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DVD-Formate
Übersicht über DVD-Formate (Stand 2008)
Grundsätzlich kann man DVD-Formate in zwei Gruppen einteilen:
1.) für bestimmte Verwendungszwecke: DVD-ROM, DVD-Video, DVD-Audio.
2.) zum Beschreiben: DVD-R, DVD+R, DVD-RW, DVD+RW, DVD-RAM, PCD.
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DVD-ROM
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Digital Versatile Disc (DVD) ist das Standard DVD-Format und bedeutet zu deutsch "digitale Videoscheibe".
Die DVD-ROM ist ein Nur-Lese-Medium.
Sie sieht aus wie eine CD, bietet jedoch mehr Speicherplatz.
Sie bezeichnet allgemein das Lesen-Format für Daten, das jeder Player und jedes Laufwerk abspielen kann.
Spezielle Bezeichnungen unterteilen die DVD-ROM noch einmal je nach Kapazität:
SS = Single Sided DS = Double Sided
SL = Single Layer DL = Dual Layer
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Single-Layer
Dual-Layer
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- DVD-5 mit 4,7 GB Kapazität (eine Schicht) SS / SL
- DVD-9 mit 8,5 GB Kapazität (zwei Schichten) SS / DL
- DVD-10 mit 2 x 4,7 GB Kapazität (je eine Schicht auf Vorder- und Rückseite) DS / DL
- DVD-14 mit 8,5 GB und 4,7 GB Kapazität (eine Seite 1-schichtig (Single Layer) und eine
Seite 2-schichtig (Dual Layer))
- DVD-18 mit 2 x 8,5 GB Kapazität (zwei Schichten je Vorder- und Rückseite) Dual-Layer-Format
Noch vorkommende "ältere" Formate:
DVD-1 8cm SS / SL 1,4 GB
DVD-2 8cm SS / DL 2,5 GB
DVD-3 8cm DS / SL 2,7 GB
DVD-4 8cm DS / DL 5,0 GB
DVD-5 12cm SS / SL 4,4 GB
DVD-9 12cm SS / DL 8,0 GB
DVD-10 12cm DS / SL 8,8 GB
DVD-18 12cm DS / DL 15,9 GB
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DVD-Video
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Die Video-DVD ermöglicht die Wiedergabe von bewegten Bildern und Ton.
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DVD-Audio
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Die DVD-Audio ermöglicht die Wiedergabe von Standbildern und Ton.
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DVD-R
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Die DVD-R (Digital Versatile Disc - Recordable) bezeichnet das sogenannte - (Minus) Format und ist eine einmalig
beschreibbare DVD-ROM.
Beim Beschreiben mit einem DVD-Brenner müssen dafür spezielle DVD-R Rohlinge verwendet werden und auch
der DVD-Brenner muß das DVD-R Schreibformat unterstützen.
Die DVD-R wurde vom DVD-Forum entwickelt und hat sich weitgehend am Markt durchgesetzt.
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DVD+R
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Die DVD+R (Digital Versatile Disc + Recordable) bezeichnet das sogenannte + (Plus) Format und ist eine einmalig
beschreibbare DVD-ROM.
Beim Beschreiben mit einem DVD-Brenner müssen dafür spezielle DVD+R Rohlinge verwendet werden und auch
der DVD-Brenner muss das DVD+R Schreibformat unterstützen.
Die DVD+R wurden von der DVD+RW Allianz entwickelt, der u.a. Hewlett-Packard, Mitsubishi, Philips, Ricoh, Sony,
Yamaha sowie weitere Firmen angehören.
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DVD-RW
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Die Digital Versatile Disc - Rewritable ist eine DVD-R, die wiederbeschreibbar ist (bis zu 1.000 Mal).
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DVD+RW
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Die Digital Versatile Disc + Rewritable ist eine DVD+R, die wiederbeschreibbar ist (bis zu 1.000 Mal).
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DVD-RAM
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Eine DVD-RAM ist eine wiederbeschreibbare DVD (bis zu 100.000 Mal) mit verschiedenen Kapazitäten.
Dieses Format wird (noch) selten genutzt und benötigt ein DVD-RAM kompatibles Abspielgerät.
Diese DVDs werden mit einem speziellen blauen Laser abgetastet und sollen so noch höhere Datenmengen zulassen.
Man unterscheidet weiter:
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BD oder BRD
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Die Blu-ray Disc (aus engl. für Blaustrahl-Scheibe) ist ein mögliches Nachfolgeformat der DVD.
Bei einem Durchmesser von 12 cm fasst eine Scheibe bis zu 27 GB (einlagig) bzw. 54 GB (zweilagig) an Daten; andere Quellen
nennen als Bruttokapazität 23,3 GB bzw. rund 20 GB für den Anwender nutzbare Speicherkapazität.
Eine 4-lagige Version der Blu-ray Disc, die auf einer Seite um 100 GB fassen soll, wurde von TDK vorgestellt.
Die Technologie und die dazu gehörigen Endgeräte sind für Privatkunden konzipiert.
Für die höheren Anspruche gewerblicher Nutzer existieren die Varianten Professional Disc for Data (PDD)
und Professional Disc for Broadcast (PDB).
Das Blu-ray-Lager konstituiert sich aus Unternehmen wie Sony, Panasonic, Pioneer, LG, Matsushita und Philips.
Ab Mitte 2008 soll nur noch die Blu-ray Disc im Handel erhältlich sein. Bereits ab Januar 2008 haben einzelne
Anbieter das Konkurrenzprodukt, die HD-DVD, aus dem Handel genommen.
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HD-DVD
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Die High Density DVD (zuvor: Advanced Optical Disc, AOD) ist ein mögliches Nachfolgeformat der DVD.
Die HD-DVD besitzt eine Speicherkapazität pro Seite und Lagen (Layers, Schichten) von:
15 GB - einmal beschriebene Version (ROM) bzw.
20 GB - wiederbeschreibbare Medien (R/RW)
Bisherige Prototypen schreiben auf einlagige Medien 20 GB Daten, auf zweilagige Medien rund 30 GB.
Die AOD wurde spezifiziert durch das Advanced Optical Disc-Konsortium (AOD), dem u.a. NEC, Toshiba, Intel,
IBM und Time Warner angehören.
Diese Firmen haben sich zur HD-DVD Promotion Group zusammengeschlossen, um die
HD-DVD als Konkurrenzprodukt zur Blu-ray Disc besser bekannt zu machen.
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PCD
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Die Protein-coated Disc (PCD) ist eine normale DVD, die mit dem (von einem Bakterium stammendem)
Protein Bacteriorhodopsin beschichtet wird, das bei Lichteinstrahlung eine chemische Substanz
als Energiespeicher erzeugt.
Die maximale Speicherkapazität soll bei 50 Terabyte liegen, also die 250-fache Speicherkapazität der
Blu-ray Disc. Die Serienfertigung soll 2008 erfolgen.
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Haltbarkeit: die zahlreichen CD- und DVD-Hersteller gewähren auf ihre Produkte zehn Jahre bis hin zu lebenslanger
Garantie (nicht für die Daten, sondern beschränkt auf die haptischen - also den Tastsinn betreffenden - Bauteile, sowie
landesabhängig).
Zur Langzeitarchivierung sind einige Formate nach Expertenmeinung nicht geeignet.
Im ungünstigsten Fall können einige Formate schon nach wenigen Monaten Datendefekte aufweisen.
Lediglich die DVD-RAM soll eine Datensicherheit von 30 Jahren garantieren.
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