Tipps zu Mobilfunk, Handy, SMS

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Durchreichen der Rufnummer beim Handy

Wer ein Handy besitzt, kennt die Einstellung INKOGNITO. Die Aktivierung verhindert die Anzeige der Rufnummer des anrufenden Handys beim Gegenapparat. Oft ist es sinnvoll, dass die eigene Rufnummer bei der Gegenstelle sichtbar ist. Für diesen Fall muss die Funktion deaktiviert sein.

Es gibt die Möglichkeit, trotz der (evtl) Inkognito-Aktivierung die Rufnummer für das nächstes Gespräch durchzureichen, der Gegenstelle also bekannt zu machen. ohne die Grundeinstellungen am Handy zu verändern. Um das zu erreichen, muss ein undokumentierter Telekom-Code vor der Telefonnummer, die gewählt wird, gestellt werden: *31#

Dieser Code funktioniert auch bei privaten Handys und sollte (nicht getestet) ebenfalls bei ISDN-Telefonen und nach Anmeldung der Funktion auch mit analogen Telefonanschlüssen möglich sein.

Beispiel: Anruf bei 089654123; statt dieser Nummer würde gewählt werden: *31#089654123.

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Geheimcodes der Hersteller

IMEI-Code ermitteln: Mit dem Code *#06#, der eigentlich zu den GSM-Codes gehört, können Sie sich die IMEI-Nummer Ihres Handys anzeigen lassen - das funktioniert bei ausnahmslos jedem Gerät.

Sony Ericsson: Ins geheime Service-Menü gelangt man mit der Tastenkombination links, *, rechts, rechts, *, rechts, *. Für die Links-Rechts-Navigation verwenden Sie den Joystick oder die Navigationstasten Ihres Handys. Das Service-Menü teilt Ihnen die Software-Version Ihres Handys mit, mittels der >>Service-Tests<< können Sie einzelne Funktionen wie Display, Lautsprecher etc. auf Herz und Nieren prüfen. Daran lasst sich erkennen, dass das Menü für die Service-Mitarbeiter gedacht ist, die ein Handy reparieren oder updaten.

Siemens: Geräte verraten nach der Eingabe von *#06# mehr als nur ihre IMEI-Nummer: Wenn Sie auf den linken Softkey drücken, erfahren Sie die Software-Version Ihres Geräts. Mit weiteren Klicks gelangen Sie zum CC-Monitor, der Service-Technikern Daten über Ihr Handy und den Akku liefert.

Samsung: Beim Samsung E-700 können Sie mit dem Code *2767*3855# einen kompletten Reset ausführen. Dabei werden alle Einstellungen inklusive der GPRS- und MMS-Settings sowie benutzerspezifische Daten wie das Telefonbuch gelöscht - ideal, wenn Sie Ihr Handy verkaufen und verhindern wollen, dass Ihre Daten in fremde Hände gelangen.

Nokia: Handys geben Ihre Software-Version über die Tastenkombi *#0000# preis. Mit dem Code *#92702689# gelangen Sie ins Warranty-Menü, das Service-Technikern Daten über Ihr Gerät wie das Herstellungs- und Kaufdatum liefert. Nach Benutzen dieses Codes müssen Sie Ihr Handy allerdings aus- und wieder einschalten, um es weiterbenutzen zu können. Geben Sie *#67705646# ein, so wird das Operator-Logo, das den Namen Ihres Anbieters im Display ersetzt, gelöscht - das klappt jedoch nur bei neueren Modellen.

GSM-Codes für Rufumleitungen

alle Anrufe: **21*Zielrufnr.#.

bei Nichterreichbarkeit: **62*Zielrufnr.#.

bei Nichtannahme: **61*Zielrufnr.*11* Zeitverzögerung (5 bis 30 Sek.)#.

bei besetzt: **67*Zielrufnr.#.

Löschen einzelner Umleitungen: ##Kennzahl#, wobei >>Kennzahl<< die jeweilige Umleitungsart bedeutet, beispielsweise ##21# zum Löschen der Rufumleitung Alle Anrufe.

Prüfen einer Umleitung: *#Kennzahl#.

Löschen aller Umleitungen: ##002#.

GSM-Codes: PIN/PUK-Funktionalität

ändern der PIN-Nummer: **04*Alte PIN* Neue PIN*Neue PIN#.

entsperren der PIN mittels PUK-Nummer: **05*PUK*Neue PIN*Neue PIN#.

GSM-Codes: CLIP/CLIR: Rufnummer verstecken

Rufnummer für den nächsten Anruf zeigen: *31# vor der Rufnummer eingeben.

Rufnummer für den nächsten Anruf verstecken: #31# vor der Rufnummer eingeben. Status prüfen eingehend (CLIP): *#30#, ausgehend (CLIR): *#31#.

Inverssuche - Rückwärtssuche nach Namen und Adressen

Seit 2004 dürfen Telekommunikations-Auskunftsdienste auch die Rückwärts-Suche (Inverssuche, Reverssuche) anbieten. Die inverse Suche erlaubt nach Angabe einer Rufnummer die Herausgabe des Namens und (wenn eingetragen) der Adresse des Anschluss-Inhabers. Es wird nur Auskunft über die Daten erteilt, die für die Veröffentlichung in Kundenverzeichnissen (Telefonbuch, elektronischen Verzeichnissen) freigegeben wurden.

Die Invers-Suche kann beim eigenen Anschlussbetreiber gesperrt werden, auch wenn ein Eintrag in Verzeichnissen besteht; Bestandskunden können der Weitergabe ihrer Daten in umgekehrter Suchrichtung jederzeit widersprechen. Bei Telefonnummern ohne Telefonbucheintrag ist generell auch keine Rückwärts-Auskunft möglich.

Die T-Com bietet ihren Kunden mit vorhandenem Verzeichniseintrag eine automatisierte Sperrmöglichkeit für die Inverssuche an. Hierzu wird vom zugehörigen Anschluss aus die Rufnummer 0137-5103300 gewählt und die Ansage abgewartet. Bei T-ISDN werden durch einen Anruf automatisch immer alle MSN des Anschlusses registriert. Der Widerspruch kann aber auch per Brief oder Fax an die auf der Rechnung angegebene Adresse gerichtet werden.

Mailbox: Rufnummern-Durchsage ohne Nachricht

Beim Abhören der Mailbox werden Rufnummern vorgelesen, ohne dass eine Nachricht aufgesprochen wurde - das kostet Gebühren! Diesen Service kann man abschalten. Mailbox-Hauptmenü: zunächst Menüpunkt 2, dann Punkt 6.

Bei eingeschaltetem Service kann man direkt von der Mailbox die Nummer anwählen: die 6 auf der Handytastatur drücken.

PIN2 & Sicherheitscode

Bei fabrikneuen Handys lautet die PIN2: 00000 (Siemens & Nokia).

Der Sicherheitscode lautet: 12345 (Nokia).

Hat man die PIN2, die man sich selber eingerichtet hat, mehrmals falsch eingegeben, lässt sich diese mit der Super-PIN entsperren; das ist die acht-stellige Nummer, die man beim Kauf der Handykarte bekommt (steht in dem Begrüßungsschreiben - das wird aber oft weggeschmissen).

Prepaid-Karten und Guthabenverfall

In den Medien liest man immer wieder, dass die Guthaben von Prepaid-Karten nicht mehr nach gewisser Zeit verfallen sollen; also die Gültigkeit der Karten unbegrenzt sei. Dies stimmt aber nicht für alle Prepaid-Karten-Anbieter.

Bei einigen Service-Providern wird bei der Kontostandsabfrage weiterhin angesagt (bzw. angezeigt), wann die Gültigkeit der Karte abläuft; diese bieten keinen Anspruch auf Auszahlung des Restguthabens.

Bevor man also einen neuen Prepaid-Kartenvertrag abschließt, sollte man sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Service-Provider für die verschiedenen Prepaid-Mobilfunkdienstleistungen gründlich ansehen, denen man als Kunde durch Kauf der Karte bzw. eines Bundles zustimmen soll. In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen muss auf den Verfall des Guthabens (z. B. 6 oder 12 Monate nach Kauf oder Aktivierung) schriftlich hingewiesen werden.

Mobilfunk-Kunden erhielten z. B. auch Anschreiben ihrer Anbieter, in der die Aufladung der Karte vor Ablauf einer gewissen Frist angemahnt und eine Abschaltung angekündigt wurde.
Hier muss unterschieden werden, dass Guthabenverfall und Abschaltung der Karte rechtlich betrachtet zwei unterschiedliche Vorgänge sind. Auch nach Abschaltung kann man (meist) das Guthaben noch auszahlen lassen; den Vertrag zu nutzen ist dann aber nicht mehr möglich, da die Abschaltung einer Kündigung gleich käme.

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