows-Explorer und klicken mit der rechten Maustaste auf den Eintrag für das CD-Laufwerk. Wenn Sie den Befehl Auswerfen aufrufen, sendet der Controller ein entsprechendes Steuersignal an das Laufwerk und die Mechanik wird wieder in den Grundzustand für ein leeres Laufwerk versetzt. Jetzt kann man problemlos den Caddy mit einer CD einschieben und wie gewohnt auf das Laufwerk zugreifen.

Willkommensgrüße abstellen

Setzt man einen neuen Benutzer in einem Netzwerk ein oder installiert einen Rechner neu, werden die Anwender anschließend vom WinNT- oder IE-Willkommens-Bildschirm genervt.

Für beide Begrüßungs-Screens ist jeweils eine Datei WELCOME.EXE zuständig. Die für WinNT findet man im Ordner WINNT, die des IE im entsprechenden Folder des Web-Browsers. Indem Sie die Dateien löschen oder auch nur umbenennen, verhindern Sie künftig den Start der Willkommens-Bildschirme. Eine Fehlermeldung zeigt WinNT dabei nicht an.

Zugriffe auf sensible Daten überwachen

Oft müssen wichtige Daten für viele Personen zugänglich sein. Aus Sicht des Datenschutzes oder der Datensicherheit ist das aber nicht ganz unbedenklich. WinNT bietet Ihnen in einem solchen Fall die Möglichkeit, wenigstens zu protokollieren, wer zu welchem Zeitpunkt in welcher Form auf bestimmte Daten zugegriffen und sie gegebenenfalls auch verändert hat. So kann man z.B. im Fall des Missbrauchs zumindest den Kreis der Verdächtigen eingrenzen oder auch für Statistiken ermitteln, mit welchen Daten in einer Abteilung am häufigsten gearbeitet wird.

Sie können sowohl einzelne Dateien und Verzeichnisse als auch ganze Partitionen überwachen. Es muss sich aber immer um Daten handeln, die sich auf einer NTFS-Partition befinden. Zugriffe auf FAT-Partitionen und CD-ROM-Laufwerke kann WinNT nicht überwachen. Lediglich der Zugriff auf eine Verknüpfung zu einem solchen Laufwerk kann protokolliert werden, wenn sich die dazugehörende Verknüpfungsdatei auf einer NTFS-Partition befindet.

Um beispielsweise ein Verzeichnis zu überwachen, klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und wechseln in das Register Sicherheit. Ein Klick auf die Schaltfläche Überwachung öffnet das Fenster Verzeichnisüberwachung.

Wollen Sie nur die Zugriffe auf eine einzelne Datei kontrollieren, so erscheint das Fenster Dateiüberwachung, das bis auf zwei Optionen der Verzeichnisüberwachung gleicht. Markieren Sie in diesem Fenster die Option Überwachung für existierende Dateien ersetzen. Wollen Sie auch eventuell vorhandene Unterverzeichnisse im Auge behalten, setzen Sie auch ein Häkchen vor Überwachung für Unterverzeichnisse ersetzen. Unter Name bestimmen Sie, wessen Zugriffe auf die Dateien des Verzeichnisses protokolliert werden sollen. Ein Klick auf Hinzufügen öffnet ein Fenster, in dem Sie einen oder mehrere Benutzer und Benutzergruppen auswählen können.

Nun legen Sie noch Zu überwachende Ereignisse fest. Mit OK werden die Änderungen übernommen. Es kann aber unter Umständen auch eine Meldung erscheinen, dass die Überwachungsfunktion von WinNT nicht aktiv ist. Aber selbst, wenn diese Warnung nicht erscheint, sollten Sie sicherheitshalber einen Blick in den Benutzer-Manager werfen, der sich im Untermenü Programme | Verwaltung (Allgemein) befindet.

Im Benutzer-Manager öffnen Sie mit Richtlinien | Überwachen die Überwachungsrichtlinien. Nach der Aktivierung der Option Diese Ereignisse überwachen legen Sie fest, welche Aktionen von WinNT protokolliert werden sollen. Für das oben genannte Beispiel müssen mindestens die Datei und Objektzugriffe markiert sein. Nach OK werden die Änderungen wirksam.

Mit Hilfe der Ereignisanzeige (ebenfalls unter Start | Programme | Verwaltung (Allgemein) zu finden) kann man ab sofort überprüfen, wer sich an den überwachten Dateien zu schaffen gemacht hat. Wählen Sie unter Protokoll den Punkt Sicherheit, so erhalten Sie eine Liste aller protokollierten Aktionen.

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